KI-Charaktere und deren KI-Inhalte sind laut Meta die Zukunft sozialer Netzwerke

So schreibt es zumindest Golem.de. Um ein Zitat zu zitieren:

„Wir gehen davon aus, dass diese KI-Charaktere mit der Zeit tatsächlich auf unseren Plattformen existieren werden, so wie es auch bei Konten der Fall ist. Sie werden Biografien und Profilbilder haben und in der Lage sein, KI-gestützte Inhalte auf der Plattform zu generieren und zu teilen … das ist die Richtung, in die wir uns das alles vorstellen.“

Connor Hayes – Vizepräsident der Produktabteilung für generative KI bei Meta

So stellt Meta sich also die Zukunft vor. Gut zu wissen. Nennt mich ruhig altmodisch, aber in sozialen Netzwerken möchte ich gerne mit echten Menschen interagieren – und nicht mit KI-Charakteren. Andererseits: Sind Facebook und insbesondere Instagram überhaupt noch soziale Netzwerke? Oder handelt es sich hierbei inzwischen nicht vielmehr um Entertainment- und Erregungsplattformen, bei denen der soziale Grundgedanke nur noch eine untergeordnete Rolle spielt?

Ach, ich vermisse die Zeiten, in denen der Sinn sozialer Netzwerke darin lag, mit seinen Freunden und Bekannten locker in Kontakt zu bleiben. Vielleicht werde ich langsam auch einfach nur zu alt für den Scheiß …

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Freitagabend

Kennt ihr das, wenn ihr am Freitagabend alleine zu Hause auf der Couch sitzt, plötzlich nachdenklich und melancholisch werdet, und euch ganz selbstkritisch fragt, wann genau in eurem Leben ihr falsch abgebogen seid und aus euch den Menschen gemacht habt, der ihr heute seid?

Ich auch nicht.

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Ice Nine Kills: A Work of Art

„The story, all names, characters, and incidents portrayed in this production are based on people we hated from our childhood. Any similarities with actual persons – living or deceased – is an intentional attempt to slander them and ruin their lives.“

Hach, ich liebe diese Art von Humor. Und damit viel Spaß mit dem folgenden Musikvideo, das ich eben nur durch Zufall entdeckt habe, weil ich wissen wollte, was Art-the-Clown-Darsteller David Howard Thornton sonst noch so gemacht hat. Aber seid gewarnt: Es wird blutig. Oder anders formuliert: Art the Clown macht mal wieder Art-the-Clown-Dinge …

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Möge der Horrorctober beginnen!

Endlich habe auch ich meine Letterboxd-Liste für den diesjährigen Horrorctober erstellt. 13 Horrorfilme, die ich noch nicht kenne, warten auf ihre Sichtung. Wobei ich insgesamt deutlich mehr Filme schauen werde, da einige Titel einen ganzen Dämonenschwanz nach sich ziehen. So werde ich zum Beispiel vor „Paranormal Activity: Next of Kin“ noch mal einen Rewatch der kompletten Reihe starten. Und auch bei „Candyman 2 – Die Blutrache“ werde ich die Chance nutzen und direkt alle vier Filme schauen. Bei anderen Titeln muss ich noch recherchieren, ob ich die jeweiligen „Anhängsel“ im Stream finde (sofern ich sie nicht im Regal stehen habe). So oder so werde ich diesen Monat gut zu tun haben.

Mein Ziel war es, eine blutrote Mischung aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Subgenres zu finden. Insgesamt ist mir das meiner Meinung nach ganz gut gelungen – auch wenn jüngere Filme, was nur wenig überraschend sein dürfte, dominieren.

Damit ihr nicht gezwungen seid, mein Letterboxd-Profil aufzurufen, hier die Filme in Textform:

Hügel der blutigen Augen (1977)
Patrick (1978)
Phantom der Oper (1989)
Candyman 2 – Die Blutrache (1995)
Dark Water – Dunkle Wasser (2005)
The Strangers – Opfernacht (2018)
Suspiria (2018)
The House at Night (2020)
The Deep House (2021)
Antlers (2021)
Paranormal Activity: Next of Kin (2021)
The Cellar – Verlorene Seelen (2022)
Das erste Omen (2024)

Und damit bleibt mir jetzt nur noch zu schreiben: Möge der Horrorctober beginnen!

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Mein Telekom-Moment

Es klingt an der Tür. Telekom-Vertrieb.

„Danke, kein Interesse.“
„Sie wissen doch gar nicht, worum es geht.“
„Doch, um einen Glasfaseranschluss.“
„Genau. Und ich muss Sie aufnehmen.“
„Müssen Sie nicht.“
„Doch, muss ich. Ihre Hausverwaltung hat mich beauftragt.“
„Dann kläre ich das mit ihr, aber nicht heute.“
„Ich möchte aber nicht noch mal wiederkommen müssen.“ (geht einen Schritt auf mich zu)
„Müssen Sie auch nicht, ich werde hier eh nichts unterschreiben und kläre das selbst.“
„Wenn ich Sie jetzt nicht aufnehme, werden Sie ausgeschlossen und müssen später 800 Euro fürs Verlegen der Kabel zahlen. Alle anderen Nachbarn habe ich schon aufgenommen, nur Sie fehlen noch.“
„Kein Problem, dann zahle ich die 800 Euro.“
„Ich muss Sie aber trotzdem aufnehmen.“ (geht erneut einen Schritt auf mich zu und steht nun auf meiner Türschwelle)
„Gehen Sie bitte einen Schritt zurück.“
„Ich bin nicht in Ihrer Wohnung.“ (und bleibt stehen – WTF!?!)
„Ich schließe jetzt die Tür, gehen Sie bitte.“ (ich schließe die Tür)

klingeln klopfen klingeln

(ich öffne erneut die Tür) „Sie sollen gehen.“
„Sie verstehen das nicht, wenn ich Sie jetzt nicht aufnehme, haben Sie bald kein Internet mehr.“
„Wie gesagt, ich kläre das mit meiner Hausverwaltung und melde mich dann ggf. selbst bei der Telekom.“
„Die können den Auftrag dann aber nicht annehmen.“
„Warum nicht?“
„Das kann nur ich. Dafür bin ich jetzt hier.“

Long story short: Irgendwann ist er dann abgedüst. Um nicht den Rahmen zu sprengen,, habe ich dieses „Gespräch“ verkürzt.

Hausverwaltung: „Wir haben den nicht beauftragt. Sollte in den Wohnungen etwas verlegt werden müssen, regeln wir das.“
Nachbarn: „Wir haben uns nicht aufnehmen lassen, wir haben den auch weggeschickt.“
„Fun“ Fact: Ein Nachbar hat gestern sogar die Polizei gerufen, weil der Kerl so aufdringlich war.

Ich hab schon vieles erlebt, aber puh, das ist echt ein ganz neues Level.

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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