#Horrorctober: Conjuring – Die Heimsuchung

Eine Familie zieht in ein einsam gelegenes Haus, wird von dämonischen Kräften terrorisiert und sucht Rat bei zwei Parapsychologen (Vera Farmiga, Patrick Wilson), die dem Spuk ein Ende bereiten sollen. Nein, „Conjuring – Die Heimsuchung“ erfindet das Rad wahrlich nicht neu. Zeitgleich stehenbleibende Uhren, quietschende Türen, plötzlich auftauchende Erscheinungen – so ziemlich alles in diesem Film dürfte dem Genrefan bekannt vorkommen. Und doch ist „Conjuring“ so atmosphärisch und effektiv inszeniert, dass es nahezu unmöglich ist, sich nicht zu gruseln (oder zumindest regelmäßig zusammenzuzucken).

Auch wenn mir der ebenfalls von James Wan inszenierte „Insidious“ einen Tick besser gefallen hat: Für Gruselfans ist „Conjuring“ definitiv ein Pflichtfilm!

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

From Dusk Till Dawn: Die Serie

Ich habe den kostenlosen Probemonat bei Netflix genutzt, um mir „From Dusk Till Dawn: Die Serie“ anzuschauen. Schließlich ist Robert Rodriguez‘ Horrorkomödie aus dem Jahr 1996 einer meiner Lieblingsfilme. Die Serie kann hier erwartungsgemäß nicht mithalten. Stellt euch einfach den Film fünf Mal so lang, aber nur halb so cool vor. Und erweitert um zusätzliche Handlungsstränge, die interessant aufgebaut, aber enttäuschend bis gar nicht aufgelöst werden. Dann habt ihr eine ungefähre Vorstellung von der ersten Staffel dieser Serie.

Schlecht ist das Ergebnis zwar nicht (abgesehen von der wirklich miserablen Synchronisation), doch wer bislang kein Fan von „From Dusk Till Dawn“ war, der wird es auch durch die Serie nicht werden.

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Ein kurzes Fazit zu … „Gone Girl – Das perfekte Opfer“

Nick (Ben Affleck) und Amy (Rosamund Pike) scheinen das perfekte Ehepaar zu sein. Doch als Nick an ihrem fünften Hochzeitstag nach Hause kommt, ist Amy verschwunden. Verschiedene Spuren im Haus deuten auf ein Verbrechen hin, die Polizei beginnt zu ermitteln. Während die Medien sich aufgrund Amys Berühmtheit auf die Story stürzen, verstrickt sich Nick im Zuge der polizeilichen Ermittlungen in Widersprüche. Schon bald vermuten Polizei und Öffentlichkeit, dass Nick seine Frau umgebracht hat …

David Finchers neuester Streich ist weitaus mehr als ein gewöhnlicher Thriller und funktioniert auf so vielen Ebenen, dass ich gar nicht weiß, wo ich beginnen soll. Und wie ich es beschreiben soll, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Also fasse ich mich kurz: Neben der spannenden Schnitzeljagd nach der Wahrheit bietet „Gone Girl“ ein Beziehungsdrama düsterster Art und eine Medien- und Gesellschaftskritik, die eindrucksvoll zeigt, wie manipulativ einerseits die Medien arbeiten, aber auch wie einfach wir als Publikum uns von den Medien manipulieren lassen. Veredelt wird der Film durch Finchers ruhige, aber niemals langatmige und durchweg spannende Inszenierung sowie die fantastischen Darsteller. Allen voran durch den stets unterschätzten Ben Affleck und die fantastische Rosamund Pike, die eindrucksvoll beweist, dass sie mehr ist als nur eine hübsche Nebendarstellerin.

Fesselnd inszeniert, beeindruckend gespielt und inhaltlich anspruchsvoll – oder anders formuliert: ein echter Pflichtfilm!

Meine Wertung: 9/10

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

#Horrorctober: Hold Your Breath

Wer an einem Friedhof vorbeifährt, sollte die Luft anhalten. Ansonsten kann es passieren, dass eine böse Seele eingeatmet wird. Ja, wer kennt diese Legende nicht. Vermutlich niemand. Weil sie totaler Blödsinn ist. Und damit perfekt zum Rest des Films passt. Das Trash-Studio The Asylum („Sharknado“) bleibt sich auch in seinem ersten Kinofilm „Hold Your Breath“ treu und ruiniert eine an sich nicht uninteressante Geschichte (hingerichteter Serienkiller hopst durch Teenagerkörper und mordet in diesen fleißig weiter) durch eine gewohnt dilettantische Inszenierung, abgrundtief schlechte Effekte und überforderte Darsteller.

Selbst die bezaubernde Katrina Bowden ging mir in diesem Film gehörig auf den Senkel. So etwas schafft nur The Asylum …

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Neuer Trailer: 3 Minutes

Was Veröffentlichungen angeht, legt die OFDb Filmworks derzeit ein gehöriges Tempo an den Tag. So erscheint im Januar bereits der nächste Thriller mit dem Titel „3 Minutes“. In diesem wird der Quizshow-Moderator Jack Tramell (James Parks) von einer Unbekannten (Caroline Goodall) festgehalten und gezwungen, ein Spiel nach den Regeln seiner eigenen Quizshow zu spielen. Allerdings geht es bei diesem Spiel um weit mehr als die typischen Preise …

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=xX_mQz8YgrQ]

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Sex Tape

Cameron Diaz. Nackt. Dafür geht Mann doch gerne ins Kino. Selbst dann, wenn der Rest nur Durchschnitt ist. Und das ist „Sex Tape“ von der ersten bis zur letzten Minute. Ja, die Chemie zwischen Cameron Diaz und Jason Segel stimmt. Und ja, es gibt ein paar lustige Szenen. Nur leider keine, die auch nur ansatzweise in Erinnerung bleibt. Denn trotz der schlüpfrig-heiklen (und derzeit höchst aktuellen) Thematik bleibt der Film letztlich viel zu brav und oberflächlich, um über die eigene Laufzeit hinaus zu beschäftigen.

Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Auf durchschnittlichem Sonntagnachmittag-Niveau.

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Dracula Untold

„Dracula Untold“. Oder wie ich den Film lieber nenne: „Das Vampir-Epos der vertanen Chancen“. Was hat dieser Film nicht alles zu bieten: Einen ausdrucksstarken Hauptdarsteller. Einen ambivalenten Helden. Eine interessante und zutiefst menschliche Geschichte. Optisch imposante Schlachtszenen. Und dann wird alles oberflächlich im Turbotempo abgespult, so dass sich all die positiven Grundlagen nicht entfalten können.

Versteht mich bitte nicht falsch: „Dracula Untold“ ist durchaus unterhaltsam. Aber auch nicht mehr. Wirklich schade: Mit mehr Tiefgang und zweieinhalb statt eineinhalb Stunden Laufzeit hätte aus dem Film ein echter Genreklassiker werden können.

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Hercules

Dwayne Johnson prügelt sich durchs antike Griechenland. Ende der Geschichte. Brett Ratners „Hercules“ ist definitiv nichts fürs Hirn, macht aber dank eines wie immer sympathischen Dwayne Johnson, flotter Inszenierung und einer netten Storywendung unheimlich viel Spaß. Nicht zuletzt, da Hercules hier keineswegs der strahlende Held ist, sondern ein Söldner, der lediglich vom (dezent übertriebenen) Ruf eines Helden lebt.

Wirklich schade, dass der Film trotz brutaler Schlachtszenen recht blutarm daherkommt und dadurch ein wenig wirkt, als hätten die Macher sich nicht getraut, ihren Helden von der Leine zu lassen …

Kommentieren | Permalink zum Beitrag

Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

1.244 Beiträge
1 Folgende(r)

Kategorien

Archiv

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner