KI-Charaktere und deren KI-Inhalte sind laut Meta die Zukunft sozialer Netzwerke

So schreibt es zumindest Golem.de. Um ein Zitat zu zitieren:

„Wir gehen davon aus, dass diese KI-Charaktere mit der Zeit tatsächlich auf unseren Plattformen existieren werden, so wie es auch bei Konten der Fall ist. Sie werden Biografien und Profilbilder haben und in der Lage sein, KI-gestützte Inhalte auf der Plattform zu generieren und zu teilen … das ist die Richtung, in die wir uns das alles vorstellen.“

Connor Hayes – Vizepräsident der Produktabteilung für generative KI bei Meta

So stellt Meta sich also die Zukunft vor. Gut zu wissen. Nennt mich ruhig altmodisch, aber in sozialen Netzwerken möchte ich gerne mit echten Menschen interagieren – und nicht mit KI-Charakteren. Andererseits: Sind Facebook und insbesondere Instagram überhaupt noch soziale Netzwerke? Oder handelt es sich hierbei inzwischen nicht vielmehr um Entertainment- und Erregungsplattformen, bei denen der soziale Grundgedanke nur noch eine untergeordnete Rolle spielt?

Ach, ich vermisse die Zeiten, in denen der Sinn sozialer Netzwerke darin lag, mit seinen Freunden und Bekannten locker in Kontakt zu bleiben. Vielleicht werde ich langsam auch einfach nur zu alt für den Scheiß …

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Sophia – Dezember 2024

Am letzten Wochenende des Jahres war ich noch mal fleißig und habe eben das letzte noch offene Shooting fertiggestellt. Und bevor ich gleich für den Rest des Wochenendes auf die Couch wechsle und dort zwischen Filmen, Serien und Videospielen hin- und herspringe, nutze ich noch schnell meinen derzeit überraschend ausgeprägten Elan und haue direkt ein paar der fertigen Fotos raus.

Entstanden sind diese Porträts während eines Spaziergangs im Bereich der Forstbaumschule und der Kiellinie. Eine schöne Ecke. Insbesondere im Herbst/Winter. Fun Fact: Obwohl wir uns (erschreckend) gut verstehen, lagen zwischen meinem letzten Shooting mit Sophia und diesem hier auf die Woche genau fünf Jahre. Und wie beim letzten Mal haben wir uns auch dieses Mal fest vorgenommen, in nicht allzu ferner Zukunft wieder gemeinsam loszuziehen. Freut euch also schon mal auf Dezember 2029!

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Freitagabend

Kennt ihr das, wenn ihr am Freitagabend alleine zu Hause auf der Couch sitzt, plötzlich nachdenklich und melancholisch werdet, und euch ganz selbstkritisch fragt, wann genau in eurem Leben ihr falsch abgebogen seid und aus euch den Menschen gemacht habt, der ihr heute seid?

Ich auch nicht.

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Nach den ersten zwei Folgen „Dexter: Original Sin“ muss ich sagen:

Ich bin positiv überrascht. Mehr als das, ich bin regelrecht begeistert. Das Prequel-Spin-off ist lockerer und unbeschwerter als das Original, versprüht dessen Charme aber dennoch in jeder Minute, ist gewohnt schwarzhumorig und hervorragend besetzt. Ganz ehrlich: Ich hätte nicht gedacht, dass die Neubesetzung so gut funktioniert. Insbesondere James Martinez als Angel Batista und Alex Shimizu als Vince Masuka sind einfach nur on point, aber auch die restlichen Darsteller machen einen großartigen Job als junge Versionen der bekannten Figuren. Und dann wäre da noch Neuzugang Sarah „Buffy“ Michelle „Summers“ Gellar, die in den letzten 20 Jahren nicht gealtert zu sein scheint. Hach, wie ist das schön, die Frau mal wieder in einer etwas größeren Rolle zu sehen.

Entgegen meiner sonst eher skeptischen Art bin ich optimistisch, dass die Serie das Niveau der ersten Folgen halten kann. Und freue mich jetzt umso mehr auf „Dexter: Resurrection“. Schön zu sehen, dass in Dexters Blut noch Leben steckt.

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Pia – November 2024

Weiter geht’s mit den letzten noch offenen Shootings des Jahres. Ich spüre förmlich, wie eure Blicke hin- und herwandern. Zu den Fotos. Zur Titelzeile eures Browsers. Zurück zu den Fotos. Und ich höre geradezu, wie ihr denkt „Irgendwas stimmt hier nicht. Die Fotos unten sind so … bunt!?!“. Doch keine Sorge, ihr seid hier wirklich auf meinem Blog. Und dafür, dass die Fotos dieses Mal allesamt in Farbe sind, gibt es eine ganz einfache Erklärung: Dadurch, dass Pia und ich nicht alleine, sondern mit ihren Hunden unterwegs waren, war unser „Shooting“ mehr (also noch mehr als sonst) ein gemütlicher Spaziergang, bei dem zufällig ein paar Erinnerungsfotos entstanden sind. Und irgendwie empfinde ich Farbe für diese Art von Fotos passender. Fragt mich bitte nicht warum. Isso.

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Kinder des Zorns (2020)

Die Kleinstadt Rylstone lebt vom Maisanbau. Zumindest tat sie dies mal, denn Pestizide und andere Chemikalien haben die Felder komplett ruiniert. Um der endgültigen Pleite zu entgehen, beschließen die Anwohner, die Maisfelder einzuebnen und ihr Land zu verkaufen. Ihre Kinder haben jedoch andere Pläne und beginnen damit, die Erwachsenen allesamt umzubringen …

Lasst mich mit den positiven Aspekten des Films beginnen: „Kinder des Zorns“ sieht überraschend gut aus. Zumindest deutlich besser als seine zahlreichen Direct-to-Video-Vorgänger. Und joa, das war’s auch schon mit den positiven Aspekten. Na gut, Kate Moyer macht als diabolische Eden auch noch eine recht gute Figur. Aber das war’s dann auch wirklich. Ansonsten ist dieser Film ein einziger Totalausfall. Die Figuren bleiben blass und unbedeutend, Hauptdarstellerin Elena Kampouris scheint nur zwei (gleichermaßen unpassende) Gesichtsausdrücke zu kennen, die Story ergibt vorne und hinten keinen Sinn, und das Allerschlimmste: Der Film ist trotz einer Laufzeit von gerade mal 90 Minuten unfassbar langweilig. So langweilig, dass ich nach einer halben Stunde direkt mal für 10 Minuten weggenickt bin. Um 18 Uhr. Und glaubt mir einfach, wenn ich schreibe, dass 18 Uhr definitiv keine Uhrzeit ist, zu der ich üblicherweise einschlafe. Erst recht nicht, wenn ich gerade einen Horrorfilm schaue.

Es ist schon beinahe bewundernswert, wie Regisseur Kurt Wimmer (ja, Kurt „Equilibrium“ Wimmer) es schafft, aus dem durchaus vorhandenen Potenzial nichts, aber mal wirklich gar nichts zu machen. Umweltverschmutzung, Kindesmissbrauch, religiöser Fanatismus – so viele Möglichkeiten. Und keine davon wird auch nur ansatzweise genutzt. Das verdient fast schon irgendwie Respekt.

Langer Rede kurzer Sinn: Finger weg! Und falls ihr euch den Film doch anschaut, behauptet später nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Tjorven – Oktober 2024

Kurz vor Jahresende gibt’s noch mal einen Schwung neuer Bilder von mir. Dieses Mal von der lieben Tjorven, die mich im Oktober besuchen kam und meine Wohnung verschönerte, indem sie es sich auf meiner Fensterbank gemütlich machte. Ich weiß, ich klinge wie eine abgenudelte Schallplatte, aber was soll’s: Wenn es eines gibt, was ich liebe, dann schlichte Porträts wie diese. Selbstverständlich sind an dem Tag noch mehr Fotos entstanden. Diese gibt’s wie immer nach und nach drüben bei Instagram zu sehen.

Wie immer gilt: Falls dir meine Porträts gefallen und du Lust hast, auch mal vor meiner Kamera zu stehen (bzw. zu sitzen), gibt’s hier weitere Informationen.

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

1.251 Beiträge
1 Folgende(r)

Kategorien

Archiv

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner