Gibt es wirklich Menschen, die solch dermaßen übertriebene Action interessant finden? Das sieht ja noch schlimmer als im direkten Vorgänger aus – und der war schon nicht mehr hart an der Grenze, sondern deutlich darüber …
Tobe Hoopers „Poltergeist“ war mein erster Gruselfilm.
Tobe Hoopers „Poltergeist“ hat mich zum Fan des Horrorgenres werden lassen.
Tobe Hoopers „Poltergeist“ ist nach wie vor einer der unheimlichsten und atmosphärischsten Gruselfilme aller Zeiten.
Bin ich beim Remake trotz Regisseur Gil Kenan, Produzent Sam Raimi und Hauptdarsteller Sam Rockwell skeptisch? Mehr als das!
Und dennoch freue ich mich darauf. Zumal der frisch erschienene Trailer einen hervorragenden Eindruck hinterlässt! Nur auf 3D hätte gerne verzichtet werden dürfen …
Wer kennt sie nicht, die Filme, die man alleine deshalb sehen möchte, weil Jude Law darin mitspielt. Was, euch fällt keiner ein? Nun, mir ehrlich gesagt auch nicht. Und daran wird auch das wirr erzählte U-Boot-Abenteuerdrama Black Sea, in dem sich eine zusammengewürfelte U-Boot-Crew auf eine gefährliche Schatzsuche begibt, nichts ändern. Ganz abgesehen davon, dass ausnahmslos alle Figuren so unsympathisch sind, dass ich denen nicht mal das Leben eines Kanarienvogels, geschweige denn mein eigenes, anvertrauen würde, handeln sie auch noch völlig ohne Sinn und Verstand, bedienen dafür aber, so wie der gesamte Film, jedes noch so schlechte Seemannsklischee.
Wirklich schade, dass der Klabautermann die Macher des Films nicht vor dem Dreh gewarnt hat. Uns wäre viel erspart geblieben …
Wer nichts erwartet, wird auch nicht enttäuscht. Und manchmal sogar positiv überrascht. Ganz im Ernst: So abgrundtief schlecht, wie der Teenager-Grusler Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel gemacht wird, ist er nicht. Zugegeben, die Geschichte rund um ein paar Jugendliche, die sich durch den unbedachten Einsatz eines Hexenbretts ins Verderben stürzen, ist ideenlos. Unspektakulär. Vorhersehbar. Und in der Summe absolut belanglos. Aber nicht abgrundtief schlecht. Dafür ist der Film dann doch zu kurzweilig inszeniert und dank guter Kameraarbeit in seinen besten Momenten sogar fast so etwas wie atmosphärisch.
Nein, da habe ich wirklich schon schlechtere Filme gesehen. Deutlich schlechtere Filme …
Cool. Cooler. Keanu Reeves. Dieser verzieht als ehemaliger Profikiller John Wick keine Miene, während er sich gnadenlos an den Mördern des wohl süßesten Hundes der Welt rächt. Während das intellektuelle Publikum sich fragt, ob zwischen den endlosen Schießereien und Prügeleien auch noch mal eine Geschichte erzählt wird, freuen sich Actionfans über die so ruhige wie übersichtliche Kameraführung, die perfekt choreografierten Actionszenen, die trockenen Dialoge und die lässige Musik. Und fragen sich insgeheim, welches Gras die FSK wohl geraucht haben mag, als sie diesem Film eine 16er-Freigabe gegeben hat.
Anders formuliert: Ich hatte Spaß! So viel wie seit langem nicht mehr!
Das war es also. Aus. Schluss. Vorbei. Und ich möchte aus tiefstem Herzen hinzufügen: Endlich. Und hoffentlich für immer! Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere vereint zum Abschluss der Trilogie noch mal all das, was ich schon an den ersten beiden Filmen nicht mochte: Oberflächliche und uninteressante Figuren. Inhaltliche sowie emotionale Leere. Aufgesetzt wirkender Humor. Insbesondere in HFR extrem künstlich aussehende CGI-Figuren und -Landschaften. Und nicht zuletzt extrem übertriebene und an den Haaren herbeigezogene Actionszenen, in denen ein Legolas schon mal über abstürzende Steine hüpft, als wäre er Super Mario.
Das einzig Gute an diesem Film ist, dass Peter Jackson sich nun endlich einem anderen Thema widmen darf. Und das kann ihm und uns nur gut tun.
Wenn eine eher mäßig originelle Geschichte von einem vornehmlich fürs TV arbeitenden Regisseur inszeniert wird, wie viel kann ein durchaus guter Darsteller wie Idris Elba dann noch retten? Nicht viel, wie Keine gute Tat beweist. Nicht, dass der Thriller rund um einen frisch ausgebrochenen und extrem gewalttätigen Psychopathen, der eine scheinbar Unbeteiligte und deren Kinder terrorisiert, grauenhaft schlecht wäre. Er ist nur absolut frei von Spannung, Überraschungen oder Höhepunkten. Und somit optimal geeignet für eine öffentlich-rechtliche TV-Ausstrahlung um 20:15 Uhr, wenn es mal wieder keinen „Tatort“ zum senden gibt. Für die große Leinwand hingegen ist dieser Film ein paar Nummern zu klein.
Ich kann Regisseur Olivier Megaton nur gratulieren: Er hat es tatsächlich geschafft, den enttäuschenden Vorgänger zu übertreffen. Und das in jeglicher Hinsicht. Die Story von 96 Hours – Taken 3 ist noch unglaubwürdiger, Liam Neeson wird noch älter und lustloser in Szene gesetzt und die Actionszenen sind noch schneller geschnitten, so dass sie nur noch mit viel gutem Willen als solche zu erkennen sind. Meistens wirken sie eher wie ein zu schnell abgespulter Diavortrag. Und die Älteren unter uns wissen: Diavorträge waren schon in den Achtzigern stinklangweilig.
„Alles endet hier“ steht auf dem Plakat. Wollen wir hoffen, dass sich die Beteiligten daran halten.
Nach Jurassic Park und Star Wars folgt nun also der Terminator. Und so langsam frage ich mich, in welchem Jahrzehnt ich eigentlich lebe. Auf jeden Fall fühle ich mich gerade extrem jung und an meine Filmanfänge erinnert – ein schönes Gefühl!
Und ja, auch der Trailer zu „Terminator 5: Genisys“ gefällt mir ausgesprochen gut. Ich hoffe nur, dass sich die Macher bei den bislang stattgefundenen Zeitreisen und den daraus entstandenen Zeitebenen nicht vollends verzettelt haben …
Durch Chemieabfälle zombifizierte Biber, Zombiber halt, fallen über sechs so attraktive (die Mädels) wie nervige (die Jungs) College-Studenten her, die eigentlich nur ein Wochenende voller Sex und Alkohol in einer abgelegenen Waldhütte genießen wollen. Das klingt blöd und ist letztlich sogar noch viel blöder, gleichzeitig aber auch unheimlich unterhaltsam, da sich der handwerklich solide inszenierte, erfreulich blutige und zuweilen recht schwarzhumorige Film zu keiner Sekunde auch nur ansatzweise ernst nimmt. Hinzu kommt, dass es sich bei den Bibern nicht um schlechte Computereffekte, sondern um deutlich als solche zu erkennende Puppen handelt, die in ihren besten Momenten an die guten alten Critters erinnern. Äußerst charmant!
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