Ich hab’s befürchtet: Die letzte Abstimmung hat wieder eine Gleichstand ergeben! Da in der nächsten Woche kein Kinobesuch ansteht, verzichte ich einfach mal auf eine finale Abstimmung und werde stattdessen sowohl „Attack The Block“ als auch „The Guard“ schauen und rezensieren. Wenn auch nicht beide direkt am Wochenende …
Weiter geht’s mit der nächsten Runde. Dieses Mal habe ich mich für Steven Soderberghs starbesetzten Actionthriller Haywire, der versauten Liebeskomödie Freunde mit gewissen Vorzügen, den angeblich ganz hervorragenden Thriller Layer Cake mit Daniel Craig, den Found-Footage-Horror-Fantasyfilm Trollhunter und den Action-Fantasyfilm Zorn der Titanen mit Sam Worthington entschieden.
Ich bin gespannt, was ihr daraus macht …
Welchen Film soll ich am kommenden Wochenende rezensieren?
- Trollhunter (39%, 13 Votes)
- Haywire (30%, 10 Votes)
- Layer Cake (18%, 6 Votes)
- Freunde mit gewissen Vorzügen (6%, 2 Votes)
- Zorn der Titanen (6%, 2 Votes)
Bislang haben abgestimmt: 33
Die Abstimmung endet am Donnerstag, den 21.03. um 23:59 Uhr.

Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger gehören zum Actionfilm der 80er-Jahre wie Schrumpfhoden zu Anabolika. Während die beiden inzwischen nicht mehr ganz so taufrischen Heroen mit den beiden „The Expendables“-Filmen recht große Erfolge verbuchen konnten, floppte in den Staaten sowohl Arnies Solo-Auftritt „The Last Stand“ als auch Slys „Bullet To The Head“. Letzterer läuft nun seit Donnerstag unter dem deutschen Titel
Meine Meinung
Allerdings lässt sich eines nicht leugnen: Wir sind nicht mehr in den 80ern. Und so unterhaltsam „Shootout – Keine Gnade“ auch ist, er wirkt, so wie sein Hauptdarsteller auch, durchaus etwas angestaubt. Nicht zuletzt aufgrund Walter Hills überraschend ruhiger Inszenierung, die einerseits zwar einen angenehm altmodischen und durchaus atmosphärischen Eindruck hinterlässt, andererseits stellenweise aber auch etwas zu ruhig und dadurch spannungshemmend geraten ist. Außerdem hätten die Actionszenen, insbesondere das Finale, gerne etwas länger ausfallen dürfen. Denn eines steht fest: Diese haben Walter Hill und Sylvester Stallone nach wie vor perfekt im Griff!
Märchen sind grausam. Nicht alle, aber viele. Grausam und oft auch brutal. Nicht selten frage ich mich, ob Menschen, die Horrorfilme als brutalen Schund bezeichnen und nicht mal Erwachsenen den Spaß an diesem Genre gönnen, ihren Kindern jemals Märchen vorlesen würden. Und wieso aus mir, zumindest Stand heute, kein geisteskranker Serienmörder geworden ist, obwohl ich sowohl mit Märchen als auch mit Horrorfilmen groß geworden bin. Sei’s drum, ich werde es wohl nie erfahren. Dafür weiß ich seit heute, wie der in der grimmschen Märchenwelt verankerte Horror-Actionfilm
Meine Meinung
So weit, so positiv. Leider hat der Film auch Schwächen, die einer besseren Wertung eindeutig im Weg stehen. So ist die Action nicht nur erfreulich abwechslungsreich, sondern auch unerfreulich unübersichtlich. So unübersichtlich, dass es mir oftmals schwer fiel, dem Geschehen zu folgen. Die Schnitte ungünstig gesetzt, die Kamera zu nah am Geschehen – so schnell lässt sich eine an sich tolle Actionszene ruinieren. Außerordentlich bedauerlich finde ich zudem, dass die Macher zwar tolle Masken entworfen, in den entscheidenden Momenten der Action dann aber doch auf Computereffekte vertraut haben. Und machen wir uns nichts vor: Splatterszenen, die ganz offensichtlich aus dem Computer stammen, will nun wirklich niemand sehen. In solchen Momenten sollen Latexmasken platzen, Kunststoffknochen brechen und übertrieben rotes Kunstblut spritzen!


