Ihr wählt den Film – CineKie schaut den Film #2 – Finale!

Ich hab’s befürchtet: Die letzte Abstimmung hat ein Unentschieden ergeben!

Wie es aussieht, konntet ihr euch nicht entscheiden, ob ihr mich quälen („Der Tag, an dem die Erde stillstand 2“) oder ob ihr mir etwas Gutes („Warrior“) tun möchtet. Daher gibt es nun eine finale Abstimmung, die heute um 23:59 Uhr endet und über mein Schicksal entscheidet:

Welchen Film soll ich am kommenden Wochenende rezensieren?

  • Warrior (65%, 11 Votes)
  • Der Tag, an dem die Erde stillstand 2 (35%, 6 Votes)

Bislang haben abgestimmt: 17

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Sollte auch diese Abstimmung unentschieden ausfallen, werde ich das Los entscheiden lassen … 😉

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Im Kino gesehen: Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben

Ich verehre „Stirb langsam“. Ich liebe „Stirb langsam 2“. Und ich halte sowohl „Stirb langsam – Jetzt erst recht“ als auch „Stirb langsam 4.0“ für zwei ausgezeichnete Actionfilme, die zwar deutlich von der Ausgangssituation der ersten beiden Teile abweichen, aber dennoch (oder auch gerade deswegen) würdige Fortsetzungen darstellen und sich stimmig in das Gesamtbild einfügen. Wieso ich das schreibe? Damit ihr meine Review richtig einschätzen könnt und nicht denkt, ihr hättet es mit dem Verriss eines frustrierten Actionfans zu tun, der in den 80ern feststeckt und Fortsetzungen seiner Lieblinge generell ablehnt …

Worum geht’s

John McClane (Bruce Willis) reist nach Moskau, um seinem dort des Mordes angeklagten Sohn Jack (Jai Courtney) beizustehen. Noch nicht mal im Gerichtsgebäude angekommen, gerät John mitten in den Kugelhagel einer schwer bewaffneten Gruppe von Profikillern. Diese hat es auf den ebenfalls vor Gericht stehenden Yuri Komarov (Sebastian Koch) abgesehen, der Kenntnis von einer geheimen Akte mit brisanten Informationen hat, die den korrupten Politiker Chagarin (Sergei Kolesnikov) zu Fall bringen könnten. Komarov kann dem Anschlag dank Jack, der in Wirklichkeit CIA-Agent ist und dessen Verhaftung Teil eines Befreiungsplans war, entkommen. Kaum sitzen sie in ihrem Fluchtfahrzeug, treffen Jack und Komarov auf John, der sich den beiden ohne zu zögern anschließt. Nun ist es an Vater und Sohn, Komarov vor seinen Verfolgern zu schützen und mit seiner Hilfe an die geheimnisvolle Akte zu gelangen …

Meine Meinung

Nein, ich möchte diesen Verriss nicht schreiben. Ich möchte nicht schreiben, dass bei „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ alles misslungen ist, was nur misslingen konnte. Viel lieber würde ich schreiben, dass es sich bei dem nunmehr fünften Teil der Reihe um einen tollen Actionfilm handelt. Um eine würdige Fortsetzung, die den Titel „Stirb langsam“ zu recht trägt. Doch das kann ich leider nicht. Denn dieser Film ist genau der Totalausfall, den ich nie für möglich gehalten hätte.

Um ehrlich zu sein, weiß ich noch nicht mal, wo ich eigentlich anfangen soll. Die Story ist so hanebüchen, so konstruiert, so voller offener Fragen und Logiklöcher, dass sich jeder B-Actionfilm dafür schämen würde. Und als wäre dies nicht schon schlimm genug, wird die ohnehin nicht schlüssige Geschichte auch noch so holprig erzählt, dass jegliche Entstehung eines roten Fadens im Keim erstickt wird. So müssen Handlungssprünge oder Motivation der handelnden Figuren ohne große Erklärung einfach akzeptiert werden. Und seien sie noch so abstrus.

Auch bei den Figuren versagt „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ auf ganzer Linie. Aus dem ehemals verletzlichen Polizisten John McClane, der immer wieder zur falschen Zeit am falschen Ort aufschlägt, ist eine Comicfigur geworden, die jede noch so lebensgefährliche Actionszene ohne große Blessuren übersteht. Damit ist John McClane zu einer Karikatur seiner selbst verkommen. Nicht mal der für McClane typische zynische Humor mag hier zünden, sondern muss platten Kommentaren weichen, die nicht nur nicht lustig sind, sondern oft erschreckend deplatziert wirken und sich zudem ständig wiederholen.

Die weiteren Figuren trifft’s kaum besser. Jai Courtney kann als Jack McClane zwar kräftig austeilen, bleibt als Figur jedoch blass und uninteressant. Von einer gelungenen Chemie zwischen Vater und Sohn kann keine Rede sein, was dazu führte, dass mich die gemeinsame Hatz quer durch Russland komplett kalt gelassen hat. Wenig überraschend kommt hinzu, dass es sich bei den zahlreichen Gegnern der beiden größtenteils um namenlose Zielscheibenfiguren handelt und selbst der Drahtzieher hinter der ganzen Chose absolut beliebig bleibt. Insbesondere letzteres ist einfach nur enttäuschend.

Falls ihr euch nun fragt, ob denn wenigstens die Actionszenen gelungen sind: Nein, sind sie nicht. Die hoch gelobte Verfolgungsjagd zu Beginn bietet zwar enorme Blechschäden, ist aber viel zu hektisch und unübersichtlich geschnitten, als dass man sie wirklich vollumfänglich genießen könnte. Die zahlreichen Schießereien sind solide, fallen letztlich jedoch uninspiriert und unspektakulär aus. Und das Finale ist so dermaßen überzogen, dass ich den Kinosaal am liebsten vorzeitig verlassen hätte. Als trauriger Höhepunkt sei an dieser Stelle die Szene genannt, in der John McClane in Zeitlupe aus einem Fenster springt und seinen Gegnern, die sich in einem abstürzenden Kampfhubschrauber befinden, im Sprung den Mittelfinger entgegen streckt. Würdeloser geht’s kaum.

Positiv kann ich dem Film lediglich anrechnen, dass Bruce Willis trotz allem irgendwie eine coole Sau ist. Und dass das Elend nach 97 Minuten bereits vorbei ist. Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!

Mein Fazit

Völlig misslungene Fortsetzung, die all das vermissen lässt, was wir an der „Stirb langsam“-Reihe lieben und schätzen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Meine Wertung: 3/10 (mit ganz viel gutem Willen und Bruce-Willis-Bonus)

Weitere Meinungen aus der deutschen Blogosphäre:

ChristiansFoyer.de

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Spring Breakers: Der deutsche Trailer ist da!

Man nehme vier äußerst attraktive Mädels mit kleinkrimineller Veranlagung, denen außer ihrer Bikinis nichts geblieben ist. Hinzu packe man einen herrlich schmierigen James Franco, der die Notsituation dieser Mädels schamlos für seine kriminellen Geschäfte ausnutzt. Nun würze man das Geschehen mit Drogen, Sex und Gewalt – und fertig ist „Spring Breakers“!

Als politisch korrekter Kinogänger werde ich diese sexualisierte Zurschaustellung junger Damen selbstverständlich meiden. Als Mann jedoch habe ich den Kinostart am 21. März schon fest in meinem Kalender vorgemerkt …

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=3BSen8NFj4M]

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Im Heimkino gesehen: Ein riskanter Plan

Ihr wählt, ich schaue und schreibe. So lautet meine jüngste Idee. Ihr habt euren Teil geleistet und euch für den Thriller “Ein riskanter Plan” entschieden. Nun bin ich an der Reihe. Eines kann ich schon mal vorwegnehmen: Ihr habt eine gute Wahl getroffen …

Worum geht’s

Ein Mann (Sam Worthington) betritt das New Yorker Roosevelt-Hotel. Er nimmt sich ein Zimmer in der 21. Etage, lässt sich ein luxuriöses Frühstück kommen und isst es in Ruhe auf. Danach beseitigt er all seine Fingerabdrücke, hinterlässt eine kurze Notiz auf dem Tisch und klettert hinaus auf das Fenstersims. Die Polizei wird benachrichtigt. Detective Jack Dougherty (Edward Burns) versucht den scheinbar Lebensmüden von seinem Vorhaben abzubringen, doch dieser möchte ausschließlich mit der Polizistin Lydia Mercer (Elizabeth Banks) reden. Mercer findet heraus, dass sie es mitnichten mit einem geistig verwirrten Selbstmörder, sondern mit dem Ex-Cop Nick Cassidy zu tun hat. Nick wurde vor einigen Jahren schuldig gesprochen den Millionär David Englander (Ed Harris) bestohlen zu haben und verbüßt seitdem eine Haftstrafe. Während der Beerdigung seines Vaters nutzte Nick einen Streit mit seinem Bruder Joey (Jamie Bell) zur Flucht. Nun steht er scheinbar ausweglos auf dem Fenstersims und droht damit in die Tiefe zu springen. Doch das ist nur Teil eines Plans, um die eigene Unschuld endgültig zu beweisen …

Meine Meinung

Gut geklaut ist halb gewonnen. Wer sich schon immer die Frage gestellt hat, was für ein Film wohl entstünde, wenn man den Thriller „Verhandlungssache“ mit „Mission: Impossible“ kreuzen würde, bekommt hier das Ergebnis präsentiert. Sowohl die Ausgangslage als auch die Dialoge erinnern zum Teil frappierend an den (übrigens hervorragenden) Geiselnehmerthriller mit Samuel L. Jackson und Kevin Spacey, während die Umsetzung des eigentlichen Plans direkt von Ethan Hunt und dessen Team hätte ausgeführt werden können. Das Ergebnis ist ein extrem kurzweiliger Thriller, der in vielen Momenten durchaus spannend ist, gleichzeitig allerdings ein ziemliches Glaubwürdigkeitsproblem hat. Denn so raffiniert der Plan auch ist, so unwahrscheinlich ist dessen erfolgreiche Durchführung. Einem Team von ausgebildeten Agenten traue ich solche Aktionen gerade noch so zu (oder lasse sie ihnen zumindest durchgehen), doch bei den Beteiligten handelt es sich nicht um ausgebildete Agenten, sondern um Durchschnittsbürger. Und da genügt mir auch die Erklärung nicht, dass die Aktion seit zwei Jahren geplant sei und die erforderlichen Schritte wiederholt geübt wurden.

Wer darüber hinwegsieht, dass die Durchführung des titelgebenden Planes ein wenig *räusper* unglaubwürdig ist, wird mit einem überdurchschnittlich unterhaltsamen Film belohnt, der raffiniert einen Cop-Thriller und einen Heist-Movie in sich vereint und neben der unverbrauchten Fenstersims-Szenerie gute (aber niemals aufdringliche) Actionszenen, eine Prise Humor und sympathische Figuren bzw. Darsteller zu bieten hat. Hier stechen besonders der gewitzte Jamie Bell und Genesis Rodriguez hervor, auch wenn letztere eher durch ihre Attraktivität und eine unnötige (aber wunderschön anzusehende 😉 ) Szene in Erinnerung bleibt, in der sie ihre Arbeitskleidung wechselt. Ein wahrer Glücksgriff ist einmal mehr Ed Harris, der den skrupellosen Immobilienhai Englander so überheblich spielt, dass man ihn einfach hassen muss. Sehr gefreut habe ich mich auch über das Wiedersehen mit William Sadler, den man meiner Meinung nach viel zu selten im Kino zu sehen bekommt.

Mein Fazit

Spannende und extrem kurzweilige Mischung aus „Verhandlungssache“ und „Mission: Impossible“, die, sofern man die Glaubwürdigkeit nicht hinterfragt, prächtig unterhält.

Meine Wertung: 7/10

Und nicht vergessen: Die nächste Abstimmung läuft bereits …

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Ihr wählt den Film – CineKie schaut den Film #2

Aus. Schluss. Vorbei. Die erste Wahl meiner neuen Rubrik „Ihr wählt den Film – CineKie schaut den Film“ ist abgelaufen. Und der Film steht fest: An diesem Wochenende werde ich mir „Ein riskanter Plan“ mit Sam Worthington, Elizabeth Banks und Jamie Bell anschauen und danach eine Review zu diesem Film verfassen. Das wird meine attraktivere Hälfte freuen! Die hatte nämlich schon befürchtet, mit mir „Krieg der Welten 3“ schauen zu müssen …

Und schon beginnt die nächste Wahlrunde:

Welchen Film soll ich am kommenden Wochenende schauen?

  • Der Tag, an dem die Erde stillstand 2 (28%, 9 Votes)
  • Warrior (28%, 9 Votes)
  • Don't Be Afraid Of The Dark (19%, 6 Votes)
  • Swing Vote - Die beste Wahl (13%, 4 Votes)
  • Whiteout (13%, 4 Votes)

Bislang haben abgestimmt: 32

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Ich bin gespannt, für welchen Film ihr euch entscheidet!

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Der Film und der Film zum Film: „Psycho“ und „Hitchcock“

Normalerweise veröffentliche ich Artikel über Filme, die ich bereits kenne, in meinen Kurzbeiträgen. Doch bei „Psycho“ möchte ich eine Ausnahme machen. Denn dieser Film ist völlig zu recht ein Klassiker der Filmgeschichte, funktioniert auch heute noch nahezu perfekt und hat sich einen ausgewachsenen Beitrag voll und ganz verdient. Hinzu kommt, dass am 14. März die Filmbiografie „Hitchcock“ in unseren Kinos startet, die die Entstehung eben dieses Klassikers thematisiert. Doch dazu unten mehr …

Worum geht’s

40.000 Dollar. Ein Moment der Schwäche. Diese Kombination lässt die bislang vorbildliche Angestellte Marion Crane (Janet Leigh) zu einer Diebin werden. Mit dem unterschlagenen Geld in ihrer Handtasche macht Marion sich auf den Weg zu ihrem Geliebten Sam (John Gavin). Als sie im Dunkeln in einen starken Regen gerät, hält Marion an dem abgelegenen Motel des jungen Norman Bates (Anthony Perkins). Ein fataler Fehler, denn Norman, der stark unter seiner dominanten Mutter leidet, verbirgt ein tödliches Geheimnis …

Meine Meinung – Vorsicht: Spoiler enthalten!

„Psycho“ wird häufig als die Mutter aller Slasher-Filme bezeichnet. Und das vollkommen zu recht. Denn auch wenn in dem Film lediglich zwei Morde stattfinden, ist das Grundprinzip mit dem psychopathischen Killer als Hauptfigur wegweisend für ein gesamtes Genre gewesen. Indem die vermeintliche Hauptfigur bereits nach der Hälfte der Laufzeit stirbt, geht „Psycho“ dabei sogar einen konsequenten Schritt weiter als viele der von ihm inspirierten Filme danach. Der Mord in der Dusche ist legendär und für Menschen, die den Film noch nicht kennen, auch heute noch eine echte Überraschung. Glaubt man bis dahin noch, es mit einem konventionellen Krimi zu tun haben, schlägt „Psycho“ ab diesem Moment eine vollkommen andere Richtung ein und beschert dem Publikum damit den ersten Plottwist des Films.

Was inzwischen leider nicht (mehr) überrascht, ist der zweite Plottwist. Und damit meine ich die Identität des Mörders. Dass sich diese recht schnell erraten lässt, ist jedoch ausschließlich den zahlreichen Nachahmern und unserer heutigen Thriller-Erfahrung geschuldet. Für damalige Verhältnisse ist die Auflösung schlicht genial und ein wahrer Schock – und selbst aus heutiger Sicht gelingt es Alfred Hitchcock hervorragend, genügend falsche Fährten zu legen, um im Zuschauer trotz Vorahnung leise Zweifel zu wecken und dadurch die Spannung aufrecht zu erhalten.

Ein weiteres Lob gebührt den beiden Hauptdarstellern. Anthony Perkins hat mit der Figur des innerlich zerrissenen Norman Bates die Rolle seines Lebens gefunden, in die er im Laufe der Jahre noch drei Mal schlüpfen durfte. Und Janet Leigh schafft es, ihre Figur, die sich in einer verführerischen Situation falsch entschieden hat, mit all ihren Zweifeln so sympathisch zu spielen, dass ihr grausames Schicksal umso schockierender wirkt.

Die einzige Kritik, die sich „Psycho“ gefallen lassen muss, ist der meiner Meinung nach zu ruhige Einstieg in die Geschichte. Zwar wirkt der Film niemals zäh, doch hätte die erste halbe Stunde, in der Marion ihre Spuren verwischt und vor der Polizei flieht, ruhig ein wenig straffer ausfallen können.

Mein Fazit

„Psycho“ ist auch heute noch ein packender Psychothriller und sollte jedem, der sich auch nur ansatzweise für Filme interessiert, bekannt sein. Alfred Hitchcock ist mit diesem Film nichts anderes als ein größtenteils zeitloses Meisterwerk gelungen!

Meine Wertung: 10/10

Der Film zum Film

Wie ich oben bereits schrieb, startet am 14. März „Hitchcock“ in den deutschen Kinos. Diese von Sacha Gervasi inszenierte und mit Anthony Hopkins, Helen Mirren, Scarlett Johansson, Toni Collette und Jessica Biel prominent besetzte Filmbiografie widmet sich der legendären Entstehung des Films „Psycho“ und ist der eigentlich Anlass, wieso ich mir diesen Klassiker mal wieder angeschaut habe. Das Thema, die Besetzung und nicht zuletzt der Trailer versprechen beste Kinounterhaltung – und nachdem ich mir „Psycho“ gerade wieder frisch in Erinnerung gerufen habe, freue ich mich gleich doppelt auf den Film!

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The Cabin In The Woods: Blogger-Special und Blu-ray-Review

Dass es sich bei THE CABIN IN THE WOODS um einen außergewöhnlichen, also einen außergewöhnlich guten, Horrorfilm handelt, hatte ich bereits kurz nach meinem Kinobesuch geschrieben. Inzwischen besitze ich den Film seit zwei Wochen auf Blu-ray, habe ihn in dieser Zeit bereits drei Mal geschaut und bin geneigt, meine ursprüngliche Wertung von 8 auf 9 heraufzusetzen. Ja, „The Cabin In The Woods“ gefällt mir von Mal zu Mal besser.

Was wäre wenn …

Wobei ich mich inzwischen ja schon frage, was wohl passiert wäre, wenn die zierliche Ballerina im Finale die Zügel bzw. die Ballettschuhe in die Hand genommen hätte. Vermutlich hätte sie den Überlebenden die Füße abgebissen, ihnen beim Verbluten zugeschaut, sich aus der Haut der abgetrennten Füße Ballettschuhe gebastelt und in diesen dann akrobatische Figuren auf einem Parkett aus Blut getanzt. Und diabolisch wie sie ist, die gesamte Menschheit zu einem nie enden wollenden Tanzkurs in den unteren Sphären verdammt. Ein gruseliger Gedanke.

Was wohl passiert wäre, wenn der Clown, der Meermann, der Werwolf, der japanische Dämon, die Riesenfledermaus oder gar das Einhorn die Oberhand gewonnen hätte? Folgt einfach den Links und erfreut euch an den blutigen Phantasien meiner Blogger-Kollegen!

Die Blu-ray

Zurück zum Film. Worum es bei „The Cabin In The Woods“ geht und wieso ich von diesem Film so begeistert bin, könnt ihr in meiner Review vom 8. September 2012 nachlesen. Heute werde ich mich einzig und allein mit der Blu-ray beschäftigen, die mir freundlicherweise von Universum Film zur Verfügung gestellt wurde.

Das Bild bewegt sich auf einem HD-typischen hohen Niveau und überzeugt mit einer tollen Schärfe. Zumindest in den gut beleuchteten Szenen. Wird es im Film dunkel, neigt das Bild leider dazu Details zu verschlucken. Zwar wird es niemals so düster, dass man das Geschehen erraten muss, doch kommen zum Beispiel die tollen Masken bei Dunkelheit nur bedingt zur Geltung. Schade.

Beim Ton hingegen ist mir nichts kritikwürdiges aufgefallen. Ganz im Gegenteil. Die Dialoge sind jederzeit gut zu verstehen, die Schockeffekte sitzen perfekt und beginnt erst mal die Action, läuft auch der Raumklang dynamisch zur Höchstform auf. Top!

An Extras bietet die Blu-ray unter anderem ein Making Of („We Are Not Who We Are“), Informationen zu den Effekten („An Army Of Nightmares“) und … eine Augmented-Reality-Anwendung, die sich im Cover verbirgt und somit bereits im Laden ausprobiert werden kann. Um auf diese zuzugreifen, benötigt ihr die App junaio, welche für iOS und Android erhältlich ist. Startet ihr die App und nehmt mit eurer Smartphone- oder Tablet-Kamera das Cover in Augenschein, wird die abgebildete Hütte in die App übernommen und kann dort auf verborgene Extras untersucht werden. Spielkram? Sicherlich! Aber technisch nicht uninteressant. Ich bin gespannt, was diese Technik uns in Zukunft noch bescheren wird.

Mein Fazit

„The Cabin In The Woods“ ist auch auf Blu-ray ein absoluter Pflichtfilm! Und das nicht nur für Horrorfans, gleichwohl diese aufgrund der zahlreichen Querverweise wohl am meisten Spaß mit dem Film haben werden.

Meine Wertung: 9/10

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Ihr wählt den Film – CineKie schaut den Film #1

Wie ihr wisst, habe ich inzwischen unzählige Filme in meinem Regal stehen, die ich noch nicht gesehen habe. Meist scheitert es daran, dass ich mich schlicht für keinen Film entscheiden kann. Und genau da kommt ihr ins Spiel!

Ab sofort dürft ihr jede Woche darüber abstimmen, welchen Film ich mir am jeweils kommenden Wochenende anschaue. Ob ihr einen Film wählt, der euch interessiert und zu dem ihr gerne meine Meinung wüsstet oder ob ihr euch, nur um mich zu quälen, für einen besonders schlechten Film entscheidet, überlasse ich ganz euch. 😉

Die Abstimmung endet jeweils am Donnerstag um 23:59 Uhr. Somit habe ich insgesamt drei Tage Zeit, um mich ggf. seelisch auf den Film vorzubereiten, ihn zu schauen und danach eine Review zu verfassen.

Los geht’s mit den ersten fünf Titeln:

Welchen Film soll ich am kommenden Wochenende schauen?

  • Ein riskanter Plan (36%, 12 Votes)
  • Attack The Block (27%, 9 Votes)
  • Showgirls (18%, 6 Votes)
  • Krieg der Welten 3 (15%, 5 Votes)
  • Wie ausgewechselt (3%, 1 Votes)

Bislang haben abgestimmt: 33

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P.S.: Falls ihr Fehler in dem Abstimmungstool feststellt, lasst es mich bitte wissen.

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Neu in meiner Filmsammlung

Oh man, ich muss mir wirklich angewöhnen, neue Filme/Serien mindestens alle zwei Wochen in meiner Datenbank zu erfassen. Das wird hier jetzt eine lange Liste. Und eine Menge Arbeit …

Blu-ray

[Rec]
[Rec]²
[Rec]³ Genesis
50/50 – Freunde fürs (Über)Leben
All Beauty Must Die
Anonymus
Attack The Block
Auf der Jagd
Battleship
Braddock – Missing In Action III
Cocktail für eine Leiche
mehr lesen…

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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