Kurz abgehakt: „The Secret – Ein tödliches Geheimnis“ (2014)

Nach dem Selbstmord ihres Vorgesetzten entdeckt Jane (Sarah Butler) Ungereimtheiten in den Büchern ihres Arbeitgebers, die auf kriminelle Aktivitäten des Firmeninhabers Thaddeus Gault (Malcolm McDowell) hindeuten. Jane vertraut sich ihrem Kollegen Ronald (Ian Gomez) an, doch dieser entpuppt sich als Mitwisser und informiert den Auftragskiller Frank (D.B. Sweeney). Im leeren Bürogebäude beginnt ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel …

Ich gebe zu, dass ich mir „The Secret – Ein tödliches Geheimnis“ einzig und allein wegen Sarah Butler angeschaut habe. Seit ihrer Performance im „I Spit On Your Grave“-Remake hat diese Frau einen Stein bei mir im Brett, doch leider ist in diesem mauen Thriller von dieser Performance nur wenig bis gar nichts zu spüren. Sarah Butler wirkt komplett unterfordert, D.B. Sweeney nur bedingt bedrohlich und Malcolm McDowell in seinen wenigen Minuten komplett abwesend. Auch sonst hinterlässt der Film leider keinen positiven Eindruck, was nicht zuletzt daran liegt, dass das Geschehen ohne jegliches Gespür für Spannung und Atmosphäre komplett ohne Überraschungen und Höhepunkte abgespult wird. Sorry, aber das ist selbst für einen verregneten Donnerstagabend zu wenig …

Meine Wertung: 3/10

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Jvby2eN7nkk]

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Neuer Trailer: „Happy Deathday 2U“

Wie es der Zufall will, wurde heute der deutsche Trailer zu „Happy Deathday 2U“ veröffentlicht – der zweite Film, auf den ich mich wie ein kleines Kind freue! Und schon habe ich direkt Lust, mir noch mal den spaßigen Vorgänger anzuschauen – auch wenn ich diesen inzwischen mehr oder weniger auswendig mitsprechen kann … 🙂

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=O1f7sGXPUkY]

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Neuer Trailer: „Glass“

Es gibt exakt zwei Filme, auf die ich mich wie ein kleines Kind freue. M. Night Shyamalans „Glass“ ist einer davon. Und zu eben diesem wurde gestern ein neuer Trailer veröffentlicht, der es mir nicht gerade leichter macht, die Zeit bis zum Kinostart auszuharren. Zum Glück sind es nur noch knapp über vier Wochen …

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=7rV-XPEekgA]

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Isabell und Anne – Oktober 2018

Ein Mann mittleren Alters verschwindet mit zwei jungen, attraktiven Frauen in einem einsamen Wald. Wäre dies ein Horrorfilm, würde sich dieser Mann nun als gefährlicher Psychopath entpuppen und ein brutaler Kampf ums Überleben beginnen. Glücklicherweise leben wir in der Realität und bei dem Mann mittleren Alters handelte es sich um mich. Und auch wenn ich anscheinend ein wenig gaga auf andere Menschen wirke – Isabell wird mir bei unserem zweiten Shooting vermutlich nicht ohne Grund das Buch „Psychopathen: Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann“ empfohlen haben – so ging es mir doch tatsächlich nur darum, einen netten Nachmittag mit sympathischen Menschen zu verbringen und ein paar Fotos zu machen.

Und so sind dann die folgenden Fotos von Isabell und Anne entstanden. Nette Geschichte am Rande: Die beiden haben mir erzählt, dass sie sich zwar schon länger kennen, sich dann aber aus den Augen verloren hatten – und durch meine Fotos wieder in Kontakt gekommen sind. Mal unter uns: Es ist schon ein schönes Gefühl, wenn das, was man tut, sich positiv auf das Leben anderer Menschen auswirkt.

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Tabea – Oktober 2018

Wie ich bereits im letzten Beitrag schrieb (und was mir irgendwie nur die Wenigsten glauben – da kann man mal sehen, wie gut ich das überspielen kann), bin ich jemand, der eher zurückhaltend ist. Und auch wenn ich mich wiederhole: Insbesondere bezogen auf die Fotografie ist diese Eigenschaft vieles, aber garantiert nicht hilfreich. So interessiere ich mich zum Beispiel von Beginn an für Sensual Portraits (ich nutze diesen Begriff einfach mal für Porträts, bei denen das Model weniger Kleidung trägt als üblich) und Aktfotografie, traue mich aber nur in den seltensten Fällen, auch mal aktiv ein Model zu fragen, ob auch sie darauf Lust hat. Nicht nur, weil mir in diesen beiden Bereichen bislang definitiv noch Erfahrung fehlt und mir klar ist, dass es unheimlich schwierig ist, ansprechende (also nicht billig wirkende) Fotos anzufertigen, sondern auch, weil ich Bedenken habe, dass dieser Vorschlag falsch aufgefasst werden könnte. Dämlich, ich weiß. Aber hey, so bin ich nun mal.

Bei Tabea habe ich mich endlich mal wieder getraut – und zu meiner großen Freude hatte sie tatsächlich Lust, mir als Versuchskaninchen für Sensual Portraits zur Verfügung zu stehen. Und so sind die folgenden Fotos entstanden, von denen ich hoffe, dass sie euch so gut gefallen wie Tabea und mir.

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Alisha – September 2018

2017 buchte Alisha ein Shooting bei mir. Ich erinnere mich noch, dass ich sie damals sah und mir ca. 1 1/2 Sekunden später klar war, dass ich sie irgendwann noch mal fotografieren wollen würde. Dieses Gefühl sollte sich in den folgenden Stunden, während wir fotografierten, quatschten und Alisha mir den einen oder anderen Schwank aus ihrem Leben erzählte (und mir dadurch einiges über ihren Charakter verriet), dann noch verstärken.

Nun bin ich (je nach Sichtweise leider oder glücklicherweise) eher zurückhaltend und niemand, der sich anderen Menschen „aufdrängt“. Eine Charaktereigenschaft, die für jemanden, der gerne Menschen fotografiert, durchaus ein bisschen kontraproduktiv ist – aber das ist mal wieder eine ganz andere Geschichte. Zum Glück musste ich mir diesbezüglich bei Alisha keine Gedanken machen, denn sie brachte sich von sich aus wieder ins Spiel. Und so trafen wir uns auf den Tag genau 11 Monate nach dem ersten Shooting erneut, machten erst ein paar Aufnahmen bei mir zu Hause und fuhren danach an den Falckensteiner Strand.

Wie immer hoffe ich, dass euch die Fotos gefallen. Und dass es irgendwann zu einem dritten Shooting mit Alisha kommen wird. Die Chancen stehen zum Glück nicht schlecht …

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Isabell – September 2018

Meine Fensterbank ist ein echter Womanizer – früher oder später kriegt sie sie alle! Wobei auch sie selbstverständlich Vorlieben hat. Zum Beispiel für Frauen mit Kniestrümpfen und einem Schlabberpulli, der sich an den Schultern runterziehen lässt. Wenn dann auch noch ihr Freund das Licht perfekt mitspielt, sich von seiner sanften Seite zeigt und unaufdringlich auf der Haut der Frau verweilt, ist meine Fensterbank wunschlos glücklich. Und ist meine Fensterbank glücklich, bin auch ich glücklich.

So war es dann auch im September, als Isabell und ich eigentlich ganz andere Fotos auf dem Plan hatten, das Licht für diese aber leider (oder glücklicherweise, je nach Sichtweise) nicht ausreichte. Also entschieden wir uns spontan für Fotos auf der Fensterbank. Und vor meinem Papierhintergrund. Die beiden gibt es grundsätzlich nur im Doppelpack.

Kleiner Fun Fact am Rande: In der Stunde vor dem Shooting, in der Isabell und ich erst noch ein wenig über Gott und die Welt quatschten, trug ich eine Damenstrumpfhose. Aber das, liebe Leser, ist eine andere Geschichte …

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Hannah – September 2018

Ich. Habe. Urlaub. Und das bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen endlich dazu kommen werde, die in den letzten Wochen entstandenen Fotos zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Yipeah!

Los geht’s heute mit Hannah, mit der ich im September hier in Kiel den Bereich rund um die Hörn unsicher gemacht habe. Das wirklich Praktische an der Hörn ist, dass sich selbst an Tagen mit strahlendem Sonnenschein ein oder zwei Ecken finden lassen, die genug Schatten bieten, um brauchbare Fotos zu machen. Ich weiß, ich weiß: Ein guter Fotograf kriegt auch in praller Sonne schöne Porträts hin. Bla bla bla. Zum Glück würde ich von mir nie behaupten, ein guter Fotograf zu sein – also darf ich auch weiterhin in den Schatten flüchten, wenn ich in der Sonne versage.

Ich hoffe, die Fotos gefallen euch so gut wie Hannah und mir. Und falls nicht … auch egal.

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Hochzeit von Madeleine und Paul

Ich sage es offen und ehrlich, so wie ihr mich kennt: Die Hochzeit von Madeleine und Paul hat mich meine letzten noch blonden Haare gekostet – nun sind wirklich ausnahmslos alle weiß!

Nicht etwa, weil die beiden anstrengend gewesen wären. Ganz im Gegenteil, Madeleine und Paul waren (oder wirkten zumindest ;P ) komplett tiefenentspannt und waren genau so witzig und locker drauf, wie ich sie auch beim Vorgespräch kennengelernt hatte. Ein rundum sympathisches Paar mit einer ebenso sympathischen Familie und äußerst sympathischen Freunden (ich bitte, die inflationäre Nutzung des Wortes „sympathisch“ zu entschuldigen), mit dem es mir unheimlich viel Spaß gemacht hat, den Tag gemeinsam verbringen zu dürfen.

Es lag auch nicht an der Örtlichkeit, denn das Herrenhaus Borghorst gehört mit seiner tollen Innenausstattung und dem umliegenden Park definitiv zu den schönsten Locations, in denen bzw. rund um die ich bislang fotografieren durfte.

Und es lag auch nicht am Wetter, denn obwohl es vormittags noch regnete, zeigte es sich später mit leicht bewölktem Himmel und nur einer Handvoll Tropfen von seiner gutmütigen, norddeutschen Seite.

Nein, es lag an meiner Kamera. Diese zeigte urplötzlich ein rotes Lämpchen an (ohoh) und verweigerte daraufhin komplett ihren Dienst. Glücklicherweise bin ich bei Hochzeiten stets mit zwei Kameras unterwegs, so dass ich mit der Technik zwar etwas improvisieren musste, aber dennoch weiterhin fotografieren konnte. In einer ruhigen Minute schaute ich mir die Kamera dann genauer an und, zweiter Schockmoment, stellte einen Speicherkartenfehler fest. Den Rest des Tages war ich gedanklich dann damit beschäftigt, zu hoffen, dass die Fotos auf der Speicherkarte überlebt hatten. Zwar nutze ich zur Sicherheit eh zwei Speicherkarten pro Kamera, so dass eigentlich nichts passieren kann, aber da ich so eine Situation noch nie hatte, war mir schon „ein wenig“ mulmig zumute.

Zu Hause kam dann der Moment der Erlösung: Auf Speicherkarte A fehlten tatsächlich ein paar Fotos, Speicherkarte B jedoch enthielt alle und komplett ohne Fehler. Puh …

Klar könnte ich jetzt meinen letzten blonden Haaren nachweinen, aber ehrlich gesagt bin ich einfach nur froh, dass letztlich doch alles geklappt hat. Und mal unter uns: Wer braucht schon farbige Haare, wenn er schöne Fotos und ein zufriedenes Brautpaar haben kann?

Netterweise haben auch Madeleine und Paul mir erlaubt, euch ein paar Fotos ihrer Hochzeit zu zeigen. Danke dafür – und dafür, dass ich euch an eurem Tag begleiten durfte! Alles Gute für eure gemeinsame Zukunft!

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Isabell – September 2018

Nachdem ich zuletzt ausschließlich Hochzeiten fotografiert hatte, stand mir zwischendurch der Sinn nach einem Shooting ganz ohne Druck. Völlig entspannt sollte es ablaufen, ohne festes Ziel. Mit einer mir bereits bekannten Person einfach nur ein paar Fotos zum Spaß machen. Und wenn ich schon dabei bin, wieso nicht gleich mal ein wenig experimentieren? Üblicherweise schieße ich meine Porträts mit 85 oder 50 mm, dieses Mal wollte ich es ausschließlich mit 35 mm versuchen. Machen andere ja auch, muss also irgendwie gehen.

Mit Isabell war glücklicherweise schnell eine Frau gefunden, die sich von meinem äußerst charmanten „Ich möchte Fotos machen, aber nur für mich – ob sie dir gefallen, ist mir in diesem Fall egal.“ und „Ich werde dir für Nahaufnahmen mit diesem Objektiv ziemlich auf die Pelle rücken müssen.“ nicht abschrecken ließ.

Und so sind an einem sehr lustigen Nachmittag die folgenden Fotos entstanden – die glücklicherweise nicht nur mir, sondern auch Isabell gefallen. Dass mich ihre Meinung nicht interessiert, hat sie mir vermutlich eh nicht eine Minute lang abgekauft …

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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