Horrorctober 2017

Nachdem es hier in den letzten Wochen mal wieder höllisch ruhig war, ist es nun an der Zeit, mein Blog von den Toten zu erwecken – und was böte sich als Anlass besser an, als der zwar teuflisch fordernde, aber auch mörderisch interessante Horrorctober?

Was zum Teufel ist der Horrorctober?

Bei dem Horrorctober handelt es sich um eine Bloggeraktion der CineCouch. Die Regeln sind einfach: Jeder Teilnehmer sucht sich 13 Horrorfi… ach, bevor ich mir hier die Finger blutig tippe, könnte ihr das alles auch direkt auf der Horrorctober-Seite bei der CineCouch lesen. Dort findet ihr auch alle anderen Teilnehmer – und könnt selbstverständlich auch selbst teilnehmen, falls ihr Lust dazu habt.

Und was bedeutet das jetzt?

Dass es hier im Oktober gruselig wird. Ich habe mir 13 Filme aus meiner Sammlung ausgesucht, die ich noch nicht kenne, im Oktober gucken und darüber schreiben werde. Diese wären:

The Lords Of Salem
31
Cabin Fever – The New Outbreak
The Return
Possession
Patrick
Midnight Meat Train
Dread
Dying Breed
Das Waisenhaus
Crimson Peak
When A Stranger Calls
Showgirls

Wer sich jetzt fragt, was „Showgirls“ in dieser Liste zu suchen hat, beweist übrigens nur, dass er bei mindestens einer sehr guten Horrorfilmreihe Nachholbedarf hat. Oder keinen Humor. 😉

Selbstverständlich habe ich auch eine entsprechende Letterboxd-Liste angelegt. Dort findet ihr auch direkt weitere Informationen zu den Filmen.

Wie lang die Texte zu den einzelnen Filmen werden, kann ich aus zeitlichen Gründen noch nicht abschätzen, gebe mir aber Mühe, jeweils mehr als nur einen Satz zu schreiben. Versprochen!

In diesem Sinne: Möge der Horrorctober 2017 bald beginnen!

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Svea und Stephen – Juni 2017

Anfang Juni wurde ich von Svea, die ihr von meinen Fotos hier bereits kennt, und ihrem Freund Stephen für ein Paarshooting gebucht. Da ich mich kurz vorher ohnehin mit diesem Thema beschäftigt hatte, war das für mich eine wunderbare Gelegenheit, das theoretisch Gelernte praktisch in die Tat umzusetzen.

Als Location hatten wir uns das schöne Laboe ausgesucht – ohne dabei zu bedenken, wie viele Touristen an einem Pfingstmontag vor Ort sein würden. Puh, war. Das. Voll! Und dann meinte uns auch noch die Sonne ärgern zu müssen, indem sie sich mit voller Kraft zeigte, obwohl eigentlich ein leicht bewölkter Himmel angesagt gewesen war. Dieser kam dann auch – in den letzten 10 Minuten. Aber hey, unter optimalen Bedingungen kann ja jeder fotografieren.

Das Wichtigste ist ohnehin, dass wir Spaß und einen schönen Tag hatten. Und den hatten wir. Also zumindest hatte ich den, aber ich habe von den beiden nichts Gegenteiliges gehört. Also gehe ich davon aus, dass sie ihn auch hatten.

Netterweise haben Svea und Stephen mir erlaubt, eine Handvoll der Fotos hier zu veröffentlichen, auch wenn es eine Auftragsarbeit (wie ich dieses Wort hasse) war. Danke euch dafür!

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[Notiz] John Woo ist (hoffentlich) zurück: Erster „Manhunt“-Trailer erschienen

Zeitlupenaction, beidhändige Schießereien und weiße Tauben – das sieht definitiv nach einem waschechten John-Woo-Film aus! Wollen wir hoffen, dass der Maestro es in den letzten Jahren nicht verlernt hat …

So oder so habe ich jetzt definitiv Lust, mir mal wieder seine beiden Meisterwerke „Hard Boiled“ und „The Killer“ anzuschauen!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=2xTOwmjPGbk]

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[Notiz] Neuer „Justice League“-Trailer erschienen

Mit „Man of Steel“, „Batman v Superman: Dawn of Justice“ und „Suicide Squad“ konnte ich bekanntlich nicht sooo viel anfangen (höflich formuliert), „Wonder Woman“ habe ich aufgrund meiner Kinopause leider noch nicht gesehen. Dementsprechend lässt mich der neue Trailer zu „Justice League“ relativ kalt. Ich gebe aber gerne zu, dass das Ganze auf den ersten Blick durchaus nicht uninteressant aussieht …

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Gc07w_94KXY]

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Franziska – Juni 2017

Vielleicht habt ihr euch bereits gefragt, wieso ich in letzter Zeit so selten neue Shootings präsentiere. Keine Sorge, das liegt mitnichten daran, dass ich weniger fotografiere. Ganz im Gegenteil. Allerdings waren meine letzten Shootings fast ausschließlich bezahlte Aufträge – und die dabei entstandenen Fotos zeige ich hier nur, wenn sich das Thema Veröffentlichung im Gespräch mit der Kundin zufällig ergibt und ich dann das Okay von ihr bekomme.

So war es auch bei Franziska, die mich im Juni gebucht hatte und deren Gesicht es mir auf den ersten Blick angetan hatte. Dementsprechend freue ich mich sehr darüber, euch die Ergebnisse unseres Shootings an dieser Stelle zeigen zu dürfen.

Danke noch mal, Franzi!

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Mandy – Mai 2017

Kinder, wie die Zeit vergeht. Eben lief ich noch mit Mandy den Falckensteiner Strand entlang und schwupps, haben wir August. Verrückt.

Auch wenn der Mai inzwischen dann doch schon etwas länger hinter uns liegt, möchte ich euch die dabei entstandenen Fotos natürlich nicht vorenthalten. Treu nach der Devise „Lieber spät als nie!“.

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Franziska – Mai 2017

Das Wetter lässt zu wünschen übrig, meine Motivation hingegen nicht – die perfekte Voraussetzung, um sich an den Rechner zu schwingen und euch mal wieder ein paar neue Fotos zu zeigen. Dieses Mal von Franziska, die vor knapp über zwei Monaten bei mir war und vor dem Shooting ein kleines bisschen Bammel hatte, sich aber ganz hervorragend geschlagen hat.

Zum Thema „Bammel“ eine kleine Randbemerkung (da ich so was immer wieder höre): Ich persönlich finde, dass niemand „Angst“ vor einem Shooting haben sollte. Wenn ihr Lust darauf habt, euch fotografieren zu lassen, sucht euch einen Fotografen, der solche Fotos macht, wie ihr sie euch vorstellt – und tut es einfach!

Ja, es kann mal passieren, dass Fotos nicht so werden, wie die Beteiligten sich das vorstellen. Insbesondere dann, wenn sich Menschen zusammentun, die keine Vollblutprofis sind. Das muss dann aber nicht an euch liegen. Vielleicht hatte der Fotograf einfach nur einen schlechten Tag. Vielleicht stimmte die Chemie zwischen euch nicht (ist auch mir beides schon passiert). Das Wichtigste ist: Sucht den Fehler nicht nur bei euch – und entwickelt keine Angst vor Shootings! Sucht euch lieber einen zweiten Termin (oder ggf. einen anderen Fotografen) und weiter geht’s!

Und falls ihr auf Nummer sicher gehen möchtet, sucht euch einen professionellen Fotografen mit entsprechender Erfahrung. Der kostet dann zwar etwas (bis deutlich) mehr, weiß aber auch zu 99,9 Prozent, wie er euch für gelungene Fotos in Szene zu setzen hat.

So, das war mein Wort zum Sonntag. Nun viel Spaß mit den Fotos!

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Angeschaut: John Wick: Kapitel 2 (2017)

Nach mehreren eher mäßig erfolgreichen Filmen gelang Keanu Reeves 2014 (bzw. bei uns 2015) mit „John Wick“ ein fulminantes Comeback. Die Rolle des gefürchteten Auftragskillers, der eigentlich ausgestiegen war und seinen Frieden gefunden hatte, für einen privaten Rachefeldzug aber noch mal zu den Waffen griff, war Reeves perfekt auf den Leib geschneidert. Keanu Reeves war großartig, die Action war großartig – kein Wunder, dass die Fans (inklusive mir) nach einer Fortsetzung schrien. Und sie sollten sie bekommen. Doch wie das mit Fortsetzungen oftmals so ist …

Worum geht’s

Während seines Rachefeldzuges tötete John Wick den Gangsterboss Viggo Tarasov, dessen Sohn Iosef sowie so ziemlich jeden Handlanger der Tarasovs. Nun befindet er sich auf dem Weg zu Viggos Bruder Abram (Peter Stormare), der Johns gestohlenen Wagen bei sich versteckt. Viele Leichen und ein Friedensangebot später sitzt John endlich bei sich zu Hause, in der Hoffnung, sein altes Leben nun endgültig hinter sich lassen zu können. Mit dieser Hoffnung ist es jedoch vorbei, als Santino D’Antonio (Riccardo Scamarcio) vor der Tür steht. Dieser hatte John einst den Ausstieg ermöglicht und dafür von John eine Schuldmünze erhalten, welche er nun, da John zurück ist, einlösen möchte. Um sich von seiner Schuld zu befreien, soll John Santinos Schwester Gianna (Claudia Gerini) töten, was eine Machtübernahme durch Santino ermöglichen würde. Widerwillig führt John den Auftrag aus, wird danach aber von Santino verraten. Von so ziemlich jedem Auftragskiller gejagt, muss John einmal mehr beweisen, dass man sich mit ihm besser nicht anlegen sollte …

Meine Meinung

Bereits nach den ersten zehn Minuten des Films hatte ich die Befürchtung, dass es mit uns beiden schwer werden würde. Und ich sollte Recht behalten. Der Beginn des Films ist praktisch eine einzige Actionszene – und zeigt direkt, was man als Zuschauer von „John Wick: Kapitel 2“ erwarten darf. Nun bin ich der letzte, der Actionszenen nicht zu schätzen weiß. Doch auch wenn der Beginn toll choreografiert ist, so ist diese Szene schlicht und einfach zu lang. Zu überzogen, was sie zeitweise beinahe wie eine Parodie wirken lässt. Und, was am schlimmsten ist, sie ist zu monoton. Und genau diese Monotonie zieht sich durch so ziemlich jede Actionszene des Films, denn John erledigt seine Gegner stets auf dieselbe Art und Weise. Mit Blick auf einen eingeübten Profikiller mag dies vielleicht sogar realistisch sein, doch mich hat die stets identische Vorgehensweise nach kurzer Zeit nur noch gelangweilt. Ein oder zwei Schüsse auf den Körper, dann ein Schuss in den Kopf, vorher gegebenenfalls noch den Gegner anspringen und zu Fall bringen – nächster. Und das immer und immer wieder. Wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Klar gibt es zwei oder drei Aktionen, die tatsächlich in Erinnerung bleiben könnten, doch gehen diese in der Masse einfach unter.

Dass mich dieser Actionfilm dennoch recht gut unterhalten hat, liegt ironischerweise an allen Szenen, die nichts mit Action zu tun haben. „John Wick: Kapitel 2“ steigt viel tiefer in die Welt der Auftragskiller ein und zeigt wesentlich deutlicher, wie deren Regeln funktionieren – was ich tatsächlich sehr interessant fand. Wenn sich zwei Menschen bis auf das Blut bekämpfen, später im sicheren Hotel dann aber an der Bar gemeinsam etwas trinken, mag das albern wirken, zeigt aber auch, wie ernst die Auftragskiller ihre Regeln nehmen, um sich von psychopathischen Mördern abzugrenzen. Neben der gelungenen Kameraarbeit und der generell tollen Optik, die insbesondere im spiegelnden Finale schlicht grandios ist, sind es Szenen wie diese, die den Film interessant bleiben lassen.

Von den Darstellern bleiben eigentlich nur Keanu Reeves und Ian McShane in Erinnerung, die ihre aus dem Vorgänger bekannten Rollen gut fortführen. Der von Riccardo Scamarcio dargestellte Oberschurke Santino D’Antonio bleibt erschreckend blass, was leider auch für die beiden einzigen echten Gegner von John Wick, die von Ruby Rose und Common dargestellten Profikiller Ares und Cassian gilt. Laurence Fishburnes Auftritt hingegen wirkte auf mich mehr wie ein „Matrix“-Fanservice, teilweise unfreiwillig komisch und damit komplett verschenkt. Gefreut habe ich mich dafür über das kurze Wiedersehen mit Franco Nero, der demnächst tatsächlich noch mal als Django auf die Welt losgelassen wird. Der Mann hat einfach Charisma!

Mein Fazit

Schick gefilmter, aber auch eintöniger Actionreißer mit einem coolen Helden in einer interessanten Welt. Bleibt zu hoffen, dass die bereits angekündigte Fortsetzung, die dann auch den Abschluss bilden soll, in den Actionszenen etwas mehr Abwechslung bieten wird. Dann stünde uns ein echter Kracher bevor.

Meine Wertung: 6/10

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Yvonne – Mai 2017

Nachdem sie mich schon einmal im Dezember besucht hatte, war es im Mai Zeit für eine zweite Runde mit Yvonne. Geplant waren ursprünglich sommerliche Outdoor-Fotos, doch wie das im Norden immer so ist, machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Zum Glück hat meine Fensterbank inzwischen mehr als genug Übung, so dass ich bei Bedarf immer auf sie ausweichen kann. Und mein Papierhintergrund möchte natürlich auch ab und an mal ausgerollt werden.

Dadurch sind nun zwar andere Fotos entstanden als geplant, aber hey, wir sind ja flexibel!

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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