Auf der Suche nach dem perfekten Foto streift der aufstrebende Fotograf Leon (Bradley Cooper ) jede Nacht durch die Stadt. Bei einem seiner Ausflüge wird er zufällig Zeuge, wie eine junge Frau von einer Gruppe Männer belästigt wird. Zwar kann Leon dem Mädchen helfen, doch wird am nächsten Tag ihre Leiche gefunden. Leon beginnt zu recherchieren und kommt einem geheimnisvollen Serienkiller (Vinnie Jones) auf die Spur, der seine Opfer in der nächtlichen U-Bahn tötet – und das aus einem ganz bestimmten Grund …
Wow! Selten habe ich einen so grandios gefilmten Horrorfilm gesehen. Gefühlt jede zweite Kameraeinstellung schreit förmlich danach, als Foto ausgedruckt und an die Wand gehängt zu werden. Für das Massenpublikum ist „Midnight Meat Train“ aufgrund seiner extremen und absolut kompromisslosen Brutalität dennoch nicht geeignet – zumindest nicht in der ungeschnittenen Fassung, die es definitiv in sich hat. Wer sich auf diese Brutalität einlässt, wird mit einer spannenden Geschichte (die übrigens auf einer Kurzgeschichte von Clive Barker beruht), einer extrem düsteren Atmosphäre, grandioser Kameraarbeit und tollen Darstellern belohnt. Als Haar in der Suppe fallen mir höchstens ein oder zwei CGI-Momente ein, die im Gegensatz zu den tollen handgemachten Effekten dann doch arg künstlich aussehen.
Nichtsdestotrotz: Ich bin begeistert!
Meine Wertung: 9/10
Seit einem Jahr und zweieinhalb Monaten war ich nicht mehr im Kino. Bis heute. Denn seit heute läuft „Star Wars: Die letzten Jedi“ offiziell auf der großen Leinwand. Und wie es sich für einen alten „Star Wars“-Fan gehört, saß ich pünktlich zur Mitternachtsvorstellung im Kino. Inzwischen zeigt die Uhr 3:45 Uhr. Ich sitze wieder zu Hause und muss mich entscheiden, ob ich kurz zwei Stunden schlafen möchte oder stattdessen eine Review schreibe – und nach dieser direkt zur Arbeit gehe. Da ihr gerade diese Zeilen lest, ahnt ihr vielleicht bereits, wofür ich mich entschieden habe … 😉
Die junge Krankenschwester Kathy (Sharni Vinson) nimmt eine Stelle in einer Privatklinik an, die sich auf Komapatienten spezialisiert hat. Schnell wird Kathy klar, dass der leitende Arzt Dr. Roget (Charles Dance) die Abgeschiedenheit der Klinik nutzt, um unseriöse Experimente durchzuführen. Dabei schreckt er auch vor brutalen Methoden nicht zurück, wobei insbesondere der Körper des jungen Patrick (Jackson Gallagher) von Dr. Roget nicht geschont wird. Während Dr. Roget davon überzeugt ist, dass Patrick von den Experimenten nichts mitbekommt, erkennt Kathy Anzeichen dafür, dass Patrick bei vollem Bewusstsein ist. Und längst nicht so hilflos wie angenommen …
Seit er aus dem Gefängnis entlassen wurde, lebt der kriminelle Roman (Lee Pace) bei seinem Bruder Ryan (Michael Landes) und dessen Frau Jess (Sarah Michelle Gellar). Als die beiden Brüder nach einem schweren Autounfall zeitgleich ins Koma fallen, bricht Jess‘ Welt in sich zusammen. Dann erwacht Roman entgegen der ärztlichen Vorhersagen aus dem Koma – und behauptet, nicht Roman, sondern Ryan zu sein. Anfänglich glaubt Jess ihm kein Wort. Doch Roman weiß Dinge, die nur Ryan wissen kann …
So, es wird Zeit, auch hier im Blog kurz über die restlichen im #Horrorctober geschauten Filme zu schreiben. Falls ihr regelmäßig meine
Obwohl ich es selbstverständlich besser wusste, habe ich mir am Wochenende die Found-Footage-Parodie „Ghost Movie 2“ angeschaut. Zu meiner Verteidigung: Ich war gerade erst mehrere Tage krank und bin vermutlich noch immer nicht komplett zurechnungsfähig. Anders lässt es sich nicht rational erklären, wieso ich mir das angetan habe …
Wie ich vor ein paar Tagen bereits
Meine Meinung
Etwas enttäuschend fallen hingegen die CGI-Effekte aus. Insbesondere der verzauberte Brutus sieht arg künstlich aus und will auch gar nicht so recht in diesen Film passen, der ansonsten mit Computereffekten recht sparsam umgeht. Aber gut, irgendwas ist ja immer.
Fünf unsympathische Vollidioten möchten ein Wochenende im Wald verbringen, infizieren sich mit einem fleischfressenden Virus und benehmen sich so lange egoistisch und dämlich, bis das Blut auch aus der letzten Körperöffnung suppt.