Lohnt sich die CinemaxX GoldCard? Ein persönliches Fazit nach 12 Monaten

Fragt mich bitte nicht warum, aber mein Beitrag Lohnt sich die CinemaxX GoldCard? Ein persönliches Zwischenfazit nach drei Monaten erfreut sich in letzter Zeit großer Beliebtheit. Zumindest was die Zugriffszahlen angeht. Da passt es gut, dass ich inzwischen ein abschließendes Fazit ziehen kann, denn morgen läuft meine derzeitige CinemaxX GoldCard ab. Und, um die Frage gleich zu Beginn zu beantworten, ja, die neue Karte steckt bereits in meinem Portmonee und wartet auf ihren Einsatz in den nächsten 12 Monaten.

Doch werfen wir einen Blick auf die harten Fakten:

Zwischen dem 25.10.2013 und dem 24.10.2014 habe ich exakt 75 Vorstellungen besucht. Hätte ich dieselben Vorstellungen regulär bezahlt, wären mir Gesamtkosten in Höhe von 731,10 Euro entstanden. Mit Blick auf den Preis der GoldCard (399 Euro) bedeutet dies, dass ich …

… einen durchschnittlichen Kartenpreis von 5,32 Euro (inkl. aller Zuschläge) erreicht habe.
… durch die GoldCard 332,10 Euro „gespart“ habe. Yipeah!

Sicher, da ginge noch mehr. Viel mehr. Denn im Vergleich zu meinem früheren Filmkonsum (20 Filme pro Monat waren keine Seltenheit, sondern die Regel) bin ich heute mit durchschnittlich nur noch 6 Filmen pro Monat lediglich ein Schatten meiner selbst. Und doch hat sich die GoldCard voll und ganz gelohnt – worüber ich mich durchaus freue.

Meine Kino-Mission wird also fortgesetzt. Oder um mit Yodas Worten zu sprechen: Begonnen die nächste Kino-Saison für mich hat!

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Ein kurzes Fazit zu … „Under The Skin“

Under The SkinAuf der Suche nach alleinstehenden Männern fährt eine namenlose Schönheit (Scarlett Johansson) in ihrem Lieferwagen durch die Straßen, passende Opfer lockt sie unter Einsatz ihres attraktiven Körpers in ein düsteres Haus. Statt Sex wartet auf die Männer dort jedoch nur der Tod in Form einer den Körper verschlingenden Flüssigkeit. Denn bei der Schönheit handelt es sich um ein Alien, dessen Rasse die menschlichen Körper industriell verarbeitet und nur die Haut übrig lässt. Als das Alien auf einen deformierten Mann trifft, entwickelt es jedoch unerwartet menschliche Gefühle …

Nein, „Under The Skin“ ist kein Science-Fiction-Beitrag fürs Massenpublikum. Gesprochen wird in dem doch sehr speziellen Film wenig, erklärt wird noch weniger. Oft wird eine Situation sekundenlang aus starrer Kameraperspektive heraus gezeigt, ausschließlich unterlegt von monotoner Musik, bis dann abrupt in die nächste Szene gesprungen wird. Die Handlung muss man sich als Zuschauer mühsam selbst zusammenreimen, ist oft eine Frage der persönlichen Interpretation und ergibt sich fast ausschließlich aus kleinen Gesten der (erstaunlich freizügigen) Hauptdarstellerin und den meist kühlen, in wichtigen Szenen aber auch faszinierenden bis beeindruckenden Bildern.

Wer sich darauf nicht einlassen kann (oder möchte), sollte einen weiten Bogen um „Under The Skin“ machen. Science-Fiction-Fans, die gerne auch mal einen Blick abseits des Mainstreams riskieren, dürften den Film hingegen dankbar annehmen. Denn auch wenn „Under The Skin“ weder spannend noch inhaltlich besonders originell ist, so geht von dem Film doch eine ganz eigene Faszination aus – was insbesondere mit Blick auf den typischen Hollywood-Einheitsbrei nicht das Schlechteste ist.

Meine Wertung: 7/10

„Under The Skin“ ist seit dem 10. Oktober 2014 als DVD, Blu-ray & VoD erhältlich.

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#Horrorctober: Annabelle

Die unheimliche Puppe Annabelle aus „Conjuring – Die Heimsuchung“ hat ihren eigenen Film in Form eines Prequels bekommen. Endlich erfahren wir, wie die schon immer unfassbar hässliche, einst aber immerhin harmlose Puppe zum dämonischen Werkzeug wurde. Leider macht die Vorgeschichte alles falsch, was „Conjuring“ richtig macht. Von sich steigernder Spannung fehlt in „Annabelle“ jegliche Spur, eine unheimliche Atmosphäre wird auch nicht aufgebaut und die Schockeffekte fallen so vorhersehbar wie langweilig aus. Und als wäre das alles noch nicht mies genug, runden überforderte Darsteller, die nur noch von ihren miserablen Synchronsprechern unterboten werden, den schlechten Gesamteindruck ab.

Ganz ganz gruselig. Im negativen Sinn …

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#Horrorctober: Conjuring – Die Heimsuchung

Eine Familie zieht in ein einsam gelegenes Haus, wird von dämonischen Kräften terrorisiert und sucht Rat bei zwei Parapsychologen (Vera Farmiga, Patrick Wilson), die dem Spuk ein Ende bereiten sollen. Nein, „Conjuring – Die Heimsuchung“ erfindet das Rad wahrlich nicht neu. Zeitgleich stehenbleibende Uhren, quietschende Türen, plötzlich auftauchende Erscheinungen – so ziemlich alles in diesem Film dürfte dem Genrefan bekannt vorkommen. Und doch ist „Conjuring“ so atmosphärisch und effektiv inszeniert, dass es nahezu unmöglich ist, sich nicht zu gruseln (oder zumindest regelmäßig zusammenzuzucken).

Auch wenn mir der ebenfalls von James Wan inszenierte „Insidious“ einen Tick besser gefallen hat: Für Gruselfans ist „Conjuring“ definitiv ein Pflichtfilm!

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From Dusk Till Dawn: Die Serie

Ich habe den kostenlosen Probemonat bei Netflix genutzt, um mir „From Dusk Till Dawn: Die Serie“ anzuschauen. Schließlich ist Robert Rodriguez‘ Horrorkomödie aus dem Jahr 1996 einer meiner Lieblingsfilme. Die Serie kann hier erwartungsgemäß nicht mithalten. Stellt euch einfach den Film fünf Mal so lang, aber nur halb so cool vor. Und erweitert um zusätzliche Handlungsstränge, die interessant aufgebaut, aber enttäuschend bis gar nicht aufgelöst werden. Dann habt ihr eine ungefähre Vorstellung von der ersten Staffel dieser Serie.

Schlecht ist das Ergebnis zwar nicht (abgesehen von der wirklich miserablen Synchronisation), doch wer bislang kein Fan von „From Dusk Till Dawn“ war, der wird es auch durch die Serie nicht werden.

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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