Es beginnt mit eigenartigen Geräuschen und sich von selbst bewegenden Gegenständen. Während Daniel (Brian Boland) nach einer rationalen Erklärung sucht, sind seine Frau Kristi (Sprague Grayden) und Tochter Ali (Molly Ephraim) von einem paranormalen Hintergrund überzeugt. Dass die beiden recht behalten sollen und es nicht bei eigenartigen Geräuschen und sich von selbst bewegenden Gegenständen bleibt, weiß jeder, der eins und eins ohne Taschenrechner zusammenzählen kann. Oder alternativ “Paranormal Activity” gesehen hat. Und wer “Paranormal Activity” nicht nur gesehen hat, sondern wie ich sogar mochte, dürfte den Kinobesuch auch diesmal nicht bereuen. Erneut im Doku-Stil gedreht, mit zahlreichen Schreckmomenten angereichert und die ursprüngliche Geschichte geschickt erweiternd (der Film ist Fortsetzung und Prequel zugleich), zog “Paranormal Activity 2” mich schnell in seinen Bann. Und auch wenn der Film letztlich nur das Erfolgsrezept des Erstlings wiederholt und das laute und zu sehr auf Bewegung ausgelegte Finale enttäuscht, darf ein dritter Teil gerne kommen …
Meine Wertung: 7/10
Durch ein Missverständnis gerät der leicht aufbrausende Peter (Robert Downey Jr.) auf die No-Fly-Liste. Um rechtzeitig zur Geburt seines Sohnes zu Hause anzukommen, ist Peter gezwungen, sich auf eine Fahrgemeinschaft mit dem Chaoten Ethan (Zach Galifianakis) einzulassen. Eine Fahrt mit Folgen … die vieles ist, nur eines nicht: Lustig. Wer den Trailer gesehen hat, kennt bereits die besten Szenen des Films. Und selbst die sind nicht besonders komisch. Seinen humoristischen Tiefpunkt findet “Stichtag” in einem masturbierenden Hund, der ähnlich unlustig und peinlich ist, wie es bereits die rammelnden Ratten in “Bad Boys 2” waren. Dass die Geschichte auch nur ohne einen Hauch von Originalität erzählt wird und die beiden Protagonisten so dermaßen unsympathisch sind, dass man sie am liebsten den Grand Canyon hinunter stoßen möchte, rundet den misslungenen Kinoabend perfekt ab.
Bla bla Robert Rodriguez bla bla Quentin Tarantino bla bla Grind House bla bla Death Proof bla bla Planet Terror bla bla Fake-Trailer bla bla. So langsam dürfte sich herumgesprochen haben, wie es zu der Entstehung von “Machete” kam, weswegen ich mich statt der Vorgeschichte lieber gleich dem fertigen Werk widme …
Die Geschichte plätschert ereignis- und spannungslos vor sich hin und will aufgrund der überraschend ernsten Thematik auch gar nicht so richtig zu einem Film passen, der bekanntlich vor allem eines sein möchte: trashig. Was bei “
Vielen Actionfilmen wird vorgeworfen, die eigene (meist dürftige) Handlung nur als Bindeglied zwischen den Actionszenen zu missbrauchen. Bei “Machete” wäre dies von Vorteil gewesen, sind doch die Actionszenen die einzigen Momente, in denen der Film punkten kann. Denn obwohl es den Actionszenen etwas an Dynamik mangelt, zaubern sie aufgrund übertriebener Härte und zahlreicher absurder Ideen ein breites Grinsen auf die Gesichter der Zuschauer. Hier ist Regisseur Robert Rodriguez endlich voll in seinem Element – auch wenn ihm im Finale etwas die Luft auszugehen scheint. Leider sind die gelungenen Actionphasen wider Erwarten nicht besonders zahlreich und meist auch schon wieder vorbei, noch bevor sie richtig begonnen haben.
Oh, mal wieder ein Film über eine Gruppe von Bankräubern (u.a. Paul Walker und Hayden Christensen), deren letzter Coup gehörig daneben gehen soll. “Takers” ist zwar wenig originell, drückt in der zweiten Hälfte aber kräftig genug aufs Gaspedal, so dass die Ideenarmut nicht mehr sonderlich auffällt. Die Darsteller wissen durchaus zu gefallen, wobei vor allem Matt Dillon als Cop vollends überzeugen kann. Zu schade, dass die Charaktere insgesamt relativ blass bleiben und der Film in den Actionszenen so schnell geschnitten ist, dass jegliche Übersicht verloren geht. Außerdem bedauerlich, auch wenn dies nur für die deutsche Fassung gilt, ist, dass dem Studio offensichtlich die Stammsynchronsprecher der Darsteller nicht zur Verfügung standen. Besonders negativ fällt dies bei Paul Walker auf, dessen deutsche Stimme auch nach 100 Minuten einfach nicht zu dem Schauspieler passen will …
Charlie (Zac Efron) verliert seinen jüngeren Bruder bei einem Autounfall, kann seine Trauer nicht verarbeiten und verliert sich in seiner eigenen Welt, in der sein Bruder immer noch existent ist. Dass der Film dann doch eine ganz andere Richtung einschlägt als der Trailer vermuten lässt, gehört für mich zu den positiven Überraschungen der letzten Kinowoche. Was bin ich froh, vor dem Kinobesuch nichts über den Film gelesen zu haben. Und auch wenn die Inszenierung des Öfteren ins Kitschige abrutscht, der Story-Twist relativ früh erkennbar ist, Zac Efron zuweilen etwas hölzern spielt und ich “Wie durch ein Wunder” nach einer Zweitsichtung vermutlich deutlich abwerten würde, kann ich nicht leugnen, das Kino ziemlich begeistert verlassen zu haben.
Zwei junge Eulenbrüder werden von einem kriegerischen Eulenstamm entführt. Einer von beiden kann fliehen und begibt sich auf die Suche nach den legendären Wächtern, um mit deren Hilfe seine Familie zu retten. Bitte nicht von den putzigen Eulen täuschen lassen: “Die Legende der Wächter” ist ein düsteres und zuweilen äußerst brutales Animationsabenteuer, das sich definitiv an das erwachsene Publikum richtet. Zu schade, dass Warner dies nicht erkannt hat und den Film für eine niedrigere Altersfreigabe um ca. drei Minuten kürzen ließ. Wer sich trotz dieser Kürzungen ins Kino begibt, den erwartet ein optisch grandioser und stellenweise recht spannender Film mit inhaltlichen Schwächen und fragwürdiger Botschaft. Gewisse Parallelen zu “300” lassen sich nicht leugnen.
Ab wann gilt man eigentlich als alt? Während ich mir diese Frage bereits seit dem Entdecken meines ersten grauen Haares (also seit ungefähr 15 Jahren) stelle, scheint Bruce Willis sich um das Alter keine Gedanken machen zu müssen. Zu schade, dass nicht jeder Mann mit Glatze gut aussehen und auch mit 55 Jahren noch glaubhaft den Helden in Actionfilmen verkörpern kann …
Meine Meinung
Die Actionszenen sind durchaus abwechslungsreich und stellenweise überraschend hart geraten, bieten jedoch nichts wirklich Erinnerungswürdiges. Auch wenn die Prügeleien, Schießereien und Explosionen allesamt nett anzusehen sind und das Actionherz für den Moment befriedigen, beschleicht einen kurz danach doch das Gefühl, das alles schon mal irgendwo gesehen zu haben.