Ja, als so genannter „Early Adaptor“ hat man es wahrlich nicht leicht. Als reiche es nicht, dass man horrende Preise für neue Produkte zahlt und dafür mit zahlreichen Kinderkrankheiten belohnt wird, nein, die Unternehmen müssen einem noch vorsätzlich Steine in den Weg legen.
Zum besseren Verständnis hole ich ein wenig aus, fasse mich dabei aber so kurz wie möglich: HD-Medien bieten die Möglichkeit, die Nutzung aus Kopierschutzgründen einzuschränken. So ist z.B. vorgesehen, die Auflösung von HD auf PAL zu drosseln, sofern die genutzte Hardware keine digitale Übertragung (HDMI) mit HDCP-Verschlüsselung unterstützt. Vorgeschrieben ist dies jedoch erst ab 2011, bis dahin sollten diese Mittel nicht eingesetzt werden, um Benutzer analoger Anschlüsse (wie sie zum Beispiel bei der Xbox360 zu finden sind) nicht auszuschließen.
Doch Highlight Video scheint über den Dingen zu stehen, ignoriert ohne Rücksicht auf Verluste den derzeitigen Stand der Technik und versieht die HD DVDs von „Resident Evil“ und „Resident Evil: Apocalypse“ bereits heute mit dieser Einschränkung. Auch die HD DVD von „Hero“ soll betroffen sein.
Als Nutzer der Xbox360 werde ich somit ausgeschlossen, wobei besonders ärgerlich ist, dass auf der Verpackung kein einziger Hinweis auf etwaige Einschränkungen vorzufinden ist.
Liebes Highlight-Video-Team: Wenn Sie nicht möchten, dass ich neue Produkte von Ihnen kaufe, dann brauchen Sie mir das nur zu sagen. Ich habe kein Problem damit, auf bestimmte Artikel zu verzichten, wenn ich das Gefühl bekomme, dass einer Firma die Konsumenten egal sind. Aber eines sollten Sie dabei bedenken: Otto-Normalverbraucher interessiert sich noch nicht für HD-Medien. Es sind Freaks wie ich, die Ihre Produkte derzeit kaufen. Die darüber berichten. Die es ihren Familien / Freunden / Bekannten / Kollegen vorführen und sie davon überzeugen, ebenfalls auf den HD-Zug aufzuspringen. Es sich ausgerechnet mit dieser derzeit doch sehr überschaubaren Käufergruppe zu verscherzen, scheint mir der falsche Weg zu sein, um neue Medien wie die HD DVD oder die Blu-ray Disc am deutschen Markt zu etablieren…
Kinobesuche müssen nicht zwangsläufig „nur“ unterhaltsam sein. Kinobesuche können auch lehrreich sein. Ich z.B. habe dank „Die Vorahnung“ zwei Dinge gelernt:
Meine Meinung
Mein Fazit
Wer auch immer sich diesen Titel hat einfallen lassen: Respekt!
Das war er also, mein erster Besuch einer Pressevorführung. Zwei Dinge hatte ich mir für diesen Tag gewünscht: Zum einen, dass man mir meine Nervosität nicht anmerkt und zum anderen, dass mir der gezeigte Film gefällt. Schließlich sollte solch ein Tag nicht mit einer negativen Kritik enden. Nun, zumindest einer der beiden Wünsche wurde mir erfüllt…
Statt sich mit einer typisch deutschen Beziehungskomödie zu begnügen, nutzte Regisseur Leander Haußmann die Sachbuchvorlage, um einen Lehrfilm zu inszenieren. Ja, richtig gelesen, einen Lehrfilm. Immer wieder wird die eigentliche Geschichte unterbrochen, um das Geschehen mit Hilfe von Projektorfolien, Rückblenden in die Steinzeit und einer Stimme aus dem Off zu erklären und zu kommentieren. Diese Unterbrechungen bilden den Grundstein für zahlreiche absurde Szenen und ermöglichen gleichzeitig amüsante Einblicke in die Probleme zwischen Mann und Frau. Egal ob es sich um das männliche Balzverhalten, die Unterhaltung während eines Fußballspiels oder die Beurteilung einer Sekretärin handelt, jede Szene strotzt vor kreativer Einfälle. Positiv anzumerken ist, dass der Erzählfluss dadurch keineswegs negativ beeinflusst wird. Die Unterbrechungen fügen sich hervorragend in den Film ein, ohne jemals störend zu wirken oder überhand zu nehmen.
Mein Fazit