Neuer Trailer: „Glass“

Und da ist er endlich, der deutsche Trailer zum neuen Film von M. Night Shyamalan. Nachdem sich am Ende von „Split“ zur großen Überraschung (und Freude) herausstellte, dass dieser und „Unbreakable“ im selben Filmuniversum spielen, führt „Glass“ die beiden Geschichten nun endgültig zusammen – und verdammt, es ist lange her, dass ich mich so dermaßen auf einen Film gefreut habe!

Ich hoffe, dass der Trailer nicht bereits zu viel verrät, bin aber optimistisch, dass M. Night Shyamalan sich die eine oder andere Überraschung für uns ausgedacht hat.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=zcnXCSEwqtU]

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Nathan Fillion ist Nathan Drake im Fan-Film „Uncharted“

Nathan Fillion ist Nathan Drake.
Stephen Lang ist Sully.

Mehr muss ich glaube ich nicht sagen, außer: Angucken, es lohnt sich!

Klar ist: Mit Nathan Fillion als Nathan Drake geht wohl der eine oder andere Fan-Traum in Erfüllung. Zweifelt noch irgendjemand daran, dass dieser Mann die Idealbesetzung gewesen wäre?

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=v5CZQpqF_74]

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Angeschaut: „Kingsman: The Golden Circle“ (2017)

Als Prime-Mitglied lassen sich bei Amazon derzeit über 600 Filme für jeweils 99 Cent ausleihen. Eine gute Chance für mich, endlich „Kingsman: The Golden Circle“ zu schauen, dessen grandiosen Vorgänger ich im Kino ziemlich gefeiert habe und inzwischen in- und auswendig kenne …

Worum geht’s

Ein Jahr ist vergangen, seit Eggsy (Taron Egerton), Roxy (Sophie Cookson) und Merlin (Mark Strong) die Welt gerettet haben. Eggsy ist gerade dabei, die Eltern seiner Freundin Prinzessin Tilde (Hanna Alström) zu beeindrucken, als Drogenbaronin Poppy Adams (Julianne Moore) mit Hilfe des ehemaligen Kingsman-Anwärters Charlie (Edward Holcroft) einen Anschlag auf die verschiedenen Kingsman-Standorte ausführt, den nur Eggsy und Merlin überleben. Das für solch einen Fall vorgesehene Doomsday-Protokoll führt die letzten beiden Kingsmen zu der amerikanischen Geheimorganisation Statesman. Gemeinsam mit ihren amerikanischen Kollegen Champagne (Jeff Bridges), Whiskey (Pedro Pascal), Tequila (Channing Tatum) und Ginger (Halle Berry) versuchen die Kingsmen, Poppys weitere Pläne zu vereiteln …

Meine Meinung

„Kingsman: The Secret Service“ ist überdreht, schnell, laut, bunt und trieft vor schwarzem Humor. „Kingsman: The Golden Circle“ bleibt seinem Vorgänger treu und versucht, diesen in allen Punkten zu übertreffen, schießt dabei allerdings zuweilen über das Ziel hinaus. So ist die Action noch wahnwitziger, absolut nicht mehr ernstzunehmen und fasziniert dank unfassbar guter Kameraarbeit. Wie man als Zuschauer durch das Geschehen der teils extrem langen Sequenzen fliegt, ist schlicht grandios. Allerdings leidet darunter auch etwas die Übersichtlichkeit – dadurch, und durch die insgesamt deutlich gesteigerte Absurdität, fiel es mir im Vergleich zum Vorgänger tatsächlich schwerer, mit den Figuren mitzufiebern.

Der Humor fällt erneut selbstironisch und bitterböse aus, kratzt dabei aber auch schon mal an der Grenze zum guten Geschmack. Was in diesem Zusammenhang wörtlich zu verstehen ist. Julianne Moore chargiert als Poppy hierbei, als hinge ihr Leben davon ab, erreicht dabei allerdings leider nicht Samuel L. Jacksons sympathisch-überdrehten Wahnsinn. Außerdem passen Poppys überraschend nachvollziehbare Beweggründe nicht so recht zum überdrehten Ton des Films und wirken beinahe zu real und bodenständig für diese Art von Film.

Das liest sich jetzt vielleicht ein wenig ernüchternd, doch auch wenn der Film schwächer ist als sein Vorgänger, so ist „Kingsman: The Golden Circle“ dennoch ein durch und durch unterhaltsamer Film voller absurder WTF-Momente. Allerdings fehlt ihm auch der sympathische Charme seines Vorgängers, der insgesamt zudem deutlich ausgeglichener wirkt.

Mein Fazit

Durchaus gelungene Fortsetzung mit sympathischen Darstellern und fantastisch inszenierten Actionszenen, die allerdings zuweilen schon übertrieben absurd wirkt. Manchmal wäre etwas weniger dann doch mehr gewesen.

Meine Wertung: 7/10

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Tabea – Juni 2018

Es lässt sich nicht leugnen: Der Sommer ist da! Und obwohl ich als Fotograf (und auch als Filmnerd und Videospieler – aber das ist ein anderes Thema) eher leicht bedeckten Himmel als pralle Sonne bevorzuge, wäre ich ja schön blöd, wenn ich das gute Wetter nicht für Strandfotos nutzen würde – wofür wohne ich denn schließlich so nah am Meer?

Also habe ich mir Tabea, die ich bereits im März fotografieren durfte, geschnappt und mich von ihr nach Heidkate fahren lassen (ja, ich habe kein Auto).

Am Strand angekommen, musste ich dann feststellen, dass ich die Helligkeit komplett unterschätzt hatte. Oben die pralle Sonne, unten der reflektierende Sand – und kein Schatten weit und breit. Zusätzlich hatte ich mir kurz vor der Abfahrt (versehentlich!!!) Sonnenmilch ins Auge geschmiert. Dank dieser etwas unglücklichen Kombination aus grellem Licht und brennenden bzw. tränenden Augen konnte ich Tabea während des Shootings durch den Sucher nur wenig bis gar nicht erkennen. Puh. Aber hey, wenn Luke Skywalker blind Laserschüsse abwehren kann, kann ich auch blind Fotos machen!

Und so sind dann die folgenden Bilder entstanden – ich hoffe, sie gefallen euch!

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Kurz abgehakt: „Two Night Stand“ (2014)

Um über ihre gescheiterte Beziehung hinwegzukommen, meldet sich die frustrierte Megan (Analeigh Tipton) bei einem Internet-Singleportal an und lässt sich auf einen One-Night-Stand mit Alec (Miles Teller) in dessen Wohnung ein. Am Morgen danach möchte Megan direkt verschwinden, doch ein über Nacht aufgezogener Schneesturm macht es ihr unmöglich, das Gebäude zu verlassen. Während Megan und Alec auf das Ende des Unwetters warten, kommen sich die beiden näher, als ursprünglich geplant …

Ich möchte euch nichts vormachen: Wie der Film endet, steht von Anfang an fest. Doch wie so oft bei solchen Filmen, ist der Weg das Ziel. Und dieser ist durchweg sehenswert, was insbesondere an der schlicht bezaubernden Analeigh Tipton liegt, die den Film mit ihrem Charme mehr oder weniger komplett an sich reißt. Wie sich Megan und Alec, die sich am Morgen danach nicht mal richtig ausstehen können, durch ihre Gespräche langsam einander annähern, ist sympathisch und mit viel Gespür für die Figuren inszeniert. Und wenn dabei ganz beiläufig auch noch die Werte und Erwartungen einer ganzen Gesellschaft infrage gestellt werden, entpuppt sich der Film sogar als überraschend tiefgründig.

Ja, das alles hat man irgendwo schon mal gesehen. Und ja, „Two Night Stand“ wird keine Filmgeschichte schreiben. Aber das muss der Film auch gar nicht. Er unterhält und regt, sofern gewünscht, zum Nachdenken an. Das reicht für eine Empfehlung meinerseits.

Meine Wertung: 7/10

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=TRIOVmbq86o]

Kommentieren
|
Permalink zum Beitrag

Jule – Mai 2018

So, liebe Leute, heute muss ich etwas tun, was ich nur sehr ungern tue: Ich muss mal kurz ernst werden. Ihr lasst mir leider keine andere Wahl.

Der folgende Text ist insbesondere den Frauen gewidmet, die sich meine Fotos seit Wochen oder gar Monaten anschauen und prinzipiell Lust auf ein Shooting hätten, sich aber nicht trauen mich anzuschreiben. Ihr ahnt vielleicht schon, was jetzt kommt …

Immer wieder höre ich von Frauen, die ich fotografiere, dass es sie große Überwindung gekostet hätte mich anzuschreiben. Schließlich seien die Frauen, die ich fotografiere, immer so hübsch – und sie selbst könnten da ja gar nicht mithalten (Punkt 1). Jule, eine junge, unheimlich sympathische Schauspielerin, die ich im Mai fotografieren durfte, hatte diese Bedenken (glaube ich) zwar nicht, erwähnte während unseres Shootings jedoch, dass sowohl meine Fotos (Punkt 2) als auch meine Internetseite (Punkt 3) so professionell aussähen, dass es Wochen dauerte, bis sie sich endlich einen Ruck gab und mich anschrieb. Auch das habe ich bereits öfter gehört. Also nehme ich das Shooting mit Jule mal zum Anlass, etwas zu diesem Thema zu schreiben.

Punkt 1

Hört auf euch einzureden, ihr wärt nicht hübsch genug (für was auch immer)! Erstens liegt Schönheit stets im Auge des Betrachters und zweitens ist mir der menschliche Faktor viel wichtiger als ein (am gängigen Schönheitsideal gemessen) makelloses Aussehen. Ob ich jemanden (auf TfP-Basis) fotografiere, entscheide ich danach, ob diese Person (charakterlich, sowohl optisch als auch menschlich) zu meiner Art der Fotografie passen könnte oder nicht. Und nicht danach, ob diese Person perfekt aussieht.

Soll heißen: Du brauchst eine gewisse Grundausstrahlung, die mich anspricht (was das bedeutet, kann ich nicht beschreiben – ich muss Fotos sehen und denken „jau, passt“) und musst sympathisch rüberkommen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Und selbst wenn ein TfP-Shooting (aus was für Gründen auch immer – manchmal hat das auch ganz banal zeitliche oder finanzielle Gründe) für mich nicht interessant ist, bleibt dir im Zweifel immer noch die Möglichkeit eines Pay-Shootings.

Punkt 2

Meine Fotos sind NICHT professionell! Und ich bin es auch nicht. Ich fotografiere jetzt seit gerade mal knapp drei Jahren (in meiner Freizeit), bin froh, die Kamera inzwischen einigermaßen im Griff zu haben und mache vieles aus reiner Intuition heraus. Ein Profi kann immer dasselbe Ergebnis reproduzieren, weil er genau weiß, was er da tut. Oder er hat ein Bild vor Augen und weiß genau, was er tun muss, um dieses Bild aufzunehmen. Ich kann das nicht bzw. benötige dazu zahlreiche Versuche. Kennt ihr den Spruch „Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit“? DAS bin ich! Klar habe ich inzwischen ansatzweise ein Auge für die Fotografie entwickelt, aber vom Begriff „Profi“ bin ich so weit entfernt wie der typische RTL2-Zuschauer vom Nobelpreis.

Punkt 3

Meine Internetseite ist erst recht nicht professionell! Das hier ist eine selbst zusammengezimmerte WordPress-Seite, wie es sie im Netz millionenfach gibt. Die kann wirklich jeder aufsetzen, der sich mal ’nen halben Tag lang damit beschäftigt (sonst könnte ich es ja auch nicht). Lasst euch bitte nicht davon täuschen, dass das hier einigermaßen schick aussieht – das sind fast alles Voreinstellungen der von mir ausgewählten Oberfläche, die ich einfach so übernommen habe. Professionell ist daran absolut gar nichts.

Lange Rede, kurzer Sinn: Falls dir meine Fotos gefallen und du Lust hast, mal mit mir zusammen loszuziehen, dann schreib mich einfach an. Ob TfP oder eher Pay für mich infrage kommt, sehen wir dann – und sooo unsympathisch, dass ich gar nicht mit dir shooten möchte, wirst du schon nicht sein. Oder?

Sorry Jule, dass ich unser Shooting für diesen langen Text missbraucht habe, aber das musste einfach mal raus. Ich mach’s beim nächsten Shooting wieder gut!

Hier nun endlich die Fotos:

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Maraike – Mai 2018

Ich geb’s zu: Ich bin menschlich extrem einfach zu beeindrucken. So reicht es zum Beispiel völlig aus, sich vor mein Filmregal zu stellen und wohlwollend zu nicken, statt mich aufgrund der vielen Filme direkt für bekloppt zu erklären. Wenn die Person dann noch anfängt, über eher unbekannte Horrorfilme zu reden, steht für mich fest: Dieser Mensch ist cool!

Allerdings birgt es auch ein gewisses Risiko in sich, vor einem Shooting mit mir über Filme zu reden. Ratzfatz sind dann nämlich 60, 70, 80 oder auch 90 Minuten um, ohne dass auch nur ein Foto im Kasten ist. So was kann einen Zeitplan schon mal durcheinander bringen.

Wie ich dazu komme, euch das gerade jetzt zu erzählen? Keine Ahnung. Eigentlich wollte ich euch nur ein paar Fotos von Maraike zeigen, die ich letzten Monat bei mir begrüßen und fotografieren durfte. Zusammenhänge mit der oberen Geschichte sind rein zufällig …

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Isabell – Mai 2018

Im Februar bekam ich eine Mail, die mit folgendem Satz begann:

„Du kennst das sicherlich vom hören sagen, sitzen zwei Mädels in einer Bar, bei nem entspannten Drink und kommen ins Plaudern.“

Klingt ein wenig nach dem Beginn eines schlechten Witzes über Frauen, entpuppte sich jedoch glücklicherweise als eine der sympathischsten Shooting-Anfragen, die ich bislang das Vergnügen hatte zu lesen. Und wer wie Isabell mehr schreibt als „Bock zu shooten?“ und dieses Mehr dann auch noch witzig verpackt, hat bei mir ja bekanntlich direkt einen Stein im Brett.

Nach mehreren (mal mehr, mal weniger sinnvollen) Mails kam es im Mai dann endlich zum Shooting. Auf ihren Vorschlag hin ließ ich mich von Isabell zur Steilküste nach … Mist, ich hab vergessen, wo genau das war. Also noch mal: Auf ihren Vorschlag hin ließ ich mich von Isabell zu einer Steilküste entführen. Irgendwo zwischen Kiel und Eckernförde. Fragt mich nicht. War auf jeden Fall sehr nett dort. Und mit nett meine ich … nett. Positiv nett.

Damit ihr mir glaubt, dass es dort wirklich nett (ich bin fest entschlossen, diesen Begriff zu rehabilitieren) war, gibt’s hier nun ein paar der dort entstandenen Fotos. Zugegeben, man sieht von der Steilküste gar nicht sooo viel – aber man erkennt, dass die Fotos nicht im heimischen Garten entstanden sind! Das muss reichen …

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Nathalie – März 2018

Neuer Monat – neue Fotos. Jaaa, okay, die Fotos sind bereits im März entstanden und damit eigentlich nicht mehr neu. Aber ich habe sie euch hier noch nicht gezeigt, also sind sie doch wieder neu. Irgendwie zumindest. Ach, ihr wisst schon, wie ich das meine …

Generell verrückt, wie die Zeit vergeht. So hatten zum Beispiel Nathalie und ich nach unserem ersten Shooting im April 2017 geplant, uns in absehbarer Zeit für ein zweites Shooting zu treffen. Bis es dazu kommen sollte, verging dann allerdings fast ein komplettes Jahr. Aber egal, wir haben es geschafft – nur das zählt. Und ich bin guter Dinge, dass das dritte Shooting nicht erst 2019 stattfinden wird. Hoffnung. So wichtig.

So, genug gefaselt. Hier nun endlich die Fotos:

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

1.259 Beiträge
1 Folgende(r)

Kategorien

Archiv

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner