Schon wieder ist ein Monat vorbei. Der Oktober liegt in seinen letzten Zügen bzw. Stunden. Wie bereits der September war auch der Oktober als Kinomonat recht ergiebig: Für 17 Kinovorstellungen hat es gereicht. Auch wenn ich zugeben muss, dass darin zwei Zweitsichtungen (“Duell der Magier” und “Piranha 3D”) enthalten sind. Insgesamt komme ich in diesem Jahr damit auf bislang 126 Kinovorstellungen.
Hier meine im Oktober geschauten Filme inklusive Wertung:
Das Sandmännchen (7/10)
Adele und das Geheimnis des Pharaos (7/10)
Duell der Magier (7/10)
Ich – Einfach unverbesserlich (5/10)
Der letzte Exorzismus (6/10)
Max Schmeling (4/10)
The Social Network (9/10) Piranha 3D (8/10) The Road (3/10)
Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (8/10) Die etwas anderen Cops (7/10) Piranha 3D (8/10)
Die Legende der Wächter (7/10)
Wie durch ein Wunder (8/10) RED (7/10)
Takers (6/10) Twelve (5/10)
Da ich die letzten zwei Wochen ein wenig geschwächelt habe (Krankheit, Urlaub und Kino vertragen sich in dieser Mischung einfach nicht), habe ich in dieser Kinowoche so einiges nachzuholen. Dementsprechend sieht mein Kalender dann auch aus: Am Wochenende stehen „Die Legende der Wächter“, „Wie durch ein Wunder“, „R.E.D.“, „Takers“ und „Twelve“ auf dem Plan. Ab Montag folgen dann „Goethe!“, „Wall Street – Geld schläft nicht“, „So spielt das Leben“, „Konferenz der Tiere“ und „Wir sind die Nacht“.
Sofern ich neben meinem Job, Kino und solch unwichtigen Aktivitäten wie Essen, Trinken und Schlafen noch Zeit finde, werde ich diese mit ein oder zwei Reviews füllen. Irgendwelche Wünsche?
Gestern erreichte meine zweite CinemaxX GoldCard ihr wohl verdientes Lebensende. Und auch im zweiten Jahr hat sich die Kino-Flatrate voll und ganz bezahlt gemacht: Im Zeitraum 24.10.2009 – 23.10.2010 habe ich insgesamt 141 Vorstellungen im CinemaxX besucht. Da ich für diese GoldCard noch den alten Preis gezahlt habe, ergibt das einen durchschnittlichen Kartenpreis von 1,77 Euro. So macht Kino Spaß!
Dass die dritte GoldCard trotz der Preiserhöhung bereits in meinem Portmonee steckt, muss ich nicht erwähnen, oder?
Der September ist (so gut wie) vorbei und ich blicke auf einen erfolgreichen Kinomonat zurück: 19 Filme habe ich im September gesehen, insgesamt 106 im Jahre 2010. Durch drei Zweitsichtungen komme ich damit auf bislang 109 Kinobesuche. Die 200 werde ich dieses Jahr wohl nicht mehr knacken, aber 150 Vorstellungen sollten insgesamt machbar sein.
Hier meine im September geschauten Filme inklusive Wertung:
Step Up 3D (2/10) Der kleine Nick (7/10) Das Leben ist zu lang (5/10) Beilight – Biss zum Abendbrot (4/10) Duell der Magier (7/10) Briefe an Julia (8/10) Männertrip (6/10) Salt (6/10) Verrückt nach dir (7/10) Verlobung auf Umwegen (4/10) The Town – Stadt ohne Gnade (7/10) Groupies bleiben nicht zum Frühstück (7/10) Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt (8/10) The American (4/10) Resident Evil: Afterlife (7/10) Ponyo – Das große Abenteuer am Meer (5/10) Jud Süß – Film ohne Gewissen (3/10) Dinner für Spinner (6/10) Eat Pray Love (5/10)
Wie einige von euch bei Twitter gelesen haben dürften, habe ich derzeit eine Wette mit meiner Freundin auszustehen. Es geht darum, bis zum 31.12.2010 auf den Kauf neuer Filme und Videospiele zu verzichten. Satte 190 Tage habe ich bereits durchgehalten. Und dabei besonders bei Angeboten so manch eine Träne weggedrückt. Selbstverständlich heimlich. Wie es sich für einen Mann gehört.
Dank einer, wie man so schön sagt, Lücke im System, darf ich mir Filme jedoch weiterhin schenken lassen. Zum Geburtstag. Zu Weihnachten. Zu Werbezwecken. Und hier kommt die Schnäppchenseite Gutschein-Codes.de ins Spiel: Empfehle ich euch an dieser Stelle meine Favoriten 2010, bekomme ich von Gutschein-Codes.de einen, ihr habt es bereits vermutet, Gutschein, um mir zumindest einen kleinen Teil meiner eigenen Filmwünsche zu erfüllen.
Deswegen nenne ich euch hier und jetzt einfach die Filme, die ich unbedingt haben möchte, aufgrund meiner Wette aber (derzeit) nicht kaufen darf:
Platz 1: “Kick-Ass”
Ein Superheldenfilm der anderen Art. Anfangs komisch, dann erstaunlich ernst und brutal. Einer der wenigen Filme, die von mir 10 von 10 Punkten bekommen haben und die ich an zwei Tagen hintereinander im Kino gesehen habe. Ganz ehrlich: Ich liebe diesen Film!
Platz 2: “District 9”
Ein Science-Fiction-Film der anderen Art. Anfangs thematisiert er die Apartheid, dann wandelt er sich zum knallharten Actionfilm. Gute Darsteller und grandiose Effekte inklusive. Toll!
Platz 3: “Inception”
Noch nicht erschienen, ist “Inception” dennoch ein Film, der in dieser Liste nicht fehlen darf. Auch wenn ich in “Inception” nicht das Meisterwerk sehe, für das viele ihn halten. Überdurchschnittlich intelligente Unterhaltung mit guter Action und zahlreiche Diskussionsmöglichkeiten bietet der Film allemal.
Platz 4 und 5 teilen sich “Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen” und “Daybreakers”
Da weder der Cop-Thriller “Bad Lieutenant” noch der Vampirfilm “Daybreakers” bei uns in Kiel im Kino anliefen, muss ich mich auf externe Reviews verlassen – und die versprechen zwei äußerst sehenswerte Filme mit guter schauspielerischer Leistung. Dementsprechend gierig bin ich auf diese Filme – hoffentlich ist das Jahr 2010 bald vorbei …
Das war mal ein durchschnittlicher Monat – sowohl was die Quantität als auch was die Qualität angeht:
Jungs bleiben Jungs (6/10) Predators (7/10) Moon (6/10) Marmaduke (3/10) Eclipse – Biss zum Abendrot (6/10) Knight & Day (6/10) Inception (7/10)
Gerade mal sieben Kinobesuche. Insgesamt komme ich damit auf 81 Kinobesuche und 78 geschaute Filme. Die magische 200 werde ich dieses Jahr wohl kaum schaffen …
Gerade mal zwei Filme laufen diese Woche im Kieler CinemaxX an. Von “Hanni & Nanni” habe ich zumindest schon mal einen (abschreckenden) Trailer gesehen, der zweite Film mit dem Titel “When In Rome” ist mir bislang gänzlich unbekannt. Dennoch werde ich mir selbstverständlich beide Filme anschauen – trotz Kieler Woche.
Wie mir die Filme gefallen haben, erfahrt Ihr unmittelbar nach dem Kinobesuch bei Facebook und Twitter. Die etwas ausführlicheren Reviews folgen dann ab Sonntag hier im Blog.
Falls die Antwort “ja” lautet, Ihr aber unverständlicherweise nicht auf der Gästeliste steht, hat moviepilot genau das Richtige für Euch: In Kooperation mit Sony Pictures Deutschland und Hotel Berlin, Berlin verlost die Filmseite zwei Premierentickets für die Deutschlandpremiere am 19. Juli inkl. Übernachtung vom 19.07. auf den 20.07.2010 im 4-Sterne Hotel.
Lediglich eine Frage gilt es richtig zu beantworten: Welche Sportart erlernte Dre bereits in den USA und welche bringt ihm Mr. Han in China zusätzlich bei?
Die Antwort schickt Ihr zusammen mit Eurem moviepilot-Nutzernamen und Eurer Adresse unter dem Stichwort “Karate Kid” bis zum 13. Juli 2010 an gewinnen@moviepilot.de. Alles Weitere regelt dann Eure Euch hoffentlich wohl gesonnene Glücksfee …
Weitere Informationen zu diesem Gewinnspiel findet Ihr direkt bei moviepilot. Ich drücke Euch die Daumen! Und mir selbst selbstverständlich noch mehr!
… zeigt das folgende Video. Und es zeigt auch, wieso ich die TV-Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ liebe, die „Twilight“-Filme trotz inhaltlicher Ähnlichkeiten wie der Teenie-Mensch-Vampir-Romanze jedoch lächerlich bis peinlich finde. Buffy bringt es mit einer einzigen Frage auf den Punkt: „Oh my God, are you twelve?“.
Eigentlich wollte ich in diesem Moment im Auto Richtung Kiel fahrend sitzen und mir ab 16:50 Uhr “Lieber verliebt” und danach “Stepfather” anschauen. Aber da das CinemaxX Kiel sich spontan dazu entschlossen hat, das Kinoprogramm zu ändern, sitze ich stattdessen hier am Rechner und überlege nun, ob es mir zu spät wird, die beiden Filme einfach eine Vorstellung später zu schauen. Ein guter Moment, um endlich den bereits angekündigten Jahresrückblick zu verfassen. Zum Glück sind Männer multitaskingfähig …
Statt wie sonst üblich die nach meinem Geschmack besten und schlechtesten Filme des Jahres aufzuzählen, werde ich mit 2009 monatlich abrechnen und pro Monat zwei Filme küren. Los geht’s mit dem
Januar
Neun Filme habe ich im Januar gesehen. Einer davon war Clint Eastwoods “Der fremde Sohn” mit Angelina Jolie. Toll gespielt und noch besser gefilmt ist diese Mischung aus Drama und Thriller für mich der Film des Monats Januar. Auf der anderen Seite steht ebenfalls eine Mischung aus Drama und Thriller, nämlich der mit Al Pacino und Robert De Niro zwar prominent besetzte, jedoch leider auch extrem vorhersehbar und spannungsarm inszenierte “Kurzer Prozess – Righteous Kill”. Was für eine Enttäuschung.
Februar
Ja, es gibt Filme, die anspruchsvoller sind, z.B. der phantastische “The Wrestler” oder der toll gespielte “Ein Leben für ein Leben”, doch am meisten Spaß hatte ich mit dem herrlich altmodischen Actionfilm “96 Hours”. Zu sehen, wie kompromisslos Liam Neeson die Entführer seiner Tochter jagt, war und ist ein wahrer Hochgenuss. Enttäuschend hingegen war der zwar schick gefilmte, dafür aber leider auch gähnend langweilige “The International”. So sehr ich Clive Owen und Naomi Watts auch mag, aber das war leider nichts …
März
So richtig entscheiden kann ich mich ja nicht. Auf der einen Seite steht mit “Slumdog Millionär” ein so bewegendes wie wunderschönes Liebesmärchen, auf der anderen Seite mit “Gran Torino” ein von und mit Clint Eastwood hervorragend inszeniertes Rassismusdrama. Da auch ich nur ein Mann bin, gewinnt dank der bezaubernden Freida Pinto “Slumdog Millionär”. Sorry, Clint! Enttäuschend hingegen der Horrorfilm “The Unborn”. Ideen- und seelenlos zusammengeklaut, hinterließ dieses Machwerk im Kino keinen Eindruck, dafür aber gähnende Langeweile.
April
Auch wenn “Radio Rock Revolution” sicherlich der bessere Film ist, das schönste Kinoerlebnis hatte ich in “Vorstadtkrokodile”. Wer hätte gedacht, dass ich jemals einem deutschen Jugendfilm etwas abgewinnen könnte? Und mich jetzt wie ein Schneekönig auf die demnächst startende Fortsetzung freue? Ganz ganz gruselig hingegen war, und jetzt bitte nicht lachen, “Prinzessin Lillifee”. Nichts gegen Kinder- und speziell nichts gegen Zeichentrickfilme, aber diesen Murks können wirklich nur Klein(st)kinder ertragen. Ein guter Grund, niemals Kinder in diese Welt zu setzen …
Mai
Keine Frage, der Mai stand ganz im Zeichen der Enterprise. Niemals hätte ich gedacht, dass “Star Trek” so unterhaltsam sein könnte. Einer der wenigen Filme, die ich mir sogar mehrmals im Kino angeschaut habe. Und hätte ich gewusst, wie unterirdisch “Dorfpunks” ist, ich hätte auf diesen Film verzichtet und mir stattdessen noch ein weiteres Mal “Star Trek” angeschaut.
Juni
Ein weiterer Film, von dem ich niemals gedacht hätte, dass er mich so dermaßen begeistert, ist “Drag Me To Hell” von Sam Raimi. Altmodisch, gruselig und höchst spaßig – nicht ganz so abgedreht wie seine “Tanz der Teufel”-Reihe, aber ganz nahe dran! Ganz nahe dran ist auch “Terminator: Die Erlösung”, allerdings am Titel der Enttäuschung des Jahres. Sorry, aber mit der Terminator-Reihe hat dieses Machwerk, von den letzten 15 Minuten abgesehen, gar nichts mehr zu tun.
Juli
Nur vier Filme habe ich im Juli geschaut – und doch fällt es mir extrem einfach, mich für zwei davon zu entscheiden: “Hangover” und “Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los”. Während der Erstgenannte einen Brüller nach dem anderen zündet, ist die animierte Schlaftablette “Ice Age 3” noch unlustiger als seine ohnehin schon schnarchigen Vorgänger.
August
Ja, “Inglourious Basterds” ist toll. Trotzdem lautet der Film des Monats für mich “G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra”. Warum? Weil ich Stephen Sommers nach dem mauen “Die Mumie kehrt zurück” und dem katastrophalen “Van Helsing” schon komplett abgeschrieben hatte, er mit diesem Film jedoch zu alter (B-Movie-)Stärke zurückgefunden hat. Und weil Sienna Miller einfach nur heiß ist. *räusper* Absolut schwach zeigte sich hingegen der von mir eigentlich verehrte Kevin Smith mit seiner Komödie “Zack & Miri Make A Porno”. Selbst der oft gescholtene “Jersey Girl” hat mehr Charme als dieser unlustige Versuch einer Komödie.
September
Auch wenn ich Pixars “Oben” wirklich bezaubernd finde, hat das Science-Fiction-Action-Drama “District 9” den “bleibenderen” Eindruck hinterlassen. Ich hoffe doch sehr auf eine Fortsetzung … … obwohl diese auch extrem langweilen können, wie die nunmehr dritte Fortsetzung “Final Destination 4” trotz knackiger 3D-Effekte bewiesen hat. Nicht mal im Ansatz unheimlich, sondern nur noch laut und schnell. Und irgendwie doof.
Oktober
Ja, okay, er ist voller Klischees. Und vorhersehbar. Und kitschig. Und überhaupt und außerdem. Trotzdem konnte ich mich bei Gerard Butlers Sprüchen in “Die nackte Wahrheit” nur schwer beherrschen. Und dass er auf die Frage, wieso er seine Angebetete liebt, die ehrlichste und beste Antwort überhaupt gibt, macht diesen Film zu meinem persönlichen Oktober-Highlight. Ein Highlight ganz anderer Art war “Gangs”. Als einziger Erwachsener Volljähriger in einem Kino voller Backfischmädels zu sitzen, ist schon ein Erlebnis. Zum Glück ist der Film so dermaßen mies, dass selbst diese Mädels schon nach kurzer Zeit aufhörten, dem blassen (und extrem miesen) Hauptdarsteller hinterher zu hecheln und stattdessen anfingen, sich über den gezeigten Rotz lustig zu machen.
November
Dass es für einen gepflegten Gruselfilm kein großes Budget bedarf, zeigt die Pseudo-Doku “Paranormal Activity”. Die Geschichte vom immer aggressiver werdenden Poltergeist wurde zwar schon unzählige Male erzählt, doch ist die Inszenierung trotz einiger Längen extrem packend geraten. Weniger packend fällt hingegen Roland Emmerichs Weltuntergang in “2012” aus. Auch wenn Effekte-Junkies einen Orgasmus nach dem anderen bekommen dürften, tröstet das nicht darüber hinweg, dass der Rest des Films enttäuschend langweiliger Mumpitz ist.
Dezember
Nein, ich werde an dieser Stelle nicht “Avatar” nennen. Stattdessen nenne ich die sympathische Zombiekomödie “Zombieland”. Sympathische Figuren, sympathische Darsteller, sympathische Grundaussage, ein sympathischer Gastauftritt – ein durch und durch sympathischer Film eben. Weniger sympathisch: “Saw VI”. Gefiel mir der fünfte Teil wieder ein wenig besser, ist das sechste Puzzlestück nun wieder ein herber Rückschritt. Es hätte wie bei “Highlander” nur einen geben sollen.
So, das war’s zum Kinojahr 2009. Ob ich heute noch nach Kiel fahre und damit das Kinojahr 2010 einläute, weiß ich allerdings immer noch nicht. Anscheinend sind wir Männer doch nicht multitaskingfähig …