Verwirrt und ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit erwacht ein junger Mann (Iko Uwais) in einem Krankenhaus. Von der Ärztin Ailin (Chelsea Islan) erfährt er, dass er am Strand mit einer Schussverletzung am Kopf gefunden wurde. Als Auftragskiller im Krankenhaus auftauchen, sich nach einem Unbekannten mit einer Kopfverletzung erkundigen und kurz darauf die Jagd auf ihn eröffnen, stellt das vermeintliche Opfer fest, dass es mit körperlichen Auseinandersetzungen überraschend gut umzugehen weiß …
Ihr mögt handgemachte Action, die bereits beim Zusehen so richtig schmerzt? Ihr seid Martial Arts gegenüber grundsätzlich nicht abgeneigt? Story und Figuren sind für euch im Ausnahmefall auch mal nur bedingt von Bedeutung? Oder anders gefragt: Ihr mochtet den Actionknaller „The Raid“ und dessen grandiose Fortsetzung? Dann gebt auf jeden Fall auch „Headshot“ eine Chance!
Zugegeben, mit den beiden übergroßen Vorbildern kann der Film definitiv nicht mithalten. So ist die Geschichte zwar durchaus brauchbar, bietet aber auch keinerlei Überraschungen und dient insbesondere in der zweiten Hälfte lediglich dazu, die seeehr langen Kämpfe einigermaßen sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Diese fallen erfreulich bodenständig und enorm brutal aus (eine Indizierung dürfte nur eine Frage der Zeit sein), liegen inszenatorisch aber mindestens zwei Stufen unter den perfekt choreografierten Actionszenen, die Regisseur Gareth Evans in den „The Raid“-Filmen auf die Leinwand gezaubert hat.
Spaß bereitet die Chose aber allemal – sofern ich bei brechenden Knochen und unzähligen Opfern überhaupt von „Spaß“ reden darf. Was ich eigentlich sagen möchte: Als Fan harter Actionfilme macht ihr mit „Headshot“ definitiv nichts verkehrt, auch wenn ich das auf dem Cover prangende „Der beste Actionfilm des Jahres“ so nicht unterschreiben möchte.
Meine Wertung: 6/10
So, nun ist es doch passiert. Zum ersten Mal seit meiner mir selbst auferlegten Kinopause sah ich einen Film und dachte danach „Scheiße, hättest du den mal im Kino gesehen!“. Wegen einer ganz speziellen Szene. Einer Szene, die ich im Kino definitiv laut gefeiert hätte (und dabei vom restlichen Publikum vermutlich für bekloppt erklärt worden wäre). Aber es ist, wie es ist: Ich habe „Split“ zu Hause gesehen. Und mir die besagte Szene von M. Night Shyamalan selbst bei Twitter spoilern lassen. Da bleibt doch die Frage: Konnte mich der Film dennoch begeistern?
Seit sie sich aus Liebe gegen ihre eigene Art gewandt und zwei der Ältesten getötet hat, lebt Selene (Kate Beckinsale) ein Leben als Ausgestoßene. Als sich die Lykaner unter der Führung des charismatischen Marius (Tobias Menzies) neu formieren, benötigt der Rat des Östlichen Ordens jedoch Selenes Hilfe, um die jungen, unerfahren Vampire auf die bevorstehende Schlacht vorzubereiten. Selene willigt ein, nicht ahnend, dass Ratsmitglied Semira (Lara Pulver) eigene Interessen verfolgt …
Würdet ihr mich fragen, welche Horrorfilme mich am stärksten geprägt haben, kämen als Antwort bekannte Klassiker wie „Tanz der Teufel“, „Hellraiser“, „A Nightmare On Elm Street“, „Halloween“, „Poltergeist“ – also all jene Genrebeiträge, über die Jugendliche heute nur noch kichern oder den Kopf schütteln. Ich hingegen liebe diese Filme nach wie vor und freue mich über jeden aktuellen Film, der auch nur ansatzweise den Geist dieser Ära atmet. Dementsprechend gespannt war ich auf den ab morgen erhältlichen „The Void“, dessen Trailer all das zu vereinen schien, was mir an den alten Filmen gefiel. Ob ich mich zu recht gefreut habe oder am Ende enttäuscht wurde, erfahrt ihr wie immer … jetzt.
Seit die Menschheit von der Existenz von Vampiren und Lykanern weiß, macht die Regierung unerbittlich Jagd auf die beiden Rassen. Bei einer der zahlreichen Säuberungsaktionen wird Selene (Kate Beckinsale) von Michael (Scott Speedman) getrennt, gerät in Gefangenschaft und landet schließlich als Versuchsobjekt im Labor des Wissenschaftlers Dr. Jacob Lane (Stephen Rea). Erst 12 Jahre später gelingt Selene die Flucht und begibt sich sofort auf die Suche nach Michael. Dabei trifft sie auf das junge Mädchen Eve (India Eisley), das wie Michael ein Hybrid aus Vampir und Lykaner ist …
Dagegen sehen Whitney Houston und Kevin Costner ganz schön alt aus: In Patrick Hughes‘ offensichtlich ziemlich durchgeknallter Actionkomödie „The Hitman’s Bodyguard“ muss Leibwächter Ryan Reynolds den Auftragskiller Samuel L. Jackson beschützen – was auch hier nicht ohne Reibereien verläuft.
Als ich letzten Monat gefragt wurde, ob ich Lust hätte, eine Review zur Science-Fiction-Komödie „Lazer Team“ zu schreiben, wusste ich rein gar nichts über diesen Film. Erst durch die spätere Recherche erfuhr ich, dass es sich bei „Lazer Team“ um ein Projekt der YouTuber von Rooster Teeth handelt. Nun, spätestens seit Bibis Song wissen wir alle, dass es böse enden kann, wenn YouTuber die nächste Stufe erklimmen möchten. Sehr böse. Ob „Lazer Team“ für die Augen das ist, was „How it is (wap bap … )“ für die Ohren ist, erfahrt ihr in der folgenden Review …
Traurig ist’s, muss einer sterben, blutig wird’s, kann man was erben. In „Wrong Turn 6: Last Resort“ verschlägt es Danny (Anthony Ilott) und seine Freunde aufgrund einer mysteriösen Erbschaft in ein tief im Wald gelegenes Ferien-Resort. Dort wartet jedoch nicht nur die versprochene Erbschaft auf Danny, sondern auch ein Familientreffen der etwas anderen Art. Danny gehört nämlich einer ganz speziellen Blutlinie an – und ist für seine noch lebenden Verwandten von besonderer Bedeutung …