Um den Thron besteigen zu können, schneidet der machthungrige Stefan (Sharlto Copley) der verliebten Maleficent (Angelina Jolie) die Flügel ab, woraufhin diese Monate später Stefans Tochter aus Rache mit einem Fluch belegt. Einen Fluch, den sie schon bald bereut …
Angelina Jolie als böse Fee, die gar nicht böse ist, in einem Kinderfilm, der für Kinder ungeeignet ist – so könnte man „Maleficent – Die dunkle Fee“ beschreiben. Für Kinder ist das Gezeigte trotz einiger alberner Szenen definitiv zu düster, weswegen der Film als Kinderfilm eher mit Vorsicht zu genießen ist. Dass „Maleficent“ im Kino nur in einer gekürzten Fassung lief, um auf Krampf eine Freigabe ab 6 Jahren zu erhalten, spricht in diesem Zusammenhang wohl für sich. Als Fantasyfilm betrachtet, kann „Maleficent“ hingegen durchaus überzeugen. Die Geschichte rund um Verrat, Rache und Vergebung ist spannend und rührend zugleich, Action und Effekte stimmen auch und Angelina Jolie ist als Maleficent schlicht fantastisch.
Zu schade, dass den Machern der Mut fehlte, den Film komplett auf ein erwachsenes Publikum auszurichten. Denn auch wenn diese Version von „Dornröschen“ durchaus sehr unterhaltsam ist, so wirkt sie letztlich doch ein wenig unausgegoren.
Was hatte ich mich auf „Fast & Furious 7“ gefreut. Endlich sollte der meiner Meinung nach stark unterschätzte und zeitlich zwischen Teil 6 und 7 angesiedelte „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ in die Reihe integriert werden. Und dann war da noch der düster dreinblickende Jason Statham, der im gelungenen Cliffhanger des sechsten Films als neuer Gegner eingeführt wurde. Was könnte da schon schiefgehen? Leider eine ganze Menge …