Die Journalistin Rachel Armstrong (Kate Beckinsale) schreibt einen Artikel, der eine Militäroperation der amerikanischen Regierung infrage stellt und zugleich Erica Van Doren (Vera Farmiga) als CIA-Agentin enttarnt. Um die Identität des Informanten herauszufinden, lässt der von der Regierung beauftragte Anwalt Patton Dubois (Matt Dillon) Rachel vor Gericht aussagen. Doch Rachel weigert sich, den Namen ihrer Quelle zu nennen – auch wenn das für sie bedeutet, ins Gefängnis zu gehen …
Ich mag Justizdramen. Ich mag Politthriller. Und ich mag Kate Beckinsale. Dementsprechend habe ich absolut keine Ahnung, wie ich „Nichts als die Wahrheit“ so lange übersehen konnte. Zumal der Film wirklich gut ist und eine spannende Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die übrigens von wahren Ereignissen (Stichwort Plame-Affäre) inspiriert wurde. Es geht um Vertrauen, Integrität, die Wichtigkeit der freien Presse und um die Frage, was Menschen bereit sind, für ihre Prinzipien und Werte zu opfern. Das Geschehen wird unaufgeregt, aber zügig und spannend erzählt. Kate Beckinsale darf zur Abwechslung mal nicht nur gut aussehen, sondern auch richtig schauspielern. Und der Schluss“gag“ ließ mich tatsächlich nachdenklich und emotional ein wenig hin- und hergerissen zurück. Das schafft längst nicht jeder Film.
Was ich damit sagen möchte: Wer sich auch nur ansatzweise für dieses Genre interessiert, sollte „Nichts als die Wahrheit“ eine Chance geben – es lohnt sich!
Meine Wertung: 8/10