Endlich mal wieder ein gruseliges Herrenhaus: Der deutsche „Crimson Peak“-Trailer ist da!

Verdammt, sieht das gut aus! Guillermo del Toros („Pans Labyrinth“, „Hellboy“, „Pacific Rim“) Handschrift ist definitiv unverkennbar. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der im England des 19. Jahrhunderts spielende Gruselfilm inhaltlich mit der atmosphärischen Optik mithalten kann. Aber da Guillermo del Toro nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben hat, bin ich da recht zuversichtlich.

Ob meine Hoffnung berechtigt, Tom Hiddleston mehr als der offensichtliche Bösewicht und Mia Wasikowska eine würdige Gegenspielerin ist, erfahren wir leider erst im Oktober.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=nI2wg4Qco3g]

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Zweiter „Magic Mike XXL“-Trailer zeigt die besten Stücke seiner Macher!

Und damit sind selbstverständlich keine fleischigen Körperteile, sondern „nur“ Channing Tatum, Joe Manganiello, Matt Bomer, Adam Rodriguez und Kevin Nash gemeint. Diese zeigen dafür vollen Körpereinsatz – aber etwas anderes war bei diesem Film ja auch nicht zu erwarten.

Kinostart ist der 23.07.2015. Dann hoffentlich auch mit Channing Tatums gewohnter Synchronstimme.

Ob ich es schaffe, mir bis dahin den Vorgänger anzuschauen? Noch habe ich mich da nicht rangetraut, obwohl der Film durchaus gute Kritiken eingeheimst hat und bereits seit Monaten in meinem Filmregal auf mich wartet …

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Ein (sehr) kurzes Fazit zu … „The Avengers 2: Age of Ultron“

Wulfs äußerst umfangreiche Review zu „The Avengers 2: Age of Ultron“ hat mich daran erinnert, dass ich euch noch meine Meinung zu dem Film schuldig bin. Diese fällt allerdings recht kurz aus, denn letztlich ist das zweite Aufeinandertreffen der beliebten Superhelden nicht viel mehr als eine 1-zu-1-Kopie des ersten Avengers-Films. Mit dem Unterschied, dass dieses Mal nicht gegen eine Armee von Außerirdischen, sondern gegen eine Roboterarmee gekämpft wird. Davon abgesehen, wurde das bestehende Erfolgsrezept beibehalten, auch wenn sich der Fokus in „Age Of Ultron“ deutlich in Richtung Action verschoben hat, während die erneut äußerst gelungenen Dialoge leider ein wenig zu kurz kommen.

Auch wenn mich der Film schlussendlich durchaus auf hohem Niveau unterhalten konnte, bin ich von „Age Of Ultron“ in der Tat ein wenig enttäuscht, da er schlicht zu wenig Neues zu bieten hat. Ja, er führt ein paar Figuren ein (und löscht sie teilweise zu schnell wieder aus), aber viel trägt der Film zum großen Ganzen nicht bei. Insbesondere was die Geschichte und die Entwicklung der Charaktere betrifft, hatte zuletzt der hervorragende „The Return of the First Avenger“ wesentlich mehr zu bieten …

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Ein kurzes Fazit zu … „Der Babadook“

Die alleinerziehende Mutter Amelia (Essie Davis) leidet unter ihrem schwer erziehbaren Sohn Samuel (Noah Wiseman). Dass sie ihren Mann kurz vor Samuels Geburt auf dem Weg ins Krankenhaus verloren hat und durch Samuel täglich an diesen Verlust erinnert wird, macht die Situation für Amelia noch schwerer. Eines Tages entdeckt Samuel das Buch „Der Babadook“ und bittet seine Mutter darum, ihr daraus vorzulesen. Die grausame Geschichte verstört Samuel so sehr, dass er glaubt, der Babadook existiere tatsächlich und bedrohe nicht nur ihn, sondern auch seine Mutter. Schon bald überträgt sich Samuels Angst auch auf Amelia …

Ob der als Horrorfilm vermarktete „Der Babadook“ tatsächlich dem Horrorgenre zugeordnet werden kann oder nicht eher als verstörendes Familiendrama zu betrachten ist, darüber lässt sich nach Filmende vorzüglich diskutieren. Unstrittig dürfte hingegen sein, dass der erfolgreich auf psychologische Spannung setzende Film intelligenter ist als der Großteil aller aktuellen Genreproduktionen, die düstere Atmosphäre von Anfang bis Ende fesselt und die Darsteller eine schlicht fantastische Leistung zeigen. Insbesondere der junge Noah Wiseman schafft es, seine Figur nicht ausschließlich nervig, sondern gleichzeitig so verletzlich zu spielen, dass ich trotz des schwierigen Charakters durchaus Sympathie und Mitgefühl für den Jungen empfand. Und auch Essie Davis spielt die verzweifelte Mutter, die den Tod ihres Mannes nie verarbeitet hat und noch heute unter den Folgen leidet, so glaubhaft und differenziert, dass es mir schwer fiel, kein Verständnis für ihre Figur zu zeigen.

Dass der Film es außerhalb von Fankreisen dennoch schwer haben wird, dürfte an der Entscheidung der Macher liegen, das Gezeigte nicht abschließend zu erklären. Stattdessen lässt der Film nicht nur viel Platz für Interpretationen, sondern fordert diese vom Publikum geradezu ein. Und wie wir alle wissen, gefällt es nicht jedem Zuschauer, selbst denken und eigene Schlüsse ziehen zu müssen …

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

California Dreamin‘: Der dritte „San Andreas“-Trailer ist da!

Zugegeben, je mehr ich von diesem Film sehe, desto stärker erinnert er mich an Roland Emmerichs „2012“. Allerdings hat „San Andreas“ zwei Dinge, die „2012“ nicht hat: Dwayne Johnson. Und die bezaubernde Alexandra Daddario. Insofern kann „San Andreas“ nur besser werden.

Zumindest hoffe ich das, denn mal ehrlich: Es wird langsam mal wieder Zeit für einen gelungenen Katastrophenfilm!

Kinostart ist der 28.05.2015.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=-8VeMv3M7wU]

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Nazis. Zombies. Fliegende Haie. Der „Sky Sharks „-Trailer ist da!

Ob der Film auch eine Story hat? Ich weiß es nicht, wage es aber zu bezweifeln. Aber mal ehrlich: Wen interessiert schon die Geschichte bei einem Film, in dem Zombie-Nazis, auf fliegenden, bewaffneten Haien reitend, ein Flugzeug angreifen? Euch? Dann seid ihr hier in diesem Moment definitiv falsch!

Alle anderen dürfen sich nun den folgenden Trailer anschauen. Und ob der Absurdität des Ganzen heftig den Kopf schütteln …

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=xilSOkluStI]

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Media Monday #202

media-monday-202

Lang ist’s her, doch heute nehme auch ich mal wieder an Wulfs Media Monday teil. Nicht zuletzt, da mein Wochenendstudium nun (vorerst) vorbei ist und ich somit endlich wieder mehr Zeit und insbesondere Energie fürs Bloggen aufbringen kann.

Hier ist er also, mein Beitrag zum Media Monday #202:

1. Bei strahlendem Sonnenschein könnte mich höchstens ein Film dazu bewegen, mich vor den Fernseher/ins Kino zu setzen, denn das Wetter ist mir, um es mit Riggs‘ Worten zu sagen, furzegal! Wenn ich einen Film sehen möchte, dann möchte ich einen Film sehen. Und den lasse ich mir von gutem Wetter nicht versauen.

2. Steven Seagal hat seine besten Tage wirklich hinter sich, wie sein Körperumfang und so ziemlich jeder seiner Filme beweist, denn wer sich sogar in Dialogszenen doubeln lässt, dem ist wirklich gar nicht mehr zu helfen.

3. Die Epoche der Sith kommt mir ja entschieden zu selten in Filmen/Büchern vor, schließlich zählt diese zu den interessantesten der Star-Wars-Saga.

4. Jan Böhmermann gefiele mir grundsätzlich richtig gut, jedoch geht mir sein selbstgefällig wirkendes Grinsen tierisch auf den Senkel.

5. Damit ein Brett-Spiel mich so richtig begeistert, muss es digital sein.

6. F. Paul Wilsons „Die Prüfung“ war für mich ein echter Pageturner, weil dieser Roman schlicht verdammt spannend ist Aber das habe ich nun wirklich schon oft genug geschrieben. ALSO LEST DIESES BUCH ENDLICH!

7. Warum gibt es eigentlich nicht viel mehr BloggerInnen, die so wie ich eher unregelmäßig schreiben und auch mal längere Zeit gar nichts veröffentlichen, aber trotzdem seit Jahren aktiv sind, schließlich kann ich doch nicht der einzige Blogger sein, der immer mal wieder die Lust verliert, dann nach einer Pause aber trotzdem weitermacht. Manchmal habe ich ein wenig das Gefühl, als würden viele Blogger nur „Entweder – Oder“ kennen. Oder gibt’s inzwischen etwa nur noch reine Berufsblogger?

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Wer bin ich? Und wenn ja, warum? Der „Self/less“-Trailer macht Lust auf mehr!

Damian (Ben Kingsley) ist reich. Und todkrank. Um sein Leben zu verlängern, lässt er sich auf das Angebot einer dubiosen Firma ein – und wacht im Körper eines jungen Mannes (Ryan Reynolds) auf. Zuerst genießt Damien seinen neuen Körper in vollen Zügen, doch dann plagen ihn Erinnerungen, die nicht ihm, sondern dem vorherigen Besitzer seines Körpers gehören. Und dieser scheint seinen Körper nicht freiwillig zur Verfügung gestellt zu haben …

Das Thema klingt interessant, der Trailer hinterlässt einen spannenden Eindruck, die Filme des Regisseurs Tarsem Singh sind zumindest optisch eine sichere Bank und Hauptdarsteller Ryan Reynolds sehe ich auch immer gerne – der Kinobesuch ist also bereits fest eingeplant!

Kinostart ist der 20. August. Wieso ich diesen Film erst heute entdeckt habe, ist mir allerdings ein Rätsel …

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=ifh__pLbfN0]

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Ein kurzes Fazit zu … „Fear Island“

Fünf Freunde und ein blinder Passagier verbringen das Wochenende in einer Waldhütte auf einer einsamen Insel. Am Ende des Wochenendes ist nur noch Jenna (Haylie Duff) am Leben und wird schwer verstört von der Polizei aufgelesen. Detective Armory (Martin Cummins) steht vor einem Rätsel. Zumal sich Jennas Aussagen im Lauf der Befragung immer häufiger zu widersprechen scheinen …

„Fear Island“ möchte nicht nur ein schnöder Slasher, sondern auch ein spannender Thriller mit raffinierter Mindfuck-Auflösung sein. Und scheitert an beidem. Für einen Slasher ist der Film schlicht zu harmlos und nicht blutig genug, für einen raffinierten Thriller ist das Geschehen viel zu vorhersehbar. Letztlich kommen als Täter nur die üblichen Verdächtigen in Frage – und diese sind es dann auch.

Immerhin ist die Inszenierung ganz solide. Zumindest optisch, denn Spannung wird in diesem Zusammenhang eher aus grammatikalischen Gründen groß geschrieben. Wirklich furchteinflößend sind hingegen die Darsteller, die, abgesehen von Lucy Hale („Scream 4“) und Aaron Ashmore (bitte nicht mit seinem Bruder Shawn verwechseln), allesamt einfach nur grausig und völlig überzogen spielen. Was auch schon wieder irgendwie unterhaltsam ist.

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Im Heimkino gesehen: The Guest

2013 gehörte Adam Wingards schwarzhumoriger Home-Invasion-Thriller YOU’RE NEXT für mich zu DEN positiven Kinoüberraschungen des Jahres. Umso enttäuschter bin ich, dass Wingards „The Guest“ es nicht ins Kino geschafft hat. Zumal beide Filme nicht nur den Regisseur, sondern auch Autor Simon Barrett gemeinsam haben. Und, wie ich inzwischen weiß, auch die Qualität beider Werke ähnlich hoch ist …

Worum geht’s

Seit der älteste Sohn Caleb im Krieg gefallen ist, lebt die Familie Peterson in Trauer. Eines Tages steht ein Fremder (Dan Stevens) vor ihrer Tür und stellt sich als Calebs Kamerad und guter Freund David vor. Da der sympathische junge Mann auf einem Truppenfoto neben Caleb zu sehen ist, bieten Laura (Sheila Kelley) und Spencer (Leland Orser) ihm das Zimmer ihres Sohnes als vorübergehende Unterkunft an. Schnell freunden sich auch Calebs Geschwister Anna (Maika Monroe) und Luke (Brendan Meyer) mit David an. Doch als sich im Umfeld der Petersons mysteriöse Unfälle häufen, beginnt Anna zu ahnen, dass David nicht der freundliche Gast ist, der er vorgibt zu sein …

Meine Meinung

Adam Wingard und Simon Barrett haben es schon wieder geschafft und mich (beinahe) restlos begeistert. Und ja, es ist eine Schande, dass „The Guest“ es nicht ins reguläre Kinoprogramm geschafft hat. Wobei ich ehrlicherweise zugeben muss, dass der Film dort vermutlich einen schweren Stand gehabt hätte. Schräge Genre-Mischungen wie diese kommen beim Massenpublikum leider nur in den seltensten Fällen gut an. Bei mir dafür umso besser.

„The Guest“ startet als gewöhnlicher Thriller und bleibt insbesondere zu Beginn erstaunlich ruhig und zurückhaltend. Figuren werden eingeführt, Hintergründe erklärt, Bindungen aufgebaut – dass Kriegsheimkehrer David ein Geheimnis hütet, ist dem Zuschauer dabei zwar von Anfang an klar, doch welche Ziele David verfolgt und in welche Richtung sich die Figur entwickelt, ist eine große, spannende Unbekannte. Adam Wingard und Simon Barrett legen zahlreiche Fährten, die zum munteren Raten einladen – und von denen ich auch heute noch nicht weiß, welche davon nun tatsächlich beachtenswert sind und welche nur gelegt wurden, um dem Publikum grinsend den Stinkefinger zu zeigen. Herrlich.

Je mehr im Verlauf des Films von der Geschichte offengelegt wird, desto stärker und schneller verändert sich auch die Stimmung im Film. Wähnt man sich anfangs noch in einem ruhig inszenierten Thrillerdrama, befindet man sich als Zuschauer alsbald in einem explosiven Actionfilm, dessen Finale wiederum echte Slasher-Qualitäten beweist. Klingt schräg. Ist schräg. Bereitet aber unheimlich viel Spaß. Auch wenn die Auflösung, und damit komme ich zu meinem einzigen Kritikpunkt, durchaus etwas ausgefeilter und komplexer hätte ausfallen dürfen. Andererseits bin ich mir immer noch nicht sicher, ob die offensichtliche Auflösung der tatsächlichen Auflösung entspricht. Da waren doch diese Hinweise und Andeutungen … erwähnte ich bereits, dass ich den Film herrlich finde?

Von den Darstellern schafft es insbesondere Dan Stevens, nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. In der einen Situation charmant und fürsorglich, in der nächsten knallhart und gnadenlos – Stevens versteht es, den mysteriösen David in all seinen Facetten glaubhaft und trotz moralisch höchst bedenklicher Entscheidungen erschreckend sympathisch aussehen zu lassen. Ein wenig erinnert er hierbei an Ryan Gosling in „Drive“. Mit dem Unterschied, dass Dan Stevens nicht so wirkt, als stünde er kurz davor einzuschlafen.

Zu guter Letzt überzeugt „The Guest“ musikalisch mit herrlichem 80er-Jahre-Synthie-Pop, der wohl nicht ohne Grund an Klassiker wie „Terminator“ und „Halloween“ erinnert. Ich muss beizeiten daran denken, mir den Soundtrack zu kaufen …

Mein Fazit

„The Guest“ ist eine unterhaltsame, spannende und nur schwer zu beschreibende Genre-Kreuzung mit der wohl augenzwinkerndsten „What The Fuck?“-Szene aller Zeiten. Oder anders formuliert: Ein Film, den ihr definitiv gesehen haben solltet!

Meine Wertung: 9/10

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

1.259 Beiträge
1 Folgende(r)

Kategorien

Archiv

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner