Geschaut: „Hounds of War“ (2024)

25. Januar 2026 | Filme und Serien | 0 Kommentare

Ursprünglich wollte ich diesen Beitrag bereits gestern geschrieben haben, aber Isaac Florentines neuestes Actionmeisterwerk „Hounds of War“ war so dermaßen packend und mitreißend, dass ich direkt danach nur noch mit halb geöffneten Augen ins Bett torkeln konnte. Und damit ist im Grunde bereits alles gesagt …

Worum geht’s

Eigentlich hatte Ryder (Frank Grillo) mit seinem Leben als Söldner bereits abgeschlossen, doch seinem jüngeren Bruder Tommy zuliebe nimmt er an einem letzten Einsatz in Libyen teil. Es kommt, wie es kommen muss: Die Einheit wird von ihrem Vorgesetzten Colonel Hart (Robert Patrick) verraten, der sogar Tommys schwangere Frau tötet. Nur Ryder überlebt das Massaker – und plant gemeinsam mit seiner Ex-Freundin Selina (Rhona Mitra) seine Rache …

Meine Meinung

Wofür ist Regisseur Isaac Florentine bekannt? Richtig, für cool inszenierte Martial-Arts-Action. Wofür ist Frank Grillo bekannt? Richtig, für brachiale Martial-Arts-Action. Was bekommt man also, wenn Isaac Florentine und Frank Grillo gemeinsam einen Film drehen? Richtig, uninspirierte 08/15-Action und gähnende Langeweile.

Ich weiß gar nicht, was ich enttäuschender finde: Dass die Actionszenen größtenteils komplett belanglos ausfallen, oder dass Frank Grillo in den meisten davon nicht mal mitmischen darf. Ab der Hälfte des Films schaut Grillo nur noch vom Spielfeldrand aus zu – zumindest was die Action angeht. Als Planer wirkt er immer noch mit. Und Himmel, ist der Plan idiotisch. Noch idiotischer sind nur die offenbar komplett unfähigen Regierungsagenten, die im Ernstfall so dämlich und kopflos reagieren, dass es fast schon wieder witzig ist.

Aber „Hounds of War“ soll nun mal keine Komödie sein, sondern ein düsterer Rache-Actionfilm. Und als solcher versagt er leider fast auf ganzer Linie. Zugegeben, ein paar einzelne Kämpfe sind ganz nett, Frank Grillo ist charismatisch wie immer und Rhona Mitra ist nach wie vor herrlich badass. Trotzdem überwiegt leider die Langeweile, sodass es insgesamt nicht mal zum Durchschnitt reicht. Enttäuschend.

Meine Wertung: 4/10

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Sven Kietzke
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