Mal ganz abgesehen davon, dass ich sowohl den düsteren Look im Allgemeinen als auch Batmans Rüstung im Speziellen optisch nicht sehr ansprechend finde: Bin ich der Einzige, dem der Trailer das Gefühl vermittelt, als würde zwischen „Man Of Steel“ und „Batman v Superman“ mindestens ein weiterer Film fehlen?
Irgendwie ergeben Vorgänger und Trailer derzeit kein stimmiges Bild. Aber vielleicht kommt das ja noch …
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Was mag wohl passieren, wenn ein Darsteller, der laut allgemeiner Meinung keine Mimik kennt, auf einen Darsteller trifft, dessen Mimik im Laufe seiner Karriere ein schon beinahe skurriles Eigenleben entwickelt hat? Haben sich die Macher von „Outcast – Die letzten Tempelritter“ dieselbe Frage gestellt? Und ist das Aufeinandertreffen von Hayden Christensen und Nicolas Cage die Antwort darauf? Fragen über Fragen …
Leider ist es nicht nur Hayden Christensens Figur, die oberflächlich und weit hinter ihren Möglichkeiten bleibt. Der Film als Ganzes bietet keinerlei Überraschungen, strotzt nur so vor wichtig klingenden Kalenderweisheiten und greift auf so gut wie jedes Klischee zurück, das solch eine Geschichte hergibt. Der Fremde, der ein ganzes Königreich rettet. Der abgehalfterte und gleichzeitig unschlagbare Held. Die Schüler-Meister-Schüler-Beziehung. Die obligatorische, wenn auch nur angedeutete Liebesbande. Nein, hier wird wirklich nichts ausgelassen – was den Film nicht nur arg vorhersehbar werden lässt, sondern ihm zudem jegliche Glaubwürdigkeit kostet.
Falls ihr euch fragt, wieso ich bislang kein einziges Wort über Nicolas Cage verloren habe: Dieser taucht lediglich zu Beginn und am Ende des Films auf, absolviert also eher einen größeren Gastauftritt, statt die vermeintlich zweite Hauptrolle zu spielen. Enttäuschen, im Sinn des Wahnsinns, tut er aber auch dieses Mal nicht. Denn während Cage in den ersten 10 Minuten erfreulich zurückhaltend agiert, zieht er in den letzten 20 Minuten Grimassen, als müsse er seine Abwesenheit in den dazwischen liegenden 60 Minuten irgendwie wieder aufholen. In diesen Minuten fragt man sich als Zuschauer dann durchaus, ob das noch Schauspiel oder schon seine wahre Natur ist. Die Antwort auf diese Frage kennt vermutlich nicht mal mehr Nicolas Cage selbst.
Während seine Eltern (Steve Carell, Jennifer Garner) und Geschwister (Dylan Minnette, Kerris Dorsey) einen nahezu perfekten Tag erleben, läuft bei dem elfjährigen Alexander (Ed Oxenbould) alles schief, was schief laufen kann. Kurzerhand wünscht er sich an seinem Geburtstag, dass auch seine Familie mal einen richtig schlechten Tag erleben soll. Und wie wir alle wissen, gehen Wünsche in Komödien manchmal in Erfüllung …
1946 wurden in Texarkana mehrere Menschen brutal ermordet. Der Täter, von der Presse Phantom-Killer getauft, hatte es auf Liebespaare abgesehen und konnte, trotz immenser Bemühungen durch die Behörden, nie identifiziert und demzufolge auch nie gefasst werden. 1976 nutzte Regisseur Charles B. Pierce diese realen Geschehnisse für seinen Film „Der Umleger“ („The Town That Dreaded Sundown“), den die Bewohner von Texarkana wohl nicht ausschließlich positiv aufnahmen. Dennoch findet in Texarkana seit einiger Zeit eine jährliche Open-Air-Vorführung des Films statt – womit wir bei Alfonso Gomez-Rejons Slasher „Warte, bis es dunkel wird“ angekommen sind, der derzeit in unseren Kinos läuft.