Seit seine Ex-Frau ihn verlassen hat, igelt Carl Allen (Jim Carrey) sich in seiner Wohnung ein und lässt das Leben an sich vorbeiziehen. Um nicht auch noch seinen besten Freund Peter (Bradley Cooper) zu vergraulen, nimmt Carl an einem Seminar teil, das ihn zurück ins Leben führen soll. Ab sofort muss er zu jeder sich ihm bietenden Gelegenheit „Ja“ sagen, was ihm die chaotischsten Situationen beschert …
Meine Meinung
Zu sagen, dass diese Komödie nicht originell ist, wäre noch geschmeichelt. Aber das macht nichts, denn dank teils absurd-witziger Ideen und gut aufgelegter Darsteller wird „Der Ja-Sager“ trotz der von Anfang bis Ende vorhersehbaren Geschichte nie langweilig. Während Jim Carrey wie in besten „Der Dummschwätzer“-Zeiten über die Leinwand blödelt, überzeugt vor allem Zooey Deschanel als schrullige und absolut liebenswerte Love Interest. Sehr schön, dass die Chemie zwischen ihr und Carrey nicht nur in den lustigen, sondern auch in den ruhigen Momenten stimmt.
Mein Fazit
Nette Komödie für zwischendurch nach allzu bekanntem Muster, die mit zwei sympathischen Hauptdarstellern punkten kann. Kein Hit, aber genau das Richtige für einen anspruchslos-unterhaltsamen Filmabend.
Meine Wertung: 6/10
Al Pacino. Robert De Niro. Namen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Oder sagen wir lieber: Namen, die einem vor einigen Jahren das Wasser um Mund zusammenlaufen ließen. Schaut man sich die letzten Projekte der beiden einstigen Leinwandgötter an, scheint ihre große Ära vorbei zu sein. Ob ein gemeinsamer Auftritt Erinnerungen an ihre glorreiche Vergangenheit weckt?
Eine Mischung aus Thriller und Drama über Polizisten, die einen Serienkiller jagen, der aus den eigenen Reihen zu kommen scheint, nur Kriminelle tötet und dadurch bei der Bevölkerung nicht ausschließlich auf Ablehnung stößt. Ein Film über Polizisten, die seit Jahren befreundet sind und dennoch gegeneinander ermitteln müssen. Freundschaft, Vertrauen, Loyalität, Moral – es hätte alles so schön werden können. Doch Regisseur
Offensichtlich haben das auch Al Pacino und Robert De Niro gemerkt. Anders lässt sich ihr Auftritt nämlich schon fast nicht mehr erklären. Demotiviert wirkend schleppen sie sich durch’s Bild, blicken müde in die Kamera und erwecken den Anschein, als hätten sie diesen Film nur gedreht, um die Rentenkasse ein wenig zu füllen. In seltenen Momenten blitz zwar ein wenig Schauspielkunst auf, aber von zwei Darstellern dieses Kalibers hätte man wesentlich mehr erwarten dürfen. Immerhin kommen die soliden (und durchaus prominenten) Nebendarsteller
Mit einem Kinomarathon von fünf Filmen habe ich mein Kinojahr 2008 gestern offiziell beendet. Wäre doch gelacht, wenn ich vor dem großen Jahresrückblick nicht noch ein paar Reviews unter’s Volk gestreut bekäme. Auf geht’s zum Endspurt …
Doch selbst wenn man Jackson kurz ausblendet, bietet der Film genug, um 110 Minuten lang anständig zu unterhalten. Psychoterror durch Nachbarn ist ein immer gern gesehenes Thema, vor allem, wenn der Terrorisierende ein Polizist ist. Lisas Vater bringt es in einem Krisengespräch äußerst treffend auf den Punkt, wenn er sagt, dass Abel den Vorteil der Farbe auf seiner Seite habe und diese Farbe „blau“ sei. Zum Glück nutzt Regisseur
Mein Fazit