Vielleicht habt ihr euch bereits gefragt, wieso ich in letzter Zeit so selten neue Shootings präsentiere. Keine Sorge, das liegt mitnichten daran, dass ich weniger fotografiere. Ganz im Gegenteil. Allerdings waren meine letzten Shootings fast ausschließlich bezahlte Aufträge – und die dabei entstandenen Fotos zeige ich hier nur, wenn sich das Thema Veröffentlichung im Gespräch mit der Kundin zufällig ergibt und ich dann das Okay von ihr bekomme.
So war es auch bei Franziska, die mich im Juni gebucht hatte und deren Gesicht es mir auf den ersten Blick angetan hatte. Dementsprechend freue ich mich sehr darüber, euch die Ergebnisse unseres Shootings an dieser Stelle zeigen zu dürfen.
Danke noch mal, Franzi!



























Nach mehreren eher mäßig erfolgreichen Filmen gelang Keanu Reeves 2014 (bzw. bei uns 2015) mit „John Wick“ ein fulminantes Comeback. Die Rolle des gefürchteten Auftragskillers, der eigentlich ausgestiegen war und seinen Frieden gefunden hatte, für einen privaten Rachefeldzug aber noch mal zu den Waffen griff, war Reeves perfekt auf den Leib geschneidert. Keanu Reeves war großartig, die Action war großartig – kein Wunder, dass die Fans (inklusive mir) nach einer Fortsetzung schrien. Und sie sollten sie bekommen. Doch wie das mit Fortsetzungen oftmals so ist …
















Als ich vor einigen Jahren, nachdem mein letzter Videorekorder dahingeschieden war, meine VHS-Sammlung auflöste, trennte ich mich damit von vielen Filmen, die es zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf DVD bzw. Blu-ray gab. Hauptsächlich handelte es sich dabei um B- und C-Filme, die vielleicht nicht kulturell wertvoll, in meinen Augen aber verdammt unterhaltsam waren. Hätte ich damals gewusst, dass viele dieser Filme selbst heute nicht erhältlich sein würden, ich hätte mir eher einen neuen Videorekorder gekauft. Aber gut, aus Fehlern lernt man (hoffentlich). Umso größer war dafür gestern die Freude, als ich endlich die Blu-ray zu Larry Cohens Thrillerkomödie „The Ambulance“ in meinen Händen halten durfte. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Der Film ist genau so unterhaltsam, wie ich ihn in Erinnerung hatte.
Verwirrt und ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit erwacht ein junger Mann (Iko Uwais) in einem Krankenhaus. Von der Ärztin Ailin (Chelsea Islan) erfährt er, dass er am Strand mit einer Schussverletzung am Kopf gefunden wurde. Als Auftragskiller im Krankenhaus auftauchen, sich nach einem Unbekannten mit einer Kopfverletzung erkundigen und kurz darauf die Jagd auf ihn eröffnen, stellt das vermeintliche Opfer fest, dass es mit körperlichen Auseinandersetzungen überraschend gut umzugehen weiß …
So, nun ist es doch passiert. Zum ersten Mal seit meiner mir selbst auferlegten Kinopause sah ich einen Film und dachte danach „Scheiße, hättest du den mal im Kino gesehen!“. Wegen einer ganz speziellen Szene. Einer Szene, die ich im Kino definitiv laut gefeiert hätte (und dabei vom restlichen Publikum vermutlich für bekloppt erklärt worden wäre). Aber es ist, wie es ist: Ich habe „Split“ zu Hause gesehen. Und mir die besagte Szene von M. Night Shyamalan selbst bei Twitter spoilern lassen. Da bleibt doch die Frage: Konnte mich der Film dennoch begeistern?