Diana – Oktober 2020

Sieben Monate ist es nun schon her, dass Diana und ich das taten, was ich am liebsten mag: Ohne echtes Ziel durch die Gegend laufen, sich nett unterhalten und quasi nebenbei, ganz ohne Druck, ein paar Fotos schießen.

Erwähnte ich schon mal, dass mir diese lockere Art der Fotografie echt fehlt? Zum Glück scheint sich das Leben langsam aber sicher zu normalisieren – lange dürfte es nun nicht mehr dauern, dieser Leidenschaft wieder unbeschwert frönen zu können …

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Filmrückblick KW 20

Nachdem es in KW 19 mit Filmen mau aussah, habe ich letzte Woche wieder ein bisschen Zeit im Heimkino verbracht:

Mortal Kombat (2021)

Um sich den Sieg beim bevorstehenden Mortal Kombat zu sichern, schickt Shang Tsung (Chin Han) den Ninja Sub-Zero (Joe Taslim) zur Erde, um die dortigen Champions noch vor Beginn des Turniers zu töten.

Toll choreographierte und erfreulich brutale Kämpfe, überraschend sympathische Figuren, witzige Oneliner (Kano ist der Hammer und stiehlt echt jede Szene) – ja doch, ich hatte mit dem Reboot erstaunlich viel Spaß. Dass das titelgebende Turnier erst in der bereits angeteaserten Fortsetzung stattfinden wird und sich der Film dadurch eher wie ein Prequel anfühlt, ist zwar irgendwie schade, hat mich aber nicht wirklich gestört. Das originale Mortal-Kombat-Theme hingegen hätte gerne etwas öfter (bzw. überhaupt mal) zum Einsatz kommen dürfen …

Meine Wertung: 8/10

Army of the Dead (2021)

Kurz bevor das von Zombies überrannte, hermetisch abgeriegelte Las Vegas mit einer Atombombe zerstört werden soll, begibt sich der Ex-Söldner Scott (Dave Bautista) mit einem Team in die Stadt, um im Auftrag des Casino-Besitzers Bly Tanaka (Hiroyuki Sanada) dessen in einem Safe lagernden 200 Millionen Dollar zu sichern.

Gelungene Mischung aus Action-, Horror-, und Heist-Film (in dieser Reihenfolge), die mit gut aufgelegten Darstellern, jeder Menge schwarzem Humor und einem angemessenen Gore-Gehalt punktet, der mit zunehmender Laufzeit aber leider auch ein wenig die kreativen Ideen ausgehen. Dass speziell das Ende nicht so recht zum vorherigen Geschehen passen will, sorgt noch mal für ein paar Abzüge in der B-Note. Insgesamt aber dennoch ein großer Spaß!

Meine Wertung: 8/10

Verleugnung (2016)

Weil sie ihn in ihrem Buch als Holocaust-Leugner bezeichnet, reicht der selbst ernannte Historiker David Irving (Timothy Spall) in England eine Verleumdungsklage gegen die Professorin Deborah Lipstadt (Rachel Weisz) ein. Statt sich auf einen Vergleich zu einigen, zieht Lipstadt vor Gericht – und sieht sich plötzlich damit konfrontiert, beweisen zu müssen, dass der Holocaust tatsächlich stattgefunden hat.

Spannendes Justizdrama nach einem wahren Fall, dessen Thematik und grundsätzliche Aussage auch heute noch brandaktuell ist. Toll gespielt und teilweise recht bedrückend inszeniert – wer sich auch nur ansatzweise für Gerichtsfilme (oder den Umgang mit Holocaust- bzw. Faktenleugnern) interessiert, sollte dem Film eine Chance geben.

Meine Wertung: 9/10

Unhinged – Außer Kontrolle (2020)

Als wäre ihr Tag nicht schon mies genug, gerät Rachel (Caren Pistorius) an einer roten Ampel mit dem Psychopathen Tom Cooper (Russell Crowe) aneinander, der daraufhin Jagd auf sie und ihre Familie macht.

„Unhinged“ hätte ein richtig guter Thriller werden können – wären da nicht der Anfang und das Ende. Während die ersten 5 Minuten komplett unnötig sind, viel zu viel über Cooper verraten und dem Film dadurch einen beträchtlichen Teil der Spannung rauben, wird das Geschehen in den letzten 20 Minuten so unglaubwürdig, dass ich die ganze Chose leider nicht mehr ernst nehmen konnte. Wirklich schade, denn im Mittelteil macht der Film vieles richtig, bietet durchaus den einen oder anderen sowohl spannenden als auch überraschenden Moment und kann zudem mit einem Russel Crowe punkten, der den Psychopathen so abgrundtief böse spielt, dass es eine wahre Wonne ist. Schade um das Potenzial. Wirklich sehr, sehr schade.

Meine Wertung: 6/10

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Filmrückblick KW 18

Yummy (2019)

Eigentlich möchte Alison (Maaike Neuville) sich lediglich ihre Brüste verkleinern lassen, doch als in der osteuropäischen Schönheitsklinik plötzlich Zombies durch die Gänge schlurfen, müssen sie und ihr Freund stattdessen um ihr Leben kämpfen. Erfreulich absurd-makabere und kompromisslose Horrorkomödie mit schönen handgemachten Effekten – und der mit Abstand schlechtesten Synchronisation, die meine Ohren seit langer Zeit ertragen mussten. Aber gut, dafür kann der Film natürlich nichts – und auf eine gewisse Art war die Synchro ja irgendwie auch ganz unterhaltsam.

Meine Wertung: 7/10

Follow Me (2020)

Während sie einen exklusiven Escape Room in Russland spielen, müssen Cole (Keegan Allen) und seine Freunde feststellen, dass die Rätsel tödliche Gefahren in sich bergen. „Escape Room“ trifft auf „Hostel“ und … nein, den anderen Titel zu nennen, würde die ohnehin nur bedingt überraschende Auflösung vorwegnehmen. Trotz einer (speziell für Filmkenner) nicht zu leugnenden Vorhersehbarkeit und der zweifellos arg konstruierten Handlung ein durchaus atmosphärischer, böser kleiner Thriller.

Meine Wertung: 6/10

Fear – Wenn Liebe Angst macht (1996)

Teenagerin Nicole (Reese Witherspoon) verliebt sich in den charmanten David (Mark Wahlberg), nicht ahnend, dass dieser ein brutaler Psychopath ist. Ein typischer 90er-Thriller – und ja, das ist durchaus als Kompliment gemeint. Aus heutiger Sicht vielleicht etwas zu altbacken und unspektakulär, aber wer wie ich mit solchen Filmen aufgewachsen ist, wird ihn sicher auch heute noch zu schätzen wissen. Außerdem ist es irgendwie niedlich, die jungen Reese Witherspoon und Mark Wahlberg zu sehen. Hach, die Kleinen werden aber auch immer so schnell erwachsen …

Meine Wertung: 7/10

Guns Akimbo (2019)

Tja, hätte er mal lieber seine große Klappe gehalten: Weil er die Zuschauer des illegalen Streamingdienstes SKIZM, bei dem Kriminelle bis zum Tod gegeneinander antreten, beleidigt hat, bekommt der Nerd Miles (Daniel Radcliffe) Besuch vom Organisator. Dieser schraubt dem Hosenscheißer Waffen an die Hände und hetzt seine beste Killerin Nix (Samara Weaving) auf ihn – während die Welt gebannt vom Bildschirm aus zuschaut. Zugegeben, subtiler Humor geht anders. Und ja, die immer mal wieder durchblitzende Gesellschaftskritik lässt sich nur mit äußerstem Wohlwollen als solche identifizieren. Aber hey, dafür macht der Film auf seine makabere, brutale und komplett sinnbefreite Art einfach nur Spaß – und so was muss halt auch einfach mal sein.

Meine Wertung: 8/10

SMS für Dich (2016)

Zwei Jahre nach dem Tod ihres Verlobten schickt Clara (Karoline Herfurth) zwecks Trauerbewältigung Nachrichten an dessen Mobilfunknummer. Diese gehört inzwischen jedoch dem Journalisten Mark (Friedrich Mücke), der sich prompt in die ihm unbekannter Absenderin verliebt. Grundsätzlich stehe ich deutschen Filmen eher skeptisch gegenüber, aber Karoline Herfurth und insbesondere Nora Tschirner gehen einfach immer. Daher habe ich „SMS für Dich“ einfach mal eine Chance gegeben – und wurde positiv überrascht. Durchaus sympathisch und vergnüglich, auch wenn die Amis es irgendwie einfach besser hinbekommen, den für romantische Komödien typischen Kitsch und die unglaubwürdigen Absurditäten organischer wirken zu lassen.

Meine Wertung: 7/10

Joker (2019)

Von der Gesellschaft enttäuscht und im Stich gelassen, gibt der erfolglose Stand-up-Comedian Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) immer öfter seiner dunklen Seite nach – und wird so zum legendären Joker. Die Bilder sind toll und Joaquin Phoenix spielt sich die Seele aus dem Leib, aber so richtig wollte der Funke bei mir dennoch nicht überspringen. Die psychologischen und gesellschaftskritischen Aspekte werden viel zu oberflächlich behandelt, von den Unruhen auf den Straßen und der brodelnden Atmosphäre habe ich absolut nichts gespürt und die Entwicklung vom isolierten Einzelgänger zum Anführer einer Revolution wirkte auf mich dann doch etwas zu weit hergeholt. Eine Enttäuschung auf hohem Niveau.

Meine Wertung: 7/10

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Alles neu macht der Mai – oder auch: Filmrückblick KW 17

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin übersättigt. Während ich mich früher auf (fast) jeden neuen Film gefreut habe, platzt meine Watchlist dank Netflix, Amazon Prime Video, Disney+, … inzwischen aus allen Nähten. Von meinen noch nicht geschauten Filmen auf DVD und Blu-ray fange ich lieber gar nicht erst an. Dieser ständige Nachschub an (oftmals „leider“ auch noch interessanten) Filmen sorgt dafür, dass es sich für mich immer mehr wie Arbeit anfühlt, dem Nachschub Herr zu werden.

Das ist auch der Grund, wieso hier seit fast einem Jahr nichts passiert ist: Da ich schon mit dem reinen Schauen kaum bis gar nicht hinterherkomme, liegt meine Motivation, über die „abgearbeiteten“ Filme auch noch zu schreiben, knapp über Null. Andererseits macht es mich aber natürlich auch traurig, mein Blog so dahinsiechen zu lassen. Immerhin stecken hier viele Jahre Arbeit (und Erinnerungen) drin.

Daher werde ich jetzt mal einen Mittelweg versuchen, soll heißen: Ich veröffentliche wöchentlich eine kurze Zusammenfassung, welche Filme (und ggf. Serien) ich geschaut und wie sie mir gefallen haben. Die Betonung liegt hierbei auf „kurz“, denn ich werde jeweils nur ein … zwei … drei … wenige Sätze schreiben. Sollte ich das Bedürfnis verspüren, über einen Film doch mal mehr zu schreiben, kann ich diesem immer noch einen eigenen Blogbeitrag widmen.

Mal schauen, vielleicht kommt so ja auch die Motivation zurück. Schon während ich diese Zeilen tippe, merke ich, dass mir das Bloggen über Filme doch irgendwie fehlt … aber bevor ich jetzt rührselig werde, lege ich lieber mit meinem ersten Wochenrückblick los – wobei dieser tatsächlich extrem kurz ausfällt, denn letzte Woche habe ich gerade mal zwei Filme geschaut:

Run (2020)

Die auf den Rollstuhl angewiesene 17-jährige Chloe (Kiera Allen) findet heraus, dass ihre Mutter (Sarah Paulson) ein düsteres Geheimnis vor ihr verbirgt. Bei den Kritikern kam dieser knackige Thriller zwar nur mäßig gut an, doch bei mir hat er durchaus einen Nerv getroffen: Angenehm straff inszeniert (90 Minuten Laufzeit sei Dank), stark gespielt, trotz vorhersehbarer Auflösung hochspannend und zuweilen bitterböse – was soll ich sagen: Ich habe eine Schwäche für „kleine“ Thriller wie diesen!

Meine Wertung: 8/10

Die Mitchells gegen die Maschinen (2020)

Als eine Künstliche Intelligenz mit Hilfe von Robotern die Kontrolle übernimmt, muss eine Durchschnittsfamilie ihren Road Trip unterbrechen, um die Menschheit zu retten. Toll und insbesondere originell animiertes Familienabenteuer, bei dem ich mehrmals vor Lachen Tränen in den Augen hatte, das aber durchaus auch rührende Momente zu bieten hat. Ein echter Volltreffer – speziell für (Film-)Nerds, die nicht nur die zahlreichen Anspielungen, sondern auch die Verbeugung vor dem Anderssein zu schätzen wissen dürften.

Meine Wertung: 9/10

Und das war’s auch schon für diese Woche – wir lesen uns in sieben Tagen! Ach, und weil es heute so schön passt: May the 4th be with you!

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Marie Luise – September 2020

Es war ein typischer Herbsttag in Norddeutschland. Grau in grau. Verdammt windig. Und verdammt kalt. Aber gut, dachten wir uns, wird schon gehen. Und so beschlossen Marie Luise und ich, trotz des ungemütlichen Wetters ein wenig am Strand spazieren zu gehen und dabei Fotos zu machen.

Noch auf dem Weg vom Parkplatz zum Strand verfluchten wir beide diese Entscheidung. Meine Fresse, war das am Wasser stürmisch und arschkalt. Zum Glück ist Marie Luise ein wenig verrückt. Verrückt im positiven Sinne, versteht sich. Einem unsicheren „Ist zwar echt kalt, aber ich versuch’s trotzdem mal ohne Jacke.“ folgten ein neugieriges „Ich gehe mal mit den Füßen ins Wasser, nur mal schauen, wie kalt das ist.“ und ein entschlossenes „Ist mir jetzt egal, wir sind am Strand, jetzt will ich auch Fotos im Wasser!“. Schwupps, lagen die Klamotten im Sand und Marie Luise war im kühlen Nass verschwunden.

Das sind die Momente, in denen ich mich als Fotograf einfach nur freue, draufhalte und mit genau den natürlichen Fotos belohnt werde, die ich so liebe – danke, Marie Luise!

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Pia-Malin – August 2020

Während es draußen immer kälter wird und sich phasenweise sogar Schnee bewundern lässt, wird’s hier heute noch mal sommerlich. Und kurz, denn ich habe mir vorgenommen, nur noch dann etwas zu schreiben, wenn ich auch wirklich etwas Sinnvolles zu sagen haben. Also praktisch nie.

In diesem Sinne: Viel Spaß mit den Fotos!

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Jana-Marie – August 2020

So, wie letzte Woche bereits angekündigt, gibt’s hier heute endlich mal wieder ein paar Outdoor-Fotos. Und nicht nur das: Einige davon sind sogar in Farbe! Ja, Abwechslung wird bei mir großgeschrieben. Weil es ein Hauptwort ist. An dieser Stelle dürft ihr euch nun gerne einen dreifachen Karnevalstusch vorstellen.

Zurück zum Thema: Wie ihr vielleicht schon mitbekommen (oder euch aufgrund meiner üblichen Bildauswahl gedacht) habt, bevorzuge ich grundsätzlich eher Schwarz-Weiß-Fotos. Erst recht dann, wenn die Farbe Grün im Bild vorkommt. Fragt mich bitte nicht warum, aber ich mag Grün einfach nicht. Zumindest nicht auf Fotos. Ansonsten finde ich die Farbe ganz okay. Paradoxerweise gefallen mir bei den Fotos von Jana-Marie ausgerechnet die im Wald entstandenen Fotos in Farbe besser als in Schwarz-Weiß. Irgendwie finde ich, dass Jana-Marie durch das eher dunkle Grün im Hintergrund richtig gut zur Geltung kommt. Auch wenn ich sonst Schwarz-Weiß bevorzuge: Hier passt Farbe für mich richtig gut!

Was mich jetzt ja tatsächlich interessiert: Bevorzugt ihr eher Schwarz-Weiß- oder Farbfotos? Und gibt es spezielle Farben, mit denen ihr (auf Fotos) eher wenig anfangen könnt? Und auf einer Skala von 1 bis 10: Wie schräg ist es, dass ich Grün nicht mag?

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Johanna – Juli 2020

Kennt ihr das, wenn ihr einen Menschen über eine Plattform wie z. B. Instagram kennenlernt, euch immer mal wieder schreibt, in eurem Kopf mit der Zeit ein gewisses Bild dieser Person entsteht, ihr sie dann irgendwann persönlich trefft – und diese Person dann komplett anders ist, als ihr sie euch vorgestellt habt? So ging es mir im Juli mit Johanna. Was genau das in diesem Fall bedeutet, bleibt selbstverständlich mein Geheimnis. Der springende Punkt ist: Menschen zu fotografieren, ist erfreulicherweise immer wieder für Überraschungen gut – mit ein Grund, wieso ich die Porträtfotografie so sehr liebe.

Anderes Thema: Nachdem ich in letzter Zeit eher Indoor-Fotos gezeigt habe, wird’s demnächst auch mal wieder Fotos geben, die an der frischen Luft entstanden sind. Schon mal als kleine Vorankündigung, bevor ihr euch noch fragt, ob ich die Fotografie inzwischen komplett nach innen verlegt habe. Habe ich natürlich nicht. Ich fotografiere einfach so, wie es sich ergibt. Und fragt mich bitte nicht warum, aber in letzter Zeit lief’s meistens auf Indoor-Shootings hinaus. Vermutlich lag’s einfach am Wetter …

So, genug geschwafelt – hier nun endlich die Fotos von Johanna! Und euch natürlich ein schönes Wochenende!

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Emma-Lotta – Juli 2020

Bei meinen Blogbeiträgen versuche ich stets, mich pro Shooting auf 8 bis maximal 12 Fotos zu beschränken. Meistens klappt dies ganz gut – und manchmal so gar nicht. Das Shooting mit Emma-Lotta gehört eindeutig in die zweite Kategorie. Zum einen wegen der wunderbaren Emma-Lotta selbst, die ich aufgrund ihrer Wandelbarkeit, ihrer Aufgeschlossenheit und nicht zuletzt aufgrund ihres Humors immer wieder gerne vor meiner Kamera begrüße, und zum anderen, weil wir uns hier in einem Aufnahmebereich bewegen, der leider nicht für Soziale Netzwerke geeignet ist. Und als wäre dies noch nicht genug, haben Emma-Lotta und ich bei diesem Shooting auch noch ein wenig mehr als üblich mit Licht und Distanz experimentiert – und diese Ergebnisse möchte ich euch einfach nicht vorenthalten.

Dementsprechend gibt es heute überdurchschnittlich viele Fotos zu sehen. Fotos, von denen ich hoffe, dass sie euch so gut gefallen wie Emma-Lotta und mir. Denn obwohl wir viel experimentiert haben und oft gar nicht so genau wussten, was wir da eigentlich gerade tun, so sind wir mit den Ergebnissen doch mehr als zufrieden.

Euch wünsche ich nun viel Spaß beim Betrachten der Fotos. Und an Emma-Lotta: Danke! Für die Fotos! Dafür, dass ich sie hier zeigen darf! Und nicht zuletzt dafür, dass du so eine coole Socke bist!

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Fenja – März 2020

Am Dienstag ist endlich die Corona-Warn-App erschienen – und mit ihr der letzte Baustein, der mir noch gefehlt hat, um mich, selbstverständlich nur mit Mindestabstand, wieder ins Getümmel zu stürzen. Die ersten Shootings sind bereits geplant und nächste Woche wird’s dann (hoffentlich) endlich wieder losgehen. Mal schauen, ob ich die Kamera nach dieser langen Zeit noch bedienen kann und, viel wichtiger, die soziale Interaktion in den letzten drei Monaten nicht schon komplett verlernt habe …

Vorher zeige ich euch aber noch schnell die Fotos von Fenja, die im März entstanden sind. Damit habe ich nun auch alle Shootings veröffentlicht, die vor Corona entstanden sind – jetzt wird’s also auch wirklich höchste Zeit für neue Termine!

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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