Spannend: Automattic hat mit ATmosphere ein Plugin für WordPress veröffentlicht, das Blogs direkt an das AT Protocol anbindet. Neue Beiträge landen so automatisch in der ATmosphere und können dann zum Beispiel bei Bluesky gelesen werden. Antworten auf diese Beiträge werden wiederum auch im Blog angezeigt – so wie wir es schon vom Plugin ActivityPub kennen.
Was ich noch nicht ganz verstanden habe: Wenn ich für die Verknüpfung meinen bestehenden Bluesky-Account verwende, kann ich diesen dann trotzdem ganz normal weiter nutzen? Also dort etwas posten, ohne dass es im Blog landet? Gleich mal testen …
Gilda Sahebis Vortrag zum Thema Spaltung in der Gesellschaft ist vermutlich das Differenzierteste, Philosophischste und schlicht Beste, was ich bislang zu diesem Thema gesehen habe. Stark. Richtig richtig stark.
Update 24.05. Das Video ist inzwischen auf privat gestellt und nicht mehr öffentlich zugänglich. Ich habe diesbezüglich am 21.05. per Mail beim Team der re:publica nachgefragt, bislang aber leider keine Antwort erhalten. Sollte ich noch eine Rückmeldung bekommen, werde ich den Text hier entsprechend ergänzen. Und bis dahin gebe ich mich meinen Vermutungen hin – die nicht unbedingt für die re:publica sprechen …
Vor einigen Tagen schrieb ich, dass ich inzwischen trotz Lesebrille Probleme habe, EANs auf Blu-ray-Hüllen zu entziffern. Generell hatte ich in letzter Zeit das Gefühl, nicht mehr richtig scharf sehen zu können, weswegen ich vor rund zwei Monaten einen Termin beim Augenarzt vereinbarte. Und wie sich herausstellte, war dieser mehr als angebracht, denn meine Sehprobleme sind nicht etwa ein Resultat der Altersweitsichtigkeit (also auch, aber nur minimal), nein, bei mir hat sich direkt ein Grauer Star entwickelt.
Nun muss ich zugeben, dass ich mir durchaus hin und wieder gewünscht habe, auch mal etwas Besonderes und nicht immer so durchschnittlich und gewöhnlich zu sein. Damit meinte ich allerdings NICHT, sich mit gerade mal Ende 40 wegen Grauem Star operieren lassen zu müssen. Daher, liebe Kinder: Seid vorsichtig mit dem, was ihr euch wünscht!
Dass ich noch zu jung für Grauen Star bin, habe ich (von der nachträglichen Recherche mal abgesehen) an zwei Dingen bemerkt: Zum einen daran, dass in der Broschüre, die ich mitbekommen habe, ausschließlich Personen um die 70 abgebildet sind. Und zum anderen daran, dass mich die Augenärztin (neben anderen medizinischen Gründen) wiederholt fragte, ob ich eventuell mal einen Ball an den Kopf bekommen hätte. Ich frage mich immer noch, ob ihre Erklärung „Trauma am Auge – so was kann Grauen Star verursachen“ ernst gemeint war, oder ob sie diese Frage einfach nur gestellt hat, weil ich im sozialen Miteinander immer leicht beschränkt rüberkomme. Ich werde es wohl nie erfahren.
Sei’s drum. Fakt ist, dass ich bedingt durch den Grauen Star aktuell eine Sehstärke von nur noch rund 40 % habe und insbesondere mit dem rechten Auge im Grunde gar nicht mehr scharf sehen kann. Die gute Nachricht ist: Eine Operation wird’s wieder richten. Kurz gesagt werden mir die natürlichen Linsen entfernt und durch Kunstlinsen ersetzt. Danach sollte ich dann wieder sehen können wie ein junger Gott. Oder so ähnlich.
Was mir bei dieser Gelegenheit einmal mehr an mir aufgefallen ist: Beim Thema Krankheit und Tod bin ich grundsätzlich extrem entspannt und pragmatisch. Würde mir mein Arzt heute sagen, dass ich nur noch zwei Jahre zu Leben hätte, würde ich dies zur Kenntnis nehmen und die letzten zwei Jahre genießen. Irgendwann ist schließlich jeder dran – so ist das Leben halt. Beim Thema Augen hingegen sieht es anders aus. Generell könnte ich vermutlich mit allem irgendwie gut leben, nicht aber damit, mein Sehvermögen zu verlieren. Was nicht zuletzt daran liegt, dass ich in meinem Leben exakt drei Leidenschaften habe: Filme und Serien, Videospiele und die Fotografie. Und dafür brauche ich nun mal meine Augen. Ich möchte nicht so weit gehen, zu behaupten, es würde meinem Leben den Sinn nehmen, würde ich all dies verlieren, aber würde ich all dies verlieren, nähme das meinem Leben schon irgendwie den Sinn.
Glücklicherweise handelt es sich bei dem kommenden Eingriff um eine Standard-OP, Komplikationen sind hier keine zu erwarten. Dennoch werde ich mir für den Fall der Fälle vorher noch mal „Final Destination 5“ anschauen. Vorbereitung ist das A und O …
Auf wedium und W Social folgt eYou. Ja, richtig gelesen: Das nächste europäische soziale Netzwerk befindet sich im Aufbau. Und wieder gibt es eine Warteliste, um sich schon jetzt seinen Benutzernamen zu sichern – was ich selbstverständlich sofort getan habe. Auch wenn ich es langsam albern finde, was hier gerade alles aus dem Boden gestampft wird. Man stelle sich nur vor, all diese Energie würde stattdessen konsequent ins Fediverse gesteckt werden …
Wie dem auch sei: Die Neugierde siegt. Falls auch ihr euch auf die Warteliste von eYou eintragen möchtet, könnt ihr dies gerne über diesen Link machen. Die Warteliste ist nämlich mit einem kleinen Spiel verbunden: Je mehr Menschen über euren Warteliste-Link beitreten, desto weiter rutscht ihr in der Warteliste nach oben. Also los! Ich erwarte eine Verbesserung um mindestens einen Platz! 😀
Eben ist eine E-Mail von wedium bei mir eingetrudelt: Die Beta des neuen europäischen sozialen Netzwerks steht kurz vor dem Start. Um genau zu sein, geht’s am 25. März los, also heute in einer Woche. Dann allerdings erst mal nur mit den ersten 100 von der Warteliste. Eine Woche später sollen die nächsten 500 folgen, eine weitere Woche später dann die nächsten 1.000, usw..
Mal schauen, wann ich an der Reihe bin. Und was es dann dort zu entdecken gibt. Ich werde berichten.
Update 25.03. Keine Ahnung, ob es bislang so nicht auf der Website stand oder ich es schlicht übersehen habe, aber wedium bezeichnet sich selbst als „die Kurzvideoplattform aus Europa“ – und damit hat sich das Thema wedium für mich auch direkt erledigt, denn nichts interessiert mich weniger als Kurzvideos. Wenn es dort keine anderen Inhalte gibt, gehöre ich definitiv nicht zur Zielgruppe. Schade. Oder Glück gehabt. Wie man’s nimmt.
… eine Katze bei Amazon bestellt habe. Eine echte, lebendige Katze. Für 300 Euro. Wenige Stunden nach der Bestellung habe ich diese dann aber wieder storniert. Weil ich nicht wusste, was für eine Katze ich überhaupt bekomme. Weil 300 Euro für eine unbekannte Katze dann doch ziemlich viel Geld gewesen wäre. Und weil ich es irgendwie auch unangebracht fand, eine lebendige Katze bei Amazon zu bestellen.
Keine Ahnung, was mir mein Unterbewusstsein damit sagen wollte. Auf jeden Fall habe ich jetzt Lust, mal wieder den Film „Schlafwandler“ zu schauen.
… obwohl ich über das typische Temperament eines Norddeutschen verfüge und mit deutscher Comedy grundsätzlich nicht viel anfangen kann, hat mein linker Mundwinkel leicht gezuckt. Sehr sympathisch. Also der Alex. Nicht mein zuckender Mundwinkel.
Was ich damit sagen will: Schaut in das Special gerne mal rein – vielleicht trifft’s ja auch euren Humor.
Meta plant kostenpflichtige Premiumabos für Facebook, Instagram und WhatsApp. So viele Abos. Meta Verified für besseren Support und Schutz vor Identitätsdiebstahl. Werbefrei für … Werbefreiheit. Und nun Premiumabos, um z. B. bei Instagram anonym Stories anschauen zu können. Endlich brauchen Stalker keine Zweitaccounts mehr. Wenn das mal kein Fortschritt ist.
Meine Beiträge hier lest ihr übrigens auch anonym. Ganz ohne Abo. Weil ihr alle für mich Premium seid. Oder weil es mir einfach komplett egal ist, wer und wie viele meine Beiträge lesen …
Dass Werbung auch in WhatsApp Einzug halten wird, ist seit rund einem halben Jahr bekannt. Und damit war im Grunde auch klar, dass es eine Möglichkeit geben wird, zwischen Werbung und einem kostenpflichtigen Abo zu wählen. So wie es bei Facebook und Instagram schon länger der Fall ist.
Nun sind erste Hinweise auf eben dieses Werbefrei-Abo aufgetaucht. Der monatliche Preis soll bei 4 Euro liegen. Wann es letztlich losgeht, ist noch nicht bekannt.
Mir kann’s im Grunde egal sein: Letzten August habe ich mich von WhatsApp verabschiedet, noch ein paar Monate lang einen entsprechenden Hinweis als Profilbild hinterlegt gehabt und mein Konto vor rund zwei Wochen endgültig gelöscht. Insofern bin ich nur noch indirekt betroffen – und durchaus ein wenig gespannt, wie die WhatsApp-Nutzer reagieren, wenn es so weit ist. Werden sie die Werbung schlucken? Oder lieber bezahlen? Oder gar auf eine Alternative wechseln?
Ich persönlich würde es ja gut finden, wenn wir uns auf RCS einigen könnten. Keine zusätzliche App. Kein Überlegen, wen man worüber erreicht. Einfach die Standard-Nachrichten-App nehmen und gut ist. Utopisch und naiv, ich weiß. Aber träumen werde ich ja wohl noch dürfen …
Die aktuellenNachrichten lassen mich gerade einfach nur verzweifeln. Zeit für etwas Realitätsflucht. Vielleicht schaue ich mal wieder „V wie Vendetta“. Einfach um auf andere Gedanken zu kommen.