Ein kurzes Fazit zu … „47 Ronin“

Als Hollywood ankündigte, die Geschichte der 47 Ronin als Big-Budget-Fantasy-Action-Spektakel und mit Keanu Reeves in der Hauptrolle neu zu verfilmen, wusste ich nicht, was ich davon halten sollte. Nun weiß ich es. Und wünschte, ich wüsste es nicht.

Aus der wahren Geschichte der titelgebenden 47 Ronin (herrenlosen Samurai), die gegen den eindeutigen Befehl des Shoguns handeln, um den Tod ihres Herren zu rächen, und damit ihren eigenen Tod in Kauf nehmen, hätte man einen packenden Film um Ehre und Loyalität machen können. Hätte. Herausgekommen ist jedoch ein so emotionsloser wie spannungsarmer und zudem erzählerisch unausgegorener Mix aus Historiendrama und unnötiger CGI-Fantasy, die dem Film mehr schadet, als sie ihm gut tut. Zwar sind die Effekte alles andere als schlecht, doch lenken sie zu sehr von der eigentlichen Geschichte ab und sorgen dafür, dass der Film eher als beliebiges Märchen, denn als tragisches Schicksal tapferer Männer in Erinnerung bleibt.

Und dann ist da noch Hauptdarsteller Keanu Reeves, der sich als unerwünschtes Halbblut die Anerkennung der Samurai erkämpfen muss. Auch wenn Reeves mir durchaus sympathisch ist, muss ich zugeben, dass er noch nie für große Schauspielkunst stand. Spötter behaupten gerne, dass Reeves‘ Repertoire aus lediglich zwei Gesichtsausdrücken bestünde. Wer „47 Ronin“ gesehen hat, fragt sich unweigerlich, ob es wirklich so viele sind. Mehr gibt es zu seiner Leistung leider nicht zu sagen.

Nein nein, da schaue ich lieber zum wiederholten Male „Last Samurai“ mit Tom Cruise. Und empfehle euch, es mir gleich zu tun.

Meine Wertung: 4/10

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Ein kurzes Fazit zu … „Homefront“

Filme mit Jason Statham sind der beste Beweis dafür, dass der Spruch „Kennst du einen, kennst du alle.“ nicht zwingend negativ gemeint sein muss. Denn auch wenn diese Filme nur selten Abwechslung oder gar Überraschungen bieten, so unterhalten sie doch stets auf einem für Actionfilme soliden Grundniveau. So auch „Homefront“, in dem Jason Statham als ehemaliger DEA-Agent mit seiner Tochter einen friedlichen Neubeginn wagen möchte, dabei jedoch mit dem lokalen Drogendealer (James Franco) aneinander gerät, der Statham daraufhin alte Feinde auf den Hals hetzt.

Erfreulich an „Homefront“ ist, dass die Figuren nicht ganz so einseitig ausgefallen sind, wie nach den ersten Filmminuten zu befürchten war. An Klischees wird zwar nicht gespart, doch sind die Figuren dennoch interessant genug, um der (dürftigen) Handlung außerhalb der Actionszenen folgen zu wollen. Diese sind gewohnt knackig inszeniert, aber, und das ist weniger erfreulich, nicht ganz so zahlreich und ein wenig unausgewogen verteilt.

Langweilig wird der Film dennoch zu keinem Zeitpunkt, was nicht zuletzt dem wie immer sympathischen Jason Statham und den mehr als passablen Nebendarstellern James Franco, Kate Bosworth, Winona Ryder und Clancy Brown zu verdanken ist. Und der (politisch vollkommen unkorrekten) Erkenntnis, dass neunjährige Mädchen, die rotzfreche Mitschüler vermöbeln und dabei Oneliner zum Besten geben, verdammt cool sind!

Meine Wertung: 7/10

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Im Heimkino gesehen: I Declare War

Ursprünglich sollte diese Review bereits letzte Woche erscheinen, doch eine erkältungsbedingte Auszeit (nicht selbst verschuldet) und das Retro-Rollenspiel „Legend Of Grimrock“ (sehr wohl selbst verschuldet) haben meinen Zeitplan ordentlich durcheinander gewürfelt. Umso glücklicher bin ich, dass ich diese Zeilen dennoch vor dem Release des Films fertigstellen konnte, damit ihr morgen guten Gewissens den Filmhändler eures Vertrauens aufsuchen könnt …

Worum geht’s

Wer von einem Schuss getroffen wird, muss bis 10 zählen. Wer von einer Granate getroffen wird, nach Hause gehen. Und das Team, das die gegnerische Flagge in die Hände bekommt, gewinnt. Willkommen im Krieg!

Nach der Schule treffen sich mehrere Kinder, um im Wald eine Variante des aus Videospielen bekannten Capture The Flag zu spielen. Dieses Mal verspricht das Spiel besonders spannend zu werden, denn in dem taktisch spielenden Quinn (Aidan Gouveia) hat der bislang ungeschlagene P.K. (Gage Munroe) einen außergewöhnlich cleveren Gegner gefunden.

Als der aufbrausende Jamie (Michael Friend) Quinn aus dem Spiel wirft, das Kommando über dessen Team übernimmt und P.K.s besten Freund Paul (Siam Yu) als Geisel nimmt, droht das Spiel jedoch zu eskalieren …

Meine Meinung

Tja, das kommt davon, wenn man seine Kinder ständig dazu drängt, nicht nur am Computer, sondern auch mal an der frischen Luft zu spielen. Mit Stöcken, Farbbomben und der eigenen Phantasie bewaffnet, lassen die Kinder derselbigen freien Lauf und verwandeln einen beschaulichen Wald in einen Kriegsschauplatz. Aus Stöcken werden Gewehre und Panzerfäuste, aus Farbbomben tödliche Granaten und aus Klassenkameraden erbitterte Feinde. Ja, es ist nur ein Spiel. Aber in der Phantasie der Kinder wird aus dem Spiel tödlicher Ernst. Da Regisseur Jason Lapeyre in den Gefechten realistisch aussehende Waffenmodelle sowie die dazu passende Klangkulisse und Pyrotechnik einsetzt, fühlt man sich auch als Zuschauer recht bald in einen echten Kriegsfilm versetzt, der zwar größtenteils ohne Blut auskommt (glücklicherweise!), inhaltlich aber durchaus an die großen Vorbilder erinnert. Und so dreht sich auch bei „I Declare War“ letztlich alles um Freundschaft, Vertrauen, Verrat, Ehre, Moral und um die spannende Frage, welchen Charakter ein Mensch in Extremsituationen offenbart.

Demzufolge setzt Jason Lapeyre weniger auf Action und stärker auf die Charaktere und deren Beziehung zueinander. Wie in der Welt der Erwachsenen gibt es auch hier Anführer, Verräter und Mitläufer, von denen glücklicherweise keiner zum reinen Helden oder puren Schurken stilisiert wird. Selbst die scheinbaren Sympathieträger offenbaren mit zunehmender Laufzeit eklatante Charakterschwächen, so wie die vermeintlichen Arschlochkinder immer mal wieder Sympathiepunkte sammeln. Die Bedeutung von Freundschaft, das Verlangen nach Freundschaft sowie das Ausnutzen dieses Verlangens werden ebenso thematisiert wie die erste Liebe, Eifersucht und die Frage, ob der Glaube einem im Leben wirklich weiterhilft. Dass dies mit pubertären Figuren funktioniert und der Film nicht zur unfreiwillig komischen Angelegenheit gerät, ist den gelungenen Dialogen und insbesondere den zwar größtenteils unbekannten, aber toll spielenden Jungdarstellern zu verdanken, die mich allesamt äußerst positiv überrascht haben.

Wie so oft bei Filmen mit Kindern, lässt sich jedoch auch bei „I Declare War“ nicht leugnen, dass die Figuren stellenweise etwas zu erwachsen und berechnend agieren. Und dass dem Film im letzten Drittel ein wenig die Puste auszugehen droht, bleibt ebenfalls als schaler Beigeschmack in Erinnerung. Dennoch ist Regisseur Jason Lapeyre ein außergewöhnlicher Film gelungen, der seine Fans hoffentlich finden wird. Verdient hätte er es allemal.

Mein Fazit

Ungewöhnliche Mischung aus Jugenddrama und Kriegsfilm, die mit interessanten Figuren, gelungenen Dialogen und tollen Darstellern überzeugt.

Meine Wertung: 8/10

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Media Monday #135

Bereits seit Wochen nehme ich mir vor, endlich mal wieder an Wulfs Media Monday teilzunehmen. Und schiebe diese Teilnahme immer wieder vor mir her. Doch heute ist alles anders. Nicht zuletzt, da Wulf mich namentlich erwähnt und meinen letzten Beitrag in der großen weiten Blogosphäre verteilt hat. Dafür gibt’s hier nun auch meine Antworten zum Media Monday #135:

1. Sven von CineKie.de warf jüngst wieder eine Frage auf, die ich gerne ebenfalls aufgreifen möchte: “Wie sieht’s eigentlich bei euch [in punkto Kino] aus? Zahlt ihr für jede Vorstellung einzeln? Nutzt ihr auch die GoldCard (bzw. ähnliche Angebote anderer Kinos)? Oder schaut ihr Filme lieber später in den eigenen vier Wänden?”

Da ich diese Frage ursprünglich gestellt habe, spare ich mir meine Antwort und verweise auf meinen in der Frage verlinkten Beitrag.

2. Welche/r SchauspielerIn, die/der es mittlerweile zu beachtlichem Ruhm gebracht hat, ist euch unlängst in einem älteren Film aufgefallen, ohne dass ihr zuvor Kenntnis von ihr/ihm genommen hättet?

Shia LaBeouf. Okay, nicht in einem Film, aber in der „Akte X“-Folge „Das Glück des Henry Weems“, in der er den kranken Jungen Richie Lupone spielt.

Außerdem habe ich mich vor kurzem mal wieder über Leonardo DiCaprio in „Critters 3“ gefreut. Allerdings ist er mir dort nicht speziell aufgefallen, da mir bewusst war, dass er in diesem Film mitspielt.

3. Was war der enttäuschendste Trailer, der euch in den letzten Wochen untergekommen ist oder schaut ihr etwa gar keine Trailer und wenn nein, warum nicht?

Ich liebe Trailer. Vor allem gut gemachte. Der Trailer zu „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ gehört mit seiner überfrachtet-knallbunten Art und der Denglisch-Synchronisation leider nicht dazu. Für mich ganz klar die Enttäuschung der letzten Wochen.

4. Gibt es tatsächlich noch Filme, die ihr gerne einmal wieder sehen wollen würdet, die es aber noch immer nicht auf DVD oder Blu-ray gibt (alternativ: Serien)?

Oh ja, die gibt es. Zum Beispiel die äußerst gelungene Fortsetzung „Fright Night 2“ aus dem Jahr 1988. Ich hatte eigentlich gehofft, dass der Film relativ zeitgleich mit dem Remake des ersten Teils veröffentlicht werden würde, aber diese Hoffnung darf ich wohl endgültig begraben.

Und dann wäre da noch die Serie „Erben des Fluchs“, auch bekannt als „Friday the 13th: The Series“. Als Jugendlicher das letzte Mal gesehen und in guter Erinnerung behalten. Wirklich schade, dass diesbezüglich nichts kommt.

5. Wir BloggerInnen sind ja allesamt mehr oder weniger stark in diversen Sozialen Netzen, in Foren oder anderen Communitys aktiv. Wie sind eure Erfahrungen, ob positiv oder negativ? Welchen Kanal möchtet ihr nicht mehr missen oder womit seid ihr überhaupt nicht warmgeworden?

Am aktivsten bin ich wohl bei Twitter. Schnelle Informationen, sympathische Menschen und interessante, wenn auch kurze Diskussionen – genau das richtige für nebenbei. Trotzdem bleiben Blogs für mich unverzichtbar und sind nach wie vor meine Lieblinge. Auch wenn ich eher zum Lesen und weniger zum Kommentieren tendiere.

Völlig uninteressant finde ich hingegen Google+. Und vermute, dass ich mit dieser Meinung nicht alleine bin.

6. Mein jüngster Neuerwerb in punkto Medien war „Resident Evil: Retribution“, weil ich die Sammlung vollständig halten möchte.

7. Meine zuletzt gesehener Film war „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ und der war auch beim zweiten Mal eine Enttäuschung, weil ich mit der übertrieben auf CGI getrimmten Inszenierung und HFR absolut nichts anfangen kann Da schaue ich doch lieber die „Der Herr der Ringe“-Trilogie. Wieder und wieder und wieder.

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Lohnt sich die CinemaxX GoldCard? Ein persönliches Zwischenfazit nach drei Monaten

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich seit ihrer Einführung Nutzer der CinemaxX GoldCard. Das heißt, ich zahle einen festen Betrag für 12 Monate (derzeit 399,- Euro) und kann in diesen 12 Monaten so viele Filme schauen, wie ich zeitlich und körperlich schaffe. Ohne weitere Zusatzkosten wie z.B. Reservierungsgebühren, Überlängen-, 3D- oder HFR-Zuschläge.

Als meine letzte Karte im Oktober 2013 ablief, spielte ich mit dem Gedanken, diese nicht erneut zu verlängern. Nicht nur, weil mich das Kinopublikum oft an den Rand des Wahnsinns treibt, sondern hauptsächlich, weil ich inzwischen weitaus seltener ins Kino gehe als noch vor ein paar Jahren – und ich mir schlicht nicht sicher war, ob sich die Investition für mich weiterhin rechnen würde. Letztlich entschied ich mich doch für eine Verlängerung, führe seitdem jedoch eine Tabelle, um im Oktober nicht wieder vor derselben Frage zu stehen. Und so wie es aussieht, ist die Verlängerung die richtige Entscheidung gewesen:

Seit November 2013 habe ich Stand heute für insgesamt 19 Vorstellungen Karten gelöst. Hätte ich diese Karten regulär gekauft, hätten mich die Kinobesuche insgesamt 174,40 Euro gekostet. In den letzten drei Monaten hätte ich also fast die Hälfte des Kartenpreises ausgeben müssen. Oder, mit Blick auf die Zukunft gerichtet: Noch drei (maximal vier) weitere Monate und ich habe den Kartenpreis wieder raus. Und dann noch ein knappes halbes Jahr vor mir.

Okay, noch vor ein paar Jahren hatte ich den Jahrespreis innerhalb von drei Monaten wieder raus. Aber hey, ich werde ja auch nicht jünger. Und so oder so scheint die GoldCard für mich nach wie vor eine sinnvolle Investition zu sein.

Wie sieht’s eigentlich bei euch aus? Zahlt ihr für jede Vorstellung einzeln? Nutzt ihr auch die GoldCard (bzw. ähnliche Angebote anderer Kinos)? Oder schaut ihr Filme lieber später in den eigenen vier Wänden?

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Vielen Dank für die zerstörte Atmosphäre, liebes CinemaxX Kiel!

Meine Fresse, bin ich sauer. Um ehrlich zu sein, kann ich mich nicht daran erinnern, jemals mit einem solch dicken Hals aus dem Kino gekommen zu sein …

Erinnert ihr euch noch an meinen kurzen Beitrag, in dem ich schrieb, wieso ich „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ noch nicht im Kino gesehen hatte? Heute war er nun da, jener Tag, an dem der Film in der von mir gewünschten Fassung laufen sollte. In 3D. Als HFR-Version. Und ohne Pause.

Um ganz sicher zu gehen, dass der Film auch wirklich gemäß Programm ohne Pause laufen würde, fragte ich beim Ticketkauf noch mal nach. Und bekam die Bestätigung: Ja, der Film würde ohne Unterbrechung gezeigt werden!

Und so saß ich dann im Kino. Schaute den Film. Und dann, mitten, und ich meine wirklich mitten in einem Dialog …

Da warte ich wochenlang mit dem Kinobesuch, um den Film ohne Pause sehen zu können. Frage vorher zur Sicherheit noch mal beim Personal nach. Und werde dann doch mit diesem schon beinahe zynischen Text (Spaß? Wobei? Beim Warten darauf, dass der Film endlich weitergeht?) aus dem Film gerissen?

Auch wenn ich mich wiederhole: Meine Fresse, bin ich sauer!

Wenn ich mich offensichtlich weder auf das veröffentlichte Programm, noch auf die Aussagen des Personals vor Ort verlassen darf, kann die Konsequenz für mich nur lauten, Filme mit Überlänge künftig nicht mehr im CinemaxX zu schauen.

Wirklich schade. So vergrault das CinemaxX selbst ansonsten treue Gäste wie mich…

Update

Ich habe heute eine Mail vom CinemaxX Kiel erhalten, in der sich die Theaterleitung für die Pause entschuldigt hat. Die von mir besuchte Vorstellung sollte in der Tat ohne Unterbrechung laufen, war aber leider fehlerhaft programmiert. Eine böse Absicht stand also nicht dahinter, sondern lediglich ein menschlicher Fehler.

Mir wurde versprochen, verstärkt auf die Programmierung zu achten, um solche Fehler künftig zu vermeiden. Und da ich den Film noch ein zweites Mal sehen möchte, dieses Mal mit meiner Freundin, darf sie sich als Wiedergutmachung über eine Freikarte für „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ freuen.

Ich bin vorerst wieder versöhnlich gestimmt und zuversichtlich, dass mein nächster Versuch, den Film ohne Pause zu sehen, nicht im Frust endet … 😉

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Bitte nicht im Kino anschauen: „Die Pute von Panem – The Starving Games“

Oder besser noch: Gar nicht anschauen. Nicht im Kino. Nicht zu Hause. Auch nicht als illegal heruntergeladene Kopie. Nicht mal auf der Toilette, um 83 Minuten Verstopfung zu überbrücken. Seht euch den Film einfach nicht an. Nie. Denn eure Lebenszeit ist kostbar. Dieser Film ist es nicht.

Jason Friedberg und Aaron Seltzer, die unter anderem bereits bei „Meine Frau, die Spartaner und ich“ und „Beilight – Biss zum Abendbrot“ bislang bei jedem ihrer Filme komplett versagt haben, beweisen mit „Die Pute von Panem – The Starving Games“ eindrucksvoll, dass sie nichts, aber wirklich gar nichts dazugelernt haben. Wie immer werden die Szenen bekannter Filme sinn- und lustlos abgespult und mit den typischen, sich ständig wiederholenden Einzeller-Pointen und Pipikacka-Witzen ins vermeintlich Lächerliche gezogen. Und wenn gar nichts mehr geht, dürfen ein paar Cheerleader mit spitzen Brustwarzen durchs Bild tanzen. Wat hebbt wi lacht!

Einen halben Gnadenpunkt bekommt dieses Machwerk für Hauptdarstellerin Maiara Walsh, die immerhin recht hübsch anzusehen ist. Und einen weiteren für den einzig gelungen Witz des Films, einen Chuck-Norris-Spruch. Damit ihr jetzt nicht doch noch neugierig ins Kino rennt:

Chuck Norris braucht keine coolen Sprüche.
Die coolen Sprüche brauchen Chuck Norris.

Und jetzt denkt mal darüber nach, wie der Rest des Films sein muss, wenn dieser Spruch die einzig lustige Szene des Films darstellt …

Meine Wertung: 2/10

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Wieso ich „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ noch immer nicht gesehen habe

Obgleich mich „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ im Allgemeinen und die HFR-Version im Speziellen alles andere als begeistert hat, möchte ich natürlich dennoch wissen, wie es mit Peter Jacksons Version der Geschichte weitergeht.

Dass ich den Film bislang nicht gesehen habe, liegt also keinesfalls am mangelnden Interesse. Nein, es liegt an den filmfanunfreundlichen Spielzeiten im CinemaxX Kiel. Denn wenn ich mir einen Film anschaue, dann so, wie der Regisseur ihn sich vorgestellt hat. In diesem Fall also in 3D. Als HFR-Version. Und natürlich ohne Pause.

Leider ist es so, dass diese Kombination im CinemaxX Kiel „dezent“ unterrepräsentiert ist.

In dieser Kinowoche gab es erstmals zwei 3D-HFR-Vorstellungen ohne Pause. Um 20:30 Uhr. Am Sonntag und Montag. So weit so gut. Nur leider bin ich inzwischen in einem Alter, in dem ich an einem Tag, an dessen Folgetag ich arbeiten muss, nicht bis kurz vor Mitternacht im Kino sitzen möchte.

In der nächsten Kinowoche gibt es sogar drei 3D-HFR-Vorstellungen ohne Pause. Wieder am Sonntag und Montags um 20:30 Uhr. Und zusätzlich am Mittwoch um 16:15 Uhr. Erneut extrem arbeitnehmerfreundlich.

Wieso zeigt das CinemaxX Kiel die 3D-HFR-Vorstellung nicht mal an einem Freitag oder Samstag um 20:30 Uhr? Oder an einem Samstag oder Sonntag um 16:15 Uhr? Bevorzugt die Mehrheit tatsächlich eine Filmunterbrechung, weil sie nicht in der Lage ist, drei Stunden ruhig zu sitzen? Ich weiß es nicht, bin inzwischen aber relativ verzweifelt …

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„I Declare War“-Trailer: Wenn aus einem Spiel scheinbar blutiger Ernst wird

Was passiert, wenn Kinder sich zum Krieg spielen treffen und erst die Fantasie und später dann die Hemmungen mit ihnen durchgehen? Der „I Declare War“-Trailer deutet eine Antwort an – und sieht dabei verdammt interessant aus!

Der Film liegt bereits neben meinem Fernseher. Mit einer Review dürft ihr voraussichtlich nächste Woche rechnen …

[youtube http://youtu.be/gJzInvqLnow]

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20 Minuten Zeit für einen harten Action-Kurzfilm? Hier kommt „Croft“!

Die Wildnis, zwei Geiseln, zahlreiche Verbrecher und eine Frau, die im wahrsten Sinne jeden umhaut – mehr braucht es nicht, um knapp 20 Minuten lang recht spektakuläre Action zu zeigen. Dass sich der Fan-Film „Croft“ dabei unübersehbar an dem aktuellen „Tomb Raider“ orientiert, ist natürlich ein netter Bonus.

Bleibt eigentlich nur die Frage offen, wieso solch hervorragend choreografierte Actionszenen in einem Fan-Film auftauchen, von der großen Leinwand aber nahezu verschwunden sind …

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=bnQTW9V61jo]

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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