[Kino] Ein kleines Fazit zu … „Ant-Man“

Morgen startet die Comic-Verfilmung „Ant-Man“ in unseren Kinos und beendet damit die zweite Phase des Marvel Cinematic Universe, kurz MCU. Dass statt der Avengers ausgerechnet der eher unbekannte Ant-Man als Abschluss gewählt wurde, erscheint auf den ersten Blick merkwürdig, erweist sich im Nachhinein jedoch als richtige Entscheidung. Denn während „Avengers: Age of Ultron“ eine eher uninspirierte, wenngleich sehr unterhaltsame Fortsetzung ist, bringt „Ant-Man“ noch mal frischen Schwung ins MCU.

An der Geschichte liegt dies jedoch nicht, diese ist, wie auch der Bösewicht, einmal mehr recht eindimensional und oberflächlich geraten und löst nicht mal ein Zucken im Mundwinkel aus. Ein Wissenschaftler (Michael Douglas) entwickelt einen Anzug mit Superkräften, den sein Protegé (Corey Stoll) für terroristische Zwecke nutzen möchte, woraufhin der Wissenschaftler mit einem sympathischen Nachwuchshelden (Paul Rudd) das Schlimmste verhindert. Kennen wir schon. Wollen wir nicht mehr. Kriegen wir trotzdem immer wieder. Nein, die Stärken von „Ant-Man“ liegen in der kindlich-unbeschwerten Inszenierung, die, ähnlich wie in „Guardians Of The Galaxy“, gerne auch mal ins Alberne abdriftet, ohne den Film dabei lächerlich wirken zu lassen. Insbesondere Michael Peña sorgt als Möchtegern-Gauner für zahlreiche Lacher und stellt den wohl witzigsten Sidekick seit Ewigkeiten dar. Und was dem Film ebenfalls unheimlich gut tut, ist der Verzicht auf scheinbar unkontrollierte Bombast-Action, wie sie zuletzt in „Avengers: Age of Ultron“ zu sehen war. Während dort im Finale eine ganze Stadt auseinandergenommen wird, muss in „Ant-Man“ lediglich eine Spielzeugeisenbahn dran glauben. Die Miniatur-Action wirkt mit ihren zahlreichen Witzen über und Anspielungen auf die Größenunterschiede zuweilen zwar etwas bemüht, funktioniert größtenteils aber hervorragend. Leider gilt dies nicht für die Effekte, die oftmals erschreckend künstlich und seltsam steril wirken. Vielleicht ist dies aber auch schlicht ein Resultat der kindgerechten Inszenierung. Wer weiß, wie gruselig realistisch aussehende Ameisen in Übergröße ausgesehen hätten …

Nichtsdestoweniger ist „Ant-Man“ ein verdammt unterhaltsamer Film – und mit Blick auf das MCU ein gelungener Abschluss, der zeigt, dass Effekte und Bombast nicht alles bedeuten.

Ach ja, wie immer gilt: Den Abspann abwarten! Komplett abwarten!

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Scream (Serie): Die komplette erste Folge bei YouTube schauen

Auch wenn mir die neue Maske nicht gefällt und ich die Idee einer Scream-Serie für eher plemplem halte, hättet ihr mich ruhig darauf hinweisen können, dass MTV die komplette erste Folge der neuen Slasher-Serie Anfang des Monats bei YouTube veröffentlicht hat.

Ach, ihr wusstet das selbst nicht? Okay, dann sei euch hiermit verziehen!

Und damit ihr nun nicht erst lange nach der Folge suchen müsst, hier ist sie:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=49mcwqUbABc]

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[Kino] Ein kurzes Fazit zu … „DUFF: Hast du keine, bist du Eine!“

Wolltet ihr schon immer mal als einziger Erwachsener mit zahlreichen Teenagerinnen im Kino sitzen und zweifelnde Blicke ernten? Dann empfehle ich euch aktuell die Highschool-Komödie „DUFF: Hast du keine, bist du Eine!“! In dieser erfährt die eigentlich selbstbewusste Bianca (Mae Whitman), dass sie als DUFF (Designated Ugly Fat Friend) ihrer zwei besten Freundinnen (Bianca A. Santos, Skyler Samuels) angesehen wird und es als solche ihre Aufgabe ist, potenzielle Interessenten mit Informationen über ihre attraktiven Freundinnen zu versorgen. Klar, dass Bianca sich das nicht gefallen lassen möchte.

Highschool-Komödien. Kennst du eine, kennst du alle. Auch bei „DUFF: Hast du keine, bist du Eine!“ steht das Ende bereits von der ersten Minute an fest. Doch wie so oft im Leben, ist auch hier der Weg das Ziel. Und den (fast ausschließlich) sympathischen Figuren dabei zuzusehen, wie sie auf das unvermeidliche Ende zusteuern, macht durchaus Laune und sorgt dank pointierter Dialoge und origineller Einfälle für zahlreiche Lacher. Der Film lebt hierbei insbesondere von seiner lockeren und unbeschwerten Art, die nicht zuletzt Hauptdarstellerin Mae Whitman zu verdanken ist. Diese blüht in ihrer Rolle als verunsicherter Horrorfilm-Nerd regelrecht auf und hat die Sympathien trotz zahlreicher peinlicher Situationen stets auf ihrer Seite. Dass ganz nebenbei ernste Themen wie Cyber-Mobbing oder elterliche Gleichgültigkeit thematisiert werden, ohne diese zu verharmlosen oder den erhobenen Zeigefinger auszuspielen, macht diese durchweg gelungene Highschool-Komödie noch sympathischer.

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[Kino] Ein kurzes Fazit zu … „Für immer Adaline“

Für immer jung zu sein. Diesen Wunsch können nur Menschen äußern, die sich keine Gedanken über die daraus entstehenden Konsequenzen gemacht haben. Adaline (so elegant wie attraktiv: Blake Lively) hingegen kennt die Konsequenzen genau. Seit einem schweren Autounfall im Jahr 1937 altert sie nicht mehr. Und lebt aus Angst vor Verlust und wissenschaftlicher Aufmerksamkeit stets allein. Alle 10 Jahre wechselt Adaline ihren Namen und ihren Wohnort, lediglich ihre inzwischen greise Tochter Flemming (Ellen Burstyn) kennt ihre Identität. Bis sich der charmante Ellis (Michiel Huisman) in Adaline verliebt und sie sich zu fragen beginnt, ob ihre selbst gewählte Isolation die richtige Art zu leben ist …

Ein schöner Film. Mit diesen drei Worten lässt sich „Für immer Adaline“ perfekt beschreiben. Die Geschichte ist schön. Die Bilder sind schön. Die Musik ist schön. Die Menschen sind schön. Die Botschaft ist schön. Doch wie das immer so ist, wenn einfach alles schön ist: etwas fehlt. In diesem Fall die emotionale Tiefe, die aus „Für immer Adaline“ mehr gemacht hätte, als „nur“ einen schönen Film. So werden Adalines Einsamkeit und Tragik zwar angerissen und kommen insbesondere in den Momenten mit ihrer Tochter gut zur Geltung, doch kratzt der Film hier letztlich nur an der Oberfläche und widmet sich stattdessen lieber ausgiebig der dann doch eher unspektakulären Liebesgeschichte zweier schöner Menschen. Welche Möglichkeiten liegen gelassen wurden, zeigt das letzte Drittel mit dem Erscheinen Harrison Fords, der hier seine beste Leistung seit langem abliefert und dem Film die emotionale Intensität gibt, die er von Anfang an verdient gehabt hätte.

Dennoch: Ein schöner Film.

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Groovy: Der offizielle „Ash vs Evil Dead“-Trailer ist da!

Hail to the king baby, Bruce „Don’t call me Ash“ Campbell ist zurück als … Ash! Gut, nicht in einem von Fans seit Jahren geforderten vierten Kinofilm, sondern in der TV-Serie „Ash vs Evil Dead“. Doch erfreulicherweise sieht der frisch erschienene Trailer danach aus, als könne diese Serie die berühmte Horrorreihe tatsächlich mehr als würdig fortsetzen.

Hach, ich freue mich!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=unnLg1TPCYM]

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[Kino] Ein kurzes Fazit zu … „It Follows“

Sex ist in Horrorfilmen nur selten eine gute Idee. Glücklicherweise jedoch ist den wenigsten Figuren bewusst, dass sie gerade Teil eines Horrorfilms sind. Also nimmt das Grauen, zur Freude des Publikums, immer und immer wieder seinen Lauf. So auch in dem Independent-Horrorfilm „It Follows“, in dem die 19-jährige Jay (fantastisch: Maika Monroe) nach dem Sex von einem seine menschliche Gestalt ständig wechselnden Wesen verfolgt wird. Ihre einzige Chance besteht darin, den Fluch durch Sex weiterzugeben. Doch auch dadurch gewinnt Jay höchstens etwas Zeit, denn hat das Wesen sein aktuelles Opfer getötet, widmet es sich wieder dessen Vorgänger …

Wüsste ich es nicht besser, nähme ich an, gestern einen Film von John Carpenter gesehen zu haben. Die so ruhige wie spannende Inszenierung, die bedrückende Atmosphäre, die schon beinahe hypnotische Musik – „It Follows“ erinnert in beinahe jeder Minute an die Filme des Altmeisters. An seine guten Filme, nur um das klarzustellen. Selbst die Straßen wecken Erinnerungen an jene in Haddonfield und letztlich wäre ich nicht überrascht gewesen, Michael Myers um die Ecke biegen zu sehen. Doch „It Follows“ ist kein schnöder Slasher-Abklatsch, sondern eine originelle, eigenwillige und schlicht fantastische Mischung aus Horror und Coming-of-Age-Drama, in der sich die Jugendlichen mit den Konsequenzen ihrer sexuellen Handlungen auseinandersetzen müssen. Erfreulicherweise verzichten die Macher dabei nicht nur auf explizite Sex- und Gewaltszenen, sondern auch beinahe komplett auf jegliche Erklärungen. Somit bietet „It Follows“ nach dem Kinobesuch reichlich Stoff für Diskussionen und Interpretationen – und hebt sich dadurch nicht bloß auf den ersten Blick, sondern auch nachhaltig von den typischen Horrorfilmen unserer Zeit ab.

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Ein kurzes Fazit zu … „Terminator: Genisys“

Der Terminator ist zurück. Und mit ihm eine alternative Zeitlinie, die zwar viele Anspielungen auf die ersten beiden Teile der Reihe ermöglicht, gleichzeitig aber keinen rechten Sinn ergeben mag und zahlreiche offene Fragen zurücklässt, über die vermutlich besser nicht nachgedacht werden sollte. Und auch wenn es durchaus kurzweilig und unterhaltsam ist, Arnold Schwarzenegger, Emilia Clarke und Jai Courtney als Terminator, Sarah Connor und Kyle Reese durch bekannte Szenen mit unbekanntem Ausgang wandeln zu sehen, spannend oder gar packend ist das Geschehen zu keiner Zeit. Die relevanten Twists wurden bereits allesamt in den Trailern ver(b)raten, die übertriebene und teilweise künstlich wirkende Action lässt „Terminator: Genisys“ zeitweise wie ein Videospiel wirken und der immer wieder eingestreute Humor sowie der menschelnde Terminator sorgen zwar durchaus für einige Lacher, wirken gleichzeitig aber auch arg deplatziert. Von der ursprünglich düsteren und ausweglosen Atmosphäre ist nichts, aber wirklich gar nichts mehr übrig.

Spätestens nach diesem Film sollten auch die letzten Nörgler anerkennen, dass Jonathan Mostow mit „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“ einen würdigen und den vermutlich letzten „echten“ Terminator-Film abgeliefert hat. Ja, auch hier gibt es unpassenden Humor (übrigens ebenso in „Terminator 2“), aber der Grundtenor stimmt und die größtenteils handgemachte Action war und ist auch heute noch beeindruckend. Mit „Terminator: Genisys“ hingegen ist die Reihe nun endgültig in Hollywoods glattgebügelter, jugendfreier Bombast-Action-Ecke angekommen. Zu schade, dass ihr Vater auf Pandora gestrandet und nicht bereit ist, sie aus dieser Ecke abzuholen und wieder dahin zu führen, wo sie hingehört.

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Im Heimkino gesehen: Skin Trade

Nachdem ich die ersten beiden Wochen meines Urlaubs extrem entspannt angegangen bin, ist nun die Zeit gekommen, langsam wieder ein wenig produktiver zu werden. Nicht nur, weil mein Blog sonst auszusterben droht, sondern insbesondere, um sich nicht zu sehr ans Faulenzen zu gewöhnen und den Schock kleiner zu halten, wenn es nächste Woche wieder ins Büro geht. Also hinfort mit dir, innerer Schweinehund – und los!

Worum geht’s

Detective Nick Cassidy (Dolph Lundgren) ist einem international agierenden Mädchenhändler-Ring auf der Spur. Als er bei einem Einsatz dessen Sohn erschießt, zieht Nick den Zorn des mächtigen Gangsterbosses Viktor Dragovic (Ron Perlman) auf sich. Nach einem brutalen Anschlag auf sein Haus wacht Nick schwer verletzt im Krankenhaus auf. Von seinem Vorgesetzen Costello (Peter Weller) und dem FBI-Agenten Reed (Michael Jai White) wird Nick darüber informiert, dass sowohl seine Frau als auch seine Tochter bei dem Anschlag ums Leben gekommen sind und Viktor sich nach Bangkok abgesetzt hat. Nichts mehr zu verlieren, begibt sich Nick nach Bangkok um Viktors Netz auf eigene Faust zu zerschlagen und Rache für seine getötete Familie zu nehmen. Dabei trifft Nick auf den gnadenlosen Cop Tony Vitayakul (Tony Jaa), der ebenfalls Jagd auf Viktor und dessen Schergen macht …

Meine Meinung

Seit heute ist der Direct-to-Video-Actioner „Skin Trade“ im Handel erhältlich – und hat mich durchaus positiv überrascht. „Skin Trade“ hebt sich nicht nur wohltuend von den billigen Ostblock-Produktionen eines Steven Seagal ab, sondern weckt sogar Erinnerungen an die guten alten 90er und günstig produzierte B-Actionfilme wie „Excessive Force“, „Showdown in Little Tokyo“ und den (wenn auch unerreichbaren) „Rapid Fire“. Dabei ist mir selbstverständlich bewusst, dass es sich bei diesen Filmen mitnichten um Meisterwerke handelt. Aber sie sind solide inszeniert und geben dem Genre-Fan das, was er sehen möchte: kurzweilige Action ohne Schnörkel. Und genau in diese Kerbe schlägt auch „Skin Trade“.

Dass ich dem Film pünktlich zum Release überhaupt eine Chance gegeben und nicht gewartet habe, bis er im Grabbeltisch zu finden ist, liegt nicht zuletzt an der Besetzung neben Dolph Lundgren, die mich hoffen ließ, hier mehr geboten zu bekommen als den üblichen Direct-to-Video-Bodensatz. Zugegeben, Tony Jaa („Ong-bak“, „Revenge of the Warrior“, „Fast & Furious 7“) und Michael Jai White („Spawn“, „Undisputed II: Last Man Standing“, „Black Dynamite“) sind derzeit keine zukünftigen Oscar-Anwärter, doch in Actionszenen wissen sie schon heute nicht nur zu überzeugen, sondern durchaus auch zu beeindrucken. Mit Ron Perlman („Hellboy“, „Drive“, „Pacific Rim“) als Gegenspieler und Peter Weller („RoboCop“, „Screamers“, „Star Trek: Into Darkness“) sowie Cary-Hiroyuki Tagawa („Showdown in Little Tokyo“, „Mortal Kombat“, „Planet der Affen“) in kleineren Nebenrollen darf der Film (für solch eine Produktion) durchaus als hochwertig besetzt bezeichnet werden.

Namen können bekanntlich mehr versprechen als letztlich gehalten wird, doch glücklicherweise kann auch der Rest des Films grundsätzlich überzeugen. Die gradlinige Geschichte wird ohne Längen vorangetrieben, die Dialoge kommen ohne peinliche Aussetzer aus und optisch sieht „Skin Trade“ sowohl in den ruhigen als auch in den Actionszenen überraschend hochwertig und keineswegs wie eine Billigproduktion aus. Die Actionszenen selbst bieten zwar keine echten Höhepunkte, wurden aber durchaus solide und abwechslungsreich inszeniert. Von Verfolgungsjagden über Schießereien bis hin zu waffenlosen Kämpfen wird alles geboten, was der Actionfan sehen möchte. Insbesondere die Kämpfe Lundgren vs. Jaa und Jaa vs. White sind erstaunlich lang, gut choreografiert und überraschend übersichtlich gefilmt, so dass es eine wahre Freude ist, den Beteiligten beim Demonstrieren ihres Könnens zuzuschauen.

Selbstverständlich lassen sich auch Kritikpunkte finden. Ehrlich gesagt muss man nach diesen nicht mal suchen, sie springen einem direkt ins Auge. Zum Beispiel, dass die übersichtliche Geschichte lediglich als Rechtfertigung für die zahlreichen Actionszenen dient, auch wenn uns ein überraschend offenes Ende und eine Texttafel vor dem Abspann mehr weismachen wollen. Auch kommt der Film nicht ohne die typischen Klischees und mehrere Logiklöcher sowie vermeidbare Anschlussfehler aus. Und dass sich die Beteiligten nicht so recht zwischen einer simplen Selbstjustiz-Geschichte und einem düsterem Film über den Menschenhandel entscheiden konnten, sorgt ebenfalls für Abzüge in der B-Note.

Nichtsdestoweniger ist „Skin Trade“ eine unterhaltsame Angelegenheit und mit all seinen Schwächen letztlich genau das geworden, was man von diesem Film erwarten durfte. Aufgabe erfüllt!

Mein Fazit

Kurzweiliger und überraschend hochwertig inszenierter B-Actioner mit toller Besetzung und soliden Actionszenen, der das Rad zwar nicht neu erfindet, aber mehr als solide unterhält.

Meine Wertung: 7/10

Lest auch weitere Stimmen aus der deutschen Film-Blogosphäre:

Cellurizon
Filmfraß

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Am 21. Oktober im CinemaxX: Die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie

Nur kurz angemerkt, für den Fall, dass ihr es noch nicht mitbekommen haben solltet: Am 21. Oktober zeigen zahlreiche CinemaxX-Kinos alle drei Teile von „Zurück in die Zukunft“ auf der großen Leinwand! Und wer die Filme kennt, weiß auch, wieso ausgerechnet an diesem Tag.

Die teilnehmenden Standorte und die Möglichkeit der Kartenreservierung findet ihr auf der eigens dafür eingerichteten „Zurück in die Zukunft“-Informationsseite.

Leider weiß ich schon jetzt, dass ich an dem Tag keine Zeit haben werde. Solltet ihr hingehen: Mein Neid ist euch sicher!

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Was ich aus „San Andreas“ mitgenommen habe …

Die Erde bebt, Kalifornien wird in weiten Teilen zerstört und mitten im Chaos kämpft ein heroischer Hubschrauber-Rettungspilot um das Leben von Frau und Tochter. Der Katastrophen-Actionfilm „San Andreas“ klingt belanglos und ist es letztlich auch, bestätigt mich aber in diversen Punkten:

1. Hollywood denkt nach wie vor, ein Film, in dem es ständig kracht und rummst, benötige weder interessante Charaktere, noch eine interessante Geschichte.

2. Filme ohne interessante Figuren und ohne interessante Geschichte mögen belanglos sein, müssen deswegen aber nicht zwingend auch langweilig sein.

3. Auch uninteressante Figuren können sympathisch sein, wenn die richtigen Darsteller sie verkörpern.

4. Die Frau muss nicht zwingend 20 Jahre jünger als der Mann sein. Und kann trotzdem eine hervorragende Figur abgeben.

5. Carla Gugino ist viel zu selten auf der großen Leinwand zu sehen.

6. Alexandra Daddario hat unfassbar tolle Augen.

7. Dwayne Johnson ist unfassbar muskulös.

8. Alexandra Daddario hat unfassbar tolle Augen.

9. Dwayne Johnson kann alles. ALLES.

10. Kein Klischee ist zu blöd, als dass es sich nicht unterbringen ließe.

11. Roland Emmerichs „2012“ ist doch gar nicht so dämlich.

12. Keine Actionszene ist zu unrealistisch, als dass sie sich nicht unterbringen ließe.

13. 3D ist unnötig. Insbesondere bei eher durchschnittlichen CGI-Effekten.

14. Kein Zufall ist zu unglaubwürdig, als dass er sich nicht unterbringen ließe.

15. California Dreamin’ ist auch als Coverversion ein tolles Lied.

16. Kein Oneliner ist zu unpassend, als dass er sich nicht unterbringen ließe.

Und zu guter Letzt:

17. Amerikanische Katastrophenfilme sind erst zu Ende, wenn die dicke Frau gesungen hat US-Flagge gezeigt wurde.

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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