Durch den Verzehr verseuchter Hähnchen-Nuggets verwandeln sich die Kinder einer kleinen Grundschule in mörderische Zombies. Während die kleinen Racker auf dem Schulhof ihrem Bewegungsdrang und ihrer Lust nach frischem Fleisch nachgehen, verbarrikadieren sich die wenigen überlebenden Lehrer (u.a. Elijah Wood, Rainn Wilson und Leigh Whannell) in den endlich mal stillen Klassenzimmern. Doch auf Dauer können auch diese keinen Schutz vor den äußerst aktiven Kindern bieten …
Machen wir es kurz: „Cooties“ beginnt witzig. Sehr witzig. Die skurrilen Lehrer sind herrlich überzeichnet, die Dialoge irgendwas zwischen amüsant und total gaga, und wenn die Kinder erst mal loslegen, kommen auch ein wenig Spannung und Blut ins Spiel. Leider jedoch wirklich nur ein wenig. Insgesamt bleibt „Cooties“ erstaunlich harm- und zahnlos und schöpft seine zweifellos vorhandenen Möglichkeiten nur in den seltensten Fällen aus. Spätestens wenn dem Film dann mit zunehmender Laufzeit auch noch die Ideen ausgehen und man als Zuschauer vom abrupten Ende überrascht wird, weiß man trotz der unterhaltsamen ersten Hälfte und einem durchaus sympathischen Gesamteindruck nicht mehr so recht, was man von dem Film denn nun halten soll. Zumindest ging es mir so.
Meine Wertung: 5/10
Neben „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ gibt bzw. gab es dieses Jahr nur wenige Filme, auf die ich mich wirklich freue bzw. gefreut habe. Die weihnachtliche Horrorkomödie „Krampus“ war einer davon. War, weil der Film seit gestern in unseren Kinos läuft, ich die Chance auf einen vorzeitigen Feierabend genutzt und ihn gestern auch gleich geschaut habe. Und auch wenn „Krampus“ nicht vollends überzeugt, bin ich doch ziemlich begeistert …
Meine Meinung
Optisch konnte „Krampus“ mich also fast vollends überzeugen. Inhaltlich und atmosphärisch sieht’s leider nicht ganz so rosig aus. Zum einen dauert es trotz eines schnellen Einstiegs recht lange, bis das Geschehen richtig Fahrt aufnimmt. Und zum anderen scheint sich das Team rund um Regisseur Michael Dougherty („Trick ‚r Treat – Die Nacht der Schrecken“ – auch sehr sehenswert!) nicht sicher gewesen zu sein, was es nun eigentlich im Sinn hatte: Eine gruselige Weihnachtskomödie oder einen weihnachtlichen Horrorfilm. Dementsprechend wirkt der Film zeitweise etwas unausgegoren. Auf der einen Seite nicht lustig genug für eine Komödie, auf der anderen Seite nicht gruselig genug für einen Horrorfilm. Insbesondere das Ende hinterließ bei mir einen faden Beigeschmack, da es zur restlichen Stimmung des Films nicht so recht passen will.
Gut, eigentlich wollte ich von meinen derzeit offenen Jason-Blum-Filmen zuerst „The Lords of Salem“, dann „Dark Skies“ und zu guter Letzt „Oculus“ schauen, doch wenn mir Koch Media schon ein Rezensionsexemplar von „Jessabelle – Die Vorsehung“ schickt, genießt dieser natürlich Priorität. Außerdem ist der Film gerade erst erschienen, was mir wiederum die Möglichkeit gibt, euch nach langer Zeit endlich mal wieder eine halbwegs aktuelle Review zu bieten. Also, los geht’s!
Meine Meinung
Auf Seiten der Darsteller bleibt am ehesten Sarah Snook in Erinnerung, die mir in dem faszinierenden Zeitreisethriller „Predestination“ (Noch nicht gesehen? Nachholen! Jetzt!) zwar deutlich besser gefallen hat, aber auch hier eine grundsolide Leistung abliefert. Auch wenn ihr Schmollmund auf mich zeitweise etwas aufgesetzt und dadurch unpassend wirkte.
Morgen startet die Comic-Verfilmung „Ant-Man“ in unseren Kinos und beendet damit die zweite Phase des Marvel Cinematic Universe, kurz MCU. Dass statt der Avengers ausgerechnet der eher unbekannte Ant-Man als Abschluss gewählt wurde, erscheint auf den ersten Blick merkwürdig, erweist sich im Nachhinein jedoch als richtige Entscheidung. Denn während „Avengers: Age of Ultron“ eine eher uninspirierte, wenngleich sehr unterhaltsame Fortsetzung ist, bringt „Ant-Man“ noch mal frischen Schwung ins MCU.
Wolltet ihr schon immer mal als einziger Erwachsener mit zahlreichen Teenagerinnen im Kino sitzen und zweifelnde Blicke ernten? Dann empfehle ich euch aktuell die Highschool-Komödie „DUFF: Hast du keine, bist du Eine!“! In dieser erfährt die eigentlich selbstbewusste Bianca (Mae Whitman), dass sie als DUFF (Designated Ugly Fat Friend) ihrer zwei besten Freundinnen (Bianca A. Santos, Skyler Samuels) angesehen wird und es als solche ihre Aufgabe ist, potenzielle Interessenten mit Informationen über ihre attraktiven Freundinnen zu versorgen. Klar, dass Bianca sich das nicht gefallen lassen möchte.
Für immer jung zu sein. Diesen Wunsch können nur Menschen äußern, die sich keine Gedanken über die daraus entstehenden Konsequenzen gemacht haben. Adaline (so elegant wie attraktiv: Blake Lively) hingegen kennt die Konsequenzen genau. Seit einem schweren Autounfall im Jahr 1937 altert sie nicht mehr. Und lebt aus Angst vor Verlust und wissenschaftlicher Aufmerksamkeit stets allein. Alle 10 Jahre wechselt Adaline ihren Namen und ihren Wohnort, lediglich ihre inzwischen greise Tochter Flemming (Ellen Burstyn) kennt ihre Identität. Bis sich der charmante Ellis (Michiel Huisman) in Adaline verliebt und sie sich zu fragen beginnt, ob ihre selbst gewählte Isolation die richtige Art zu leben ist …