Gesucht: Der dümmste Dialog bzw. das dümmste Zitat der Filmwelt

Dank des Pro7-Qualitätsprogramms darf ich just in diesem Moment die dümmlichen Dialoge aus „The Bay: Hai-Alarm!“ genießen. Und immer, wenn ich dümmliche Dialoge in meist noch dümmeren Filmen genießen darf, muss ich zwangsläufig an den König der schwachsinnigen Dialoge denken: „Octopus“. Dessen Highlight möchte ich euch nicht vorenthalten.

Stellt euch folgende Situation vor: Ein sinkendes, von einem Riesenkraken bedrohtes U-Boot, eine Gruppe Überlebender und ein überfluteter Gang, von dem niemand weiß, was an dessen Ende auf unsere Gruppe wartet. Selbstverständlich erklärt sich der Held bereit, die Strecke abzutauchen und die Situation auszuloten. Auf die Frage, woher der Rest denn wissen soll, ob alles in Ordnung ist, kommt der Held zu folgendem genialen Einfall:

„Ihr gebt mir zwei Minuten. Wenn ihr dann nichts von mir gehört habt, ist es sicher und ihr könnt nachkommen.“ (aus dem Gedächtnis – nicht wörtlich wiedergegeben)

Einfach grandios, auf solch eine Idee muss man erstmal kommen.

Habt auch ihr Dialoge oder Zitate im Kopf, die selbigen unglücklicherweise einfach nicht mehr verlassen wollen? Könnt ihr meinen Favoriten toppen? Dann her damit! Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht glauben kann und will, dass es (unfreiwillig, Komödien gelten nicht) noch sinnloser geht…

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Clerks 2 – Die Abhänger

Schaut man sich diverse Blogs an, stellt man schnell fest, dass viele der geschriebenen Beiträge Wörter enthalten, die lediglich dazu dienen, Suchmaschinen zu beeinflussen um Besucher auf sich aufmerksam zu machen. Mit dem eigentlichen Thema haben diese Wörter meist rein gar nichts zu tun. Wieso ich das erwähne? Nun, daran musste ich während des gesamten Films denken. Wieso, werdet ihr am Ende des Textes erfahren…

Worum geht’s

Seit der Quick Stop abgebrannt ist, verdienen sich Dante (Brian O’Halloran) und Randal (Jeff Anderson) ihren Lebensunterhalt in einer Fast-Food-Filiale. Ansonsten hat sich nicht viel geändert: Noch immer ignorieren die beiden die Kundschaft, philosophieren am liebsten über Sex und/oder Filme und legen sich mit Jay (Jason Mewes) und Silent Bob (Kevin Smith) an. Als Dante aus diesem Leben ausbrechen und die reiche Emma (Jennifer Schwalbach Smith) heiraten möchte, müssen sich die beiden erstmals der eigenen Zukunft stellen. Und dann ist da noch die süße Filialleiterin Becky (Rosario Dawson), die Dante nur ungern gehen lassen möchte…

Meine Meinung

In Anlehnung an das Erstlingswerk aus dem Jahr 1994 führt Regisseur Kevin Smith die beiden Protagonisten in einer wunderschönen S/W-Sequenz ein und nutzt diese sofort als kleinen aber feinen Seitenhieb auf die Gesellschaft. „Terroristen?“ fragt Randal beim Anblick des niedergebrannten Quick Stops. Erst Dantes Blick lässt ihn die zweite Möglichkeit erkennen. „Dann habe ich wohl wieder vergessen die Kaffeemaschine auszuschalten.“ Wie gesagt: Klein aber fein.

Was auf diese Szene folgt, sind jene aberwitzigen Dialoge, wie wir sie von Kevin Smith kennen. Egal ob über Filme, Sex, Behinderte oder Diskriminierung diskutiert wird, Smith pfeift auf politische Korrektheit und lässt die Figuren Klartext reden. Diese Offenheit führt unter anderem zu einer hitzigen Mund-zu-Arsch-Diskussion und zu einer genialen Auseinandersetzung zwischen Star-Wars- und Herr-der-Ringe-Fans.

Kritiker mögen dabei bemängeln, dass sich Smith ziemlich ausufernd der Gossensprache bedient. Und das tut er. Wörter wie „ficken“, „blasen“ „Muschi“ oder „Schwanz“ fallen im Sekundentakt. Doch darf man dabei die Herkunft der Charaktere nicht vergessen: Hier unterhalten sich keine Akademiker, sondern (liebenswerte) Loser. Wer einmal in der Diskothek beim Nachbartisch gelauscht hat, weiß, wie solche Dialoge aussehen können.

Zugegeben: Die Sodomie zum Ende des Films, ein Esel darf einen Blow Job und Analverkehr genießen, kratzt schon ein wenig an der Grenze des guten Geschmacks. Aber wie auch Becky in besagter Szene so schön feststellt: Man kann dennoch einfach nicht wegsehen.

Wie bereits in „Chasing Amy“ nutzt Smith auch bei „Clerks 2“ die letzten Minuten des Films, um ernste Töne anzuschlagen und uns seine Meinung über Freundschaft, Liebe und den Sinn des Lebens mitzuteilen. Und wie bereits in „Chasing Amy“ gelingt ihm dies, ohne dabei dem Kitsch zu verfallen oder den Stil des Films aus den Augen zu verlieren.

Von zwei Neuzugängen abgesehen, kennt man die Hauptdarsteller bereits aus den vorherigen Filmen von Kevin Smith. Und sie meistern ihre Rollen gewohnt souverän. Zum Glück fügen sich auch Rosario Dawson als Traumfrau von nebenan und Trevor Fehrman als herrlich naiver Christ und Filmfan perfekt in das Smith-Universum ein. Meine größte Sorge, dass die neuen Figuren wie ein Fremdkörper wirken könnten, wurde zum Glück nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil. Selbstverständlich dürfen auch diverse Gastauftritte (u.a. Ben Affleck, Jason Lee und Ethan Suplee) nicht fehlen.

Mein Fazit

Wer sich von den teils sehr derben Inhalten nicht abschrecken lässt, bekommt mit „Clerks 2“ eine tolle, teils nachdenklich stimmende Komödie der etwas anderen Art und, was noch viel wichtiger ist, einen mehr als würdigen Nachfolger eines grandiosen Independent-Streifens geboten. Auch wenn ich sowas nie besonders gerne schreibe: Kult-Gefahr!

Wertung: 8/10

Nachtrag

Um den Kreis vom Anfang zu schließen: Ich freue mich bereits jetzt über die Besucher, die aufgrund solcher Suchbegriffe wie „Analverkehr“ oder „Blow Job“ auf meine Seite kommen, nur um dann enttäuscht weitersuchen zu müssen… 😉

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Sledge Hammer: Vertrauen Sie ihm – er weiß, was er tut!

„Ich warne Sie, der letzte Finger, der auf mich gezeigt hat, schwimmt jetzt in Formaldehyd.“

Wenn es eine Serie aus den Achtzigern gibt, die an meiner charakterlichen Entwicklung maßgeblich beteiligt war, dann ist es „Sledge Hammer“. Noch heute benutze ich ohne es zu wollen beinahe täglich mindestens eines der zahlreichen Hammer-Zitate. Was soll ich machen: Sie sind halt zeitlos und vorallem gnadenlos gut…

„Hammer, was machen Sie denn für ein Gesicht?“
„Wenn ich Gesichter machen könnte, hätten Sie schon längst ein anderes.“

Wer die Serie noch nicht kennt, sei hiermit gewarnt: Sie ist niveaulos, politisch unkorrekt und gewaltverherrlichend. Oder anders formuliert: Sie ist eine der besten Serien, die das Fernsehen bis heute hervorgebracht hat.

„Hey, Sie, spielen Sie nicht mit Ihrer Kanone herum. Das Ding macht mich ganz nervös.“
„Na dann erfüllt es seinen Zweck. Ist ja auch schließlich kein Luftbefeuchter.“

Doch worum geht es bei „Sledge Hammer“ eigentlich? Held der Serie ist der titelgebende Inspector Sledge Hammer (David Rasche), ein Waffen und die Gewalt liebender Nihilist. Friedliche und diplomatische Lösungen sind für Hammer ein Tabu. Probleme löst er am liebsten mit seiner besten Freundin Susi, einer 44er Magnum, die ihn auf Schritt und Tritt begleitet, die Nacht neben ihm auf einem Kopfkissen verbringt und Sledge regelmäßig als Gesprächspartner dient.

„Hammer, haben Sie die Nachrichten gesehen?“
„Ich sehe mir keine Nachrichten an, ich mache sie.“

Die zweite Frau in Hammers Leben ist seine Kollegin Detective Dori Doreau (Anne-Marie Martin), ein Kopfmensch, der Gewalt nur im äußersten Notfall einsetzt und damit das genaue Gegenteil von Hammer darstellt. Auch wenn Hammer sie zu Beginn aufgrund ihrer offensichtlichen Weiblichkeit nicht ernst nimmt, kann sie sich schon bald seinem Respekt sicher sein. Obwohl Dori es eigentlich besser wissen müsste, hört sie niemals auf, an das Liebenswerte in Sledge zu glauben.

„Mein Gott, zeigen Sie niemals Ihre Gefühle?“
“Doreau, ich zeige ein ganzes Spektrum an Gefühlen. Zorn, Ärger, Hass…“

Dritter im Bunde ist Hammers und Doreaus cholerischer Chef Captain Trunk (Harrison Page). Unter ständigem Bluthochdruck leidend, vergeht kein Tag, an dem er aufgrund Hammers inakzeptabler Methoden nicht kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht.

„Diese Jugendlichen sind gewalttätig, destruktiv und haben keinerlei Respekt vor Autorität.“
“Keine Panik Captain, ich werde mich von ihren Tugenden nicht täuschen lassen.“

Mit diesen drei Charakteren als Stammbesetzung erleben wir nun den knallharten Polizeialltag. Und der hat es wahrlich in sich: Raub, Entführung, Erpressung, Mord – Hammer löst die schwierigsten Fälle. Selbstverständlich immer auf seine ganz spezielle Art und Weise. So wird ein auf dem Dach liegender Scharfschütze zum Beispiel ausgeschaltet, indem per Bazooka einfach das gesamte Haus in die Luft gesprengt wird.

„Unsere Staatsanwältin ist hier, weil in den letzten vier Wochen drei bekannte Verbrecher, die von den Gerichten freigesprochen wurden, niedergeschossen worden sind.“
“Ja und?“
“Wir haben ein ernstes Problem!“
“Wieso? Haben welche überlebt?“

Auch wenn es bislang vielleicht so geklungen haben mag: Die Serie bietet weit mehr als eine vollkommen überzogene Gewaltdarstellung. Neben jeder Menge Slapstick und Situationskomik zeigt „Sledge Hammer“ teils grandiose Parodien auf sämtliche Actionfilme, Krimis und Thriller der damaligen Zeit. Während Hammer selbst praktisch eine überzogene 1:1-Kopie von Dirty Harry ist (dennoch mag er die Filme nicht, da sie ihm zu gewalttätig sind), nehmen viele der Folgen eindeutig Bezug auf bekannte Kinofilme wie z.B. „Der einzige Zeuge“, „Das Ende“, „Crocodile Dundee“ oder „Robocop“.

„Hammer, was halten Sie eigentlich von der Todesstrafe?“
„Ist nicht hart genug. Es könnte ein Leben nach dem Tode geben.“

Auch wenn die Dialoge und Einfälle an sich schon klasse sind, das absolute Highlight einer jeden Folge ist ohne Frage David Rasche: Letztlich ist es seine leicht debile Mimik/Gestik, die die Serie zu einer der auch heute noch lustigsten Erfahrung des Fernsehens macht. Wer einmal Blut an Hammers trotteligem Auftreten geleckt hat, kommt nur schwer wieder davon los. Selbst heute, nach 20 Jahren und zahllosen Wiederholungen, bringen mich seine unglaublichen Aktionen, bevorzugt im Streit mit Cpt. Trunk, immer wieder zum Lachen.

„Hammer, Sie sadistischer, gemeingefährlicher, blutrünstiger Barbar!“
“Haben Sie mich hergebeten, um mich mit Komplimenten zu überschütten?“

Leider brachte es die Serie auf lediglich zwei Staffeln mit insgesamt 41 Folgen. Die zweite Staffel, welche im Vergleich zur ersten zwar deutlich abfällt, jedoch immer noch weit über dem TV-Durchschnitt rangiert, spielt hierbei zeitlich vor der ersten Staffel, da Sledge in Folge 22 nicht den Versuch unterlassen konnte, eine Atombombe zu entschärfen…

Beide Staffeln sind inzwischen günstig auf DVD zu bekommen und dürfen in keiner gut sortierten DVD-Sammlung fehlen. Vertrauen Sie mir: Ich weiß, wovon ich schreibe.

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Videospielverfilmungen, die Erste!

Schon vor langer langer Zeit hatte ich mir vorgenommen, mein erstes Special zu verfassen, jedoch wollte mir einfach kein geeignetes Thema einfallen. Nach vielen frustrierenden (und gescheiterten) Versuchen, neue Rundenrekorde in Forza 2 aufzustellen, kam mir heute endlich die erlösende Idee: Videospielverfilmungen. Meistens grottig, seltenst wirklich gelungen – ein dankbareres Thema kann es ja schon fast nicht geben!

Bevor ich jedoch beginne, möchte ich noch eine Kleinigkeit klarstellen: Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass ich das eine oder andere Meisterwerk nicht kenne bzw. schlicht und einfach vergessen habe. Deswegen an dieser Stelle eine kleine Bitte: Macht ggf. von der Kommentarfunktion Gebrauch!

Und nun auf ans Werk:

Die erste mir bekannte Videospielverfilmungen stellt der grandiose Super Mario Bros. aus dem Jahr 1993 dar – und mit „grandios“ meine ich grandios schlecht. Obwohl der Film mit Namen wie Bob Hoskins und Dennis Hopper (beide waren damals nicht nur schwer, sondern auch schwer im Geschäft) aufwarten kann, beweist er eindrucksvoll, dass es einen Unterschied zwischen „gut gemeint“ und „gut gemacht“ gibt. Auch wenn die Darsteller (u.a. John Leguizamo, Samantha Mathis und Lance Henriksen) durchaus akzeptabel sind und sich, vermutlich vom Praktikanten, viel Mühe gegeben wurde, alle Spielcharaktere mehr oder weniger sinnvoll unterzubringen: Die Story (Klempner Mario und Luigi finden durch Zufall ein Dimensionstor und retten die Menschheit), Ausstattung und Inszenierung sind es nicht.

1994 folgte die Prügelspielverfilmung Double Dragon – Die 5. Dimension mit Mark Dacascos und Scott Wolf als depperte…doppelte Drachen sowie Robert Patrick als, man errät es kaum, Bösewicht. Die Story lässt sich kurz und knackig zusammenfassen: Zwei verwaiste Helden müssen verhindern, dass der Oberfiesling beide Teile eines Amuletts in die Hände bekommt, da ihm das unbegrenzte Macht verleihen würde. Die Kämpfe laufen leider alle recht kindgerecht ab und werden der Vorlage somit keineswegs gerecht. Positiv anzumerken ist, dass der Film sich zum Glück nicht zu ernst nimmt und somit unter bestimmten Bedingungen, Alkohol ich hör dir fließen, durchaus unterhaltsam sein kann.

Ebenfalls 1994 entstand der Jean-Claude-Van-Damme-Actioner Street Fighter – Die entscheidende Schlacht – ein Film, den ich mir, und das meine ich absolut ernst, auch heute noch gerne anschaue. Wie „Double Dragon“ nimmt auch „Street Fighter“ sich keineswegs ernst und kann zudem mit einigen originellen Einfällen wie einer extrem spaßigen Godzilla-Parodie aufwarten. Hinzu kommt, dass es sich hierbei um den letzten Film des leider viel zu früh verstorbenen Raul Julia handelt und man in einer Nebenrolle die tapsigen Schauspielversuche einer gewissen Kylie Minogue bestaunen darf. Dass die Story rund um den machtgierigen General Bison (Julia) und dessen Gegenspieler Colonel Guile (Van Damme) unter einem Fingerhut Platz findet, muss ich vermutlich nicht extra erwähnen.

Weiter geht es mit dem Jahr 1995, in dem Paul W.S. Anderson das Prügelspiel Mortal Kombat auf die Kinoleinwände brachte: Unterstützt durch Lord Rayden (herrlich fehlbesetzt mit dem ewigen Highlander Christopher Lambert) muss eine Gruppe menschlicher Kämpfer ein düsteres Turnier gewinnen, soll die Welt nicht in der Dunkelheit untergehen. So ungeeignet die Vorlage für eine Verfilmung auch ist, die Inszenierung weiß durchaus zu gefallen und bietet eine recht gelungene Ausstattung sowie gut choreografierte Kämpfe. Liu-Kang-Darsteller Robin Shou kann seine Martial-Arts-Fähigkeiten gut ausspielen und findet zudem in Cary-Hiroyuki Tagawa einen würdigen Gegenspieler. Aus Männersicht nicht unbedeutend: Dank Bridgette Wilson und Talisa Soto gibt es vier sehr gute Gründe, den Film ab und zu mal zu entstauben.

1997 folgte mit Mortal Kombat 2 die erste Fortsetzung einer Videospielverfilmung und mit ihr zugleich der bisherige Tiefpunkt dieses Genres. Fangen wir mal mit dem Positiven an: Christopher Lambert wurde durch James Remar ersetzt, während Talisa Soto ihre Rolle ein zweites Mal spielen durfte. Jetzt das Negative: Die Effekte sehen aus, als wären sie am C64 entstanden (sorry, liebe C64-Fans), die Ausstattung weckt Erinnerungen an das letzte Kinderfasching, die Schauspieler spielen schlechter als die betrunkenen Laiendarsteller einer dörflichen Theatertruppe und das Schlimmste: Auch Robin Shou versucht zu schauspielern. Bei „Mortal Kombat 2“ weiß man ehrlich nicht, ob man lachen oder weinen soll, zumal sich der Film auch noch ernst zu nehmen scheint.

Im Jahre 1999 folgte ein Film, dessen Besetzung mit Freddie Prinze Jr., Tchéky Karyo, David Warner und Jürgen Prochnow durchaus bekannte Namen vorweisen kann. Die Rede ist natürlich von Wing Commander, dessen Vorlage wie kein zweites Spiel bereits von sich aus eine eindrucksvolle Mischung aus Spiel und Film darstellt (und mich damals stundenlang vor dem Monitor fesselte). Mussten sich die bisherigen Regisseure von Videospielverfilmungen oft vorwerfen lassen, sich zu weit von der Vorlage entfernt zu haben, so sollte diesmal alles besser werden: Als Regisseur kam der Schöpfer der Serie himself, Chris Roberts, zum Einsatz. Es sollte seine einzige Regiearbeit bleiben, denn obwohl der Film an sich gar nicht so miserabel ist, muss er sich drei Fragen gefallen lassen:

  1. Wieso in drei Teufels Namen hat man nicht wie in den Spielen Mark Hamill die Rolle des Christopher Blair spielen lassen? Oder Thomas F. Wilson die des Todd ‚Maniac‘ Marshall? Neeeiiin, es sollte eine jüngere Zielgruppe angesprochen werden, also mussten auch entsprechende Zugpferde her (hat echt prima funktioniert, Jungs!).
  2. Was ist bloß aus den Kilrathi geworden? Diese schlecht sitzenden Gummimasken sollen bedrohlich wirken? Mal unter uns: Auch hier hätte man sich lieber direkt bei den Spielen bedienen sollen.
  3. In welchem schwarzen Loch sind die grandiosen Raumschlachten verschwunden, die die Wing-Commander-Spiele auszeichnen?

Nein nein, da spiele ich doch lieber zum wiederholten Male „Wing Commander IV: The Price Of Freedom“: Da gibt es bessere Darsteller, bessere Effekte und vorallem eine mitreißende Geschichte.

Und damit findet der erste Teil meines kleinen Rückblicks auch schon sein Ende. In den nächsten Tagen folgen dann die Verfilmungen aus den Jahren 2000 bis 2007 sowie ein kleiner Ausblick auf die Filme, die uns in den nächsten Monaten erwarten.

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We’re gonna die hard! Yippee-ki-yay motherfucker!

Da sitze ich gestern zum dritten Mal in „Stirb Langsam 4.0“, warte auf den Film- bzw. Werbebeginn und unterhalte mich angeregt mit meinem Kumpel, bis ich irgendwann mit einem Ohr den im Hintergrund laufenden Rocktitel bemerke:

„Was singt der da? Yippee-ki-yay motherfucker? John McClane? Die Hard? Der Song klingt ja richtig gut! Verdammt, das Lied ist schon zu Ende…“

Was macht man in solch einem Fall? Richtig: Man bemüht eine Suchmaschine. Und siehe da: Es gibt einen Song, der die Geschichte der Stirb-Langsam-Filme nacherzählt.

Das Lied kommt von der mir bislang unbekannten Gruppe Guyz Nite, geht so richtig ins Ohr, wurde just um eine vierte Strophe erweitert und kann auf deren Homepage www.guyznite.com kostenlos als MP3-Datei heruntergeladen werden. Das dazu passende und absolut sehenswerte Musikvideo findet ihr hier.

Ich gebe es zu: Mit Musik habe ich es nicht so, da geht vieles an mir vorbei. Insofern kann es sein, dass abgesehen von mir (und meinem Kumpel) jeder diesen Song bereits kennt. Falls dem so ist, entschuldige ich mich hiermit offiziell für die unnötig gelesenen Worte. Falls jedoch jemand dieses Lied noch nicht kennen sollte:

Viel Spaß!

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Sterben für Anfänger

Am Freitag lud das CinemaxX Kiel wieder zur Sneak ein – ein Aufruf, dem ich nur zu gerne folgte, konnte es nach dem Totalausfall des letzten Monats, dem einige Mitmenschen sogar Anspruch unterstellen, doch nur besser werden. Gebetet hatte ich für „Transformers“, gehofft auf „Clerks 2“ oder „Motel“ und gerechnet mit „Sterben für Anfänger“. Mit Letzterem sollte ich richtig liegen…

Worum geht’s

Daniels (Matthew Macfadyen) Vater ist verstorben. Traditionsgerecht wird ihm im Haus der Familie die letzte Ehre erweist, was jedoch nicht ohne Pannen ablaufen soll: Der falsche Leichnam wird geliefert, der Priester steht unter Zeitdruck, Sohn Robert hat mehr Interesse an den weiblichen Gästen als an der Trauerfeier, Onkel Alfie kann nicht aufhören zu nörgeln, Simon (Alan Tudyk) wurden statt Beruhigungspillen versehentlich halluzinogene Drogen verabreicht – und dann ist da noch dieser kleinwüchsige Fremde (Peter Dinklage), der Daniel ständig zu beobachten scheint…

Meine Meinung

Ich mag britische Komödien. Ich mag die schrulligen Charaktere in britischen Komödien, die spitzfindigen Dialoge und den tiefschwarzen Humor – und wie es der Trailer bereits erahnen ließ, bekam ich in „Sterben für Anfänger“ all dies geboten. Regisseur Frank Oz („In & Out“, „Bowfingers große Nummer“) findet nach dem eher enttäuschenden Remake von „Die Frauen von Stepford“ wieder zur alten Stärke zurück und präsentiert uns eine liebenswerte Komödie, die zwar in einigen Szenen Originalität vermissen lässt, aber mit gut aufgelegten Darstellern und einem hervorragendem Timing punkten kann.

Selten schaffte es eine Komödie in letzter Zeit so gut, den Humoranteil kontinuierlich zu steigern, ohne ihr Pulver zu früh zu verschießen. Frank Oz leistet hierbei ganze Arbeit, sorgt anfänglich immer wieder für kleine Schmunzler, um ab der Hälfte des Films die Gag-Dichte spürbar anzuziehen. Auch wenn nicht alle Ideen originell sind (der unfreiwillige Drogenkonsum z.B.): Die Gags zünden und funktionieren!
Sein Tempo kann der Film dann auch bis zum Ende halten, lediglich die finale Rede wirkt ein wenig aufgesetzt, ist aber zum Glück recht kurz gehalten, so dass sie nur bedingt negativ auffällt.

Die Schauspieler dürften bis auf Ewen Bremner („Pearl Harbor“, „Alien vs. Predator“) und Alan Tudyk („Ritter aus Leidenschaft“, „Firefly“) den meisten Menschen unbekannt sein, wobei alleine Tudyk das Eintrittsgeld für den Kinobesuch wert ist: Den ganzen Film über sorgt er als unter Drogen stehender und die wildesten Grimassen ziehender Simon für grandiose Szenen, die nur schwer in Worte zu fassen sind.
Hauptdarsteller Matthew Macfadyen spielt die Rolle des überforderten Daniel zwar sympathisch, bleibt mir aber insgesamt zu blass, was leider auch auf andere Darsteller wie z.B. Rupert Graves als eingebildeter Bruder zutrifft. Dafür entschädigen Peter Vaughan als Onkel Alfie (herrlich unsympathischer Dauernörgler) und Andy Nyman als Daniels unsensibler Freund Howard.

Mein Fazit

Von einigen blassen Rollen/Darstellern und dem moralischen Zeigefinger in der Abschlussrede abgesehen, ist Frank Oz mit „Sterben für Anfänger“ eine hervorragende Komödie gelungen, deren Gag-Dichte und -Trefferquote die meisten der letzten Produktionen weit übertrifft. Reingehen – ablachen!

Wertung: 8/10

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Kinobesucher – Der natürliche Feind des Filmfans

Auch wenn es von uns Filmfans (ich hasse den Ausdruck „Cineast“, der trägt so einen überheblich-intellektuellen Beigeschmack in sich) schon oft ausgesprochen und sicherlich noch viel öfter gedacht wurde: Das Schlimmste an einem vergurkten Kinoabend ist in den seltensten Fällen der Film, meistens sind es die benachbarten Kinobesucher, die unser Hobby zur Qual werden lassen.

Zu dieser Erkenntnis ist auch stern.de in diesem äußerst gelungenen Artikel gekommen, für den ich dem Verfasser Ralf Sander an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank aussprechen möchte: Du sprichst mir aus der Seele.

Okay, machen wir uns nichts vor: Die Menschen, die sich von diesem Artikel angesprochen fühlen sollten, lesen den stern eh nicht – und für die BILD oder BRAVO ist dieses Thema nicht reißerisch genug. An dem Ist-Zustand wird sich also nichts ändern, doch es gibt ein paar einfache Regeln, die die Chance auf einen entspannten Kinobesuch ungemein erhöhen:

  • Generell gilt: Das Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) ist aufgrund des zu erwartenden Publikums grundsätzlich tabu! Einzige Ausnahme: Die Mittagsvorstellung.
  • Sofern vermeidbar, sollte man sich niemals!!! auf die 20-Uhr-Vorstellung einlassen. Einen guten Kompromiss stellen die Vorstellungen zwischen 17 Uhr und 18 Uhr dar.
  • Horrorfilme schaut man im Idealfall um 15 Uhr, Dramen nach Möglichkeit um 23 Uhr.
  • Sollten sich Menschen im Kino befinden, die den Saal mit dem heimischen Wohnzimmer oder der benachbarten Kneipe verwechseln, sollte man sie höflich (aber bestimmt) darauf hinweisen, dass man sich durch ihre Gespräche, das laute Geraschel, auf dem Nebensitz abgelegte Füße, usw. gestört fühlt. Ob man es glaubt oder nicht: Den meisten Störenfrieden ist ihr Benehmen gar nicht bewusst und nach dem Hinweis oftmals sogar unangenehm.

So verfahre ich im CinemaxX Kiel nun bereits seit einigen Jahren und bin damit im Großen und Ganzen sehr zufrieden.

Sicherlich könnte man dank der immer besser werdenden Technik inzwischen auch komplett aufs Kino verzichten und auf DVD/HD DVD/Blu-ray setzen, doch machen wir uns nichts vor: Einen Film im Kino zu sehen, ist ein Erlebnis, das man einfach nicht auf die eigenen vier Wände übertragen kann – und eben dieses Erlebnis ist es, das uns zu dem hat werden lassen, was wir heute sind…

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16 Blocks: Stirb Langsam 3.5 in HD

Ein von Bruce Willis gespielter Cop mit den Initialen J.M., zahlreiche böse Jungs und eine ausweglose Situation auf Leben und Tod – klingt nach „Stirb Langsam“? Ist es aber nicht!

Worum geht’s

Der heruntergekommene Detective Jack Mosley (Bruce Willis) möchte gerade Feierabend machen, als ihm der Auftrag überreicht wird, den Kleinganoven Eddie Bunker (Mos Def) zum Gericht zu eskortieren. Bereits an der ersten Kreuzung entgehen Mosley und Bunker nur knapp einem Anschlag und retten sich in die nächstgelegene Kneipe. Dort trifft schon bald auch Jacks Ex-Partner Frank Nugent (David Morse) samt Kollegen ein – und die Polizisten haben ein ganz eigenes Interesse daran, dass Bunker das Gericht nicht lebend erreicht…

Der Film

Ich wäre ziemlich enttäuscht gewesen, hätte Regisseur Richard Donner („Lethal Weapon“) lediglich einen weiteren Stirb-Langsam-Klon auf die Welt losgelassen. Zum Glück ist „16 Blocks“ davon meilenweit entfernt und stellt vielmehr einen reinrassigen Cop-Thriller mit Actionelementen dar, der leider mit einigen Durchhängern zu kämpfen hat und am Ende die nötige Konsequenz vermissen lässt. Nichtsdestotrotz wird man durch „16 Blocks“ solide unterhalten, auch wenn man von dem Gespann Donner/Willis mehr hätte erwarten dürfen.

Wertung: 7/10

Das Bild

Wie der Film, so auch das Bild: Der HD-Transfer bietet ein solides Bild, lässt aber oftmals den letzten Funken Schärfe vermissen. Die Farben und der Kontrast fügen sich nahtlos ins Bild des Bildes 😉 ein.

Wertung: 7/10

Der Ton

Die einzelnen Kanäle werden zwar zielgerichtet angesteuert, doch wurden die ruhigen Passagen so leise abgemischt, dass man seinen Verstärker zwangsläufig aufdrehen muss, möchte man alles verstehen. Die Actionszenen hingegen kommen so wuchtig daher, dass man ihn wieder abdrehen muss, möchte man sein Gehör noch für den nächsten Film verwenden. Im Kino waren mir diese extremen Schwankungen nicht aufgefallen, weswegen ich von einer schlechten Abmischung und nicht von einem Stilmittel ausgehe.

Wertung: 6/10

Die Extras

Neben dem US-Kinotrailer sind auf der HD DVD lediglich nicht verwendete Szenen mit optionalen Audiokommentaren sowie ein alternatives, ich bitte um Verzeihung, ein schockierendes alternatives Ende (so steht es auf dem Cover…uiuiui) enthalten. Dürftig.

Mein Fazit

Der Film bietet solide Unterhaltung, schöpft sein Potenzial allerdings leider nicht voll aus. Gleiches gilt für die HD DVD, bei der das Bild zwar gerade noch zu gefallen weiß, der Ton und die mageren Extras jedoch enttäuschen.

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WIDESCREEN vs. Journalismus 1:0

Hach, wie schön, es gibt sie doch noch: Jene seltenen Momente, in denen selbst ich noch negativ überrascht werde, und das, obwohl ich von Natur aus grundsätzlich immer mit dem Schlimmsten rechne. Diesmal hat mich das Printmagazin WIDESCREEN mit seiner Kritik zu „Hostel: Teil 2“ kalt erwischt. Wie hier nachzulesen ist, heißt es dort „ (…) verfällt Hostel 2 in ein inhaltsloses Gemetzel, dem wohl nur einige krankhafte Psychopaten etwas abgewinnen können.“

Ich weiß nicht wieso, aber ich neige dazu, diese Äußerung persönlich zu nehmen und als Beleidigung aufzufassen.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, und würden es sich um die Worte einer Privatperson handeln, hätte ich damit keinerlei Probleme. Auch bei einem Verblödungsinstrument wie der BILD würde es mich völlig kalt lassen. Von einer Filmzeitschrift jedoch erwarte ich eine etwas differenziertere Berichterstattung sowie eine Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität – und keinen Tritt in den Allerwertesten der Leser.

Mit seriösem Journalismus haben Auswüchse wie „Die Story des Streifens (…) passt auf ein Blatt Klopapier, dass man am besten mit samt dem Film in die Kanalisation der Kinokloake spülen sollte.“ jedenfalls so viel gemeinsam wie Steven Seagal mit dem Oscar.

Immerhin macht diese Kritik deutlich, welches Klientel die WIDESCREEN bedient – der differenzierende Horrorfan gehört nicht dazu.

Ich für meinen Teil bin froh, der WIDESCREEN bereits nach zwei Ausgaben aufgrund zahlreicher inhaltlicher Fehler (von den Rechtschreibfehlern ganz zu schweigen) den Rücken gekehrt und lediglich durchs Cinefacts-Forum von diesem Text erfahren zu haben: Hätte ich dieses Geschreibsel auch noch finanziell unterstützt, würde ich mich vermutlich umbringen, nur um danach im Grabe rotieren zu können.

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V wie Vendetta: Schärfer als der Polizeistaat erlaubt

Nachdem letzte Woche das Kino im Mittelpunkt stand, kommt diese Woche mein HD-DVD-Player endlich mal wieder zum Einsatz, trudelten doch letzte Woche gleich vier neue HD DVDs bei mir ein. Los geht’s mit „V wie Vendetta“:

Worum geht’s

England hat sich zum totalitären Staat gewandelt, der die Bürger per manipuliertem Rundfunk und gnadenloser Polizeigewalt unter Kontrolle hält und Kritiker über Nacht spurlos verschwinden lässt. Auch die Eltern der jungen Eve (Natalie Portman) fielen dem Regime zum Opfer, was sie seitdem in Angst leben lässt. Dies soll sich ändern, als sie durch einen Zufall dem Widerstandskämpfer V (Hugo Weaving) begegnet, der eine ganz persönliche Rechnung mit dem System zu begleichen hat…

Der Film

Ähnlich wie „Equilibrium“ bietet auch „V wie Vendetta“ nichts Neues, kann jedoch mit einer tollen Ausstattung und einer guten Atmosphäre punkten. Die Actionszenen sind zwar rar gesät, wurden dafür aber umso knackiger inszeniert und wissen besonders im Finale zu begeistern. Hinzu kommen ausgezeichnete Darsteller wie John Hurt und Stephen Rea sowie eine selbst mit kahl rasiertem Kopf fantastisch aussehende Natalie Portman (hey Natalie, falls du das hier lesen solltest: Ich bin noch zu haben!).

Wertung: 8/10

Das Bild

Großes Lob an Warner: Der Bildtransfer ist wirklich hervorragend gelungen. Egal ob im dunklen Kellergewölbe oder bei den Massenszenen in den Straßen Londons, das Bild ist jederzeit sauber, knackig scharf und bietet tolle Farben. So und nicht anders hat ein Film in HD auszusehen!

Wertung: 9/10

Der Ton

Wie schon beim Bild gibt es auch beim Ton keinen Grund zu meckern: Sämtliche Szenen wurden gut abgemischt. Die Dialoge sind deutlich wahrzunehmen, während in den Actionszenen die hinteren Kanäle gut zur Geltung kommen und bei den Explosionen der LFE-Kanal das Geschehen druckvoll unterstützt. Leider liegt die deutsche Tonspur nur als Dolby Digital Plus vor, während man die englische Fassung auch in Dolby TrueHD genießen könnte.

Wertung: 8/10

Die Extras

Neben der In-Movie Experience mit Regisseur James McTeigue und den beiden Darstellern Natalie Portman und Hugo Weaving sind unter anderem der Kinotrailer, ein Making Of sowie ein Special über die Schießpulver-Verschwörung um Guy Fawkes auf der HD DVD enthalten.

Mein Fazit

Im Kino verpasst, hatte ich nun endlich die Gelegenheit, mir den Film auf HD DVD anzuschauen – und entgegen der meisten Kritikerstimmen hat er mich sehr gut unterhalten. Technisch bietet die HD DVD eindeutigen Referenzcharakter und sorgt mit dem tollen Bild für ein perfektes HD-Feeling.

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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