Erster Trailer zum neuen 007-Abenteuer "Ein Quantum Trost" erschienen

Endlich sind sie da, die ersten bewegten Bilder zu Daniel Craigs zweitem Auftritt als James Bond. Und was soll ich noch großartig sagen: Er ist und bleibt eine coole Sau! Aber seht selbst:

[youtube 45Yl87N4kOk]

Hier die entsprechenden Downloadlinks für die hochwertigen Varianten:

480p
720p
1080p

Und hier zu guter Letzt noch der Link zum deutschen Trailer.

Viel Spaß!

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Im Kino gesehen: Ruinen

Zuerst das Buch lesen und dann den Film schauen? Oder zuerst den Film schauen und dann das Buch lesen? Wie sollte man aus taktischen Gründen vorgehen? Ich habe nun schon mehrfach beide Varianten getestet und komme zu folgendem Ergebnis: Weder noch, sondern entweder oder! Denn egal womit ich anfing, ich war vom zweiten Medium meistens enttäuscht. Selbst wenn das zweite Medium eigentlich alles richtig macht …

Worum geht’s

Die vier Freunde Jeff (Jonathan Tucker), Eric (Shawn Ashmore), Amy (Jena Malone) und Stacy (Laura Ramsey) verbringen einen gemeinsamen Urlaub in Mexiko. Am Pool lernen sie Mathias (Joe Anderson) kennen, dessen Bruder Heinrich zusammen mit einer jungen Frau zu einer geheimen Grabungsstätte aufgebrochen ist. Gemeinsam mit dem Griechen Dimitri (Dimitri Baveas) wollen sie ihren letzten Urlaubstag nutzen, um Heinrich und dem verborgenen Maya-Tempel einen Besuch abzustatten. Kaum angekommen, wird die Gruppe von Mayas umstellt. Schon bald ist klar: Wer die Ruinen einmal betritt, darf sie nicht wieder verlassen. Und die Mayas sind dabei noch die kleinsten aller Sorgen …

Meine Meinung

Sehr schön. Endlich mal wieder ein Horrorfilm fernab des typischen 08/15-Teenie-Horrors. Nicht dass ich etwas gegen schöne junge Menschen (speziell schöne junge Menschen mit Brüsten) hätte, die vor einem sadistischen Killer flüchten, aber ab und zu dürfen es auch gerne mal schöne junge Menschen sein, die vor etwas anderem flüchten. Oder auch gar nicht flüchten, wie in diesem Fall.

Wer das Buch „Dickicht“ kennt, weiß größtenteils, was ihn erwartet. Der Film weicht zwar in einigen Details ab und vertauscht z.B. das Schicksal der Charaktere, bleibt der Vorlage aber größtenteils treu, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, dass Autor Scott Smith sich nicht nur für den Roman, sondern auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Und so kommt der Zuschauer auch im Kino in den Genuss eines atmosphärischen Überlebenskampfes, der nicht mit unappetitlichen Szenen wie z.B. einer ziemlich unprofessionellen Beinamputation geizt.

Ob bei diesem Überlebenskampf auch Spannung aufkommt, dürfte hauptsächlich davon abhängig sein, ob der Zuschauer die Vorlage gelesen hat oder nicht. Ich selbst bereue es, den Roman erst vor wenigen Wochen verschlungen zu haben, da die einzelnen Szenen ihre Wirkung so nicht mehr voll entfalten konnten und die Überraschungsmomente sowie die Aha-Erlebnisse zwangsläufig ausblieben. Als „unbeleckter“ Zuschauer ohne jegliche Vorkenntnisse hätte ich das Kino vermutlich voller Begeisterung verlassen.

Umso mehr habe ich mich dafür über den „Feind“ gefreut, der wirklich hervorragend designt wurde und jederzeit extrem bedrohlich wirkt. Dachte ich beim Lesen des Romans noch, dass einzelne Szenen in Bild und Ton lächerlich wirken könnten, so waren es gerade diese, die mir im Kino am besten gefielen und trotz aller Vorkenntnisse die eine oder andere Gänsehaut verursachten.

Mein Fazit

Atmosphärischer Horrorfilm mit unverbrauchtem Szenario, der trotz seiner 16er-Freigabe erstaunlich hart zu Werke geht und eine willkommene Abwechslung zum sonstigen Horror-Einheitsbrei darstellt.

Meine Wertung: 7/10

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Zum Wohle des Kindes …

… hat sich unsere Regierung stunden… tage… wochen… ach, was schreibe ich denn da: monatelang Gedanken gemacht. Heute präsentiere ich euch voller Stolz das Ergebnis:

untitled

Dieses Cover, das mir freundlicherweise von der HMH Hamburger Medien Haus Vertriebs GmbH zur Verfügung gestellt wurde, erfüllt das im Mai verabschiedete Jugendschutzgesetz. Man beachte die ebenso formschöne wie dezente Alterskennzeichnung in der linken unteren Ecke. Wie homogen sie sich in das Gesamtbild einfügt. Fantastisch. Vorallem für Sammler wie mich.

Hatte ich bis heute noch Skrupel, Kinder in diese ungeschützte Welt zu setzen, blicke ich nun voller Zuversicht in die Zukunft und werde mich gleich heute auf der Kieler Woche der Zeugung künftiger Rentenzahler widmen. Alles wird gut.

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Nicht vergessen: Kalkman returns!

Und zwar heute. Um 23:15 Uhr. Auf ProSieben.

In 12 neuen Folgen wird mein mir liebstes TV-Lästermaul Oliver Kalkofe sich in unserem Namen für all das rächen tun, was uns dem deutschen Volk sein TV-Programm tagtäglich antun tut.

Falls ihr dem Olli seinen Stil noch nicht kennen tut, hier eine kleine Vorschau auf die neue Staffel ihm seiner Mattscheibe:

[youtube bAToJvKVvnM]

Ach ja: Um 20:15 Uhr startet heute übrigens auch die 8-teilige Doku-Soap „Gülcan und Collien ziehen aufs Land“. Wenn das mal kein Kandidat für die nächste Staffel der Mattscheibe ist …

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Viele viele bunte Sma… Videoclips zu "Hancock"

hancock_poster Kurz bevor Will Smith am 03. Juli 2008 aufbricht, um als Superheld wider Willen unsere Herzen im alkoholisierten Flug zu erobern, lässt der Verleih noch einmal ein paar Videoclips springen. Um genau zu sein den Trailer, einen TV-Spot, jeweils ein Interview mit Will Smith und Charlize Theron, ein Behind-The-Scenes-Video sowie Eindrücke von der Deutschland-Premiere in Berlin.

Viel Spaß (oder anders formuliert: Bitte hier klicken, um die Seite zu öffnen)!

Ach ja: Falls mir irgendjemand sagen kann, wie das Lied aus dem zweiten Teil des Trailers heißt, dann wäre ich demjenigen fast unendlich dankbar!

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„Iron Man“ erscheint am 01.10.2008 ungekürzt auf Blu-ray Disc und DVD

Gute Neuigkeiten: Lief der überaus sehenswerte „Iron Man“ im Kino leider nur in einer um ca. 4 Minuten gekürzten Fassung, wird er zumindest im Heimkino ungeschnitten zu bewundern sein.

Aber Vorsicht: Neben der ungekürzten und ab 16 Jahren freigegebenen US-Fassung wird (zumindest auf DVD) auch die geschnittene deutsche Kinofassung erscheinen. Also Finger weg, sobald ihr eine 12er-Freigabe auf dem Cover entdeckt!

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Demnächst im Kino: The Fighters

the_fighters_poster „Wer will denn sowas noch sehen?“ sagte mein Sitznachbar während des Trailers zu seiner Begleitung.
„Ich.“ dachte ich, während ich gleichzeitig vor Scham in meinem Kinositz versank.

Ich gebe es zu: Ich liebe diese typischen 80er-Jahre-Kampfsportfilme. Ein Junge kommt auf eine neue Schule, verliebt sich in das hübscheste Mädchen, wird von deren Freund vermöbelt (oder zumindest blamiert), trainiert verbissen und zeigt dem pösen Purschen am Ende, was eine Harke ist. So einfach kann eine Konfliktlösung sein.

In dem am 14.08.2008 startenden „The Fighters“ (dessen Originaltitel „Never Back Down“ mich irgendwie an „No Retreat, No Surrender“, sprich „Karate Tiger“ erinnert) heißt dieser Junge Jake (Sean Faris). Sein Schwarm Baja (Amber Heard). Deren prügelnder Freund Ryan (Cam Gigandet). Und der Trainer, der Jake aus seinem Formtief reißt, Jean (Djimon Hounsou). Mehr muss man vermutlich nicht wissen.

Das Ganze schaut wie eine Mischung aus „American Karate Tiger“ und „Fight Club“ aus, mit gezieltem Blick auf das jüngere Publikum. Aber das stört mich nicht im Geringsten, denn in den 80ern war ich schließlich auch noch ein Kind. Und irgendwie bin ich das auch heute noch.

Der Trailer lässt auf einen flotten Kampfsportfilm im Stil der guten alten Zeit hoffen. Also einfältig und oberflächlich. Genau so, wie ich es mag. In diesem Sinne: Ich freu mich drauf!

[youtube 2oMzw4pag78]

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Im Kino gesehen: Funny Games U.S.

Wider Erwarten lief das 1:1-Remake des damals wie heute kontrovers diskutierten „Funny Games“ doch noch im CinemaxX Kiel an. Da ich das Original noch nicht kannte bzw. kenne, war dies eine gute Gelegenheit, sich endlich ein eigenes Bild zu machen …

Worum geht’s

Er sieht aus wie der nette Junge von nebenan. Und so denkt sich Ann (Naomi Watts) nichts dabei, als Peter (Brady Corbet) vor ihrer Tür steht und sie höflich um ein paar Eier bittet. Auch als Paul (Michael Pitt) hinzukommt, ahnt Ann noch nicht, was die folgende Nacht bringen wird. Erst als die beiden jungen Männer sich weigern zu gehen, Anns Mann George (Tim Roth) mit einem Golfschläger außer Gefecht setzen und das Paar zusammen mit dem kleinen Georgie (Devon Gearhart) ins Wohnzimmer bringen, begreift Ann, dass ihre Familie Teil eines makaberen Spiels geworden ist. „Wir wetten, dass ihr morgen früh kaputt sein werdet.“ Das Spiel beginnt …

Meine Meinung

Hmmm … hmmm … kennt ihr das Wort „Zwickmühle“? In der stecke ich nämlich gerade. Grund dafür ist weniger der Film, sondern vielmehr der Regisseur. Während ich diese Zeilen tippe, neige ich dazu, den Film für die Äußerungen seines Regisseurs bestrafen zu wollen. Ist das fair? Eigentlich nicht. Denn der Film ist wirklich sehenswert. Ich sag euch was: Ich komme später darauf zurück.

Das Grauen kommt auf leisen Sohlen. Und das ist wörtlich zu nehmen, denn abgesehen vom Vorspann wird auf Musik fast vollständig verzichtet. Dadurch wirkt das Geschehen unheimlich beklemmend und trostlos, was eine hervorragende Atmosphäre erzeugt. So man denn gewillt ist, sich darauf einzulassen. Denn über eines sollte man sich im Klaren sein: Einen actionreichen Thriller darf man nicht erwarten. Auch auf Blut muss der interessierte Zuschauer trotz der 18er-Freigabe verzichten. Die Gewalt wird ausnahmslos ausgeblendet und nur über die Gesichter der Darsteller zum Publikum transportiert. Und diese machen ihre Sache wirklich gut, wobei besonders Naomi Watts und Michael Pitt zu erwähnen sind.

So weit so gut. Als spannender Thriller würde der Film zweifellos funktionieren. Doch Regisseur Michael Haneke geht es nicht darum, einen spannenden Film abzuliefern. Er möchte dem Publikum einen Spiegel vorhalten und auf den Konsum von Gewalt in Medien hinweisen. Also lässt er Paul ab und an mit dem Zuschauer reden. „Sie sind doch auf ihrer Seite, oder?“ fragt dieser grinsend in die Kamera. Ja, natürlich bin ich das. Doch selbst wenn nicht, wäre auch das okay. Denn das ist nur ein Film. Ein Film, lieber Herr Haneke.

„Ich sage immer, dass jeder, der sich diesen Film bis zum Schluss anschaut, ihn offensichtlich nötig gehabt hat.“

„Hollywood manipuliert doch ständig. Schauen Sie sich doch den Film „Air Force One“ an. Das ist reine amerikanische Polit-Propaganda. Aber es ist so verkauft worden, dass wir es gar nicht merken. Und das halte ich für sehr gefährlich.“

„Ich weiß nur, dass wir heute in einer Gesellschaft leben, in der wir Gewalt wahrnehmen, wie wir einen warmen Sommerwind wahrnehmen. Kaum etwas schockiert noch, kaum etwas bringt uns zum Nachdenken.“

Drei Zitate aus einem Stern-Interview. Ganz abgesehen davon, dass der Patriotismus in „Air Force One“ nun wirklich nicht zu übersehen war, kann jeder geistig normale Mensch zwischen gespielter und realer Gewalt unterscheiden. Und, das ist meine ganz persönliche Meinung, der Mensch braucht Gewalt und Horror. Denn trotz unserer Entwicklung haben wir eines nie verloren: Unsere niederen Instinkte. Und aus diesem Grund schauen wir Action- und Horrorfilme, die Gewalt zur Unterhaltung einsetzen. Um diese Instinkte zu befriedigen. Ist das verwerflich? Nein. Ist das primitiv? Vielleicht. Ist das menschlich? Ja.

Mein Fazit

Als Thriller durchaus sehenswert, sofern man sich für ruhige Filme begeistern kann. Als Aussage jedoch ist „Funny Games U.S.“ viel zu oberflächlich, um ihn ernst nehmen zu können …

Meine Wertung: 6/10

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„Jericho – Der Anschlag“ erscheint endlich auf DVD

Das wurde aber auch wirklich Zeit: Am 07.08.2008 erscheint die von KloProSieben ärgerlicherweise vorzeitig abgesetzte (siehe auch hier und hier) US-Serie „Jericho – Der Anschlag“ endlich auf DVD. Bei Amazon kann man die komplette erste Staffel für humane 36,95 Euro vorbestellen.

Meine Gebete wurden erhört, das Wochenende ist gerettet, ich bin glücklich. Darauf ein dreifaches „Uh Uh“!

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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