Zweiter „The Amazing Spider-Man“-Trailer auf deutsch erschienen

Das ging fix: Schneller als von mir erwartet bzw. erhofft, wurde der zweite Trailer zum Spider-Man-Reboot nun auch auf deutsch veröffentlicht. Ich gebe zu, dass ich dem Reboot bis heute eher skeptisch gegenüber stand, doch der neue Trailer hat mein Interesse definitiv geweckt. Zumal das Reboot um einiges düsterer auszufallen scheint als die Raimi-Trilogie (welche ich nichtsdestoweniger liebe) …

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Die New Kids sind wieder da – und kämpfen gegen Zombies

Wer meine „New Kids Turbo“-Review gelesen hat, weiß, dass ich mich, vorsichtig formuliert, nicht zu den Fans dieser (angeblichen) Kultfiguren zähle. Und ich hatte mir nach dem ersten Kinoabenteuer fest vorgenommen, jeden weiteren Film zu boykottieren. Dieses Versprechen mir selbst gegenüber muss ich nach Sichtung des ersten Trailers zu „New Kids Nitro“ leider brechen, denn das Gezeigte sieht so plemplem aus, dass ich neugierig geworden bin. Ich schäme mich für mich selbst …

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Review-Häppchen für zwischendurch: “Apollo 18”

“Apollo 18” stellt den Versuch dar, den Doku-Horrorfilm ins Science-Fiction-Genre zu überführen. Und scheitert trotz seiner im Ansatz durchaus interessanten Geschichte kläglich.

Dass das Schicksal der Protagonisten von Beginn an feststeht, ist dem Film nicht anzulasten. Dies liegt letztlich im Genre begründet. Dass einem das Schicksal der drei Astronauten, die während ihrer Mondmission mit mehr oder weniger unerwarteten Geschehnissen konfrontiert werden, am Allerwertesten vorbeigeht, IST dem Film anzulasten.

Die Figuren sind so oberflächlich und uninteressant gezeichnet, dass die 80 Minuten dieser Pseudo-Doku zur Geduldsprobe werden. Und als wären uninteressante Charaktere und die daraus resultierende Langeweile nicht schon schlimm genug, wird der Film in so unscharfen und verwackelten Bildern erzählt, dass sich das Geschehen auf der Leinwand nur noch erahnen lässt. Was authentisch wirken und Atmosphäre erzeugen soll, nervt bereits nach kurzer Zeit und sorgt dafür, dass “Apollo 18” nicht nur zur Geduldsprobe, sondern zur Qual wird, die in einem erstaunlich unspektakulären Finale mündet. Die wenigen gelungenen Schreckmomente halten zwar irgendwie wach, können diesen Weltraumspaziergang aber nicht vor dem Absturz retten …

Meine Wertung: 3/10

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„Underworld Awakening“-Trailer auf Deutsch erschienen

Vampire, Werwölfe und tragische Liebesbeziehungen – wer dabei sofort an Stephenie Meyers Bis(s)-Reihe denkt, darf kommentarlos weiterziehen. Alle anderen, also alle mit gutem Geschmack, dürfen sich nun auf den deutschen Trailer zu „Underworld Awakening“, dem vierten Teil der düsteren Action-Horror-Reihe freuen. Viel Spaß!

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Piranha 3DD – der Unsinn naht mit großen Zähnen. Und Brüsten.

Bereits „Piranha 3D“ war hanebüchener, aber schwer unterhaltsamer Blödsinn. Und beim zweiten Teil scheinen die Macher noch eine Schippe Absurdität draufzulegen. Was mich als Fan hanebüchener, aber schwer unterhaltsamer Absurditäten natürlich freut. Piranhas, große Brüste, David Hasselhoff und Ving Rhames mit Gewehren als Beinprothesen – mehr kann man von solch einer Fortsetzung wirklich nicht erwarten!

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Im Kino gesehen: Contagion

Für gleich zwei Filme hat es mich letzten Freitag ins CinemaxX getrieben. Und wie es der Zufall will, habe ich derzeit sogar die Zeit, beiden Filmen eine Review zu widmen. Die gestrige Review zum 2011er “Fright Night” war der erste Streich. Und der zweite folgt sogleich …

Worum geht’s

Geschäftsfrau Beth Emhoff (Gwyneth Paltrow) kehrt mit einer erkältungsähnlichen Erkrankung von einer Dienstreise zurück. Während Beths Ehemann Mitch (Matt Damon) verschont bleibt, steckt sich ihr Sohn an. Wenige Tage später sind Mutter und Sohn tot. Rasend schnell greift die Krankheit auf verschiedenen Teilen der Welt um sich. Während der Blogger und selbsternannte Enthüllungsjournalist Alan Krumwiede (Jude Law) vermeintliche Fakten sammelt, arbeitet die CDC unter der Leitung von Dr. Ellis Cheever (Laurence Fishburne) daran, die Quelle der Krankheit und ein Heilmittel zu finden …

Meine Meinung

Matt Damon, Gwyneth Paltrow, Laurence Fishburne, Jude Law, Kate Winslet – nein, an prominenten Darstellern mangelt es Regisseur Steven Soderbergh wahrlich nicht. Und wenn es eines gibt, was man über “Contagion” sagen kann, dann, dass der Film bis in die kleinste Nebenrolle außerordentlich gut besetzt ist und die Darsteller ihre Figuren authentisch mit Leben füllen.

Authentisch sind auch die Geschichte und die Inszenierung des Films. Jedenfalls so weit man dies als Außenstehender beurteilen kann. Ruhig und ohne sich der Effekthascherei hinzugeben, vereint Soderbergh diverse Handlungsstränge und Schicksale zu einem großen Ganzen. Und genau in dieser Inszenierung liegt der Knackpunkt des Films, der über Gefallen und Nichtgefallen entscheidet. “Contagion” wirkt aufgrund seiner ruhigen und distanzierten Art zuweilen eher wie eine Dokumentation im Spielfilmgewand. Für einen Thriller fehlt der Geschichte die nötige Spannung, für ein Drama gehen einem die Figuren nicht nahe genug. Was freilich nicht bedeutet, dass der Film langweilig ist. Die Geschichte und die Figuren bleiben durchaus stets interessant. Sie haben es jedoch nicht geschafft, mich richtig zu packen und mitfiebern zu lassen.

Mein Fazit

Gut gespielter, äußerst ruhig inszenierter Seuchenfilm, dessen Genre sich nicht eindeutig bestimmen lässt. Wer einen zweiten “Outbreak” erwartet, könnte eventuell enttäuscht werden.

Meine Wertung: 6/10

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Im Kino gesehen: Fright Night (2011)

Die Geschichte moderner Remakes ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Oft haftet ihnen der Ruf an, pure Geldschneiderei, eine Misshandlung des Originals oder im günstigsten Fall einfach nur unnötig zu sein. Dass es sich zum Beispiel auch bei 80er-Jahre-Klassikern wie David Cronenbergs “Die Fliege” oder John Carpenters “Das Ding aus einer anderen Welt” lediglich um Remakes handelt, wird dabei gerne vergessen oder unter den Tisch gekehrt. Wie so oft gilt: Es gibt gute und schlechte Filme, fähige und unfähige Regisseure – und Geschichten, die durch mehrfache Erzählung gewinnen und verlieren. Ob die 2011er-Version von “Fright Night” zu den Gewinnern oder zu den Verlierern gehört, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest …

Worum geht’s

Charmant und gutaussehend, so präsentiert sich der neue Nachbar Jerry (Colin Farrell) dem jungen Charley Brewster (Anton Yelchin) und dessen Mutter Jane (Toni Collette). Nur Charleys Freund Ed (Christopher Mintz-Plasse) ahnt, dass Jerrys Freundlichkeit lediglich Fassade ist. Als Ed eines Morgens nicht in der Schule erscheint, beginnt Charley zu recherchieren und muss erkennen, dass es sich bei Jerry um einen Vampir handelt. Und dass Jerry Mitwisser nicht toleriert …

Meine Meinung

Das Original “Fright Night – Die rabenschwarze Nacht” aus dem Jahr 1985 ist einer jener Filme, die ich als Jugendlicher geliebt habe, die mir auch heute noch unglaublich Spaß machen, die aber dennoch inzwischen ein wenig angestaubt wirken. Die 2011er-Version wirkt da natürlich um einiges frischer und unheimlicher. Und bringt neben der modernen Inszenierung zum Glück auch inhaltlich genug eigene Ideen mit ein, um dem Original erfolgreich die Stirn zu bieten. Dass Tom Holland, Regisseur des Originals, sich am Drehbuch des Remakes beteiligt hat, dürfte als großer Gewinn zu werten sein.

Auch auf Seiten der Darsteller gibt es keinen Grund zur Klage. Colin Farrell erreicht zwar niemals die erotische Ausstrahlung eines Chris Sarandon (der in einem gelungenen Gastauftritt zu sehen ist), punktet dafür aber mit einer gesunden Portion Coolness und kommt zudem um einiges finsterer daher als der 85er-Jerry. Während Anton Yelchin den jugendlichen Helden wider Willen gewohnt sympathisch spielt, überzeugt David Tennant als Vampirjäger Peter Vincent mit versoffen-coolen Sprüchen. Lediglich Christopher Mintz-Plasse übertreibt es bei seiner Darstellung ein wenig, bleibt aber vom Nervfaktor weiter hinter Stephen Geoffreys’ 85er-Ed zurück.

Wo viel Licht, da auch viel Schatten. Und dieses Sprichwort ist hier wörtlich zu nehmen. Der Film ist stellenweise so dunkel, dass sich nur erahnen lässt, was gerade auf der Leinwand geschieht. Meiner Vermutung nach ist dies der 3D-Technik geschuldet, die hier mal wieder völlig verschenkt wird und auf die gut hätte verzichtet werden können. Einen Vorteil hat die Finsternis jedoch: Die teils unterirdischen CGI-Effekte kommen dadurch weniger negativ zur Geltung. Besonders Jerrys Vampirgestalt regt mehr zum Kopfschütteln als zum Gruseln an, was den Spaß insgesamt aber zum Glück nur geringfügig trübt.

Mein Fazit

Gelungenes Remake mit guten Darstellern und witzig-düsterer Atmosphäre, aber teils arg künstlichen Effekten und unnötigem 3D-Ballast. Steht insgesamt auf einer Stufe mit dem Original.

Meine Wertung: 7/10

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Im Kino gesehen: “Colombiana”

Sich über das Gesetz hinwegzusetzen, um nach einem Verbrechen blutige Rache zu nehmen, mag politisch nicht korrekt sein, ist aber ein im Kino immer gern gesehenes Thema. Wenn dieses Thema dann noch mit einer, vorsichtig formuliert, verdammt attraktiven Hauptdarstellerin umgesetzt wird, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Oder?

Worum geht’s

Im Alter von 9 Jahren muss Cataleya (Amandla Stenberg) miterleben, wie ihre Eltern auf Befehl des Gangsterbosses Don Luis (Beto Benites) ermordet werden. Cataleya kann nach Amerika fliehen und wird dort von dem Auftragskiller Emilio (Cliff Curtis) aufgenommen. 15 Jahre später hat dieser all sein Wissen an Cataleya (Zoe Saldana) weitergegeben. Der Rachefeldzug beginnt …

Meine Meinung

Das Wichtigste zuerst: Zoe Saldana ist heiß! Verdammt heiß! Und Regisseur Olivier Megaton weiß die Vorzüge seiner Hauptdarstellerin jederzeit in Szene zu setzen. Sei es in hautenger Catsuit, in hautenger Jeans oder gleich nur in Unterwäsche, Zoe Saldana ist immer für einen Blick gut. Dass sie nicht nur attraktiv, sondern auch eine gute Darstellerin ist, kommt hingegen weniger oft zur Geltung. Zu selten sind die Szenen, die Zoe Saldana genügend Spielraum lassen, um ihre Figur mit Leben zu füllen. Olivier Megaton, der bereits “Transporter 3” zu einem mittelmäßigen Film verkommen ließ, setzt eher auf die Action als auf seine Charaktere.

Leider weiß auch diese nicht zu überzeugen. Zu unspektakulär sind die Szenen, als dass sie länger in Erinnerung bleiben würden. Einzig der finale Zweikampf gegen des Bosses Handlanger Marco (Jordi Mollà spielt hier seine Rolle aus “Bad Boys 2” einfach weiter) ist prinzipiell packend inszeniert. Aber leider auch so hektisch geschnitten, dass einem die Lust am Zuschauen vergeht.

Der vernachlässigbare Handlungsstrang um Cataleyas Liebschaft mit dem von Michael Vartan gespielten Danny soll der Figur der eiskalten Killerin vermutlich Tiefe verleihen, wirkt letztlich jedoch unnötig und verschenkt. Beinahe so, als sei Michael Vartans Rolle nur angelegt worden, um eine (angedeutete) Sexszene mit Zoe Saldana zeigen zu können. Ein Schelm, wer Primitives dabei denkt.

Mein Fazit

Solide Racheaction mit attraktiver Hauptdarstellerin. Nicht mehr. Nicht weniger. Mehr gibt es zu diesem Film wahrlich nicht zu sagen.

Meine Wertung: 6/10 (enthält 1 Bonuspunkt für Zoe Saldana)

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Im Kino gesehen: Green Lantern

Grüne Superhelden haben’s schwer beim Publikum. Weder der unglaubliche Hulk noch die grüne Hornisse konnten an der Kinokasse erfolgreich punkten. Und ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass es Ryan Reynolds als Green Lantern ähnlich ergehen wird.

Leider wäre es zu einfach, dies allein auf die Tatsache zu schieben, dass Green Lantern bei uns in Deutschland weitestgehend unbekannt ist. Schließlich hatte auch der weitaus erfolgreichere Blech-Superheld Iron Man mit diesem Problem zu kämpfen.

Auch der Hauptdarsteller ist nicht das Problem. Ryan Reynolds ist sympathisch wie immer und spielt den an sich selbst zweifelnden Superhelden mit der nötigen Mischung aus Ironie und Ernsthaftigkeit. Und ja, ich würde mich freuen, Reynolds ein weiteres Mal im grünen Anzug sehen zu dürfen.

Die Effekte dürfen ebenfalls als gelungen bezeichnet werden – was bei einem Film mit einem Budget von 200 Millionen Dollar aber auch zu erwarten war und daher eigentlich (und uneigentlich) keiner besonderen Erwähnung bedarf.

Dass “Green Lantern” letztlich nicht überzeugt, liegt an der oberflächlichen Geschichte und der unspektakulären Action. Ryan Reynolds Wandlung vom unsicheren Piloten Hal Jordan zum über sich hinaus wachsenden Superhelden Green Lantern wird ebenso wie das Training auf dem Planeten Oa viel zu kurz und dadurch unglaubwürdig abgespeist. Stattdessen wird viel Zeit in eine unnötige Liebesgeschichte investiert, die für die eigentliche Geschichte ohne große Bedeutung ist. Dass die Erde kurz vor der Vernichtung steht, geht im seichten Liebeswirrwarr beinahe unter. Von Dramatik oder gar Endzeitstimmung fehlt jede Spur, was der Spannungskurve, vorsichtig formuliert, nicht zu Gute kommt.

Was bleibt, ist eine durchaus unterhaltsame, aber leider auch ziemlich unspektakuläre Comicverfilmung, dessen im Abspann angedeutete Fortsetzung ziemlich zulegen muss, um das Publikum doch noch von dem grünen Superhelden zu überzeugen.

Meine Wertung: 6/10

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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