Im Heimkino gesehen: Ziemlich beste Freunde

Endlich habe auch ich ihn gesehen. DEN Pflichtfilm des Kinojahres 2012. DEN Gute-Laune-Film schlechthin. DEN Film, den man einfach mögen muss und nach dem man mit einem Lächeln im Gesicht durch die Welt wandert (bzw. rollt). Die Rede ist selbstverständlich von dem französischen Überraschungserfolg „Ziemlich beste Freunde“. Bevor ihr euch jetzt auf eine weitere Lobeshymne einstellt, schreibe ich lieber gleich, dass mich der Film leider alles andere als überzeugt hat. Wieso, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest …

Worum geht’s

Um dem Arbeitsamt gegenüber zu belegen, dass er auf Arbeitssuche ist, bewirbt sich der frisch aus dem Gefängnis entlassene Driss (Omar Sy) bei dem Millionär Philippe (François Cluzet) um einen Job als Pfleger. Philippe ist seit einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts gelähmt und daher stets auf fremde Hilfe angewiesen. Obwohl Driss keine Qualifikationen vorweisen kann, sich Philippe gegenüber äußerst respektlos verhält und klarstellt, dass es ihm lediglich um die Bescheinigung für das Arbeitsamt geht, bekommt er den Job. Philippe ist es leid, ständig bemitleidet zu werden und sieht in Driss einen Mann, der ihn wie einen Menschen und nicht wie einen Pflegefall behandelt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die die ungleichen Männer nachhaltig verändert …

Meine Meinung

Es hätte so schön werden können. Man nehme ein ernstes Thema wie Querschnittslähmung und zwei höchst unterschiedliche Menschen, die sich gegenseitig zurück ins Leben führen. Dazu ein wenig Humor, ein Prise Sozialkritik und zwei so sympathische wie begabte Hauptdarsteller – fertig ist die Erfolgsdramödie. Und oberflächlich betrachtet ist „Ziemlich beste Freunde“ tatsächlich eben dieser schöne Film mit seiner überall hoch gelobten lebensbejahenden Botschaft, den man von den Kindern bis hin zu den Großeltern jeder Generation bedenkenlos empfehlen kann. Wie gesagt, oberflächlich betrachtet.

Beginnt man jedoch über den Film nachzudenken, offenbaren sich zahlreiche Mängel. Es beginnt schon mit den stereotypen Figuren, wie sie einfacher gestrickt nicht sein könnten. Auf der einen Seite der reiche Intellektuelle, kultiviert, eloquent, mit einer Vorliebe für klassische Musik – und natürlich weißer Hautfarbe. Auf der anderen Seite der mittellose Kleinkriminelle, ungebildet, sexistisch, stets dicke Hip-Hop-Kopfhörer tragend – und natürlich dunkler Hautfarbe. Unnötig zu erwähnen, dass Driss‘ Eingliederung in die Gesellschaft mit zunehmender Bildung einher geht. In mehreren Reviews wurde dem Film gar unterschwelliger Rassismus unterstellt. Und auch wenn ich zugeben muss, dass Driss‘ Charakterisierung und spätere „Kultivierung“ durchaus einen faden Beigeschmack bei mir hinterlassen haben, würde ich so weit nicht gehen wollen. Allerdings werfe ich dem Film vor, dass er alle klischeebeladenen Mittel nutzt, um auch dem letzten Zuschauer klarzumachen, für welche soziale Schicht die beiden Männer jeweils stehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies auch geschickter und weit weniger offensichtlich hätte geschehen können.

Weiter geht’s mit dem Thema Querschnittslähmung und deren Auswirkungen auf die Betroffenen. Den Film diesbezüglich als oberflächlich zu bezeichnen, wäre noch geschmeichelt. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich besser nicht fragen sollte, ob die Geschichte samt ihrer Botschaft auch mit einem mittellosen Querschnittgelähmten funktionieren würde, blendet der Film sämtliche Unannehmlichkeiten aus, die den Zuschauer belasten könnten. Der sicherlich alles andere als einfache Arbeitsalltag des Pflegers Driss wird mit einem Dialog über Darmentleerung weggewitzelt und die Selbstmordgedanken des gelähmten Philippe in einem Satz nebenbei abgefrühstückt. Auf diese Art und Weise bleibt der Film in seiner Stimmung zwar durchweg positiv, leidet gleichzeitig jedoch unter seiner klinisch reinen Oberflächlichkeit und fehlender Glaubwürdigkeit.

Abschließend noch ein zwei Sätze zum Humor des Films. Witze über Behinderte sind im Kino eher selten und wirken dadurch in einem Film wie „Ziemlich beste Freunde“ frech und provokant. Zumindest auf Menschen, die sich sonst stets politisch korrekt verhalten und Zynismus nur vom Hörensagen kennen. Zugegeben, ein paar Schmunzler sind dabei, doch auf Dauer wiederholen sich die Witze auf Kosten Philippes Behinderung und Driss‘ mangelnder Kultiviertheit, so dass der anfänglich frisch wirkende Humor mich schon bald zu langweilen begann. Ein wenig mehr Abwechslung beim Humor hätte dem Film wahrlich nicht geschadet.

Mein Fazit

Toll gespielter Gute-Laune-Film mit sympathischer Botschaft, der jedoch erschreckend oberflächlich bleibt und kein einziges Klischee auslässt.

Meine Wertung: 5/10

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Lawless – Die Gesetzlosen: Deutscher Trailer erschienen

Ihr habt von „Lawless – Die Gesetzlosen“ noch nie etwas gehört? Das muss euch nicht peinlich sein. Ehrlich gesagt war mir der Film trotz großer Namen bis vor 10 Minuten auch noch kein Begriff.

Bei „Lawless – Die Gesetzlosen“ handelt es sich um ein in den 30ern spielendes Gangsterdrama, in dem sich die von Tom Hardy, Shia LaBeouf und Jason Clarke gespielten Bondurant-Brüder während der Prohibition mit dem Bundesagenten Rakes (Guy Pearce) anlegen und alle Beteiligten dabei immer weiter in die Kriminalität abrutschen. Inszeniert wurde der Film von „The Road“-Regisseur John Hillcoat. In weiteren Rollen gibt’s u.a. Jessica Chastain, Mia Wasikowska und Gary Oldman zu bewundern.

Eine Kinoauswertung bleibt dem Film leider verwehrt, stattdessen müssen wir uns mit der Heimkinoauswertung begnügen. „Lawless – Die Gesetzlosen“ erscheint bereits am 22. März auf Blu-ray und DVD. Sehr schade. Der Trailer sieht nämlich äußerst vielversprechend aus und ich hätte den Film wirklich gerne auf der großen Leinwand gesehen …

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=nvH7q5GmAyo]

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Kurzfazit: The Skulls – Alle Macht der Welt

Viele Jahre ist es her, dass ich den College-/Verschwörungsthriller „The Skulls – Alle Macht der Welt“ zuletzt gesehen hatte. In diesem wird (der noch sehr pausbäckige) Joshua Jackson in den mächtigen Geheimbund der Skulls aufgenommen, muss jedoch schon bald feststellen, dass dies tödliche Konsequenzen nach sich zieht.

Leider muss ich zugeben, dass ich den Film besser in Erinnerung hatte. Zugegeben, „The Skulls“ kann auch heute noch solide unterhalten. Die Darsteller (u.a. Joshua Jackson, Paul Walker und Leslie Bibb) sind akzeptabel, die Geschichte ist durchaus interessant und das Geschehen zu keiner Zeit langweilig. Jedoch wirkt der Film auf mich heute wesentlich konstruierter und damit auch unglaubwürdiger als bei meinem Kinobesuch im Jahr 2000. Und genau diese Unglaubwürdigkeit bricht dem Film letztlich das Genick. Etwas weniger wäre in diesem Fall deutlich mehr gewesen. Wirklich schade um die interessante Thematik …

Meine Wertung: 6/10

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Ihr wählt den Film – CineKie schaut den Film #5

Wieder einmal habt ihr mir dabei geholfen, einen Film fürs Wochenende auszusuchen – und glücklicherweise den Titel auserwählt, den meine attraktivere Hälfte bereits seit Monaten sehen möchte: „Ziemlich beste Freunde“. Der Hausfrieden ist für dieses Wochenende also gesichert!

Auf geht’s mit Runde 5. Dieses Mal habe ich mich für den animierten Science-Fiction-Film „#9„, das inoffizielle „Casablanca“-Remake „Barb Wire“ mit Pamela Anderson, den Psychothriller „Bug“ mit Ashley Judd, den Fantasy-Western „Jonah Hex“ mit Josh Brolin und die schwarze Komödie „The Guard“ mit Brendan Gleeson und Don Cheadle entschieden.

Die Abstimmung endet am Donnerstag, den 07.03. um 23:59 Uhr. Schon mal vielen Dank für eure Unterstützung!

Welchen Film soll ich am kommenden Wochenende rezensieren?

  • Jonah Hex (34%, 10 Votes)
  • The Guard (31%, 9 Votes)
  • Barb Wire (14%, 4 Votes)
  • #9 (10%, 3 Votes)
  • Bug (10%, 3 Votes)

Bislang haben abgestimmt: 29

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Wie mag wohl CineKies Filmsammlung inzwischen aussehen?

Ihr habt es vermutlich schon mitbekommen: Meine Filmsammlung hat inzwischen eine recht respektable Größe erreicht. Und seit meinem Umzug nach Kiel ein eigenes Zimmer, in dem sie weiter wachsen und gedeihen darf. Inspiriert von Xander, der seine Sammlung vor kurzem in Form eines schicken Fotos präsentiert hat, dachte ich mir, dass es euch vielleicht interessieren könnte, wie meine Filmsammlung inzwischen aussieht. Daher hier nun auch von mir ein aktuelles Foto meines Videothekenzimmers:

Filmsammlung

Im ersten Regalschrank von links tummeln sich meine Action- und Thriller-DVDs. Im zweiten folgen dann die Horror-, im dritten die Science-Fiction-, Fantasy- und Abenteuer-DVDs. Dann geht’s weiter zu den Komödien und Dramen, bis im fünften Schrank die HD DVDs und Blu-rays beginnen. Diese sind momentan allerdings noch unsortiert, da ich mir noch nicht im Klaren darüber bin, wie ich meine Sammlung künftig aufstellen (sortieren) möchte.

In dem linken rechten Schrank befinden sich all die Filme, die ich bislang noch nicht gesehen habe. Also die, über die ihr seit ein paar Wochen abstimmen dürft. Abschließend folgen dann noch meine Videospiele, die ich an dieser Stelle nur der Vollständigkeit halber erwähne (bevor ihr lange rätselt, was da steht 😉 ).

Ach, und oben sowie als Lückenfüller verteilt seht ihr dann noch meine Serien- und Sammler-Boxsets. Wobei ich davon jetzt nicht sooo viele besitze …

Ihr seht: Ein bisschen Platz für Neuanschaffungen habe ich noch. Doch irgendwann muss sicherlich eine größere Wohnung oder besser noch ein Haus her … 😉

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Seth MacFarlanes Oscars-2013-Song „We saw your boobs“

Das Lied „We saw your boobs“, in dem Oscars-2013-Moderator Seth MacFarlane aufzählt, wessen Brüste in welchem Film zu sehen sind, dürfte schon jetzt ein Klassiker sein. Einfach herrlich!

Ich bin mir nur noch ein wenig unschlüssig, wessen Reaktion mir am besten gefällt.

Die von Naomi Watts in 0:09?
Die ihres Sitznachbarn in 0:10?
Die von Jennifer Lawrence in 0:30?
Oder doch eher die von Charlize Theron in 0:42?

Ach, ich bin so hin und hergerissen …

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=pRSEmKKiNms]

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Im Heimkino gesehen: Casablanca

So langsam werde ich müde. Wer mir bei Twitter folgt (oder einen Blick auf den Kalender wirft und eins und eins zusammenzählt), weiß auch, wieso. Richtig, ich habe mir in der letzten Nacht statt zu schlafen die Oscar-Verleihung angeschaut. Und erfreue mich nun an einem Tag Urlaub – den ich als alter Mann nach einer Nacht ohne Schlaf auch dringend benötige. Aber das soll hier nicht das Thema sein. Nein, heute beschäftige ich mich mit dem Filmklassiker „Casablanca“, einen der wohl am häufigsten zitierten Filme überhaupt. In diesem Sinne: Schau mir in die Review, Kleines!

Worum geht’s

Während des zweiten Weltkrieges versuchen zahlreiche Flüchtlinge, aus den von den Nazis besetzten Ländern nach Amerika überzusiedeln. Der einzig sichere Hafen liegt in Lissabon, doch ist dieser nur noch schwer zu erreichen. Eine der wenigen Möglichkeiten stellt die im neutralen Marokko gelegene Stadt Casablanca dar. Hier betreibt der zynische Amerikaner Rick Blaine (Humphrey Bogart) eine Bar, die als Treffpunkt für Flüchtlinge auf der Suche nach Ausreisepapieren gilt. Rick selbst hält sich stets aus allen illegalen Geschäften raus. Diese Einstellung und die regelmäßigen Roulette-Gewinne des französischen Polizeichefs Captain Louis Renault (Claude Rains) sichern ihm ein ruhiges Leben und profitable Gewinne. Eines Abends betreten der von den Nazis gesuchte Widerstandskämpfer Victor Laszlo (Paul Henreid) und dessen Frau Ilsa Lund (Ingrid Bergman) Ricks Bar. Die beiden benötigen dringend einen Flug nach Lissabon, da die Nazis ihnen bereits auf den Fersen sind. Was Victor nicht ahnt: Rick und Ilsa haben eine gemeinsame Vergangenheit …

Meine Meinung

Das ist er also, DER große Klassiker, den jeder Filmfan gesehen haben sollte. Aus historischer Sicht betrachtet, stimme ich dem sogar zu, doch wenn ich ganz ehrlich bin, hat mich der Film selbst ein kleines bisschen enttäuscht. Zugegeben, Humphrey Bogarts zynische Kommentare sowie seine überheblichen Sprüche sind eine Klasse für sich. Der von Claude Rains hervorragend gespielte schlitzohrige Polizeichef ist herrlich undurchsichtig und gleichzeitig für viele Schmunzler gut. Und die Geschichte ist an Tragik und Dramatik nur schwer zu überbieten und überrascht im berühmten und durchaus spannenden Finale am Flughafen sogar mit der einen oder anderen unerwarteten Wendung.

Dennoch hat mir etwas gefehlt. Und zwar ausgerechnet die Leidenschaft, von der im Zusammenhang mit „Casablanca“ zwar oft gesprochen wird, von der im Film selbst jedoch nur selten auch wirklich etwas zu spüren ist. Viel zu emotionslos wirkt der Umgang der Figuren miteinander, als dass ich von großen Gefühlen sprechen mag, die sich da vor mir auf dem Fernseher abspielten. Lediglich Ingrid Bergman schaffte es zeitweise, mich davon zu überzeugen, dass hier so etwas wie Liebe im Spiel ist. Humphrey Bogart und Paul Henreid hingegen wirkten auf mich viel zu sachlich und ihre, zum Glück niemals schwülstigen, Liebesschwüre dadurch letztlich unglaubwürdig. Die an sich ergreifende Dreiecksgeschichte und insbesondere die eigentlich tragische Abschiedsszene ließen mich dadurch leider völlig kalt.

Dennoch bin ich froh, „Casablanca“ endlich gesehen zu haben. Nicht nur, weil ich nun endlich den Ursprung zahlloser Zitate und Anspielungen kenne. Auch nicht, weil ich nun weiß, dass es nicht „Schau mir in die Augen, Kleines“, sondern je nach Synchronfassung „Ich schau“ bzw. „Ich seh dir in die Augen, Kleines“ heißt. Nein, ich bin froh, weil „Casablanca“ trotz seiner Schwächen ein guter Film und eine gelungene Mischung aus tragischer Romanze und patriotischem Spionagethriller ist, die einen interessanten Blick auf die damalige Zeit ermöglicht.

Mein Fazit

Ein zynischer Protagonist, gelungene Dialoge, ein wenig Spionage, viel Tragik und eine große Liebe – von der im Film leider nur wenig zu spüren ist. „Casablanca“ vereint gekonnt mehrere Genres in sich und ist stets interessant, bleibt letztlich aber zu kühl, um wirklich zu fesseln.

Meine Wertung: 7/10

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Ihr wählt den Film – CineKie schaut den Film #4

Da wird sich meine hübschere Hälfte freuen: Dank der letzten Abstimmung kommen wir nun endlich in den Genuss des Klassikers „Casablanca“. Das wird auch so langsam Zeit. Immerhin ziert der Film in Form eines gezeichneten Fotocomics bereits seit Monaten unsere Wohnzimmerwand …

Eine Abstimmung endet, die nächste beginnt. Dieses Mal wieder mit deutlich frischeren Filmen, damit auch die Jüngeren unter euch sich angesprochen fühlen. 😉

Welchen Film soll ich am kommenden Wochenende rezensieren?

  • Ziemlich beste Freunde (38%, 12 Votes)
  • The Grey - Unter Wölfen (28%, 9 Votes)
  • 21 Jump Street (16%, 5 Votes)
  • 50/50 - Freunde fürs (Über)Leben (13%, 4 Votes)
  • Die drei Musketiere (6%, 2 Votes)

Bislang haben abgestimmt: 32

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Die Abstimmung endet am Donnerstag, den 28. Februar um 23:59 Uhr.

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Im Kino gesehen: Ghost Movie

Es gibt Filme, die so außergewöhnlich sind, dass einfache Worte ihnen nicht gerecht werden. Filme, die Gefühle entfachen, welche sich nicht oder nur schwer beschreiben lassen. „Ghost Movie“ ist einer dieser außergewöhnlichen Filme. Daher habe ich mir für diese Review etwas ganz Besonderes einfallen lassen …

Worum geht’s

Malcolm (Marlon Wayans) ist der glücklichste Mann auf Erden, denn endlich ziehen er und seine geliebte Kisha in ein gemeinsames Haus. Doch bereits in der ersten Nacht geschehen seltsame Dinge. Schon bald müssen Malcolm und Kisha erkennen, dass sie in dem neuen Haus nicht alleine sind. Ein unberechenbarer Dämon treibt seine düsteren Spiele mit den Bewohnern. Und hat es anscheinend auf Kisha abgesehen …

Meine Meinung

Wie ich oben bereits schrieb, fällt es mir außerordentlich schwer, der Found-Footage-Parodie „Ghost Movie“ mit einer normalen Review gerecht zu werden. Daher habe ich beschlossen, euch meine im Kino erlebten Gefühle anhand eines höchst komplexen Zeichensatzes minutengenau darzulegen. Jede einzelne der insgesamt 86 Minuten des Films habe ich euch wie folgt visualisiert:

„+++“ steht für einen zwerchfellerschütternden Brüller

„++-“ für einen durchschnittlichen Lacher.

„+–“ für einen leichten Grinser.

Und „—“ steht schlussendlich für eine Minute, in der ich gelangweilt und ohne den Anflug eines Grinsens im Gesicht auf das Ende des Films gewartet habe.

Seid ihr bereit? Los geht’s!

— — — — — (Minute 1-5)
— — — — — (Minute 6-10)
— — — — — (Minute 11-15)
— — — — — (Minute 16-20)
— — — — — (Minute 21-25)
— — — — — (Minute 26-30)
— — — — — (Minute 31-35)
— — — — — (Minute 36-40)
— — — — — (Minute 41-45)
— — — — — (Minute 46-50)
— — — — — (Minute 51-55)
— — — — — (Minute 56-60)
— — — — — (Minute 61-65)
— — — — — (Minute 66-70)
— — — — — (Minute 71-75)
— — — — — (Minute 76-80)
— — — — — (Minute 81-85)
— (die 86. und glücklicherweise letzte Minute)

Ihr seht: Manchmal sagen Striche mehr als Tausend Worte …

Mein Fazit

Unfassbar langweilige Parodie, die nicht einen einzigen gelungenen Einfall, geschweige denn eine gelungene Pointe zu bieten hat. Jedes weitere Wort über diesen Film wäre, wie der Kinobesuch auch, reine Zeitverschwendung.

Meine Wertung: 1/10

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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