Im Kino fast totgelac… Im Kino gesehen: Männersache

maennersache_plakat Sagt ‘ne Frau zu ihrem Mann “Schatz, ich geh zum Sport und mach ein wenig Bauch, Beine, Po.”. Antwortet der Mann “Bauch, Beine, Po? Haste doch genug. Mach mal lieber mehr Titten.”. Muahaha. MUAHAHA. MUUAAH… Moment mal. Ihr lacht ja gar nicht. Was? Nur weil der Witz beschissen ist und einen längeren Bart hat als Jesus zu seinen besten Zeiten? Ich bitte euch: Das ist doch nun wirklich kein Grund – wie zahlreiche Mario-Barth-Fans* eindrucksvoll beweisen …

Worum geht’s

Der erfolglose Möchtegern-Komiker Paul (Mario Barth) hat endlich ein gutes Thema für seine Bühnenshow gefunden: Schamlos erzählt er Geschichten aus dem Leben seines besten Freundes Hotte (Dieter Tappert) und dessen Freundin Susi (Anja Kling). Dass die Zurschaustellung den beiden nicht gefällt, nimmt Paul billigend in Kauf. Doch wird er die jahrelange Freundschaft zu Hotte wirklich seiner Karriere opfern?

maennersache_szene1 Meine Meinung

Ich ziehe meine Review zu “Der Rosarote Panther 2” zurück: Der Film ist ein Meisterwerk. Jedenfalls im Vergleich zu “Männersache”. War Steve Martins Komödie einfach nur nicht lustig, ist Mario Barths Kinoausflug nicht nur nicht lustig, sondern erschreckend unlustig. Und nervig. Wenn Mario Barth sich als beleidigter Paul unzählige Frikadellen in den Mund stopft, nur um seinem besten Freund Hotte keine abgeben zu müssen, ist das genau so dämlich, wie es sich jetzt gerade liest. Und wenn Sido als Hiwi einem vorbeigehenden Künstler mit Sido-Maske sagt, dass man mit solch einem dämlichen Outfit niemals erfolgreich sein wird, ist das keineswegs selbstironisch, sondern einfach nur plump und dumm. Nicht minder unlustig sind auch die zahlreichen Verkleidungen, in die Mario Barth und Dieter Tappert im Lauf des Films schlüpfen. Schlimmer noch: Als polnischer Bauarbeiter oder russischer Mafiapate nerven Barth und Tappert noch mehr als ohnehin schon. Und dafür, dass Tappert sich erdreistet, als Jerry Lewis aufzutreten, gehört er eigentlich verhaftet und zu drei Monaten “Familie Klumps und der verrückte Professor” ohne Bewährung verurteilt.

maennersache_szene2 Dass die Geschichte sich ohne jegliche Überraschungen entwickelt und am Ende selbstverständlich eitler Sonnenschein herrscht, dürfte niemanden wirklich überraschen. Auch nicht, dass Mario Barth während seiner Auftritte als Paul wieder einmal all jene ollen Kamellen zum Besten gibt, die selbst ein Neandertaler nicht mehr zu erzählen wagen würde. Oder für die er zumindest mit der Keule einen über die Rübe gezogen bekäme.

Mein Fazit

Menschen mit dem Humorverständnis einer Amöbe** mögen unter genügend Alkoholeinfluss den einen oder anderen bemühten Witz entdecken, ich konnte es nicht. Selbst die Outtakes im Abspann konnten mir kein Lächeln entringen. Ein Armutszeugnis. Ob für mich oder den Film sei jetzt mal dahingestellt …

Meine Wertung: 1/10 (gefühlt: –2/10)

* Ich möchte mich hiermit offiziell bei Mario Barth und all ihm seinen Fans entschuldigen. Nehmt’s nicht persönlich. Ich tu’s auch nicht.

** Ich möchte mich hiermit offiziell bei allen Amöben entschuldigen, die sich ob dieser Äußerung in ihrer Ehre gekränkt fühlen, da sie über Mario Barth auch nicht lachen können. Tut mir leid, ich wollte ich euch nicht beleidigen!

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Im Kino gesehen: Slumdog Millionär

Insgesamt acht Oscars hat Danny Boyles “Slumdog Millionär” bei der diesjährigen Oscar-Verleihung abstauben können, unter anderem den Oscar für den besten Film und die beste Regie. Und schon streiten sich die Gelehrten, ob er diese Oscars auch wirklich verdient hat. Da ich mich selbst nicht zu den Gelehrten zähle, halte ich mich aus dieser Diskussion vornehm raus. Und es ist auch egal, ob er die Oscars nun verdient hat oder nicht: Ein toller Film ist “Slumdog Millionär” zweifellos geworden …

Worum geht’s

In den Slums von Mumbai ist er aufgewachsen, eine Schule hat er nie besucht – und dennoch konnte der 18-jährige Jamal (Dev Patel) bei “Wer wird Millionär” jede Frage korrekt beantworten und ist nur noch eine Frage davon entfernt, den Hauptgewinn in Höhe von 20 Millionen Rupien zu gewinnen. Moderator Prem Kumar (Anil Kapoor) wittert Betrug, lässt Jamal inhaftieren und von zwei Polizisten brutal verhören. Während der Vernehmung erzählt Jamal aus seinem Leben und erklärt anhand von einschneidenden Erlebnissen, wie er die Fragen beantworten konnte – und langsam wird den Polizisten klar, dass Jamal nicht des Geldes wegen an der Show teilnimmt …

Meine Meinung

Was brauchst du, um die Liebe deines Lebens zu finden?

A: Geld
B: Glück
C: Grips
D: Schicksal

Ich lüfte hoffentlich kein Geheimnis, wenn ich verrate, dass es Jamal um seine Jugendliebe Latika (einfach bezaubernd: Freida Pinto) geht, die er durch die Teilnahme an der Show zu finden hofft. Doch “Slumdog Millionär” ist weit mehr als eine romantische Liebesgeschichte: Er ist Romanze, Märchen, Drama und Krimi zugleich. Und er ist nichts für schwache Nerven. Wenn kleinen Kindern die Augen ausgebrannt werden, weil sie blind mehr Geld erbetteln können, junge Mädchen zur Prostitution gezwungen werden und Jamals Bruder Salim (Madhur Mittal) in die Kriminalität abrutscht, bleibt einem der Glaube an ein glückliches Ende im Halse stecken.

Das ganze Leben ist ein Quiz. Und am Ende siegt die Liebe.

Dass der Film dennoch niemals in eine depressive Grundstimmung verfällt, verdankt er drei Dingen: Der farbenfrohen und trotz teils heikler Bilder liebenswert verspielten Inszenierung Danny Boyles, der jederzeit perfekt passenden Musikuntermalung und dem Hauptdarsteller Dev Patel, der es problemlos schafft, den unermüdlichen Glauben an seine eine wahre Liebe perfekt auf die Leinwand zu übertragen.

Wenn es etwas gibt, dass es an dem Film auszusetzen gibt, dann, dass die Kindheit Jamals einen zu großen Teil des Films für sich in Anspruch nimmt, während die Zeit als Teenager schon fast ein wenig gehetzt wirkt. Damit meine ich freilich nicht, dass die Kindheit hätte kürzer ausfallen müssen. Vielmehr hätten zwanzig Minuten mehr Laufzeit den Film runder wirken und die Beziehung zwischen Jamal und Latika noch emotionaler ausfallen lassen.

Doch auch so fiebert man als Zuschauer mit Jamal und Latika mit – und wenn am Ende die letzte  und alles entscheidende Frage gestellt wird, ist dies spannender, als es jede Übertragung mit Günther Jauch je sein könnte …

Mein Fazit

Trotz teils drastischer Bilder wunderschönes Märchen, dass einen wieder an die eine wahre Liebe und, bedingt dadurch, dass jedes noch so schreckliche Ereignis Jamal einen Schritt näher an sein Ziel führt, vor allem an das Schicksal glauben lässt. Inszenatorisch nahezu perfekt, beweist Danny Boyle eindrucksvoll, dass es kein großes Budget bedarf, um einen tollen Film zu drehen.

Meine Wertung: 9/10

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Im Kino fast eingeschlafen: The Unborn

Ich mag attraktive Frauen. Ich mag Horrorfilme. Und ich habe nichts gegen zusammengeklaute Filme – lieber gut geklaut als schlecht erfunden. Odette Yustman ist eine (verdammt) attraktive Frau. “The Unborn” ist ein Horrorfilm. Ich müsste den Film also eigentlich zumindest mögen. Tu ich aber nicht.

Worum geht’s

Erst träumt sie von einem Fötus, dann wird Casey (Odette Yustman) beim Babysitten von dem kleinen Matty (Atticus Shaffer) mit den Worten “Er will geboren werden. Jetzt.” niedergeschlagen. Als kurz darauf eines von Caseys Augen seine Farbe verändert, was laut Arzt in seltenen Fällen bei Zwillingen vorkommt, beginnt sie zu recherchieren – und findet heraus, dass sie einen Bruder hatte, dieser jedoch bereits im Mutterleib starb …

Meine Meinung

Streicht euch diesen Tag rot im Kalender an, denn dies ist einer jener seltenen Momente, in denen ich allen Kritikern bezüglich ihrer negativen Worte über einen Film Recht gebe: “The Unborn” ist wirklich so mies wie (fast) alle behaupten.

Ich nenne zuerst das Positive des Films: Die Optik. Da wäre zum einen der Film an sich, der optisch durchaus ansprechend inszeniert wurde und mit seinen düsteren Bildern zu gefallen weiß. Der zweite optische Pluspunkt ist, man mag es mir ob meines Geschlechts verzeihen, Odette Yustman. Sie wird in ihrer 08/15-Rolle zwar nicht sonderlich gefordert, ist aber jederzeit wunderschön anzuschauen. Zu blöd, dass exakt in der Szene, in der sie in Unterwäsche über den Flur schleicht, ein Bildfehler im Kino auftrat und das Bild verschoben war. Ich werde mir wohl doch die Blu-ray Disc kaufen müssen. Oder zumindest das Filmplakat …

Nun zum Negativen: Der Film ist langweilig. Quälend langweilig. Regisseur David S. Goyer lässt jegliches Gespür für Erzählrhythmus, Atmosphäre und Spannung vermissen. Dabei sind es weniger die einzelnen Szenen, sondern vielmehr ist es das Gesamtwerk, das enttäuscht. Die einzelnen Szenen an sich sind größtenteils sogar recht brauchbar inszeniert, wurden jedoch viel zu uninspiriert und vor allem konzeptionslos aneinander gereiht. Niemals fügen sich die Ereignisse zu einem großen Ganzen zusammen, was dazu führt, dass der Film sich genau so zusammengeklaut anfühlt, wie er letztlich ja auch ist. Ein wenig Exorzismus-Horror hier, ein wenig Asia-Horror dort, dazu eine Prise Holocaust-Horror (was zu solch herrlich zweideutigen Sätzen wie “Du musst beenden, was in Auschwitz begann.” führt) und fertig ist der nächste Horror-Hit. So dachten die Macher wohl. Dass die einzelnen Elemente nicht ineinander greifen, wie Fremdkörper in der eigenen Geschichte wirken und dadurch jegliche Spannung im Keim ersticken, ist offensichtlich niemandem aufgefallen.

Mein Tipp: Lieber zwei- oder dreimal hintereinander den Trailer schauen. Der ist spannender und atmosphärischer als das fertige Endprodukt.

Mein Fazit

Spannungsarmer und unpassend zusammengeklauter Horrorfilm, dessen Geschichte nie wie aus einem Guss wirkt. Optisch noch ganz brauchbar, enttäuscht der Film inhaltlich auf ganzer Linie.

Mein Fazit: 3/10

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Im Kino ertragen: Der Rosarote Panther 2

panther_plakat Gute Komödien. Sie zaubern uns alleine durch die Mimik und Gestik der Darsteller ein Grinsen ins Gesicht. Sie treiben uns Tränen in die Augen vor Lachen und oft müssen wir sie zweimal sehen, weil wir durch den letzten Brüller den darauf folgenden verpasst haben. Und selbst nachdem wir das Kino verlassen haben, will das Grinsen einfach nicht aus unserem Gesicht verschwinden. Ja, gute Komödien sind etwas Wunderbares. Ihr wisst was ich meine, oder? Gut. Denn “Der Rosarote Panther 2” ist das genaue Gegenteil davon …

Worum geht’s

Inspektor Clouseau (Steve Martin) wurde von seinem Vorgesetzten Chefinspektor Dreyfus (ersetzt Kevin Kline: John Cleese) zum Verkehrspolizisten degradiert. Als der Meisterdieb “Tornado” weltweit Kunstgegenstände stiehlt und der berühmte Rosarote-Panther-Diamant in Gefahr gerät, wird Clouseau jedoch reaktiviert. Gemeinsam mit seinem Partner Ponton (Jean Reno), seiner Assistentin Nicole (Emily Mortimer) und einem internationalen Expertenteam (Andy Garcia, Alfred Molina, Yuki Matsuzaki und Aishwarya Rai) begibt er sich auf die Jagd nach dem mysteriösen “Tornado” …

panther_szene_1 Meine Meinung

Ehrlich gesagt ist mir jedes Wort für diese auf Zelluloid gebannte Verschwendung von Lebenszeit zu viel. Viel mehr möchte ich vor diesem Film nur warnen, denn es reicht ja schließlich, dass ich mich da durch quälen musste. War “Der Rosarote Panther” noch ganz annehmbar, ist die Fortsetzung schlicht und einfach die unlustigste Komödie, die ich seit Jahren im Kino sehen durfte – und bedenkt bitte, dass ich auch solche Gurken wie “Meine Frau, die Spartaner und ich” im Kino gesehen habe (und dort wenigsten ein- oder zweimal lachen musste).

Clouseau ist ein noch größerer Trottel als er es im ersten Teil bereits war, was die Witze noch berechenbarer und unlustiger als im Vorgänger macht. Oh, eine Wand voller Weinflaschen. Ob er die wohl umstößt? Oh, ein flambiertes Essen. Mensch, was mag da bloß gleich passieren? Schnarch. Der Film dümpelt so unmotiviert von einer unlustig-peinlichen Szene zur nächsten, dass nur Kleinstkinder und Amöben ihre Freude daran haben dürften.

panther_szene_2 Aber halt, ich möchte dem Film ja auch kein Unrecht tun: Zwei- oder dreimal musste ich tatsächlich leicht schmunzeln. Und zwar immer dann, wenn Lily Tomlin als Verhaltenstrainerin Mrs. Berenger versucht, Clouseau beizubringen, sich politisch korrekt zu verhalten. Heidewitzka, jetzt hätte ich doch glatt die amüsanten zwei Minuten des Films unterschlagen. Ich bitte untertänigst um Verzeihung.

Was die durchaus guten Darsteller (in einer weiteren Nebenrolle ist übrigens auch noch Jeremy Irons zu sehen) geritten hat, bei diesem Murks mitzumachen? Ich habe keine Ahnung. Ich möchte auch lieber gar nicht weiter darüber nachdenken.

Mein Fazit

Wenn alles gähnt und keiner lacht, hat Clouseau ‘nen Witz gemacht. Selten unlustige Komödie, während dessen Sichtung man Peter Sellers im Grab rotieren hört. Einen Gnadenpunkt gibt es für die Szenen zwischen Steve Martin und Lily Tomlin, einen halben für die unglaublich süße Emily Mortimer und einen halben für die unglaublich attraktive Aishwarya Rai.

Meine Wertung: 2/10

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Review: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (2008)

Hauptplakatjpeg_494x700 So langsam macht sich bemerkbar, dass Deutschlands Kinolandschaft technisch ein wenig hinterherhinkt: Immer mehr Kinofilme erscheinen in 3D, wovon in Deutschland jedoch die Wenigsten etwas haben dürften. Bleibt zu hoffen, dass Deutschlands Kinobetreiber trotz der Konjunkturschwäche schnell aufrüsten, damit wir Filme wie “Bolt” oder “Die Reise zum Mittelpunkt der Erde” auch so sehen können, wie sie gedacht sind …

Worum geht’s

Vor Jahren verschwand der Bruder des Vulkanologen Prof. Trevor Anderson (Brendan Fraser) bei einer Forschungsreise. Als Trevors Messgeräte exakt dieselben Werte wie zum Zeitpunkt des Verschwindens anzeigen, reisen er und sein Neffe Sean (Josh Hutcherson) nach Island, in der Hoffnung, etwas über den verschwundenen Max herauszufinden. Gemeinsam mit der Bergführerin Hannah (Anita Briem) machen sie sich auf den Weg – und finden mehr, als sie je zu träumen gewagt hätten …

Meine Meinung

Das Schlimmste hatte ich befürchtet – und wurde positiv überrascht. “Die Reise zum Mittelpunkt der Erde” ist ein erstaunlich kurzweiliger Abenteuerfilm, der die Geschichte von Jules Verne lediglich als Aufhänger nimmt und keinesfalls als Verfilmung verstanden werden möchte. Ganz im Gegenteil: Der Roman dient im Film als wertvoller Ratgeber und hilft den Protagonisten in manch kniffeliger Situation weiter. Ich wusste doch schon immer, dass das Lesen von Büchern Leben retten kann.

Szenenbild_06jpeg_700x466 Die zu überstehenden Abenteuer sind ebenso abwechslungsreich wie kindgerecht. Egal ob die (stark an Indiana Jones erinnernde) Lorenfahrt durch einen alten Schacht, der Kampf gegen fliegende Fische und fleischfressende Pflanzen oder die Flucht vor einem riesigen T-Rex, alles wird mit viel Witz erzählt, so dass sich der Film auch sehr gut gemeinsam mit den Kleinen anschauen lässt. Während diese sich an der knallbunten Optik laben, erfreuen sich die Großen an den amüsanten Dialogen und dem größtenteils gelungenen Wortwitz.

Doch es gibt auch Grund zur Klage, denn die im Film verwendeten Effekte sind alles andere als State of the Art und pendeln sich irgendwo zwischen “ganz okay” und “oh Gott, wie grausam” ein. Oder kurz formuliert: Es sieht alles arg künstlich aus. Irgendwie passt das zwar zum bunten Bonbon-Stil des Films, doch ein wenig mehr “Realismus” hätte ich mir dann doch gewünscht.
Dass die 3D-Effekte teilweise etwas aufgesetzt wirken (auch hier kommt, wie so oft in solchen Filmen, ein Yo-Yo zum Einsatz), werfe ich dem Film nicht vor. Ich bin mir sicher, dass diese Spielereien in entsprechend ausgestatteten Kinos durchaus spaßig anzusehen sind.

Szenenbild_03jpeg_700x393 Die Darsteller leisten solide Arbeit, liefern dabei jedoch auch keine Glanzleisung ab. Während Brendan Fraser im Endeffekt mal wieder eine Variante des Rick O’Connell aus “Die Mumie” spielt, lässt Anita Briem dank ihrer natürlichen Art die Herzen der Männer und Jungen höher schlagen. Positiv: Josh Hutcherson spielt keineswegs den nervigen Jungen, der ständig gerettet werden muss, sondern überzeugt als durchaus sympathischer Jugendlicher.

Mein Fazit

Knallbuntes Abenteuer für Groß und vor allem Klein, das erfreulich unbeschwert daher kommt und überaus kurzweilig unterhält. Für die im Film angedeutete Fortsetzung (das nächste Ziel dürfte Atlantis werden) wünsche ich mir aber bessere Effekte – und ein 3D-Kino.

Meine Wertung: 6-7/10

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Erlebnisbericht: Marley & ich

Es gibt sie, diese seltenen Vorstellungen, bei denen der Kinobesuch an sich interessanter ist als der eigentliche Film. Und da die gestrige Nachmittagsvorstellung von “Marley & ich” solch ein Fall war, widme ich mich diesmal mehr dem Publikum als dem Film. Selbstverständlich ohne den Film dabei gänzlich unter den Tisch fallen zu lassen …

Worum geht’s

Jung. Verheiratet. Glücklich. Besser könnte man John (Owen Wilson) und Jennifer (Jennifer Aniston) nicht beschreiben. Als Jennifer ihren Kinderwunsch andeutet, fürchtet John um seine Freiheit und schenkt ihr auf Anraten seines besten Freundes Sebastian (Eric Dane) den Labrador-Welpen “Marley”. Nicht ahnend, dass Marley nach mindestens so viel Aufmerksamkeit verlangt wie ein Kind …

Die Ausgangssituation

Exemplarisch für das gesamte Kinopublikum konzentriere ich mich bei meinen Schilderungen auf …
… die zwei 10-12-jährigen Jungs links neben mir.
… die zwei 15-17-jährigen Backfische rechts neben mir.
… das Teenager-Pärchen (er wurde vermutlich gezwungen) links hinter mir.
… die Eltern und deren etwa 6-jährige Tochter rechts vor mir.

Der Anfang

Noch bevor der Film anfing, rief Backfisch Nummer 1 ihre Eltern an, um ihnen mitzuteilen, dass sie spontan mit ihrer Freundin ins Kino gegangen sei und sie sich keine Sorgen zu machen bräuchten, da sie pünktlich zu DSDS wieder zuhause sei. Außerdem bat sie darum, in den nächsten Stunden nicht anzurufen, da es ja ziemlich peinlich wäre, wenn das Handy während der Vorstellung klingeln würde. Knapp fünf Minuten später kam ihr der grandiose Einfall, dass sie ihr Handy auch lautlos stellen könnte. Nur fünf (in Zahlen: 5) Minuten für die Erkenntnis, dass sich ein Handy lautlos stellen lässt. Da soll noch mal einer behaupten, die Jugend von heute wäre im Denken langsam oder gar dumm. Ich bin mir ziemlich sicher, Backfisch Nummer 1 lernt irgendwann sogar, dass sie ihr Handy auch komplett ausschalten kann.
Und nun zum Film: Die anfänglichen 30 Minuten beschäftigen sich erst mit dem Welpen und später mit dem “Teenager” Marley und sind durchaus unterhaltsam. In diesen 30 Minuten bekommt man als Zuschauer genau das zu sehen, was der Trailer versprach: Eine kindgerechte Komödie über einen frech-liebenswerten Hund und seine vollkommen überforderten Besitzer.
Unnötig zu erwähnen, dass die Backfische neben mir in jeder Marley-Szene ein “Oooooohhh … wie süüüüüüß” ausstießen …

Die Mitte

Spielt Labrador Marley anfangs noch die Hauptrolle, schlägt der Film nach 30 Minuten eine völlig andere Richtung ein und entwickelt sich zu einem eher ernsten Familiendrama, das nur noch selten durch Marley aufgelockert wird. John und Jennifer entscheiden sich für Kinder und gründen eine Familie, was sich sowohl auf das Privat- als auch auf das Berufsleben negativ auswirkt. Für eine Komödie nicht mehr lustig genug und für ein Familiendrama nicht fesselnd genug, ist “Marley & ich” ab jetzt weder Fisch noch Fleisch und zieht sich gefühlte drei Stunden in die Länge. Und das meine ich wörtlich: Als ich auf die Uhr schaute, weil ich dachte, der Film müsse nun doch langsam mal zu Ende sein, waren gerade mal 30 von 90 noch zu ertragenen Minuten vergangen.
Offensichtlich hatte auch das restliche Publikum Probleme mit dem Richtungswechsel des Films, denn es wurde zunehmend lauter im Saal. Unter anderem fingen auch die Backfische neben mir an, den Film mehr oder weniger sinnvoll zu kommentieren. Ununterbrochen. Und als auf einmal eine zusammengeknüllte Serviette an meinem linken Ohr vorbeischoss, war mir klar, dass die große Langeweile ausgebrochen war. Als der Serviette ein Strohhalm folgte, wandte ich meinen Blick dezent nach links, um unauffällig den Täter auszumachen. Meine Selbstjustiznatur war geweckt worden. Noch bevor ich den Servietten- und Strohhalmwerfer orten konnte, fingen die Jungs neben mir an, gelangweilt Popcorn in die Menge zu werfen. Ein höflich-bestimmendes “Wenn ihr das Ende des Films noch erleben wollt, hört ihr damit sofort auf.” ließ sie jedoch eingeschüchtert zurück in ihre Sitze sacken. Und in diesem Moment flog ein Getränkedeckel haarscharf an meinem Gesicht vorbei. Geworfen von dem Halbstarken des Teenager-Pärchens. Und als wäre das noch nicht Grund genug, ihn zusammenzuscheißen, lagen seine Füße auch noch auf dem Sitz vor ihm. Mächtig großer Fehler. Also stand ich auf, ging zu seinem Platz, schaltete in den Terminator-Modus und bäumte mich vor ihm auf. Sofern man bei meiner Statur überhaupt von “aufbäumen” sprechen kann. “Wenn auch nur noch ein Teil nach vorne fliegt …” Den Rest überließ ich seiner Phantasie. Daraufhin packte ich seine Füße und schleuderte sie mit einem “Und nimm deine Füße von den Sitzen!” zur Seite. Obwohl er und seine Ische noch weitere Teile in Händen hielten, flog nichts mehr durch den Saal …

Das Ende

Wer glaubt, dass “Marley & ich” am Ende wieder die Kurve in Richtung Komödie kriegt, irrt sich. Aber ganz gewaltig. Ganz im Gegenteil: In den restlichen 20 Minuten wird detailliert gezeigt, wie ein Hundeleben altersbedingt zu Ende geht. Inklusive Einschläferung.
Dass dies alles andere als kindgerecht ist, lässt sich sehr schön anhand der Familie vor mir belegen, deren Tochter die kompletten letzten 20 Minuten weinend vom Schoß der Mutter zum Schoß des Vaters und wieder zurück wechselte. Ganz ehrlich: Die Kleine tat mir richtig leid.
Der Hit war aber Backfisch Nummer 2, die, obwohl sie seit 90 Minuten ununterbrochen mit Backfisch Nummer 1 tuschelte, sich lauthals darüber beschwerte, dass man seine Kinder nicht mit ins Kino nehmen dürfe, wenn sie nicht ruhig sein könnten. Ein dezent in ihr Ohr geflüstertes “Du sabbelst hier mit deiner Freundin den ganzen Film über nur Scheiß und beschwerst dich nun, weil ein kleines Mädchen weint?” meinerseits zog sie wieder auf den Boden der Realität zurück. Während Backfisch Nummer 1 fleißig weiter quasselte, traute sich Backfisch Nummer 2 für den Rest des Films nur noch ein “Mhmh” zu. Mission: Erfüllt.
Ach ja: Am Ende weinte übrigens so ziemlich jedes weibliche Wesen im Film – wer aus was für Gründen auch immer seine Frau, Freundin oder Tochter mal ein wenig quälen und leiden sehen möchte: Dies ist euer Film, Männer!

Mein Fazit

Größtenteils zähes und uninteressantes Familiendrama, das als fröhliche Komödie mit Hund vermarktet wird und dementsprechend das völlig falsche Publikum ins Kino lockt. Ein paar Gnadenpunkte gibt es lediglich für die unterhaltsamen ersten 30 Minuten, die teils nett anzuschauenden Hundeszenen und für Alan Arkin als nie lächelnden Zeitungsverleger.

Meine Wertung: 3/10

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Kurzreview: Vorbilder?!

Worum geht’s

Weil sie mit ihrem Geländewagen ein Schul-Denkmal zerstört haben, werden Menschenhasser Danny (Paul Rudd) und Aufreißer Wheeler (Seann William Scott) zu 150 Stunden Sozialdienst verurteilt. Hierzu nehmen sie am Kinderbetreuungsprogramm der Organisation Sturdy Wings teil, wo Danny dem schüchternen Live-Rollenspieler Augie (Christopher Mintz-Plasse) und Wheeler dem vorlauten Ronnie (Bobb’e J. Thompson) zugeteilt wird …

Meine Meinung

Was hätte aus “Vorbilder?!” doch für ein herrlich chaotisch-böser Spaß werden können. Doch statt den teils absurd-skurrilen Haupt- und Nebencharakteren (herrlich: die Sturdy-Wings-Gründerin oder die zahlreichen Live-Rollenspieler) freien Lauf zu lassen, lässt Regisseur David Wain den Film überraschungsarm mit angezogener Handbremse vor sich hin dümpeln. Sicherlich, ein paar nette Schmunzler sind dabei, aber für richtige Lacher fehlt einfach das gewisse Etwas und vor allem der Mut, von den inzwischen mehr als ausgetretenen Komödienpfaden abzuweichen …

Mein Fazit

Unter ihren Möglichkeiten bleibende und viel zu harmlose Komödie, die zwar für den Moment durchaus unterhält, nach dem Abspann jedoch auch schon wieder vergessen ist.

Meine Wertung: 6/10

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Kurzreview: Mord ist mein Geschäft, Liebling

Hauptplakatjpeg_500x700 Worum geht’s

Kaum hat Auftragskiller Toni Ricardelli (Rick Kavanian) sein neuestes Ziel, den exzentrischen Mafia-Autor Enrico Puzzo, aus dem Fenster befördert, stolpert auch schon die schusselige Verlagsangestellte Julia Steffens (Nora Tschirner) in das Hotelzimmer. Um die süße Julia besser kennenzulernen, gibt Toni sich kurzerhand als Enrico Puzzo aus – und landet dadurch schon bald auf der Todesliste des Mafiosi Salvatore Marino (Günther Kaufmann) …

Meine Meinung

Der deutsche Humor ist, ich formuliere es mal so freundlich wie möglich, nicht unbedingt meine Art von Humor. Dementsprechend niedrig sind auch meine Erwartungen an deutsche Komödien. Und exakt mit diesen niedrigen Erwartungen sollte man auch in “Mord ist mein Geschäft, Liebling” gehen, möchte man nicht enttäuscht werden. Albern, aber nur selten lustig, blödeln sich Rick Kavanian und Nora Tschirner (süß, süßer, Nora Tschirner) durch diesen anspruchslosen und überraschungsarmen Liebesklamauk. Wäre der Film nicht so prominent besetzt, in Nebenrollen sind unter anderem Christian Tramitz, Bud Spencer und Franco Nero zu sehen, würde er vermutlich als Weltpremiere auf Sat1, RTL oder ProSieben laufen. Wo er auch wesentlich besser aufgehoben wäre …

Mein Fazit

Typisch deutsche Komödie, die einzig und allein mit ihren gut aufgelegten Darstellern punkten kann. Wer zu viel Zeit und Geld hat und über Komiker wie Axel Stein lachen kann, darf durchaus einen Blick riskieren.

Meine Wertung: 4/10

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Review: Underworld – Aufstand der Lykaner

Hauptplakatjpeg_494x700 Fortsetzungen. Sie werden geliebt. Sie werden gehasst. Sie bieten den Machern die Möglichkeit, bekannte Charaktere weiterzuentwickeln. Sie bieten dem Publikum die Freude, neue Abenteuer mit bereits liebgewonnenen Figuren zu erleben. Allerdings müssen sich viele Fortsetzungen auch eine gewisse Innovationsarmut unterstellen lassen, da sie oftmals nach dem Größer-Schneller-Lauter-Prinzip aufgebaut sind. Und handelt es sich bei der “Fortsetzung” dann auch noch um ein Prequel, sind die Meinungen geteilter als das legendäre Rote Meer. Ob die in “Underworld – Aufstand der Lykaner” erzählte Vorgeschichte dem Underworld-Universum neue Aspekte hinzufügt oder nicht, durfte ich letzten Samstag in Erfahrung bringen …

Worum geht’s

Als Erster seiner Art, verfügt Werwolf Lucian (Michael Sheen) über die Fähigkeit, seine Gestalt kontrolliert verwandeln zu können. Nur aus diesem Grund ließ Vampirfürst Viktor (Bill Nighy) ihn als Kind am Leben.  Lucians Blutdurst nutzend, züchtete Viktor eine neue Rasse von Werwölfen: Die Lykaner. Für die Sklaverei geboren, dienen sie den Vampiren als Leibwächter und Arbeitskräfte. Doch Lucian möchte sich mit seinem Schicksal nicht abfinden. Gemeinsam mit den anderen Lykanern und seiner Geliebten, Viktors Tochter Sonja (Rhona Mitra), plant er die Flucht …

Szenenbild_06jpeg_700x468 Meine Meinung

Um die Frage, ob der dritte Teil der Underworld-Trilogie (es heißt übrigens nicht “Triologie” … gaaanz wichtig!) der Geschichte neue Aspekte hinzufügen kann, gleich zu Beginn zu klären: Nein, das kann er nicht. “Underworld – Aufstand der Lykaner” bläht die in “Underworld” bereits in Rückblenden erzählte Geschichte zu einer 90-minütigen Mischung aus Horror, Action, Fantasy und Liebesdrama auf. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Handwerklich orientiert sich Regisseur Patrick Tatopoulos bei seinem Debüt an den von Len Wiseman inszenierten Vorgängern. Demzufolge bestimmen erneut düstere Videoclip-Ästhetik und schnell geschnittene Actionszenen das Geschehen, wodurch man sich als Underworld-Fan auch im Mittelalter sofort heimisch fühlt. Die Actionszenen sind gut choreografiert und flott inszeniert, leiden jedoch ein wenig unter den teils hektischen Schnitten. Wirklich unübersichtlich wird es zwar nicht, aber ein wenig mehr Ruhe hätte der Action durchaus gut getan. Obwohl … andererseits vertuschen die schnellen Schnitte die teils unterdurchschnittlichen Computereffekte, die besonders bei den CGI-Werwölfen negativ auffallen. Dennoch: Handwerklich geht der Lykaner-Aufstand durchaus in Ordnung und lässt dank der flotten Inszenierung keine Langeweile aufkommen.

Szenenbild_08jpeg_700x465 Leider patzt Tatopoulos auf anderer Ebene: Trotz der interessanten, an “Romeo und Julia” erinnernden Thematik, berührt das Schicksal des tragischen Liebespaars nicht im Geringsten. Die Charaktere bleiben blass und oberflächlich, sämtliche Emotionen werden im Keim erstickt. Weder wird die Liebesgeschichte zwischen Lucian und Sonja, noch werden Viktors Gewissenskonflikt oder das Sklavendasein der Lykaner genutzt, um den Figuren Tiefe und Profil zu verleihen. Und das ist bei den Möglichkeiten, die die Geschichte geboten hätte, mehr als nur enttäuschend.

Immerhin überzeugen erneut Michael Sheen und Bill Nighy als erbitterte Gegner, wobei Nighy dezent am Overacting kratzt und seine blauen Kontaktlinsen ein Szenenbild_13jpeg_465x700 wenig zu übertrieben in die Kamera hält. Rhona Mitra gibt überzeugend die für ihre Liebe kämpfende Amazone. Sie ist zwar keine zweite Kate Beckinsale, kann sie im Rahmen ihrer beschränkten Rolle aber durchaus würdig vertreten.

Mein Fazit

Solide und ohne große Längen inszeniert, befriedigt “Underworld – Aufstand der Lykaner” zwar die Actionbedürfnisse, enttäuscht jedoch auf emotionaler Ebene. Schade um das verschenkte Potenzial der tragischen Geschichte und um die gute Besetzung.

Meine Wertung: 6/10

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Kurzreview: Das Hundehotel

Worum geht’s

Um streunende Hunde vor der Einschläferung durch die städtischen Hundefänger zu retten, fangen die beiden Geschwister und Vollwaisen Andi (Emma Roberts) und Bruce (Jake T. Austin) jeden herrenlosen Hund ein, den sie auf der Straße finden. Um die Hunde zu beschäftigen, funktionieren Andi und Bruce zusammen mit ihren Freunden Dave (Johnny Simmons), Heather (Kyla Pratt) und Mark (Troy Gentile) ein leerstehendes Hotel zu einem Vergnügungspark für Hunde um …

Meine Meinung

Es ist schon erstaunlich, wie gut mich “Das Hundehotel” unterhalten konnte. Und das liegt nicht ausschließlich daran, dass ich von dem Film nichts erwartet hatte! Äußerst phantasievoll und zuweilen richtig märchenhaft inszeniert, erzählt der Film zwar keine neue Geschichte, kann dafür aber mit sympathischen Jungdarstellern und vor allem grandios dressierten Hunden punkten. Es ist schwer in Worte zu fassen, was die Tiere alles vollbringen – das muss man wirklich gesehen haben. Mein persönliches Highlight ist eine Flirtszene inkl. eines abschließenden Zungenkusses.
Dass der Film Werte wie Familiensinn, Freundschaft und Verantwortungsbewusstsein predigt, stets kindgerecht bleibt und beim Happy End ein wenig zu dick aufträgt, verzeihe ich ihm aufgrund der angepeilten Zielgruppe ohne mit der Wimper zu zucken.

Mein Fazit

Unterhaltsamer Film für die ganze Familie, bei dem die tollen Hunde den menschlichen Darstellern komplett die Schau stehlen. Ein Muss für (Kind gebliebene) Hundeliebhaber und solche, die es werden wollen.

Meine Wertung: 6/10

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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