Geschaut: „Nichts als die Wahrheit“ (2008)

Die Journalistin Rachel Armstrong (Kate Beckinsale) schreibt einen Artikel, der eine Militäroperation der amerikanischen Regierung infrage stellt und zugleich Erica Van Doren (Vera Farmiga) als CIA-Agentin enttarnt. Um die Identität des Informanten herauszufinden, lässt der von der Regierung beauftragte Anwalt Patton Dubois (Matt Dillon) Rachel vor Gericht aussagen. Doch Rachel weigert sich, den Namen ihrer Quelle zu nennen – auch wenn das für sie bedeutet, ins Gefängnis zu gehen …

Ich mag Justizdramen. Ich mag Politthriller. Und ich mag Kate Beckinsale. Dementsprechend habe ich absolut keine Ahnung, wie ich „Nichts als die Wahrheit“ so lange übersehen konnte. Zumal der Film wirklich gut ist und eine spannende Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die übrigens von wahren Ereignissen (Stichwort Plame-Affäre) inspiriert wurde. Es geht um Vertrauen, Integrität, die Wichtigkeit der freien Presse und um die Frage, was Menschen bereit sind, für ihre Prinzipien und Werte zu opfern. Das Geschehen wird unaufgeregt, aber zügig und spannend erzählt. Kate Beckinsale darf zur Abwechslung mal nicht nur gut aussehen, sondern auch richtig schauspielern. Und der Schluss“gag“ ließ mich tatsächlich nachdenklich und emotional ein wenig hin- und hergerissen zurück. Das schafft längst nicht jeder Film.

Was ich damit sagen möchte: Wer sich auch nur ansatzweise für dieses Genre interessiert, sollte „Nichts als die Wahrheit“ eine Chance geben – es lohnt sich!

Meine Wertung: 8/10

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Kurz kommentiert: „Stranger Things“ Staffel 5

Das war sie also, die finale Staffel von „Stranger Things“. Und na ja, ich bin ziemlich … unterwältigt. Inhaltlich hat die fünfte Staffel nur wenig Neues hinzugefügt. Zahlreiche Fragen bleiben unbeantwortet. Und das Finale in Form der letzten Folge wirkt auf mich so, als hätten „Stephen Kings Es“ und „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ miteinander Sex gehabt und ein Kind gezeugt, das jedoch nur deren schlechtesten Eigenschaften geerbt hat. Wer alle drei Titel gesehen hat, wird verstehen, was ich meine.

Insgesamt ist das „große“ Finale zwar kein Totalausfall, aber in jeglicher Hinsicht unoriginell und mutlos. Da habe ich von den Duffer-Brüdern wirklich ein wenig mehr erwartet. Schade.

Mein abschließendes Ranking der fünf Staffeln:

Staffel 4 => 10/10
Staffel 3 => 9/10
Staffel 1 => 8/10
Staffel 5 => 7/10
Staffel 2 => 7/10

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Neu im Filmregal: November und Dezember 2025

So, Endspurt! Der letzte Film ist eingetrudelt, damit wird es Zeit für ein finales Sammlungsupdate in diesem Jahr. Die letzten beiden Monate waren geprägt von zahlreichen Boxsets – und von noch mehr Angeboten, denen ich nicht widerstehen konnte. Folgende Filme sind im November und Dezember in mein Regal gewandert:

Ultra HD Blu-ray

Anaconda (Steelbook)
Christmas Bloody Christmas (Mediabook)
Dead Heat (Mediabook)
Event Horizon (Steelbook)
Die glorreichen Sieben (1960, Mediabook)
Geballte Ladung – Double Impact (Mediabook)
Hellboy: The Crooked Man (Mediabook)
Hellraiser – Das Schloss zur Hölle (Mediabook)
Hush – Still
Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast (2025, Steelbook)
Immaculate (Mediabook)
Predator
Predator 2
Predators
Predator: Upgrade
Prey
Quigley der Australier (Mediabook)
Rambo
Rambo II: Der Auftrag
Rambo III
Scanners (Ultimate Trilogy Edition)
Sleepy Hollow (Steelbook)
Stolen Girl
Strange Darling
Tammy and the T-Rex (Collector’s Edition)
The Crow – Die Krähe (Steelbook)
The Long Walk – Todesmarsch (Steelbook)
Wrong Turn (Mediabook)
Wrong Turn 2: Dead End (Mediabook)
Wrong Turn 3 – Left for Dead (Mediabook)
Wrong Turn 4: Bloody Beginnings (Mediabook)
Wrong Turn 5: Bloodlines (Mediabook)
Wrong Turn 6: Last Resort (Mediabook)
Wrong Turn – The Foundation (Mediabook)
Zurück in die Zukunft (Limited Collector’s Steelbook)
Zurück in die Zukunft II (Limited Collector’s Steelbook)
Zurück in die Zukunft III (Limited Collector’s Steelbook)

Blu-ray

Apex
Black Panther: Wakanda Forever
Das erste Omen
Das Dorf der Verdammten (Box der Verdammten)
Die Kinder der Verdammten (Box der Verdammten)
Die Rückkehr der glorreichen Sieben
Die Rache der glorreichen Sieben
Der Todesritt der glorreichen Sieben
Hard Kill
I See You: Das Böse ist näher als du denkst
Malice – Eine Intrige
Nirvana – Die Zukunft ist ein Spiel (Mediabook)
Paranormal Activity: Next of Kin
Scanners 2 (Ultimate Trilogy Edition)
Scanners 3 (Ultimate Trilogy Edition)
Speak No Evil (2024)
The Fare – Fahrt durch die Unendlichkeit
The King’s Man: The Beginning
Trauma Center

Damit beende ich das Jahr mit insgesamt 4.683 Filmen und Serien. Die 5.000 habe ich also noch immer nicht geknackt, aber ich bin ja noch jung *hust*. Wobei ich zugeben muss, dass ich mich in diesem Jahr immer öfter für die VoD-Variante entschieden habe. Zum einen, weil mir der Platz ausgeht, und zum anderen, weil insbesondere Filme in 4K als VoD deutlich günstiger sind. Mal schauen, wie sich mein Kaufverhalten im nächsten Jahr entwickelt …

Damit bin ich für dieses Jahr raus. Ich wünsche allen, die bis hierhin gelesen haben, einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2026! Ach, und falls ihr euch fragt, was jemand wie ich an Silvester macht: Vermutlich werde ich heute um 20 oder 21 Uhr ins Bett gehen, um dann pünktlich um 2 Uhr morgens aufzustehen und das Finale von „Stranger Things“ zu schauen. Prioritäten. So wichtig.

In diesem Sinne: Kommt gut rüber – in welcher Art und Weise auch immer. Wir lesen uns 2026 wieder!

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Geschaut: „Black Phone 2“ (2025)

VORSICHT, DIE FOLGENDEN ZEILEN ENTHALTEN SPOILER ZUM ENDE DES ERSTEN TEILS!

HÖRT ALSO GEGEBENENFALLS AUF ZU LESEN!

IHR WURDET GEWARNT!

OKAY, AB JETZT HABT IHR SELBST SCHULD!

Vier Jahre sind vergangen, seit Finn (Mason Thames) den Kindermörder Grabber (Ethan Hawke) töten und aus dessen Kellergefängnis fliehen konnte. Während Finn seine Erlebnisse mit Drogen und Prügeleien zu verarbeiten versucht, leidet seine jüngere Schwester Gwen (Madeleine McGraw) noch immer unter albtraumhaften Visionen. Um herauszufinden, was es mit diesen Visionen auf sich hat, besuchen die beiden Geschwister das Jugendcamp, in dem ihre verstorbene Mutter vor 25 Jahren als Betreuerin tätig war …

Ich geb’s zu: Ich hatte Angst vor „Black Phone 2“. Nicht etwa davor, dass mir der Film zu unheimlich sein könnte, sondern davor, dass er mir das nahezu perfekte Ende des hervorragenden Vorgängers ruinieren könnte. Denn mal ehrlich: „The Black Phone“ hätte keine Fortsetzung gebraucht. Ja, ich war skeptisch, ob „Black Phone 2“ überhaupt funktionieren könnte. Sehr skeptisch sogar. Doch was soll ich sagen: Der Film zieht seinen Vorgänger nicht nur nicht in den Dreck, er ist sogar fast genau so gut wie er. Wenn auch auf eine gänzlich andere Weise.

War „The Black Phone“ noch ein relativ geerdeter Entführungsthriller mit übernatürlichen Elementen, so ist „Black Phone 2“ ein eher klassischer Horrorfilm, der mich nicht selten an „A Nightmare on Elm Street“ erinnert hat. Das lässt zwar ein wenig Originalität vermissen, sorgt aber auch dafür, dass hier nicht einfach nur dieselbe Geschichte ein zweites Mal erzählt wird. Stattdessen werden die Geschehnisse sinnvoll erweitert, lose Fäden des Vorgängers aufgegriffen und zu einem überraschend schlüssigen Ende geführt. Ein Ende, das mich abermals grinsend zurückließ. Well done, Scott Derrickson!

Was mir neben der zwar nicht mehr ganz so originellen, aber erneut spannenden Geschichte und den weiterhin so sympathischen wie menschlichen Figuren gefallen hat: „Black Phone 2“ sieht einfach nur fantastisch aus! Das eingeschneite Camp ist verdammt atmosphärisch, die Albträume sind mit ihrem körnigen, analogen Filmlook herrlich surreal, und wenn es mal rot suppt, und das tut es, dann ist selbst dem eine gewisse Ästhetik nicht abzusprechen. Ich wünschte wirklich, jeder Horrorfilm sähe so gut aus wie dieser!

Mein Fazit: Wenn euch „The Black Phone“ gefallen hat, dann solltet ihr „Black Phone 2“ auf jeden Fall eine Chance geben. Und solltet ihr „The Black Phone“ aus nicht entschuldbaren Gründen noch nicht kennen, dann holt diesen gefälligst zügig nach!

Meine Wertung: 7/10 (mit Tendenz zur 8)

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Selbstverständlich bin ich heute NICHT um 2 Uhr aufgestanden, um die neuen Folgen von „Stranger Things“ zu schauen, aber …

… der Cliffhanger am Ende der vierten Folge ist schon verdammt cool. Davon ab bin ich bislang eher auf hohem Niveau enttäuscht. An die (nahezu perfekte) vierte Staffel reicht das Finale Stand jetzt jedenfalls nicht heran. Aber hey, vier Folgen kommen ja noch. Nun heißt es warten, bis es am 26.12. weitergeht.

So, und jetzt werde ich erst mal arbeiten. Um 6:40 Uhr. So früh habe ich schon lange nicht mehr angefangen. Aber sich für ’ne halbe Stunde noch mal hinzulegen, ist ja auch irgendwie Quatsch. Und wie heißt es so schön: Wer früh anfängt, darf auch früh Feierabend machen.

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Entspannung

Und schon sind drei Wochen Urlaub vorbei. Drei Wochen, die ich dringend nötig hatte. Drei Wochen, in denen ich ganz bewusst alles gemieden habe, was mich auch nur ansatzweise (negativ) stressen könnte. Drei Wochen, in denen ich mit meinem Lieblingsstuhl verschmolzen und in fremde Welten abgetaucht bin. Drei Wochen, in denen ich insgesamt 40 Filme geschaut habe. In denen ich sieben Serienstaffeln geschaut habe. In denen ich vier Hörbücher gehört habe. Und in denen ich meinen Saison-Charakter in „Diablo IV“ so weit gespielt habe, dass ich nach dem Ende der aktuellen Saison endlich auf Paragonstufe 300 sein sollte. Ganz ehrlich: Das waren die entspanntesten drei Wochen, die ich gefühlt seit Jahren hatte.

Ich habe mich übrigens ganz bewusst dafür entschieden, in diesen drei Wochen auch keine Reviews zu schreiben. Zu dem einen oder anderen Film wird aber nachträglich noch etwas kommen. Ein paar Perlen waren nämlich tatsächlich dabei – und diese haben sich definitiv eine gesonderte Empfehlung verdient.

Bis ich dazu komme, hier schon mal eine Übersicht, womit ich mir im Urlaub die Zeit vertrieben habe:

Filme

Weapons – Die Stunde des Verschwindens (8/10)
Together – Unzertrennlich (8/10)
All of You (7/10)
Conjuring – Die Heimsuchung (Rewatch – 7/10)
Annabelle (Rewatch – 5/10)
Conjuring 2 (Rewatch – 7/10)
The Fantastic Four: First Steps (7/10)
Itsy Bitsy (6/10)
Meine himmlische Verlobte (7/10)
Annabelle 2 (7/10)
Prey (Rewatch – 8/10)
Frankenstein (7/10)
Love Hurts – Liebe tut weh (6/10)
A House of Dynamite (8/10)
The Woman in the Yard (6/10)
Y2K (4/10)
The Nun (Rewatch – 6/10)
Lloronas Fluch (5/10)
Die Hand an der Wiege (Rewatch – 8/10)
Copshop (7/10)
Mechanic: Resurrection (3/10)
Stowaway (8/10)
Ash (5/10)
The Order (8/10)
Flight Risk (6/10)
Immaculate (7/10)
Der Spinnenkopf (4/10)
Verschwörung (7/10)
The Fare (8/10)
Die Tribute von Panem – The Hunger Games (Rewatch – 7/10)
Die Tribute von Panem – Catching Fire (Rewatch – 8/10)
Nobody 2 (6/10)
Play Dirty (6/10)
Late Night with the Devil (6/10)
Annabelle 3 (7/10)
Conjuring 3 – Im Bann des Teufels (7/10)
Kick-Ass 2 (Rewatch – 7/10)
Living with Chucky (7/10)
The Nun II (5/10)
Conjuring 4: Das letzte Kapitel (6/10)

Serien

Stranger Things – Staffel 1 (Rewatch – 8/10)
Stranger Things – Staffel 2 (Rewatch – 7/10)
Stranger Things – Staffel 3 (Rewatch – 9/10)
Stranger Things – Staffel 4 (Rewatch – 10/10)
Servant – Staffel 4 (5/10)
Upload – Staffel 4 (5/10)
Nobody Wants This – Staffel 2 (7/10)

Hörbücher (ohne Bewertung)

Tödliche Absicht (Lee Child)
Woke – Psychologie eines Kulturkampfs (Esther Bockwyt)
Big Tech muss weg! (Martin Andree)
Krieg der Medien (Martin Andree)

So, das war’s. Morgen beginnt dann wieder der Ernst des Lebens. Schade eigentlich. An ein Leben wie in den letzten drei Wochen könnte ich mich glatt gewöhnen. Nur noch 19 Jahre bis zur Rente …

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Doku-Tipp: „Der digitale Tsunami“

Big Tech. Algorithmen. Künstliche Intelligenz. Darum geht es in der Doku „Der digitale Tsunami“. Im Grunde ist alles, was dort gezeigt wird, bereits seit Jahren bekannt. Dennoch halte ich die Doku für absolut sehenswert, da der aktuelle Stand mit all seinen Gefahren gut zusammengefasst und auf den Punkt gebracht wird.

Ihr findet die Doku direkt bei ARTE oder bei YouTube:

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Neu im Filmregal: September und Oktober 2025

Die letzten Wochen waren stressig. Sehr stressig. So stressig, dass ich nicht mal Lust hatte, meine Neuzugänge zu erfassen. Zum Glück ist das Ende dieses Stresses absehbar. Nur noch 19 Jahre bis zur Rente. Dann wird alles gut. Und damit mir in 19 Jahren nicht langweilig wird, habe ich die letzten zwei Monate wieder ordentlich vorgesorgt. Ich möchte ja nicht in ein Loch fallen, wenn es endlich so weit ist. Hier meine Neuzugänge der Monate September und Oktober:

Ultra HD Blu-ray

Æon Flux (Steelbook)
Ballerina (Steelbook)
Chucky – Die Mörderpuppe (Mediabook)
Death Wish 2 (Mediabook)
Der weiße Hai (Keep Case und Steelbook zum 50. Jubiläum)
F1: Der Film (Steelbook)
Fright Night (Steelbook)
Hackers (Mediabook)
Jurassic World: Die Wiedergeburt (Steelbook)
Katzenauge (Mediabook)
Krieg der Welten (Collector’s Edition zum 20. Jubiläum)
M3GAN 2.0 (Steelbook)
Mission: Impossible – The Final Reckoning (Steelbook)
Pulp Fiction (Collector’s Edition zum 30. Jubiläum)
Superman (Steelbook)
The Ugly Stepsister (Mediabook)
Timecop (Mediabook)
Tron (Steelbook)
Tron: Legacy (Steelbook)
Violent Night
Weapons – Die Stunde des Verschwindens (Steelbook)

Blu-ray

16 Blocks
Assassin
Best of the Best – Quadrilogie (Mediabook)
Fortress – Stunde der Abrechnung
Fortress – Sniper’s Eye
Influencer
Master Gardener
Necromancer (Mediabook)

So, das war’s. Reicht ja auch. Ach ja, nur bedingt lustiger Fun Fact am Rande: Das limitierte Mediabook von „Necromancer“ hat die bislang mit Abstand niedrigste Nummer, die ich je erwischt habe: 003. Ob ich die jemals toppen werde?

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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