Eine Familie zieht in ein einsam gelegenes Haus, wird von dämonischen Kräften terrorisiert und sucht Rat bei zwei Parapsychologen (Vera Farmiga, Patrick Wilson), die dem Spuk ein Ende bereiten sollen. Nein, „Conjuring – Die Heimsuchung“ erfindet das Rad wahrlich nicht neu. Zeitgleich stehenbleibende Uhren, quietschende Türen, plötzlich auftauchende Erscheinungen – so ziemlich alles in diesem Film dürfte dem Genrefan bekannt vorkommen. Und doch ist „Conjuring“ so atmosphärisch und effektiv inszeniert, dass es nahezu unmöglich ist, sich nicht zu gruseln (oder zumindest regelmäßig zusammenzuzucken).
Auch wenn mir der ebenfalls von James Wan inszenierte „Insidious“ einen Tick besser gefallen hat: Für Gruselfans ist „Conjuring“ definitiv ein Pflichtfilm!
Nick (Ben Affleck) und Amy (Rosamund Pike) scheinen das perfekte Ehepaar zu sein. Doch als Nick an ihrem fünften Hochzeitstag nach Hause kommt, ist Amy verschwunden. Verschiedene Spuren im Haus deuten auf ein Verbrechen hin, die Polizei beginnt zu ermitteln. Während die Medien sich aufgrund Amys Berühmtheit auf die Story stürzen, verstrickt sich Nick im Zuge der polizeilichen Ermittlungen in Widersprüche. Schon bald vermuten Polizei und Öffentlichkeit, dass Nick seine Frau umgebracht hat …