Endlich gibt’s die offizielle Bestätigung: „Wednesday“ mit der grandiosen Jenna Ortega bekommt eine zweite Staffel. Für mich persönlich die mit Abstand beste Nachricht der Woche!
Endlich gibt’s die offizielle Bestätigung: „Wednesday“ mit der grandiosen Jenna Ortega bekommt eine zweite Staffel. Für mich persönlich die mit Abstand beste Nachricht der Woche!
Irgendwann in den 50ern. Um ihrem Ehemann zu entkommen, zieht Laura (Christina Ricci) mit ihrem Sohn Cody (Santino Barnard) nach Kalifornien. Laura hofft, in einem abgelegenen Haus etwas Ruhe zu finden. Daraus wird allerdings nichts, denn jede Nacht steigt ein Monster aus dem nahe gelegenen See – und dieses Monster hat es offenbar auf Cody abgesehen …
Mysterythriller sollten im Idealfall zwei Anforderungen erfüllen: Erstens sollten sie spannend sein. Und zweitens die Zuschauer überraschen. „Monstrous“ versagt leider in beiden Disziplinen. Die Geschichte bietet zwar gleich zwei Twists, doch sind beide einfach viel zu vorhersehbar. Den ersten sah ich bereits nach 3 Minuten und 56 Sekunden, den zweiten dann nach 24 Minuten und 45 Sekunden kommen. Und war fortan nur noch damit beschäftigt, darauf zu hoffen, dass es so simpel nicht sein würde. War es aber. Dadurch, dass die nächtlichen Angriffe zwar solide, aber ohne Gespür für echte Spannung inszeniert wurden, und das künstlich aussehende CGI-Monster zudem eher wenig bedrohlich wirkte, kam bei mir leider auch keinerlei Nervenkitzel auf. Als Ergebnis fühlte sich der gerade mal 88 Minuten kurze Film wesentlich länger an, als er tatsächlich war. Daran konnten auch die wie immer gut spielende Christina Ricci und die wirklich schicke Ausstattung nichts ändern.
Meine Wertung: 4/10
Als ich das erste Mal davon las, dass Nicolas Cage Dracula spielen würde, ging ich von einem dieser typischen Low-Budget-Filme aus, in denen Cage so gerne mitspielt. Nachdem ich jetzt den frisch erschienenen Trailer zu „Renfield“ gesehen habe, muss ich allerdings zugeben: Das sieht nicht nur verdammt spaßig, sondern auch überraschend gut aus!
Der 2013er „Evil Dead“ gehört für mich nicht nur zu den besten Remakes, sondern generell zu den besten Horrorfilmen aller Zeiten. Dementsprechend gespannt bin ich auf „Evil Dead Rise“, zu dem heute der erste Trailer veröffentlicht wurde.
Ich geb’s zu: So richtig überzeugt mich das bislang Gezeigte leider nicht. Ja, es sieht verdammt fies und unheimlich aus – aber irgendwie nicht nach „Evil Dead“. Aber hey, es ist nur ein Trailer. Ich bleibe optimistisch, dass der fertige Film mir genau das geben wird, was ich sehen möchte.
Ein neues Jahr hat begonnen – und damit auch ein neuer Versuch, mein Blog wieder mit etwas mehr Leben zu füllen. Mein grober Plan sieht vor, mich aus den sozialen Netzwerken ein wenig zurückzuziehen, und die Zeit, die ich dort sonst eher verschwendet hätte, in mein Blog zu investieren. Wobei das nicht zwingend auf lange Texte hinauslaufen muss. Mein Motto lautet da eher: Wenn ich 280 Zeichen bei Twitter schreiben kann, kann ich auch genauso gut 280 Wörter in meinem Blog raushauen. Oder eben auch nur 280 Zeichen. Oder nur einen kurzen Satz. Oder auch nur ein Bild. Mein Blog, meine Regeln.
Anders formuliert: Ich werde dieses Blog künftig deutlich lockerer als persönliches Hobby(nerd)blog rund um die Themen Filme, Serien und Videospiele führen. Ja, richtig gelesen: Wenn ich das Bedürfnis habe, werde ich auch mal über Videospiele schreiben. Der Übergang ist inzwischen eh fließend – man denke nur an Sonic, zu dem letztes Jahr nicht nur zwei Videospiele, sondern auch ein Kinofilm und eine Serie bei Netflix veröffentlicht wurden. Außerdem, wie bereits geschrieben: mein Blog, meine Regeln.
Weiter geht’s mit neuen Fotos – heute mit Marie Luise, mit der ich im Mai mal wieder am Strand unterwegs war.
Ein wenig vermisse ich an Tagen wie diesen tatsächlich ein eigenes Auto. Einfach mal spontan an den Strand fahren zu können und nicht darauf angewiesen zu sein, eingesammelt und mitgenommen zu werden, hätte schon was. Andererseits ist es halt völliger Quatsch, sich für ein oder zwei Fahrten im Monat ein Auto hinzustellen, das sonst nur vor sich hin gammelt. Außerdem bleiben die wenigen Tage am Strand (und noch dazu in netter Gesellschaft) so auf Dauer etwas Besonderes – als jemand, der jahrelang in Fußnähe zum Strand gelebt hat, weiß ich, wie schnell man etwas nicht mehr zu schätzen weiß, sobald man es jederzeit haben kann. Also werde ich auch weiterhin auf ein Auto verzichten und mich stattdessen über jedes Model freuen, das mit mir zum Strand fährt.
So, genug für heute. Wie immer bleibt mir zum Abschluss nur zu sagen: Habt ein schönes Wochenende!












Nach einer viiieeel zu langen Durststrecke gibt’s nun endlich wieder neue Porträts. Darauf ein freudiges whoop whoop!
Los geht’s mit Fenja, die so nett war, mir im Mai ein paar Stunden ihrer kostbaren Zeit zu opfern. Die folgenden Fotos entstanden fast schon nebenbei, während wir völlig ziellos durch die Straßen Kiels spazierten und über Gott, die Welt und Lara Croft philosophierten. Also genau so, wie ich es am liebsten mag.
Und mehr möchte ich eigentlich auch gar nicht schreiben, denn prinzipiell sollen die Fotos eher für sich stehen. In diesem Sinne: Habt ein schönes Wochenende!


















Schon seit einer Weile versucht Chloe (Lyrica Okano) ihre beste Freundin Laura (Clara Rugaard) mit ihrem Bruder Harrison (Lewis Pullman) zu verkuppeln, doch Laura steht momentan nicht der Sinn nach Dates. Als die beiden sich in einem Plattenladen schließlich doch kennenlernen, sprühen wider Erwarten sofort die Funken. Laura und Harrison werden ein Paar und verbringen eine wunderschöne Zeit miteinander, doch dann kommt Harrison bei einem tragischen Autounfall ums Leben, was Laura völlig aus der Bahn wirft. Vier Jahre später, Laura hat Harrisons Tod noch immer nicht verarbeitet, beschließt sie, sich ihren Gefühlen zu stellen und sich das damals gemeinsam erstellte Mix-Tape anzuhören …
Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, wie viel ich von der Story verraten soll. Einerseits ist es vermutlich am besten, so wenig wie möglich über den Film zu wissen, andererseits hatte ich ihn nicht ohne Grund auf meiner Wunschliste und weiß nicht, ob ich ihn mir ohne eine gewisse Information so schnell nach seiner Veröffentlichung angeschaut hätte. Was ihr auf jeden Fall wissen solltet, ist, dass „Press Play and Love Again“ nicht nur ein wunderschön gefilmtes Liebesdrama ist, sondern es dank der unverkrampften Regie und seines tollen Leinwandpaares auch schafft, auf Klischees und Kitsch größtenteils zu verzichten. Wenn Laura und Harrison sich kennenlernen, nimmt man ihnen ihre Zuneigung füreinander von der ersten Minute an ab – alleine die Chemie zwischen den beiden und der daraus resultierende leise Humor sind es wert, einen Blick zu riskieren.
Aber gut, ich geb’s zu: Das alleine wäre für mich vermutlich kein Grund gewesen, den Film direkt zu kaufen und zu schauen. Wenn du dich komplett überraschen lassen möchtest, dann glaube mir einfach, dass der Film sich lohnt, lies dir bitte nicht die offizielle Inhaltsangabe durch und verlasse jetzt einfach mein Blog. Falls dir das bisher Geschriebene nicht reicht, geht’s weiter in
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noch da?
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immer noch da?
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letzte Warnung!
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na gut, jetzt aber wirklich letzte Warnung!
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Was ich bisher nicht erwähnt habe: Laura stellt sich durch das Hören des Mix-Tapes nicht nur ihren Gefühlen, sondern findet sich tatsächlich jeweils in dem Moment wieder, in dem die beiden das Lied zum ersten Mal gehört haben – und versucht nun verzweifelt, die wenigen aufgenommenen Lieder zu nutzen, um die Zukunft (bzw. Vergangenheit) zu ändern und Harrisons Leben zu retten. Die anfängliche Tragikomödie wird also um Genreelemente erweitert, was aus ihr nach rund einem Drittel eine überraschend spannende Mischung aus H. G. Wells‘ „Die Zeitmaschine“ und „Butterfly Effect“ macht.
Zugegeben, die Logik geht mit zunehmender Laufzeit etwas flöten, und ja, letztlich ist „Press Play and Love Again“ in manchen Punkten auch nicht konsequent genug, aber Film und Darsteller sind einfach so charmant und sympathisch, dass zumindest ich darüber locker hinwegsehen kann.
Meine Wertung: 8/10
Ein gutherziger Bauernjunge (Nicholas Hoult), eine hübsche Prinzessin (Eleanor Tomlinson) und eine Riesen-Bedrohung, die diese beiden in ein Abenteuer führt, an dessen Ende der Bauernjunge nicht nur das Herz der Prinzessin erobert, sondern sich auch den Respekt des Königs verdient hat. Nein, originell ist „Jack and the Giants“ definitiv nicht. Böse Zungen könnten sogar behaupten, der Film sei vorhersehbar, kitschig und aufgrund seiner simplen Rollenverteilung rückwärtsgewandt. Aber ich verrate euch jetzt etwas: Es gibt Tage, da möchte ich einfach nur abschalten, dem Alltag entfliehen und in eine Welt eintauchen, in der Gut und Böse eindeutig definiert sind und das Gute am Ende gewinnt. Und genau für diese Tage sind Filme wie „Jack and the Giants“ perfekt geeignet.
Eine trotz ihrer Vorhersehbarkeit unterhaltsame Geschichte, sympathische (wenn auch arg eindimensionale) Figuren, gute Darsteller (u. a. Ewan McGregor, Stanley Tucci und Ian McShane) und Effekte, die zwar etwas zu CGI-lastig geraten sind, sich aber auch heute noch durchaus sehen lassen können, machen aus dem Film ein rundes Abenteuer, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Nein, ein Meisterwerk ist „Jack and the Giants“ sicherlich nicht. Aber durchaus solide Unterhaltung. Und an manchen Tagen sogar mehr als das.
Meine Wertung: 7/10
Kennt ihr das, wenn ihr einen Film schaut, und schon nach wenigen Minuten denkt „Meine Güte, was zum Teufel schaue ich hier gerade eigentlich?“? So ging es mir eben mit „Between Worlds“, einem Film, von dem ich auch jetzt nach dem Ende des Abspanns nicht weiß, ob er ernst gemeint oder als Parodie gedacht war. Zumindest habe ich während des Films oft gelacht. Wirklich beabsichtigt dürfte das aber nicht gewesen sein.
Worum es geht? Um den heruntergekommenen Trucker Joe (Nicolas Cage), dessen Frau und Tochter bei einem Brand ums Leben gekommen sind. Um Julie (Franke Potente), die die Gabe besitzt, zwischen den Welten der Lebenden und der Toten zu wandeln. Und um Julies Tochter Billie (Penelope Mitchell), die nach einem schweren Unfall im Koma liegt, von Julie ins Leben zurückgeholt wird, sich danach aber irgendwie merkwürdig verhält.
Klingt gar nicht mal so uninteressant? Ist es auch nicht. Zumindest nicht auf dem Papier. Leider ist das finale Ergebnis eine ziemliche Katastrophe. In den ersten 10 Minuten bietet „Between Worlds“ dank unfassbar schlechter Dialoge durchaus einen gewissen Unterhaltungswert, doch danach plätschert der zuweilen erschreckend dilettantisch inszenierte Mystery-Thriller bis zum vorhersehbaren Twist vor sich hin, nur um dann im letzten Drittel die schlechten Dialoge vom Anfang noch mal zu toppen. Mittendrin: Ein völlig freidrehender Nicolas Cage, dem offenbar klar war, dass hier nichts irgendeinen Sinn ergibt, und der speziell im Finale in einem völlig anderen Film zu sein scheint.
Wer unfreiwillig komische Filme mag und Fan von Nicolas Cage ist, darf durchaus mal einen Blick riskieren. Alle anderen machen besser einen weiten Bogen um dieses Machwerk.
Meine Wertung: 3/10