Nicht vergessen: Kalkman returns!

Und zwar heute. Um 23:15 Uhr. Auf ProSieben.

In 12 neuen Folgen wird mein mir liebstes TV-Lästermaul Oliver Kalkofe sich in unserem Namen für all das rächen tun, was uns dem deutschen Volk sein TV-Programm tagtäglich antun tut.

Falls ihr dem Olli seinen Stil noch nicht kennen tut, hier eine kleine Vorschau auf die neue Staffel ihm seiner Mattscheibe:

[youtube bAToJvKVvnM]

Ach ja: Um 20:15 Uhr startet heute übrigens auch die 8-teilige Doku-Soap „Gülcan und Collien ziehen aufs Land“. Wenn das mal kein Kandidat für die nächste Staffel der Mattscheibe ist …

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Viele viele bunte Sma… Videoclips zu "Hancock"

hancock_poster Kurz bevor Will Smith am 03. Juli 2008 aufbricht, um als Superheld wider Willen unsere Herzen im alkoholisierten Flug zu erobern, lässt der Verleih noch einmal ein paar Videoclips springen. Um genau zu sein den Trailer, einen TV-Spot, jeweils ein Interview mit Will Smith und Charlize Theron, ein Behind-The-Scenes-Video sowie Eindrücke von der Deutschland-Premiere in Berlin.

Viel Spaß (oder anders formuliert: Bitte hier klicken, um die Seite zu öffnen)!

Ach ja: Falls mir irgendjemand sagen kann, wie das Lied aus dem zweiten Teil des Trailers heißt, dann wäre ich demjenigen fast unendlich dankbar!

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„Iron Man“ erscheint am 01.10.2008 ungekürzt auf Blu-ray Disc und DVD

Gute Neuigkeiten: Lief der überaus sehenswerte „Iron Man“ im Kino leider nur in einer um ca. 4 Minuten gekürzten Fassung, wird er zumindest im Heimkino ungeschnitten zu bewundern sein.

Aber Vorsicht: Neben der ungekürzten und ab 16 Jahren freigegebenen US-Fassung wird (zumindest auf DVD) auch die geschnittene deutsche Kinofassung erscheinen. Also Finger weg, sobald ihr eine 12er-Freigabe auf dem Cover entdeckt!

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Demnächst im Kino: The Fighters

the_fighters_poster „Wer will denn sowas noch sehen?“ sagte mein Sitznachbar während des Trailers zu seiner Begleitung.
„Ich.“ dachte ich, während ich gleichzeitig vor Scham in meinem Kinositz versank.

Ich gebe es zu: Ich liebe diese typischen 80er-Jahre-Kampfsportfilme. Ein Junge kommt auf eine neue Schule, verliebt sich in das hübscheste Mädchen, wird von deren Freund vermöbelt (oder zumindest blamiert), trainiert verbissen und zeigt dem pösen Purschen am Ende, was eine Harke ist. So einfach kann eine Konfliktlösung sein.

In dem am 14.08.2008 startenden „The Fighters“ (dessen Originaltitel „Never Back Down“ mich irgendwie an „No Retreat, No Surrender“, sprich „Karate Tiger“ erinnert) heißt dieser Junge Jake (Sean Faris). Sein Schwarm Baja (Amber Heard). Deren prügelnder Freund Ryan (Cam Gigandet). Und der Trainer, der Jake aus seinem Formtief reißt, Jean (Djimon Hounsou). Mehr muss man vermutlich nicht wissen.

Das Ganze schaut wie eine Mischung aus „American Karate Tiger“ und „Fight Club“ aus, mit gezieltem Blick auf das jüngere Publikum. Aber das stört mich nicht im Geringsten, denn in den 80ern war ich schließlich auch noch ein Kind. Und irgendwie bin ich das auch heute noch.

Der Trailer lässt auf einen flotten Kampfsportfilm im Stil der guten alten Zeit hoffen. Also einfältig und oberflächlich. Genau so, wie ich es mag. In diesem Sinne: Ich freu mich drauf!

[youtube 2oMzw4pag78]

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Im Kino gesehen: Funny Games U.S.

Wider Erwarten lief das 1:1-Remake des damals wie heute kontrovers diskutierten „Funny Games“ doch noch im CinemaxX Kiel an. Da ich das Original noch nicht kannte bzw. kenne, war dies eine gute Gelegenheit, sich endlich ein eigenes Bild zu machen …

Worum geht’s

Er sieht aus wie der nette Junge von nebenan. Und so denkt sich Ann (Naomi Watts) nichts dabei, als Peter (Brady Corbet) vor ihrer Tür steht und sie höflich um ein paar Eier bittet. Auch als Paul (Michael Pitt) hinzukommt, ahnt Ann noch nicht, was die folgende Nacht bringen wird. Erst als die beiden jungen Männer sich weigern zu gehen, Anns Mann George (Tim Roth) mit einem Golfschläger außer Gefecht setzen und das Paar zusammen mit dem kleinen Georgie (Devon Gearhart) ins Wohnzimmer bringen, begreift Ann, dass ihre Familie Teil eines makaberen Spiels geworden ist. „Wir wetten, dass ihr morgen früh kaputt sein werdet.“ Das Spiel beginnt …

Meine Meinung

Hmmm … hmmm … kennt ihr das Wort „Zwickmühle“? In der stecke ich nämlich gerade. Grund dafür ist weniger der Film, sondern vielmehr der Regisseur. Während ich diese Zeilen tippe, neige ich dazu, den Film für die Äußerungen seines Regisseurs bestrafen zu wollen. Ist das fair? Eigentlich nicht. Denn der Film ist wirklich sehenswert. Ich sag euch was: Ich komme später darauf zurück.

Das Grauen kommt auf leisen Sohlen. Und das ist wörtlich zu nehmen, denn abgesehen vom Vorspann wird auf Musik fast vollständig verzichtet. Dadurch wirkt das Geschehen unheimlich beklemmend und trostlos, was eine hervorragende Atmosphäre erzeugt. So man denn gewillt ist, sich darauf einzulassen. Denn über eines sollte man sich im Klaren sein: Einen actionreichen Thriller darf man nicht erwarten. Auch auf Blut muss der interessierte Zuschauer trotz der 18er-Freigabe verzichten. Die Gewalt wird ausnahmslos ausgeblendet und nur über die Gesichter der Darsteller zum Publikum transportiert. Und diese machen ihre Sache wirklich gut, wobei besonders Naomi Watts und Michael Pitt zu erwähnen sind.

So weit so gut. Als spannender Thriller würde der Film zweifellos funktionieren. Doch Regisseur Michael Haneke geht es nicht darum, einen spannenden Film abzuliefern. Er möchte dem Publikum einen Spiegel vorhalten und auf den Konsum von Gewalt in Medien hinweisen. Also lässt er Paul ab und an mit dem Zuschauer reden. „Sie sind doch auf ihrer Seite, oder?“ fragt dieser grinsend in die Kamera. Ja, natürlich bin ich das. Doch selbst wenn nicht, wäre auch das okay. Denn das ist nur ein Film. Ein Film, lieber Herr Haneke.

„Ich sage immer, dass jeder, der sich diesen Film bis zum Schluss anschaut, ihn offensichtlich nötig gehabt hat.“

„Hollywood manipuliert doch ständig. Schauen Sie sich doch den Film „Air Force One“ an. Das ist reine amerikanische Polit-Propaganda. Aber es ist so verkauft worden, dass wir es gar nicht merken. Und das halte ich für sehr gefährlich.“

„Ich weiß nur, dass wir heute in einer Gesellschaft leben, in der wir Gewalt wahrnehmen, wie wir einen warmen Sommerwind wahrnehmen. Kaum etwas schockiert noch, kaum etwas bringt uns zum Nachdenken.“

Drei Zitate aus einem Stern-Interview. Ganz abgesehen davon, dass der Patriotismus in „Air Force One“ nun wirklich nicht zu übersehen war, kann jeder geistig normale Mensch zwischen gespielter und realer Gewalt unterscheiden. Und, das ist meine ganz persönliche Meinung, der Mensch braucht Gewalt und Horror. Denn trotz unserer Entwicklung haben wir eines nie verloren: Unsere niederen Instinkte. Und aus diesem Grund schauen wir Action- und Horrorfilme, die Gewalt zur Unterhaltung einsetzen. Um diese Instinkte zu befriedigen. Ist das verwerflich? Nein. Ist das primitiv? Vielleicht. Ist das menschlich? Ja.

Mein Fazit

Als Thriller durchaus sehenswert, sofern man sich für ruhige Filme begeistern kann. Als Aussage jedoch ist „Funny Games U.S.“ viel zu oberflächlich, um ihn ernst nehmen zu können …

Meine Wertung: 6/10

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„Jericho – Der Anschlag“ erscheint endlich auf DVD

Das wurde aber auch wirklich Zeit: Am 07.08.2008 erscheint die von KloProSieben ärgerlicherweise vorzeitig abgesetzte (siehe auch hier und hier) US-Serie „Jericho – Der Anschlag“ endlich auf DVD. Bei Amazon kann man die komplette erste Staffel für humane 36,95 Euro vorbestellen.

Meine Gebete wurden erhört, das Wochenende ist gerettet, ich bin glücklich. Darauf ein dreifaches „Uh Uh“!

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Freitag, den 13. sinnvoll zu nutzen, bedeutet …

… sich entweder alle „Freitag, der 13.“-Filme am Stück anzuschauen oder etwas zu tun, bei dem viel in die Hose gehen kann. Ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden und heute klammheimlich meine Blogsoftware WordPress von Version 2.3.3 auf 2.5.1 aktualisiert.

Erste Tests lassen vermuten, dass das Upgrade problemlos durchgelaufen ist und alle Funktionen wie gewohnt zur Verfügung stehen. Sollten euch dennoch irgendwelche Fehler auffallen, wäre ich für einen entsprechenden Hinweis wie immer äußerst dankbar.

In diesem Sinne: Uns allen einen schönen Freitag, den 13.!

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M. Night Shyamalans "The Happening" – im Kino passiert leider nicht alles …

Eigentlich wollte ich mich morgen von der Arbeit aus direkt ins Kino begeben und mir dort Shyamalans neuesten Streich „The Happening“ anschauen, doch wie ich gerade durch Schnittberichte.com erfahren musste, wird der Film in Deutschland nur in einer zensierten Fassung zu sehen sein.

Damit wird „The Happening“ der erste Shyamalan-Film sein, den ich mir schweren Herzens nicht im Kino anschauen werde. Wirklich sehr schade, aber so bleibt mehr Geld für vollständige Filme übrig …

Wer dennoch eine Kritik zu „The Happening“ lesen möchte, der möge bitte bei Vincent Vega vorbeischauen – und sich auf harte Worte gefasst machen …

P.S.: Bevor ihr fragt: Shyamalan-Filme spielen für mich in einer anderen Liga als „Iron Man„, „John Rambo“ oder „Hostel: Teil 2„. Und diese andere Liga, auch Atmosphäre genannt, lasse ich mir nicht ruinieren!

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Daheim gesehen: Skinwalkers

Filme, die bei uns Direct-To-Video erscheinen, waren lange Zeit nicht mehr als schlecht gemachte B- oder C-Filme.  Mit Grausen denke ich dabei an Machwerke wie „Octopus“ oder „Crocodile“, die man sich höchstens gemeinsam mit Freunden und einer gehörigen Portion Alkohol an einem Trash-Abend anschauen kann. Doch heutzutage kann man, ähnlich wie beim Überraschungsei, Glück haben und einen … gut gemachten B- oder C-Film erwischen. Ob „Skinwalkers“ sich zu dieser Gattung zählen darf, erfahrt ihr hier und jetzt!

Die Story … check!

Blöd, aber nicht zu blöd. Zweckmäßig, aber nicht langweilig. Größere Anforderungen sollte man an solch einen Film nicht stellen. Und „Skinwalkers“ erfüllt sie: Zwei verfeindete Werwolfclans (die einen stubenrein und gut, die anderen verfressen und böse), eine Prophezeiung von einem auserwählten Kind, das den Krieg beenden wird und eine von alledem nichts ahnende Mutter, die zwischen die Fronten gerät und eine größere Rolle spielt, als ihr anfangs bewusst ist. Wenn ich es mir recht überlege, ist die Story für einen B-Film schon beinahe zu komplex …

Die Effekte und die Action … check!

Einen Knaller im Stil von „Underworld“ darf man beim Einlegen der DVD nicht erwarten. Auch wenn der Film sich redlich bemüht, sieht man ihm sein geringes Budget jederzeit deutlich an. Weder die Verwandlungen noch die Masken, die mich eher an „Der Wolfsmensch“ als an einen modernen Werwolfsfilm erinnerten, können ihre Herkunft leugnen. Immerhin wurden die Actionszenen, meist mit Handfeuerwaffen ausgetragen, stylisch und flott inszeniert – auch wenn sie des öfteren unfreiwillig komisch wirken. So erinnert die erste Schießerei, in der sich die vermeintlich friedlichen Kleinstadtbewohner als erstaunlich waffenkundig outen, mehr als nur dezent an das Finale von „Hot Fuzz“ …

Die Schauspieler … check!

Große Namen sind zwar nicht vertreten, aber mit Jason Behr („The Grudge – Der Fluch“, „Roswell“) und vorallem Elias Koteas („God’s Army“, „Collateral Damage“, „Shooter“) sind die wichtigsten männlichen Charaktere recht ansprechend besetzt. Besonders Koteas nimmt man seine Rolle des tragischen Helden jederzeit ab, während Behr hauptsächlich gut aussehen und sein Talent nur in wenigen Szenen durchblitzen lassen darf.

Die Schauspielerinnen (in B-Filmen auch Babes genannt) … check!

Hierzu erspare ich mir ausufernde Kommentare und verweise auf:

Ex-Lara Rhona Mitra („Boston Legal“, „Shooter“ und aktuell „Doomsday“)
DoA-Schnuckelchen Sarah Carter („Dead Or Alive“, „Shark“)
DoA-Schnuckelchen II Natassia Malthe („Dead Or Alive“, „Elektra“)

Sehen alle drei hervorragend aus und können auch zweckmäßig bis gut schauspielern. Glaube ich zumindest … erwähnte ich schon, dass alle drei hervorragend aussehen?

Mein Fazit

„Skinwalkers“ bietet eine gelungene Mischung aus Action und Horror für den kleinen Hunger zwischendurch. Besonders angetan bin ich davon, dass Regisseur James Isaac nicht davor zurückschreckt, Sympathieträger über die Klinge (bzw. in diesem Fall über die Klaue) springen zu lassen. Und das unter für einen B-Film emotional außergewöhnlich ausgefeilten Rahmenbedingungen. Ganz ehrlich: Ich wäre einer Fortsetzung gegenüber nicht abgeneigt. Und das nicht nur wegen der Mädels!

Meine Wertung: 6/10

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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