Lust auf Fotos?

Dir gefallen meine PortrĂ€ts und du wĂŒrdest gerne selbst mal vor meiner Kamera stehen? Dann bist du hier genau richtig. Hier findest du alle Fragen, die mir regelmĂ€ĂŸig gestellt werden. Und die dazugehörigen Antworten natĂŒrlich auch. Los geht’s!

FĂ€llt dir eine gute Einleitungsfrage fĂŒr diese Seite ein?

Nö.

Worauf legst du bei deinen Fotos wert?

Dass ich wirklich dich fotografiere. Zugegeben, das klingt jetzt ziemlich banal. Was ich damit sagen möchte: Ich lege Wert darauf, dich als Mensch, als Persönlichkeit zu fotografieren. Bevorzugt simpel und natĂŒrlich. Ohne aufgesetzte Gesichter und verkrampfte Posen (seltene Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel). Mein Ziel sind grundsĂ€tzlich Fotos, die so wirken, als seien sie aus der Situation heraus entstanden (was meistens auch der Fall ist). Wenn ich das schaffe, bin ich zufrieden. Und du bist es hoffentlich auch.

Wie lange dauert ein Shooting mit dir?

1 Stunde. 2 Stunden. 4 Stunden. Ganz ehrlich, das kann unterschiedlich ausfallen. Je nachdem, wie wir vorankommen, was fĂŒr Ideen wir wĂ€hrend des Shootings spontan entwickeln – und wie viel wir zwischendurch quatschen.

Wann hast du grundsĂ€tzlich Zeit fĂŒr Shootings?

Tabellarisch ist es wohl am ĂŒbersichtlichsten:

Montag: –
Dienstag: ab 17 Uhr
Mittwoch: ab 17 Uhr
Donnerstag: –
Freitag: ab 17 Uhr
Samstag: ganztÀgig
Sonntag: ganztÀgig

Nun mal Butter bei die Fische: Wie viel kostet ein Shooting mit dir?

FĂŒr ein PortrĂ€tshooting nehme ich derzeit 100,- Euro. In diesem Preis sind drei bearbeitete Fotos als Datei enthalten. FĂŒr jedes weitere Foto hĂ€tte ich gerne 5,- Euro.

Ganz wichtig: Du musst natĂŒrlich erst nach dem Shooting bzw. der Auswahl der Fotos bezahlen. Sollten dir unsere Ergebnisse wider Erwarten nicht gefallen, hast du also nur etwas Zeit, aber kein Geld verloren.

Gar nichts, da ich inzwischen ausschließlich auf TfP-Basis fotografiere. Mein Nebengewerbe habe ich aufgegeben.

Fotografierst du auch auf TfP-Basis?

Ja – du solltest mir hierfĂŒr allerdings mindestens einen guten Grund nennen können, wieso ich dich auf TfP-Basis fotografieren sollte. Und nein, ein „ich hĂ€tte gerne mal schöne Fotos von mir“ ist kein guter Grund.

Eine gute Basis ist immer eine sympathisch geschriebene E-Mail mit ein paar Informationen ĂŒber dich sowie ggf. eine Handvoll Fotos, die dich realistisch! zeigen. Kleiner Tipp: Durch diverse Apps gejagte Selfies gehören nicht in diese Kategorie.

Worauf ich ĂŒbrigens nicht zwingend Wert lege: Erfahrung. Ich fotografiere sogar Ă€ußerst gerne Menschen, die vorher nur selten oder sogar noch nie vor der Kamera standen. Ausstrahlung, Persönlichkeit und Spaß an der Sache sind mir deutlich wichtiger als 200 Shootings pro Jahr und 10.000 Follower bei Instagram.

Ganz wichtig: Bei einem TfP-Shooting erfolgt die Auswahl der Fotos durch mich. Und dass ich diese Fotos auch nutzen und veröffentlichen darf, versteht sich hoffentlich von selbst.

Oh Gott, was soll ich nur anziehen?

Ruhig Blut! Zieh einfach das an, was du gerne trĂ€gst und worin du dich wohl fĂŒhlst. Okay, zu weit sollten die Klamotten nicht sein. Nicht, damit ich mehr zum Gucken habe, sondern weil weite Kleidung auf Fotos oft nach „Sack ĂŒber dem Körper“ aussieht und uns dicker wirken lĂ€sst, als wir tatsĂ€chlich sind. Figurbetonte Kleidung sieht erfahrungsgemĂ€ĂŸ einfach deutlich besser aus. Und wenn du dann noch auf grelle Signalfarben verzichtest, ist alles super!

Ach ja, solltest du in irgendeiner Form Haut zeigen wollen, achte bitte darauf, nichts zu tragen, was an den infrage kommenden Stellen AbdrĂŒcke hinterlĂ€sst. Bei freien Schultern (die auf Fotos irgendwie immer toll aussehen) zum Beispiel also bitte rechtzeitig an den trĂ€gerlosen BH denken!

Wie soll ich mich schminken?

Hui, eine schwierige Frage. Auf jeden Fall so natĂŒrlich wie möglich – das Make-up soll ja schließlich auch zu meiner Art der PortrĂ€tfotografie passen. Ein wenig Puder, Rouge und Wimperntusche schaden zum Beispiel so gut wie nie, wobei du, sofern du ein gutes Hautbild hast, auch gerne komplett ungeschminkt erscheinen darfst. Mehr möchte ich hierzu ehrlich gesagt auch gar nicht sagen, weil ich a) mich selbst eher selten schminke und daher b) von diesem Thema schlicht keine Ahnung habe.

Wie erhalte ich die Fotos eigentlich?

Ich stelle dir die Fotos als kleine Vorschauversion in einer passwortgeschĂŒtzten Galerie zur VerfĂŒgung. Dort kannst du dann auswĂ€hlen, welche Fotos du gerne bearbeitest hĂ€ttest – und die finalen Fotos spĂ€ter selbstverstĂ€ndlich auch herunterladen.

Kann ich die Fotos auch unbearbeitet bekommen?

Kurz und knapp: nein. Schließlich gehört auch die Bearbeitung zu meiner persönlichen Handschrift.

Darf ich die von dir bearbeiteten Fotos nachbearbeiten oder verÀndern?

Nein. Und ganz ehrlich: Bei diesem Thema werde ich auch echt fuchsig. Da setze ich mich hin, mache mir Gedanken ĂŒber die Bildstimmung – und der nĂ€chste Instagram-Filter macht alles zunichte (als besonders Ă€rgerliches Beispiel).

Da ich nicht trocken und spießig mit dem Urheberrecht (in dem dieses Thema zweifelsfrei geregelt ist) wedeln möchte, hoffe ich anhand eines Beispiels auf dein VerstĂ€ndnis: Stell dir vor, du hast dich fĂŒr unser Shooting hell und freundlich geschminkt. Dir die Haare in einem schönen Blondton gefĂ€rbt. Dir vielleicht sogar dezente Locken gedreht. Sprich: Du hast dir Gedanken gemacht, wie du auf den Fotos aussehen möchtest. Und dann komme ich und verpasse dir mit Photoshop Smokey Eyes, einen schwarzen Lippenstift sowie glatte, pechschwarze Haare – einfach, weil ich der Meinung bin, das sĂ€he besser aus. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du mich (völlig zu Recht) fĂŒr bekloppt erklĂ€ren wĂŒrdest.

Daher: Du darfst die Fotos selbstverstÀndlich gerne veröffentlichen. Aber nicht verÀndern.

Was verstehst du unter einem „bearbeiteten“ Foto?

Bei einem bearbeiteten Foto habe ich Helligkeit, Kontrast, Farbe, SchĂ€rfe etc. und eventuell ein paar Details angepasst. Nicht mehr. Aber definitiv auch nicht weniger. Jedes Foto wird von mir einzeln betrachtet und bearbeitet – und das oft sowohl in Farbe als auch in Schwarzweiß. Es sei denn, beim Bearbeiten stellt sich heraus, dass nur eine Version davon gut wirkt. Dann gibt es auch nur diese.

Retuschierst du die Fotos auch?

Ja, aber nur in Maßen. SelbstverstĂ€ndlich entferne ich Pickel und sonstige Hautunreinheiten. Und solltest du die Nacht vor unserem Shooting durchgemacht haben (was ich persönlich nur bedingt empfehlen kann), bin ich sogar so nett und schwĂ€che deine Augenringe ab (ich entferne sie aber nicht komplett – Strafe muss sein!).

Was du von mir jedoch grundsĂ€tzlich nicht bekommst, ist ein kĂŒnstlich-makelloses Gesicht und eine glattgebĂŒgelte Haut, die mehr an eine Puppe als an einen Menschen erinnert. Möchtest du solche Fotos von dir haben, bin ich leider der Falsche fĂŒr dich.

Gibt es sonst noch etwas, das ich wissen sollte?

Ja: Ich habe eine Vorliebe fĂŒr Ironie und schwarzen Humor – und so sehr ich auch versuche, dies wĂ€hrend meiner Shootings zu verbergen, es schimmert doch immer mal wieder durch. Wieso ich das erwĂ€hne? Ich habe keine Ahnung.

Was kann ich tun, wenn ich weitere Fragen habe oder dich buchen möchte?

Mir ganz altmodisch eine E-Mail schreiben oder das folgende Kontaktformular nutzen:

← ZurĂŒck

Vielen Dank fĂŒr deine Antwort. ✹

Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

1.254 BeitrÀge
1 Folgende(r)

Kategorien

Archiv

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner