Kurz zusammengefasst
Sympathisches Moppelchen Larry (Kevin James) heiratet seinen besten Freund Chuck (Adam Sandler) um seine Pensionsansprüche nicht zu verlieren. Die Stadt wittert Betrug und setzt den durchgeknallten Prüfer Fitzer (Steve Buscemi) auf die beiden an. Hilfe suchen Chuck und Larry ausgerechnet bei der attraktiven Anwältin Alex (Jessica Biel), in die sich Frauenheld Chuck schon bald verguckt…
Meine Meinung in aller Kürze
Ein sympathisches Schwulenpärchen wider Willen, absurde Situationen, tolle Nebendarsteller (Ving Rhames spielt zum Niederknien) und eine Jessica Biel, die so attraktiv ist wie nie zuvor – mehr braucht es nicht für einen spaßigen Abend. Auch wenn einige Gags nicht zünden, sich der Humor manchmal unterhalb der Schmerzgrenze befindet und man aus dem Thema sicherlich noch viel mehr hätte machen können, weiß der Film größtenteils sehr gut zu unterhalten. Feingeister sollten „Chuck und Larry“ jedoch lieber fern bleiben: Auch wenn ab und zu durchaus Kritik an der Bürokratie und der Intoleranz gegenüber Homosexuellen durchsickert, liegt das Hauptaugenmerk jederzeit auf dem Klamauk.
Einen Extrapunkt gibt es für Jessica Biels Hintern, der alleine das Eintrittsgeld wert war… 😉
Wertung: 7/10
Nach dem technischen Desaster der letzten Tage, das bestätigt hat, dass regelmäßige Backups eine feine Sache sind, gilt es nun, sich wieder dem Ernst des Lebens zu widmen. Und was spiegelt den Ernst des Lebens besser wider, als ein Film, der vom Ficken (=> von der körperlichen Liebe zwischen Mann und Frau) handelt.
Bereits die ersten Minuten machen deutlich, aus welcher Richtung der Wind weht. Hier wird nicht um den heißen Brei herumgeredet, die Dinge werden beim Namen genannt. Es geht um Titten (=> Brüste), Muschis (=> Vaginas), Schwänze (=> Penisse) und natürlich ums Ficken (=> den Beischlaf ausüben). Wer sich jetzt schockiert über meine Ausdrucksweise beschweren möchte: Ich zitiere lediglich den O-Ton des Films.
Mein Fazit
Ich bin ein Mann. Man merkt es mir ob meiner Abneigung gegen Fußball und meinem Desinteresse für Autos vielleicht nicht immer an, aber ich bin ein Mann. Ich bin ein Mann, der Frauen mag. Ich bin ein Mann, der Horrorfilme mag. Ich bin ein Mann, der Frauen in Horrorfilmen mag. Ich bin ein Mann, der Frauen in Horrorfilmen mag und ein Faible für B-Movies hat. Müsste ich „Resident Evil: Extinction“ eigentlich lieben? Ja, müsste ich. Müsste.
Der Film bietet gerade mal zwei sehenswerte Momente: Den gelungenen Anfang, in dem die Erinnerungen eines Alice-Klons getestet werden, und den Angriff der Zombies auf den Treck. Ansonsten besteht der Film aus einer belanglosen Story, belanglosen Dialogen, belanglosen Schockeffekten und belanglosen Actionszenen. Vorallem die Dialoge und die Schockeffekte scheinen sich in ihrer Belanglosigkeit übertreffen zu wollen. Wo ich gerade bei belanglosen Dingen bin: Belanglos sind auch die Charaktere und deren Beziehungen zueinander. Egal ob bereits bekannt oder neu eingeführt, Interesse für das Schicksal der Figuren wollte bei mir zu keiner Minute aufkommen. Wie gesagt: Belanglos.
Mein Fazit