Ines – April 2017

So, da ich heute (wider meiner Natur) extrem fleißig war, gibt’s hier auch schon die nächsten Fotos.

Da wir im März gemerkt hatten, dass die Chemie zwischen uns durchaus stimmt, planten Ines und ich kurz darauf direkt das nächste Shooting. Aufgrund der draußen doch immer noch recht frostigen Temperaturen beschlossen wir, kurz ein paar Fotos an der frischen Luft und danach noch ein paar Indoor-Aufnahmen bei mir zu machen.

Gesagt. Geplant. Getan. Und hier sind auch schon unsere Ergebnisse!

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Nathalie – April 2017

Schleswig-Holstein. Wenn es eines gibt, worauf hier oben im Norden Verlass ist, dann darauf, dass auf das Wetter eben kein Verlass ist. Was Nathalie und ich wollten, war schönes (bedeutet in Kiel: trockenes) Wetter. Was wir bekamen, waren starker Wind und ständige Regenschauer. Was uns schließlich dazu veranlasste, auf ein Parkhaus, einen Aufzug und Nathalies Wohnung auszuweichen. Sehr zur Freude von Nathalies Hund Fipsi, der dadurch auch mit auf die Fotos durfte.

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Trailer zum Horrorthriller „The Disappointments Room“ erschienen

Ich verzichte an dieser Stelle auf ein enttäuschendes Wortspiel und weise lediglich darauf hin, dass für den am 9. Juni erscheinenden Horrorthriller „The Disappointments Room“ nun der deutsche Trailer veröffentlicht wurde.

Eigentlich wäre mir das (erst recht bei der unterdurchschnittlichen IMDb-Bewertung) gar keine Erwähnung wert, aber zwei Kleinigkeiten lassen mich dann doch aufhorchen: Zum einen hat D.J. Caruso, dessen Filme mir bislang alle gefielen (wobei ich „xXx: Die Rückkehr des Xander Cage“ noch nicht gesehen habe), Regie geführt. Und zum anderen, und das ist noch viel wichtiger, spielt Kate Beckinsale die Hauptrolle. Und an Kate führt für mich einfach kein Weg vorbei …

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=8VxhzkvG0Gk]

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I Will Always Love You: Trailer zu „The Hitman’s Bodyguard“ erschienen

Dagegen sehen Whitney Houston und Kevin Costner ganz schön alt aus: In Patrick Hughes‘ offensichtlich ziemlich durchgeknallter Actionkomödie „The Hitman’s Bodyguard“ muss Leibwächter Ryan Reynolds den Auftragskiller Samuel L. Jackson beschützen – was auch hier nicht ohne Reibereien verläuft.

Ehrlich gesagt hatte ich von dem Film bislang noch gar nichts mitbekommen, musste dafür beim Trailer aber eben Tränen lachen. Ganz ehrlich, „The Hitman’s Bodyguard“ scheint genau meinen Nerv zu treffen! Hoffentlich funktioniert die Chose auch als kompletter Film …

Übrig bleiben am Ende zwei Fragen:

1. Wieso heißt der Film bei uns „Killer’s Bodyguard (sind wir hier in Deutschland wirklich zu blöd für das Wort „Hitman“)?

2. Werden auch Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson sich am Ende finden? Der Romantiker in mir hofft es natürlich …

Ich bin gespannt!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=0IjrByGgzhQ]

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Angeschaut: Lazer Team (2015)

Als ich letzten Monat gefragt wurde, ob ich Lust hätte, eine Review zur Science-Fiction-Komödie „Lazer Team“ zu schreiben, wusste ich rein gar nichts über diesen Film. Erst durch die spätere Recherche erfuhr ich, dass es sich bei „Lazer Team“ um ein Projekt der YouTuber von Rooster Teeth handelt. Nun, spätestens seit Bibis Song wissen wir alle, dass es böse enden kann, wenn YouTuber die nächste Stufe erklimmen möchten. Sehr böse. Ob „Lazer Team“ für die Augen das ist, was „How it is (wap bap … )“ für die Ohren ist, erfahrt ihr in der folgenden Review …

Worum geht’s

Seit das Militär in den 60ern von der Existenz einer feindlich gesinnten außerirdischen Rasse erfahren hat, bereitet es sich intensiv auf den bevorstehenden Kampf vor. Damit die Menschheit überhaupt eine Chance hat, bekommt das Militär von freundlich gesinnte Aliens einen Superkampfanzug geschickt. Durch einen von einer übergroßen Feuerwerksrakete verursachten Unfall gelangt dieser Anzug jedoch in die Hände der vier Versager Hagan (Burnie Burns), Zach (Michael Jones), Herman (Colton Dunn) und Woody (Gavin Free). Da sich der Anzug genetisch an die Person bindet, die das jeweilige Teil als erstes benutzt, muss sich statt des Militärs nun das selbst ernannte Lazer Team in den Kampf um die Menschheit stürzen …

Meine Meinung

Puh, Entwarnung! „Lazer Team“ ist zwar alles andere als ein Meisterwerk, aber auch keine Gefahr für die Gesundheit. Und damit für mich schon mal eine positive Überraschung. Zugegeben, die Effekte sehen teilweise schon ein wenig dilettantisch bzw. die Optik des Films generell recht günstig aus, doch andererseits wirkt der Film optisch immer noch deutlich hochwertiger als die typische Asylum-Produktion. Und da sich der Film selbst absolut nicht ernst nimmt, passt auch der eine oder andere misslungene Effekt irgendwie ins Konzept. Oder anders formuliert: Wenn ich über schlechte Effekte belustigt schmunzle, statt mich darüber zu ärgern, haben die Macher wohl doch irgendwas richtig gemacht.

Leider lässt sich jedoch auch nicht abstreiten, dass der Film längst nicht so absurd ist, wie er hätte werden können. Nicht nur die Handlung, auch die Pointen bleiben größtenteils schon beinahe erschreckend gewöhnlich. Ein bisschen wirkt es so, als hätte den Machern der Mut gefehlt, komplett aus dem typischen Komödien-Einheitsbrei auszubrechen und dem Wahnsinn einfach freien Lauf zu lassen. Dabei hätte gerade dieser (zwischendurch immer mal wieder durchblitzende) Wahnsinn dem Film hervorragend zu Gesicht gestanden. So dümpelt „Lazer Team“ nach einem gelungenen Einstieg insbesondere im Mittelteil mit im Sande verlaufenden Pointen recht unspektakulär vor sich hin, bevor er sich dann im Finale wieder fängt. Da wäre deutlich mehr drin gewesen.

Nichtsdestoweniger wirken alle Beteiligten so, als hätten sie beim Dreh eine Menge Spaß gehabt. Und wer weiß, vielleicht bekommen wir in der für 2018 bereits angekündigten Fortsetzung ja die volle Ladung Gaga-Humor serviert. Lassen wir uns überraschen …

Mein Fazit

Sympathischer Science-Fiction-Trash, der trotz guter Ansätze leider nicht durchgeknallt genug ist und dadurch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt.

Meine Wertung: 5/10

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Kurz abgehakt: Wrong Turn 6: Last Resort (2014)

Traurig ist’s, muss einer sterben, blutig wird’s, kann man was erben. In „Wrong Turn 6: Last Resort“ verschlägt es Danny (Anthony Ilott) und seine Freunde aufgrund einer mysteriösen Erbschaft in ein tief im Wald gelegenes Ferien-Resort. Dort wartet jedoch nicht nur die versprochene Erbschaft auf Danny, sondern auch ein Familientreffen der etwas anderen Art. Danny gehört nämlich einer ganz speziellen Blutlinie an – und ist für seine noch lebenden Verwandten von besonderer Bedeutung …

Rob Schmidts 2003 entstandener „Wrong Turn“ ist auch heute noch ein durchaus spannender Backwood-Slasher mit gelungener Atmosphäre und überraschend guter Besetzung. Was danach kam, ist dann allerdings kaum der Rede wert. Der nunmehr sechste Teil der Reihe hat außer jeder Menge Blut und (zugegeben schönen) Brüsten so gut wie gar nichts mehr zu bieten. Spannung? Fehlanzeige! Sympathische Charaktere! Guter Witz! Eine interessante Geschichte? Nun, zwar bietet der Film tatsächlich so etwas wie eine Handlung, doch ist diese so dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass sich einem die Nackenhaare kräuseln. Immerhin gibt es reichlich Gore – und Sex. Um genau zu sein so viel Sex, dass ich mich zeitweise fragte, ob ich hier noch einen Horrorfilm oder nicht doch schon einen Softporno schaue. Sehenswert ist der Film deswegen aber noch lange nicht.

Wirklich schade, wie sich diese Reihe entwickelt hat …

Meine Wertung: 3/10

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Angeschaut: Hard Target 2 (2016)

1993 drehte John Woo mit „Harte Ziele“ nicht nur seinen ersten, sondern gleichzeitig auch seinen bis heute besten US-Film. Und ja, ich habe „Im Körper des Feindes: Face/Off“ gesehen. Dieser ist zwar nett inszeniert und insbesondere schön massentauglich, war aber schon damals stellenweise eher unfreiwillig komisch. Und mal ehrlich: Die Action in „Harte Ziele“ fällt vielleicht nicht so pompös, aber dennoch schlicht beeindruckender aus. Wenn ich alleine an die grandiose Musik im Finale denke, gerate ich schon wieder ins Schwärmen. Aber lassen wir das, denn darum geht es heute nicht. Heute geht es um die Fortsetzung einen Film mit gleichem Titel und ähnlicher Thematik. Und ob sich dieser lohnt.

Worum geht’s

Seit er versehentlich seinen besten Freund im Ring getötet hat, hält sich Wes Baylor (Scott Adkins) mit kleineren Hinterhofkämpfen über Wasser. Als er von dem Promoter Aldrich (Robert Knepper) das Angebot erhält, für 1 Million Dollar einen Titelkampf in Myanmar zu bestreiten, willigt Baylor ein. In Myanmar angekommen, wartet statt eines Rings jedoch eine Gruppe von Jägern (u.a. Rhona Mitra) auf Baylor, die es auf die ultimative Trophäe abgesehen hat: ihn.

Meine Meinung.

Kommen wir direkt zum Offensichtlichen: Auch wenn ich ihn gerne sehe, Scott Adkins ist nicht Jean-Claude Van Damme. Robert Knepper ist nicht Lance Henriksen. Und Regisseur Roel Reiné ist definitiv nicht John Woo. Erwartungsgemäß kann „Hard Target 2“ nicht mal ansatzweise mit seinem Vorgänger mithalten. Und vermutlich hat dies auch niemand ernsthaft erwartet. Die Figuren sind blass bis unfreiwillig komisch, Story und Spannung köcheln irgendwo auf Sparflamme vor sich hin und selbst die Action bleibt weitestgehend unspektakulär. Am ehesten bleiben noch die Kämpfe von Scott Adkins in Erinnerung, auch wenn dieser letztlich nichts anderes zeigt als sonst auch. Abgesehen von ein paar optischen Anspielungen (Tauben in Zeitlupe, ähnliche Outfits, identische Bewaffnung) erinnert hier also leider nichts an „Harte Ziele“, der nicht nur coole Charaktere und fantastische Action, sondern sogar ab und an durchblitzende Sozialkritik zu bieten hatte.

Das an sich ist übrigens noch nicht mal besonders problematisch, sondern reicht durchaus für einen anspruchslosen Videoabend. Da ist aber noch etwas anderes: Ein Opfer, das unter falschen Voraussetzungen an einen abgelegenen Ort gelockt wird. Eine Gruppe von Jägern, die lieber Menschen statt Tiere jagt. Und unter den Jägern befindet sich ein Vater, der seinen Sohn endlich zum Mann machen möchte. Das alles kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Und wisst ihr woher? Nein, nicht aus „Harte Ziele“. Aus „Surviving The Game“.

In diesem 1994 entstandenen Actionthriller von Ernest R. Dickerson („Ritter der Dämonen“) machen Rutger Hauer, Gary Busey, Charles S. Dutton, John C. McGinley sowie F. Murray Abraham und William McNamara (als Vater-Sohn-Gespann) Jagd auf das ahnungslose Opfer Ice-T. Nein, „Surviving The Game“ ist kein großer Film. Aber für einen B-Film hervorragend besetzt und immer noch deutlich packender und in sich stimmiger als „Hard Target 2“. Und das ist dann doch eine herbe Enttäuschung. Nicht mit dem großen Bruder mithalten zu können, ist eine Sache. Aber es nicht mal mit dem kleinen Cousin aufnehmen zu können … das ist schon ein wenig … peinlich.

Mein Fazit

„Hard Target 2“ ist ein anspruchsloser Actionthriller, den ihr euch an einem regnerischen Tag durchaus anschauen könnt – bevor ihr gar nichts tut und nur sinnlos auf der Couch rumgammelt. Im Zweifel schaut aber lieber „Harte Ziele“ oder „Surviving The Game“. Auch wenn ihr die Filme schon kennt. Davon habt ihr deutlich mehr.

Meine Wertung: 4/10

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Angeschaut: Star Wars: Rogue One (2016)

Seit November 2016 gehe ich nun nicht mehr ins Kino. Sechs Monate der (bislang) geplanten 12 sind vorbei. Und ich schlage mich guuut. Selbst „Star Wars: Rogue One“ konnte mich nicht zu einem Kinobesuch verführen – und das, obwohl ich mich durchaus als Star-Wars-Fan bezeichnen würde. Nun habe ich das Verpasste nachgeholt. Ob ich bereue, den Film nicht auf der großen Leinwand gesehen zu haben und wie er mir gefallen hat, erfahrt ihr wie immer … jetzt.

Worum geht’s

Als Kind musste Jyn (Felicity Jones) mitansehen, wie Orson Krennic (Ben Mendelsohn) ihre Mutter tötete und ihren Vater Galen (Mads Mikkelsen) verschleppte. 15 Jahre später führt Jyn, die Auseinandersetzungen zwischen dem Imperium und der Rebellion weitestgehend ignorierend, ein Leben als Rumtreiberin. Als die Rebellion von einer ultimativen Waffe erfährt, die mit Hilfe von Galen gebaut wurde, benötigt Mon Mothma (Genevieve O’Reilly) Jyns Hilfe. Gemeinsam mit dem zwielichtigen Rebellen Cassian Andor (Diego Luna) soll Jyn ihren Vater finden, in der Hoffnung, eine Schwachstelle in dem so genannten Todesstern ausfindig machen zu können …

Meine Meinung

Das ist er also, der erste „Star Wars“-Film außerhalb der üblichen Zählweise (die Ewok-Filme klammere ich mal bewusst aus). Und was soll ich sagen, mir hat er gefallen. Nicht zuletzt, weil „Rogue One“ sich letztlich dann doch nicht so stark von den übrigen Filmen unterscheidet, wie viele vermutet hatten. Ja, der Film ist im Grundton etwas düsterer, von der Figurenzeichnung nicht ganz so schwarzweiß und insbesondere beim Finale konsequenter als die „echten“ Episoden, doch sooo groß sind die Unterschiede dann auch wieder nicht. Man mag von Lucas‘ Prequel-Trilogie halten was man will, aber ignoriert man die knallbunte Inszenierung und die kitschige Romanze, ist die Geschichte bereits dort überraschend erwachsen. Und auch dort sind extrem düstere Momente zu finden (denkt nur an die Order 66 und insbesondere an die Tötung der Jünglinge).

Sieht man von der fehlenden Laufschrift zu Beginn ab, unterscheidet sich „Rogue One“ letztlich nur in zwei Punkten von den anderen Filmen: Die Inszenierung ist insgesamt schmutziger. Und die Jedi fehlen (von Darth Vaders Kurzauftritt mal abgesehen). Ansonsten bleibt alles wie gehabt. Und das ist auch gut so, denn mal ehrlich: Wo „Star Wars“ drauf steht, soll auch „Star Wars“ drin sein. Auch wenn es kleiner als sonst drauf steht.

Und so haben wir auch in „Rogue One“ eine kleine Gruppe von Helden, die einer scheinbar unbesiegbaren Übermacht gegenüber steht. Wieder gibt es einige kleine Scharmützel und als Finale eine riesige Schlacht, welche zugleich auf dem Boden als auch im All ausgefochten wird. Und diese Schlacht hat es wahrlich in sich. Während es die Bodentruppe mit zahlreichen Sturmtrupplern und AT-AT-Kampfläufern aufnehmen muss, bekämpfen sich im All so ziemlich alle Schiffe, die wir aus den bisherigen Filmen kennen. Vom X-Wing bis zum Sternenzerstörer ist hier alles vertreten und ihr dürft mir glauben, wenn ich sage, dass beide Kämpfe fantastisch inszeniert wurden und genau das bieten, was man von einem Krieg der Sterne erwartet.

Leider schwächelt „Rogue One“ an anderer Stelle. So ist nicht nur die Einführungsphase deutlich zu lang geraten, auch bleiben so ziemlich alle Figuren erschreckend blass und sind teilweise sogar unsympathisch. Dies wiederum führt dazu, dass einerseits die Motivation einzelner Figuren nicht wirklich nachvollziehbar ist und sich andererseits die Tragik des Geschehens nie so recht entfalten mag. Das Schicksal der Helden ließ mich leider völlig kalt, was angesichts der durchaus guten Darsteller natürlich auch irgendwie eine Leistung ist.

Dafür freute ich mich über die zahlreichen Anspielungen auf die bisherigen Filme und über viele, sehr viele bekannte Gesichter. Wobei ich sagen muss, dass die beiden CGI-Charaktere mich nach wie vor nicht davon überzeugen können, dass die Technik für so was schon weit genug ist. Ja, die Gesichter sehen beeindruckend aus. Aber ja, sie sehen auch immer noch künstlich aus. Was vielleicht auch ganz gut so ist, sonst sehen wir bald gar keine echten Schauspieler mehr.

Um abschließend noch die Frage aus meiner Einleitung zu beantworten: Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass insbesondere die finale Schlacht auf der großen Leinwand noch imposanter gewirkt hätte, bereue es jedoch nicht, den Film „nur“ im Heimkino gesehen zu haben. Einen kleineren Fernseher hätte ich aber auch nicht haben dürfen … 😉

Mein Fazit

„Rogue One“ ist ein durchaus gelungenes Bindeglied zwischen Episode III und IV und überzeugt mit einem famosen Finale, versagt aber leider, trotz guter Darsteller, bei den Figuren. Für Science-Fiction- und insbesondere Star-Wars-Fans ist der Film aber natürlich dennoch ein Muss!

Meine Wertung: 7

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Angeschaut: Tschick (2016)

Ich geb’s zu: Der deutsche Film und ich, wir sind nicht so richtig kompatibel. Dementsprechend gibt es nur wenige deutsche Filme, die mir wirklich gut gefallen. Aaaaber, es gibt sie. „Das Experiment“, „Die Welle“, „Wir sind die Nacht“ oder auch „Die Nacht der lebenden Loser“ und „Fack ju Göhte“, um mal zwei weit weniger düstere Beispiele zu nennen. Nichtsdestoweniger langweilen mich die meisten deutschen Filme einfach nur. Ob dies nun daran liegt, dass die meisten Filme tatsächlich langweilig sind, oder meine Sehgewohnheiten schlicht zu sehr von amerikanischen Produktionen geprägt wurden, lasse ich mal dahingestellt. Viel wichtiger ist an dieser Stelle doch: Wo reiht sich Fatih Akins „Tschick“ ein?

Worum geht’s

Der 14-jährige Maik (Tristan Göbel) hat es alles andere als leicht. Seine Mutter ist Alkoholikerin, sein Vater ein gewaltbereiter Blender mit einer Vorliebe für jüngere Frauen. In der Schule gilt Maik als Außenseiter und seine heimliche Liebe Tatjana (Aniya Wendel), das beliebteste Mädchen der Schule, nimmt ihn gar nicht erst zur Kenntnis. So kommt es auch, dass Maik nicht zu Tatjanas Geburtstagsparty eingeladen wird, obwohl er ihr extra ein Porträt gemalt hatte und ihr dieses als Geschenk überreichen wollte. Maiks neuer Klassenkamerad Andrej „Tschick“ Tschichatschow (Anand Batbileg), der ebenso ein Außenseiter ist, überredet ihn, Tatjana das Bild dennoch zu überreichen. In einem gestohlenen Lada fahren die beiden erst zu Tatjanas Party und danach in Richtung Walachei, um dort Tschicks Großvater zu besuchen …

Meine Meinung

Wie ich oben bereits schrieb, haben es deutsche Filme bei mir traditionell schwer. Was bei mir hingegen immer zieht, sind Filme über Außenseiter. Nicht zuletzt, weil auch ich in meiner Jugend ein Außenseiter war. Und es, wenn ich ehrlich bin, wohl auch immer noch bin. Folglich dürfte es niemanden verwundern, dass ich für entsprechende Figuren grundsätzlich Sympathien hege. Wenn Klassenschwarm Tatjana alle Mitschüler, bis auf Maik, zur Geburtstagsparty einlädt und dieser Tschicks Frage, wieso nicht auch er eingeladen ist, mit „Weil ich nun mal langweilig bin und scheiße aussehe.“ beantwortet, weiß ich recht genau, was in dieser Figur vorgeht. Denn auch wenn es objektiv betrachtet nicht stimmt, ändert es doch nichts daran, wie man sich in solchen Momenten fühlt. Umso wichtiger ist es, zu lernen, mit solchen Situationen umzugehen und zu erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Und sei es auf dem Beifahrersitz eines gestohlenen Ladas.

Und so ist Fatih Akins „Tschick“ einerseits ein typischer Coming-of-Age-Film in Form eines Roadmovies, in dem Jugendliche durch ein gemeinsames Abenteuer die Werte des Lebens lernen, andererseits aber auch ein Feel-Good-Movie voller Hoffnung und spaßiger Dialoge, die mich nicht nur schmunzeln, sondern teilweise auch laut lachen ließen. Witzig-absurde Szenen gehen Hand in Hand mit wehmütigen beziehungsweise nachdenklich stimmenden Szenen – und auch wenn der Film letztlich ein wenig oberflächlich bleibt, sorgt doch eben dieses Unbeschwerte dafür, dass man sich als Zuschauer stets wohl fühlt.

Besonders viel Freude hat mir Hauptdarsteller Tristan Göbel bereitet, der die Entwicklung seiner Figur Maik sehr nuanciert spielt und in nahezu allen Szenen eine tolle Leistung abliefert. Anand Batbileg geht als Tschick auch in Ordnung, während Mercedes Müller als Isa, die im Lauf der Fahrt hinzustößt, leider zu wenig Zeit hat, um dauerhaft in Erinnerung zu bleiben. Wirklich schade, da die Figur durchaus interessant ist, aber schlicht viel zu kurz in Erscheinung tritt.

Abschließend noch ein Wort zur DVD: Ich habe keine Ahnung, ob es an meiner Scheibe liegt, aber stellenweise zeigt das Bild bei mir starkes Flimmern und extrem heftige Muster. Insbesondere zu Beginn dachte ich, mein Fernseher sei kaputt. Falls ihr den Film ebenfalls auf DVD gesehen habt, könnt ihr mir ja mal verraten, ob euch so was auch aufgefallen ist. Würde mich wirklich interessieren …

Mein Fazit

So sympathischer wie kurzweiliger Jugendfilm mit tollen Darstellern, der genau das bietet, was man sich von einem gelungenen Coming-of-Age-Feel-Good-Roadmovie (jetzt gehen mir die Bindestriche aus) erhofft.

Meine Wertung: 8/10

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Kim-Sarah – April 2017

Wisst ihr, wann mir ein Shooting richtig, also so richtig richtig Spaß macht? Wenn die Person, die ich fotografiere, genau so bekloppt ist wie ich selbst. Gut, es ist vermutlich etwas unangebracht, das eigene Model als bekloppt zu bezeichnen, aber hey, Kim-Sarah wird es mir verzeihen. Hoffe ich. Außerdem entspricht es nun mal den Tatsachen, was soll ich da machen …

Die untereinander stimmende Chemie sorgte bei unserem Shooting übrigens nicht nur für gute Laune, sondern war außerdem auch extrem hilfreich. Denn während ich „einfache“ Porträts inzwischen recht gut hinbekomme, tue ich mich noch ein wenig schwer mit Aufnahmen, bei denen mehr als „nur“ das Gesicht zu sehen ist. Und hierbei insbesondere mit denen, die auch ein wenig Haut zeigen. Netterweise hat Kim-Sarah mir erlaubt, trotz meiner Unerfahrenheit ein wenig mit ihr zu üben (was sich jetzt irgendwie schweinischer liest, als es gemeint ist). Und dabei war die besagte lockere Atmosphäre mal wieder extrem angenehm. Denn wenn ich schon nicht weiß, was ich da tue, dann möchte ich dabei wenigstens Spaß haben!

Ich hoffe, unsere Ergebnisse gefallen euch! Falls nicht … nun, auch egal. ;P Wir sind zufrieden. Und wenn das Model und der Fotograf zufrieden sind, ist das Ziel des Shootings erreicht!

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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