Wir erinnern uns: Der Vorgänger „G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra“ endete damit, dass Terrorist Zartan (Arnold Vosloo) in die Rolle des Präsidenten (Jonathan Pryce) schlüpfte. Nun nutzt er seine Befehlsgewalt, um die Joes in einen Hinterhalt zu locken. Unter der Führung von Roadblock (Dwayne Johnson) versuchen die wenigen Überlebenden, die Pläne der Terrororganisation Cobra zu vereiteln ….
„G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra“ hatte mir überraschend gut gefallen, dennoch war mir „G.I. Joe – Die Abrechnung“ im Kino durch die Finger bzw. Augen geflutscht. Dank Sky kam ich nun endlich in den Genuss der Fortsetzung. Und bin entsetzt. Von dem naiv-kindlich-trashigen Charme und dem Humor des Vorgängers ist so gut wie nichts übrig geblieben. Und auch die Figuren bleiben größtenteils auf der Strecke. Sympathieträger Channing Tatum wird bereits nach wenigen Minuten aus dem Film gebombt und über den Verbleib von Ana, Ripcord, Scarlett und Konsorten wird erst gar kein Wort verloren. Dafür gibt es Dwayne Johnson und Bruce Willis im Autopilot-Modus. Juhu.
Was bleibt, sind solide inszenierte, aber auch hemmungslos übertriebene und unspektakuläre Actionszenen, triefender Patriotismus und beliebige Nebenfiguren in einem Film, der sich selbst viel zu ernst nimmt. Was für eine Enttäuschung.
Meine Wertung: 4/10
Bevor ich mit meiner Review beginne, möchte ich die besinnliche Nachweihnachtszeit nutzen, um eine freundliche Bitte auszusprechen:
Worum geht’s
Meine Meinung
Wie bislang alle Teile der Reihe setzt auch „Paranormal Activity: Die Gezeichneten“ auf den inzwischen doch recht abgenutzt wirkenden Found-Footage-Stil und die für dieses Genre typischen Schreckmomente. Das mag vielleicht alles andere als innovativ sein, ist aber, zumindest den im Kinosaal schreienden Damen nach zu urteilen, offenbar immer noch höchst effektiv. Auch den langsamen Spannungsaufbau und das hektische Finale, in dem die Brücke zu den ersten drei Teilen der Reihe gespannt wird, teilt sich der Film mit seinen Vorgängern. Worin sich „Paranormal Activity: Die Gezeichneten“ jedoch unterscheidet, ist sein recht ausgeprägter Humor. Die erste Hälfte wirkt fast wie eine Komödie, was den Film nicht nur kurzweiliger werden lässt, sondern gleichzeitig dafür sorgt, dass einem die Figuren überraschend sympathisch sind und deren Schicksal einem nicht am Allerwertesten vorbei geht. „Paranormal Activity“ entwickelt sich also durchaus weiter. Zwar nur ein bisschen und in eine unerwartet lockere Richtung, aber genug, um der Reihe nach dem belanglosen vierten Teil wieder eine Chance zu geben!
Ab dem 10.12. wartet mit dem kanadischen Thriller „Cold Blooded“ die nach dem Horrorklassiker „
Mit „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ schuf Regisseur Brian De Palma 1976 eine der meiner Meinung nach besten Stephen-King-Verfilmungen aller Zeiten. Und einen Film, der aufgrund seiner zeitlosen Geschichte auch heute noch ohne große Abstriche hervorragend funktioniert. Morgen startet die mit Chloë Grace Moretz und Julianne Moore prominent besetzte Neuverfilmung in unseren Kinos. Ob sich der Kinobesuch lohnt oder ihr euer Geld lieber in die frisch erschienene Blu-ray des Originals investieren solltet, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest …
Meine Meinung
Nein, bezogen auf die Darsteller muss sich die Neuverfilmung nicht vor dem Original verstecken. Und auch die Inszenierung, die größeren Wert auf den Mutter-Tochter-Konflikt legt, geht prinzipiell in Ordnung. Leider übertreibt es Regisseurin Kimberly Peirce jedoch etwas bei den Effekten, was nicht zuletzt den heutigen Sehgewohnheiten geschuldet sein dürfte. Carrie setzt ihre telekinetischen Fähigkeiten nicht nur weitaus häufiger ein als noch im Original, auch fallen die Ergebnisse während ihres Rachefeldzugs deutlich expliziter aus. Zu einem Splatterfest verkommt der Film glücklicherweise zwar nie, doch auf die eine oder andere optische Spielerei hätte durchaus verzichtet werden dürfen.
Wünscht ihr euch auch manchmal die Zeiten zurück, in denen Actionfilme einfach nur Filme voller Action waren? Mit Helden, so einsilbig wie simpel gestrickt? Und Storys, die für die Handlungen der Figuren wenig bis gar keine Bedeutung hatten? Dann freut euch auf morgen, denn am Donnerstag startet Courtney Solomons Actionfilm „Getaway“ mit Ethan Hawke und Selena Gomez in unseren Kinos. Aber vergesst nicht, eure Ansprüche zu senken und euer Gehirn an der Kinokasse abzugeben. Denn eines ist klar: Wer in diesem Film